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Der Horaffentriathlon 2009 war eine Veranstaltung der "Superlative"


Sprecher Dirk Beyermann hatte immer einen guten Kommentar auf Lager. Erst mal musste er Timo Bracht aufklären, dass er nicht im "Schwobaländle" sei sondern in Hohenlohe. Das sei schon ein großer Unterschied....

...jetzt aber schnell zum Rad!

Sogar Rettungstaucher waren im Einsatz. Alles war bestens organisiert!

Mit knapp 80 ging es bei Timo Bracht den Berg hinunter, kommend vom Hübnershof/Steinbach am Wald in Richtung Weipertshofen.....

Da geht's lang - Micha Korcz auf der Radstrecke!  Bestimmt hätte er selber auch gerne mitgemacht. Aber so ist das halt, wenn man zum Orga-Team gehört, dann muss man halt arbeiten.... Aber er hat es doch gut gemacht... Nicht war!!?? :-))

Sandra Wallenhorst auf den Weg in die Wechselzone für das Laufen...


Sandra Rollbühler auf der Laufstrecke! Die schnellste Frau aus der Crailsheimer Ecke! Augen zu und durch! Der Launers Paul kriegt mich eh nicht mehr!!!

 

 

  
13. Crailsheimer Triathlon - Horaffen-Triathlon - Samstag, 29.08.2009
Ein Sommermärchen wurde war....
Kräftemessen mit Topstars - Europameisterin Sandra Wallenhorst und Europameister Timo Bracht gewinnen erwartungsgemäß den Triathlon 



 

Der 13. Horaffentriathlon ist Legende. Ein toller Wettkampftag mit vielen Spitzensportlern hat für einen Besucherrekord am Reiglersbachsee bei Weipertshofen (Crailsheim) gesorgt. Autokennzeichen aus allen Richtungen konnte man lesen. Und es war schon ein besonderes Ereignis, wenn gleich 2 Spitzensportler am Start waren. Erwartungsgemäß siegte bei den Männern Timo Bracht und bei den Frauen Sandra Wallenhorst in der Olympischen Distanz. 

Wer die Ergebnisliste gleich lesen möchte - der klicke hier!

Die Crailsheimer Triathlonleute vom TSV Crailsheim mit ihrem Rennleiter Daniel Heinze können wirklich stolz auf ihren Horaffentriathlon, so nennt man liebevoll diesen Wettkampf, sein! Die 13. Veranstaltung war wie bereits erwartet ein Knüller. Alles hat bestens geklappt und eine riesige Beteiligung von Sportlerinnen und Sportlern sind der "Lohn" für harte Arbeit. Das Wetter hat Gott sei Dank auch gehalten und da es in den letzten Tagen kühler war durften die Athleten auch mit Neo schwimmen. (Das war übrigens mir ebenso sehr recht!) 

Schon wenn man auf die Ergebnislisten vom Jedermanntriathlon und auch von der Olympischen Distanz blickt kann man erblicken welche Beliebtheit dieses Rennen bei den Sportlerinnen und Sportler hat. In den Listen sind natürlich neben den zahlreichen regionalen Vereinen aus dem Raum Hohenlohe, Franken und Ostalb bekannte Namen wie TC Fiko Rostock, Nonplusultra Esslingen, Tria Echterdingen, TB Cannstatt, VFL Sindelfingen, SV Würzburg, Tria Jena, Woehrl Team SSV Ulm 1846, SSV Ludwigshafen um nur einige zu nennen, nachzulesen. Schon hier kann man erkennen, dass die Veranstaltung absolut einen Stellenwert in der Triathlonszene hat. Es dürfte wohl die beliebteste Veranstaltung unserer Region im Triathlon-Sport sein. Und da poltert mein Herz ganz verrückt, wenn hier am Mikrofon darüber gesprochen wurde, dass es nicht sicher sei, ob die Veranstaltung 2010 auch wieder stattfinden wird. Hey Leute "wehrt" Euch, in dem Ihr das Team rund um den Triathlon auch mal lobt und Eure ernst und gutgemeinte Kritiken auf der schön gestalteten Webseite http://www.crailsheim-triathlon.de/ mal los werdet. Nur so können wir das Orga-Team rund um Daniel Heinze und die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer vielleicht dazu bewegen es sich noch einmal anders zu überlegen.
"EX-Orga-Chef" Daniel Heinze und Paul Launer (hobbylauf.de) nach dem Rennen.

Hier der Dani mit seinem ersten "Essen" seit 5.00 Uhr morgens. Und das am Abend um 18.00 Uhr! 


Also ich erledige das gleich mal hier! 

Dani, Dirk, Christoph und alle die Ihr den Wettbewerb organisiert habt - es war einfach wieder Spitze bei EUCH! Eine Veranstaltung mit professionellen Touch! So das sei nun auch gesagt!!! :-) 

Es wäre ein Jammer, wenn der Reiglersbachsee bei Weipertshofen - wenigstens einmal im Jahr so richtig "durchgepflügt" wird von so vielen Schwimmern, die wir an diesem Wochenende erleben durfte, nicht mehr Triathlonstandort wäre. Und da habe ich nur mit einem leichten "Lächeln" die Aussage von Timo Bracht am Mikro beim Interview zur Kenntnis genommen, dass er überhaupt nichts im Wasser gesehen habe. Nun lieber Timo, das gleiche passiert Dir auch in Roth beim Quelle Challenge, wenn hier tausende das Wasser durchpflügen. Denn die Wasserqualität in unserem Reiglersbachsee ist einwandfrei. Ja die Lage - der Standort die Infrastruktur ist in Weipertshofen einfach super. Insbesondere habe ich in Gesprächen mit den vielen Zuschauern nur Lob gehört. Alles im Blick. Wechselzone - Schwimmstart/Strecke - Radstrecke - Laufstrecke mit Wendeschleifen ist perfekt. Mit wenigen Schritten kann man alles überschauen. Sogar der Spaziergang zum "Magic-Hill" ist nicht weit und eine willkommene Abwechslung. Für Zuschauer als auch für Athleten ist die Veranstaltung ein optimaler Standort! Ja - Standort - Infrastruktur und zudem einen der größten Sport-Food-Lieferanten der Szene in den eigenen Reihen haben zu dürfen - ich meine hier unseren Magic mit Magic-Sport-Food also "big Sponsor" sind beste Voraussetzungen für den Tria in Weipertshofen! Durch die exzellente Beziehungen von Magic zu Größen wie eben Timo Bracht, Sandra Wallenhorst, Chris McCormack (Macca), Thomas Hellriegel usw. ist er natürlich bester Ansprechpartner in Sachen Sportnahrung und Sport-Equipment. Magic, der kaum oder fast nichts trainiert hat, weil er ständig mit unterwegs ist, so erzählte er mir, hat trotzdem beim Jedermanntriathlon in seiner AK und trotz Sturz vom Rad den Platz 1 gemacht! Sauber nicht schlecht Herr Dr. Magic!!! :-). Meine Gratulation! Somit denke ich, dass die Crailsheimer alles haben, was andere gerne hätten! 

Doch nun zum eigentlichen - zum Rennen:

Den
Jedermann Triathlon gewann dieses Jahr Andi Mergler vom SV Würzburg 05. Ein nicht unbekannter Sportler in der Altersklasse M40. Er hat es den "Jungsponten", es sei mir verziehen, wenn ich hier die Sprintspezialisten so nenne, es mal wieder so richtig gezeigt, dass man mit 40 auf der Kurzen Distanz noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Wenn auch nur 15 Sekunden später flitzte das junge Genie, der Lokalmatador Eric Quellmalz vom TSV-Crailsheim mit 1:07:37 über die Ziellinie. Bei den Frauen war es Kathrin Paetzold (www.kathrin-paetzold.de), die junge kleine attraktive Triathlon-Profi-Frau seit 2007, die klar das Rennen für sich entschied. Ihre Web-Seite ist übrigens sehr sehenswert und interessant. Den 2. Platz bei den Frauen belegte eine ebenso nicht unbekannte Sportlerin namens Luise Keller. Sie startet sonst für das Team Columbia und Team High Road und hat sich vor allem im Rennradsport bereits einen Namen gemacht. 2008 gewann Sie z.B. die 1. Deutsche Straßenmeisterschaft bei den Frauen. Es ist daher als besonders tolle Leistung zu sehen, dass unsere Lokalmatadorin aus Ellwangen, unsere Anja Winter mit Platz 3 und einer Zeit von 1:23:11 einen super Wettkampf hingelegt hat. Besonders freue ich mich natürlich über ihren AK-Sieg und Ihre gute Wertung, weil Sie natürlich aus dem gleichen "Stall" der DJK Ellwangen kommt wie ich. So könnte man nun beim Jedermann Triathlon noch viele viele Namen nennen. Der Jedermann - der Name sagt es schon war mit vielen Amateuren und sogar Profis belegt, so dass ich es nicht versäumen möchte einfach auch ein paar Namen zu nennen, die den Jedermann Triathlon eigentlich ausmachen. Da ist z.B. Kurth Hartleb (M50) vom TSV Crailsheim, Nadja Mangold vom TV Weiler i.d.B., Stefan Pfitzer von der DJK Ellwangen, Irmgard Rettenmeier DJK Ellwangen, Anton Wilhelm TSV Crailsheim, Jürgen Weible (ohne Verein - M60) oder noch stellvertretend Petra Ismer (ebenso ohne Verein) (eigentlich müsste ich alle erwähnen - bitte nicht böse sein, wenn ich Dich nicht erwähnt habe....). 

Was wäre ein Jedermann Triathlon ohne unsere Sportlerinnen und Sportler der Region? Deshalb möchte ich hier ebenso meine wohlgemeinte nicht böse Kritik loswerden. Ich glaube mich erinnern zu können, dass beim Jedermann Triathlon früher nur Teilnehmer starten durften, die nicht im Besitz eines DTU-Startpasses waren. Vielleicht wäre darüber wieder einmal nachzudenken. Aber vielleicht täusche ich mich auch, weil sich vielleicht die Sportlerinnen und Sportler dennoch sehr wohl gefühlt haben sich mit den Profis zu messen. Denn nur so kann man auch mal ein "richtiges" Wettkampffeeling" erleben! Und sind wir uns doch einig. Es wäre auch wiederum schade gewesen, wenn Leute wie Marc-Pascal Ehlen, Raphael Stedler, Michael Balmberger um nur einige stellvertretend zu nennen, der Veranstaltung ferngeblieben wären. Und das müsste wohl auch nicht sein, würde man z.B. die DTU-Startplatz-Inhaber in einer separaten Ergebnisliste und auch die Hobbysportler aufführen. 

Doch genug der Worte zum Jedermann Triathlon. Die
Olympische Distanz war zweifelsohne der Hauptevent an diesem Samstag-Nachmittag. Denn das Sommermärchen von Weipertshofen und den Crailsheimer Triathleten ist tatsächlich war geworden. Timo Bracht und Sandra Wallenhorst haben Ihr Versprechen, das sie noch lange bevor Sie beim Ironman European Champion-Chip in Frankfurt Europameister wurden, dennoch eingelöst. Die Crailsheimer hatten halt ein glückliches Händchen - konnte doch bei diesem "Deal" niemand ahnen, dass zum "Horaffentriathlon" gleich 2 Europameister nach Weipertshofen kommen würden. Und es sei ein großer sportlicher Dank an beide Welt-Elite-Sportler ausgesprochen, dass sie die Fairness und das sportliche Kalkül eingehalten haben in den "kleinen beschaulichen Ort Weipertshofen" zu fahren anstatt verlockenden Angeboten von sicherlich großen Veranstaltungen mit Rang und Namen zu verfallen! Sauber und großes Lob an die beiden! So haben auch beide, wie zu erwarten war, ihren "Job" gut gemacht und gewonnen. Bei den Männern erkämpfte sich Timo Bracht den ersten Platz gegenüber Vorjahressieger Tim Lange. Dennoch sei zu erwähnen, dass Tim Lange - Timo Bracht im Wasser fast eine Minute abgenommen hat und auch auf der Laufstrecke noch einmal über 1 Minute schneller war als Timo Bracht. Nur auf dem Rad konnte Tim Lange, der trefflich auf seiner hübschen Homepage schreibt, "wenn Du Angst hast zu verlieren, kannst Du nicht gewinnen", Timo Bracht nichts entgegensetzen. Hier war Timo einfach 5 Minuten bei der sehr anspruchsvollen Radstrecke schneller. Die Strecke hat so weit ich das weiß unser "Doc Holiday" , Dr. Christoph Simsch (Sportarzt und Triathlet mit größter Begeisterung - auch unter den Ärzten der Schnellste Triathlon-Doktor auf der Langdistanz weltweit) vor 2 Jahren ausgesucht. Und ich sage es mit Begeisterung, dass Christoph mein Hausarzt ist. Immer gut drauf und natürlich hochsensibel für alle unsere großen und kleinen Leiden der Triathleten. Ja, eine unverschämt mörderische Strecke, die es in sich hat aber neben viel Fahrkönnen einfach auch mal gute Radfahrer, die am Berg stark sind, eine Chance läßt. Doch lieber Tim Lange deshalb glaube ich, dass es dennoch ein Sieg für Dich war, so knapp gegen einen Europameister zu verlieren. Denn ein weiteres Zitat auf Deiner Homepage hat mir sehr gefallen: "Wer die Umstände verantwortlich macht, macht sich selbst hilflos." Toll, Du bist wohl mit dem trüben Wasser unseres Reiglersbachsee in Weipertshofen am besten klar gekommen. Denn Du bist als einer der schnellsten oder gar schnellster aus dem Wasser gestiegen! Wenn ich dann noch anmerken darf, dass Du in der Altersklasse M20 alle Möglichkeiten für den Gewinn eines bedeutenden Ironmans (ob Frankfurt, Kärnten, Roth oder gar Hawaii) vor Dir hast, dann mag das doch eine Genugtuung für diese erstklassige Leistung an diesem Samstag-Nachmittag für Dich gewesen sein. 

Den 3. Platz belegte Daniel Schmoll von der TuS Griesheim. Er lieferte ein packendes Rennen mit unserem Lokal-Hero Luke Dragstra vom TSV Crailsheim. Luke, der beim Challenge Roth in diesem Jahr ein erstklassiges Rennen mit einer Top Ten-Wertung in 8:13:51 hinlegte musste sich nur um eine knappe halbe Minute geschlagen geben. 

Bei den Frauen - ich habe es ja schon erwähnt - siegte Sandra Wallenhorst erwartungsgemäß. Sie konnte unserer jungen talentierten Lokalmatadorin Branka Hajek vom TSV Ilshofen fast eine Viertelstunde abnehmen. Branka kam dennoch mit einer super Zeit von 2:29:04 ins Ziel. Der Zweikampf mit Lena Kopp vom SC Riederau, die nur mit 7 Sekunden Abstand nach Branka ins Ziel kam, hatte ihr alles abverlangt um hier den 2. Platz zu gewinnen. Beide Frauen haben einen super Wettkampf hingelegt. 

Beste Crailsheimer Sportlerin war wieder einmal unsere Sandra Rollbühler vom TSV Crailsheim aber auch DJK Ellwangen! Es freute mich ungemein, dass Sandra, als ich Sie auf der Laufstrecke sah, noch einmal so richtig Gas gegeben hat und mir keine Chance gelassen hat sie einzuholen. Hierzu muss der Leser dieses Berichtes schon auch wissen, dass Sandra sehr oft in unserer Laufgruppe Team Multisport mit Jürgen Hauber und dem derzeit stärksten heimischen Triathleten Andreas Wolpert (2. Platz beim Swiss Inferno 2009, der wohl zu den härtesten und schwersten Wettkämpfen der Welt überhaupt zählt) in Ellwangen mittrainiert. Und da sah ich Ihr "Blitzen" in den Augen, dass Sie weit vor mir bereits auf der Laufstrecke unterwegs war. Und in der Tat, Sie hatte mich im Wasser, auf dem Rad und auf meiner Paradedisziplin "Laufen" deklassiert! Tolle Leistung liebe Sandra und ich freue mich über Deinen 2. AK-Sieg hier bei diesem Triathlon. Spitzenleistung - wirklich war! Aber die Revanche kommt bestimmt!

Weitere starke TSV-Frauen waren Ulrike Hofmann und Petra Bullinger, die einen super Wettkampf machte - leider auf der Laufstrecke etwas Schwierigkeiten hatte. 

Und so könnte ich nun auch hier wieder viele viele Namen aufzählen, die als Hobbysportler diesen tollen Wettbewerb mit ihrem "Dabei sein" unterstützten und zu einer erfolgreichen Veranstaltung krönten. 

Ich darf daher den Verantwortlichen vom TSV Crailsheim noch einmal meine Hochachtung aussprechen und für alle Beteiligten nur hoffen, dass es ein Jahr 2010 mit dem mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannten Wettkampf geben wird!

Paul Launer
www.hobbylauf.de 




Hier noch ein paar Impressionen ohne Kommentar!

 

 



Sandra Wallenhorst - Europameisterin 2009

Bild: Orgateam Triathlon Crailsheim (c) 

Timo Bracht - Europameister 2009

Bild: Orgateam Triathlon Crailsheim (c) 

Zu meinem Wettkampf: Ich habe fast alles gesagt im Hauptbericht. Der Wettkampf hat mich dieses mal sehr angestrengt. Ich habe meinen Ironman Frankfurt wohl immer noch nicht weggesteckt und eine Magen-Darm-Geschichte, die ich mir wohl im Urlaub am Schwarzen Meer eingefangen habe immer noch nicht richtig auskuriert. So merkte ich bereits beim Schwimmen, das ist nicht mein Tag. Das Ausziehen des Neos stresste mich und so begab ich mich allerdings übereifrig auf mein Scotti um das Defizit schwimmen hier wieder wett machen zu wollen. Radkilometer habe ich in diesem Jahr mit über 5000 wohl genug gehabt. Allerdings bin ich rund 4 Wochen nicht mehr auf dem Rennrad gesessen. Und so habe ich den Magic-Hill in der ersten Runde viel zu schnell angegangen. Immer mit dem Gedanken - den Porte Larrau in den Pyrenäen mit 18 Kilometer Länge und einer Minimalsteigung von 12 % und mehr gefahren zu sein, da kann mich wohl ein "Magic-Hügele" nicht schocken, war wohl falsch gedacht. Bereits in der 2. Runde nahm ich mächtig Speed heraus und in der 3. u. 4. Runde wurde ich von all denen, die ich euphorisch wohl in der ersten Runde überholt habe eingesammelt. Der Magen drückte und vor den 10 Kilometern hatte ich schon etwas Bammel. Aber es ging irgendwie und ich machte halt mein "Ding". Auf der Laufstrecke über 10 Kilometer mit einer Zeit von 44:27 kann ich gerade mal so zufrieden sein. Gut war es nicht. Dennoch habe ich noch einige Läuferinnen und Läufer einsammeln können. Trotzdem es fehlte mir das sogenannte Blitzen in den Augen (so wie bei Sandra Rollbühler...) und das Gift um wenigstens beim Laufen noch einiges raus zu holen. Im Ziel angekommen freute ich mich dann trotzdem, dass ich trotz Handycap eine bessere Gesamtzeit hatte wie vor 2 Jahren. Vor 2 Jahren allerdings war die Laufstrecke "spektakulär" schwer, was mir natürlich als Läufer entgegenkam. 

Eines möchte ich noch loswerden. Über den super Wettkampf von Heinrich Pröll habe ich mich sehr gefreut. Heiner hat mich dieses mal so beim Schwimmen (das war klar) aber auch auf dem Rad (über 9 Minuten schneller als ich) abgefertigt, so dass ich auf der Laufstrecke mit meinen mickrigen 3 Minuten schneller keine Chance mehr hatte. Mein "Fotograf" meine liebe Babsi, die die vielen Bilder von der Veranstaltung schoss bemerkte aber auch, dass Heiner wohl mindestens 15 Kilo weniger auf dem Leibe hatte als noch vor 2 Jahren! Na bitte da haben wir es wieder. Ich bin mit knapp 80 Kilogramm einfach zu schwer! :-( - Ja ja ich habe es doch versprochen, dass ich nie wieder von meinem Gewicht schreibe.....

Trotzdem mit Schwimmen 34:13 (hier war ich erheblich langsamer als auf der Langdistanz beim Ironman in Frankfurt....) - Rad 1:27:00 und Laufen 44:24 sollte ich als Hobbysportler einfach zufrieden sein und nicht immer herumnörgeln! Gelle! 

Es war wieder schön und es hat mir riesig Spaß gemacht in Crailsheim dabei zu sein. Schon alleine deshalb, weil ich hier so viele Freunde und Bekannte getroffen habe!

Fazit: 

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
13. Crailsheimer Triathlon - Horaffentriathlon
Strecke/Veranstaltungsort: Reiglersbachsee bei Weipertshofen/Crailsheim - Radstrecke - Weipertshofen - Rechenberg -  Connenweiler und zurück. Sehr anspruchsvoll. Ca. 650 Höhenmeter für die 40 Kilometer (4 Runden) - Laufstrecke: flach mit 2 Wendepunkten 
Jedermannstriathlon: 0,6/20/6
Olympische Distanz: 1,5/40/10
Veranstalter: TSV Crailsheim
Wetter: ca. 20 Grad - Wasser ca. 21 Grad - sehr windig  
Meine Zeiten: Schwimmen 34:13 - Rad 1:27:00 und Laufen 44:24 

Die Ergebnisliste kann hier angeschaut werden. 
Hier geht es zur Seite des vom Crailsheimer Triathlon. http://www.crailsheim-triathlon.de/ 

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  © 2009 Paul Launer
   
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   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2009-08-30