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| Schwimmen: 1:18:55 |
Rad: 6:03:23 |
Laufen: 3:51:53 |
Das Sportjahr 2008 war bei mir
ein Jahr ohne besondere Höhepunkte. Ich hatte keine Ziele und so habe
ich auch vor mich "hintrainiert". Es war gut, mal ohne Druck
seinen Sport durchführen zu können. Aber auf die Dauer war es eben
auch nichts "gscheites".
So war mir es sehr recht, als es mir am 8.7.2008 gelang noch einen der
letzten 100 begehrten Plätze für Frankfurt zu ergattern! Jetzt war
klar. Der Startplatz war gekauft - das Hotel
gebucht - das Ziel war gesteckt. Somit
begann ein Jahr der Vorfreude und natürlich des Trainings auf den
"Längsten Tag des Jahres".
Und es ging auch noch einmal so ein richtiger Ruck durch meinen
Körper! Endlich wieder ein Ziel! Endlich eine sportliche
Herausforderung! Ja die Freude auf Frankfurt, auf den European
Championship war wirklich groß! Endlich
wieder einmal zu einem richtig großen internationalen Wettbewerb mit
Top-Besetzung! Und ich darf dabei sein!
Das Trainingsjahr 2008 ging so
dahin. Spätestens ab Januar 2009 war klar. Jetzt ist es vorbei mit
lustig. Jetzt muss trainiert werden. Und so habe ich von Januar bis
zum Wettkampf doch respektable Trainingsumfänge zusammengebracht:
1055 Laufkilometer in 97 Stunden,
4783 Radkilometer in 195 Stunden und
69 Schwimmkilometer in 30 Stunden -
also Gesamt-Trainingsaufwand: 322
Stunden.
Und das sind dann 13,4 Tage im ersten Halbjahr, in denen ich
nonstop trainierte. Also genauer gesagt: 7,34% von der Gesamtzeit und
das ist verdammt viel in meiner knappen Freizeit, was ich nun mit
Training verbracht habe. (Hatte ich überhaupt noch Freizeit, Zeit
für die Familie, Zeit für ein Buch, Zeit für was anderes außer
Training??? ).
Ein mancher von Euch wird jetzt sich fragen,
was will er uns denn hiermit sagen? Nun ein durchschnittlich bis gut
trainierter Hobby-Sportler trainiert in der Woche ca. 3 Stunden. Ich habe 4
x so viel trainiert. Das betrifft natürlich nicht nur mich - sondern
sicherlich viele von uns Triathleten. Denn Triathlon ist eine zeitaufwändige Sportart. So weit so gut.....
Die Statistik und der kleine Wahnsinn eines unbedeutenden Triathleten
namens Paul Launer sollte weiter gehen. Teile ich meinen Tag auf so
habe ich von 24 Stunden rund 10 Stunden Job, 7 Stunden Schlaf und wenn
ich dann sogar die Essenszeiten noch als Freizeit nehme, verbleiben
doch glatte 7 Stunden am Tag übrig. Und jetzt muss sich jemand
Aussenstehender das vorstellen: Von den 7 h habe ich 25% trainiert!
Das kann ziemlich viel nerven und ist eine Zerreißprobe mit sich
selber und auch in der Familie. Trotzdem die vielen Trainingsstunden
bereiteten viel Freude und machten mir auch viel Spaß.
Deshalb möchte ich es hier an dieser
Stelle noch einmal erwähnen. Ohne meine liebe Frau Barbara wäre das
alles nicht möglich gewesen. Sie hat oft im Büro für mich
Überstunden geschoben, sie hat oft ganz einfach verzichtet und ihren
Paul machen lassen. An "normale" gemeinsame Wochenenden mit
Wanderungen oder Radfahren ohne Tacho und Pulsuhr war gar nicht zu
denken...... . Liebe Babsi, ich danke Dir und ich sage es hier mit
meinem Sprachrohr " www.hobbylauf.de
" hinaus in die "Welt"!
Liebe Barbara, liebe Babsi ich liebe Dich und ich werde in der
nächsten Zeit alle Wünsche von Deinen Augen ablesen!
Danke - Danke - Danke! Versprochen ist versprochen!
Highlights meines Trainings waren 2 Trainingslager in der Toskana und
2 Radferntouren mit Rennrad auf dem Jakobsweg! In den 4 Reisen, die
ich selber betreute, habe
ich wohl die meisten meiner Radkilometer zusammengebracht. Auf
Wettkämpfe musste ich dieses Jahr oft verzichten, weil es zeitlich
nicht mehr möglich war oder ich tatsächlich auch beruflich unterwegs
war. Und so war ich dann froh, als ich am Freitag Nachmittag zusammen
mit meiner lieben Babsi ins Auto steigen durfte und nach Frankfurt
fahren. Hier bezogen wir ein wunderschönes Hotel im Zentrum.
Anschließend machten wir noch einen gemütlichen Spaziergang zum
Römer. Bei einem Italiener haben wir noch gut gegessen und auch einen
guten Wein getrunken. Am
Samstag-Vormittag holten wir die Startunterlagen im Römer ab,
genossen die tolle Stimmung und die Ruhe vor dem Sturm. Etwas Shopping
war auch dabei, bevor wir am späten Nachmittag am Langener Waldsee
mein Rad abgaben. Das dauerte etwas länger als sonst, denn jedes Rad
wurde mit dem Athleten fotografiert. Eine reine Vorsichtsmaßnahme -
so wurde uns erklärt.
Am Abend gingen wir noch auf den
Frankfurter Opernplatz. Hier fand ein nettes Fest mit viele
Spezialitäten statt. Bei einem Inder haben wir eine gute Reispfanne
mit pikanter Würzung und gutem Fleisch und Salat gegessen. Dazu gab
es ein Glas indischen Rotwein. Schmeckte vorzüglich. Um 21.00 Uhr lag
ich tatsächlich im Bett. Das war für mich auch kein Problem, die
Tage zuvor waren im Job stressig und so war ich hundemüde.
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Um 3.15 Uhr klingelte der Wecker im Hotelzimmer. Babsi bereitete mir
mein Müsli. Ich zog meinen Triathlonanzug bereits an und ging vor die
Tür! Wow - 23 Grad und das morgens um 3.30 Uhr - richtig schwül und
sommerlich warm war es in Frankfurt. Ich joggte kurz 3
Kilometer, damit Kreislauf und Biorhythmus "angeschuckt" wurden.
"Puls beim Joggen 85, Ruhepuls morgens um 3.15 Uhr 38!!!) Der Tag sollte ein schöner und
heißer werden. Nach dem ich mein Frühstück eingenommen hatte
schnappte ich meine "7 Sachen" - verabschiedete mich mit
einem Küsschen von Babsi und verließ das Hotel. In der Nähe vom
Römer starteten die Transferbusse Richtung Langener Waldsee. Und weil
ich bereits um 4.45 Uhr da war, gab es auch überhaupt kein Gedrängle
im Bus und viel Platz. Bereits gegen 5.20 Uhr war ich am See. Ich schaute
nach meinem Rad, pumpte Luft nach, füllte die Flaschen und genoss,
wie so viele andere mit mir, die einzigartige Stimmung. Ich machte
noch ein paar Bilder vom See und erkundigte mich bei einigen Sportlern
bezüglich der Schwimmstrecke. Und
als ich um 6.40 Uhr immer noch ohne Neo herumträumte wurde ich von
einer netten Betreuerin "robust" aufgefordert mich doch
jetzt endlich anzuziehen. Freilich konnte sie nicht wissen, dass ich
meinen Neo in 3 Minuten an habe. Also habe ich mich brav in den Gummi
gezwängt. Noch ein letzter Blick zum Rad, ob auch alles gut lag. Dann
ging es mit Schwimmbrille und Badekappe zum See. Das Wasser war
angenehme warm. 24,4 Grad hatte es - wurde uns mitgeteilt. Das
Schwimmen mit Neo wurde ja bereits am Freitag bei der
Wettkampfbesprechung 100%ig zugesagt. Dennoch waren viele von uns
etwas misstrauisch. Am See waren in der Zwischenzeit viele Zuschauer
angekommen, die uns beim Start anfeuern sollten. Ich stellt mich ganz
hinten an, was dieses mal ein Fehler war. Als es dann endlich um Punkt
7.00 Uhr losging musste ich feststellen, dass ich in der
"Brustschwimmer-Liga" gelandet war. Das war mir dann doch
etwas zu langsam. So "scherte" ich aus und zog im weiten
Bogen an meinen Schwimmkollegen vorbei, jedoch nicht ohne ein paar
ordentliche Fußtritte in die Rippen bekommen zu haben. Halb so
schlimm, Hauptsache die Schwimmbrille blieb oben. Das Schwimmen machte
mir sehr viel Spaß. Auch der Landgang nach ca. der Hälfte der
Strecke war eine völlig neue Erfahrung. Nach 1:18:55 verließ ich das
Wasser. Bevor ich wechselte ging es vorher noch schnell auf die
Pipibox. Der Wechsel klappte prima und als ich auf meinem Rad saß
und mit über 40 Stunden-Kilometer - leicht abwärts Richtung
Frankfurt brauste hatte ich ein "saugutes" Gefühl. Paul das
ist Dein Tag! Und in der Tat es klappte und lief auch alles sehr gut. Bis zu
dem Ort mit dem Kopfsteinpflaster. Er wird ja "liebevoll"
die Hölle "the hell" genannt. Hier muss es passiert sein. Ab
diesem Zeitpunkt hatte ich schleichenden Luftverlust, den ich zuerst
nicht bemerkte. In einer Kurve stürzte ich fast vom Fahrrad. Ich
steuerte bolzgerade in die Zuschauermenge und konnte gerade noch
halten. "Jetzt hätte es mich fast geschmissen, so ich zu den
Zuschauern, die meine Not erkannten und ein Raunen durch die Menge
ging..." "Nein, das wird wohl Können gewesen sein, dass du
nicht abgestiegen bist..." so einer der Zuschauer im Spaß! Das gibt es doch nicht? Die Luft
am Vorderrad ging raus. Ich pumpte wie ein
Wilder nach und fuhr weiter. Doch nach nur wenigen Metern war klar,
ich muss am Vorderrad den Schlauch wechseln. Das ging dann doch
relativ flott. Auch das Aufpumpen klappte ganz ordentlich. Ein
Glasscherbe, einen winzigen Spliter hatte ich eingefangen und Gott sei
Dank auch bei der Durchsicht gesehen. Hoffentlich
hält der Reifen? Wenn ich jetzt noch mal einen Plattfuß habe, dann
ist alles aus! Und so war ich doch sehr irritiert und mein bis
dahin gefahrener Schnitt von 34 war auf einen knappen 30 km/h -
Schnitt dahin geschmolzen. Na es wird schon halten... und als ich
wieder rund 30 Kilometer unterwegs war fuhr ich an einem auf der
Straße liegenden Schlauch vorbei, den ein anderer Teilnehmer wohl
verloren hatte. Meine Reaktion war langsam, aber nach rund 100 Metern
haute ich die Bremse rein, stellte mein Rad an die Seite und wollte
nach hinten laufen. Schon war ein Kampfrichter zur Stelle, der mich
gleich fragte, was ich denn vor hätte. "Ich habe meinen
Ersatzschlauch soeben verloren, und den hole ich mir
zurück....". Plausibel und mit Helm und Kopf nickend ließ der
Schiri mich nach hinten laufen. Ich schnappte mir das Teil - verstaute
es sorgsam in meiner Tasche und fuhr mit einem Glücksgefühl weiter!
Paul - jetzt kann Dir nichts mehr passieren! Die erste Panne holst Du
locker wieder rein. Und so trat ich mächtig in die Pedale, mein
Schnitt war schon auf 29 abgesunken. Bei Kilometer 70 merkte ich beim
Antritt, hey da fehlt schon wieder Luft. Und so wie ich das
feststellte ging es in einen Kreisverkehr, den ich flott nehmen
wollte. Ein rauschen am Vorderrad, das nachgab und ich wäre fast
wieder auf der Straße gelegen. Wieder hatte ich Luft am Vorderrad
verloren. Kann das sein? Ich fuhr erst mal vorsichtig weiter und da
hörte ich meine liebe Babsi freudig in Frankfurt "Pauuuuuul"
rufen. Bremse rein und anhalten.
Hei Schatz wie läuft's? Sch... hatte schon einen Platten und
wahrscheinlich jetzt den Zweiten. Und so war es. Das Spiel ging von
vorne los. Bremse lösen, Rad raus, "gefundener" Ersatzschlauch raus,
Felgenheber raus usw.... wer kennt es nicht. Hatte ich selber
seit 3 Jahren keine einzige Panne mehr, in einem Wettkampf trotz
besten und neuen Materials gleich 2!!!
Jetzt war der Frust schon deutlich größer - als ich dann das Rad
aufgepumpt hatte - der Wirt eines China-Restaurants war mir
behilflich, lagen die Nerven etwas blank. Jetzt ist alles egal. Die
Zeit ist ohnehin schon kaputt und der Magen rumorte. Und weil die
Wirtsleute so nett waren durfte ich auch noch auf die Toilette. Welch
ein Luxus! Eine ganz saubere und schöne Toilette auf der Strecke! Danke liebe
Leute vom China-Restaurant!! 80 oder 85 Kilometer 2 Pannen - na wenn das so weiter geht,
dachte ich mir! Voller Zuversicht verabschiedete ich mich mit einem
Küsschen von Babsi und trat in die Pedale. Aber wie! Mein Schnitt lag
schon nur noch bei 27 oder 28. Und der Reifen hielt. Nur konnte ich nicht
genügend Druck in den Reifen bringen, den ich eigentlich gewohnt bin. So
bin ich an jeder Kurve langsam gefahren, was mir ebenso wieder Zeit
gekostet hat. Dennoch ich habe in der 2. Runde nur noch überholt.
Gnadenlos gedrückt und zeitwillig war der Tacho ständig auf 35 bis 40 und
mehr. Viele - viele Fahrer konnte ich wieder einsammeln - aber es
sollte nicht mehr reichen mein ersehntes Ziel unter 6 Stunden die
Strecke zu bewältigen, erreicht zu haben. Da half mir auch der Trost
nicht viel, denn als ich mein Rad beim nächsten Wechsel abgab, hatte
ich eine reine Netto-Zeit von 5:36 gefahren, was immerhin einen
32er-Schnitt bedeutet hätte. Alles Makulatur. Die Brutto-Zeit zählt
- lieber Paul. Du wahrst einfach viel zu langsam beim Plattfuß
beheben....
Ich schmunzelte und musste selber über mich lachen, als mir all diese
Gedanken durch den Kopf gingen, denn ich war schon auf der
Laufstrecke. Der Wechsel ging richtig flott - selbst mit
WC-Boxenstopp. Und als ich am ersten Kilometer mit 4:35 vorbeizog, war
mir auch klar, dass dies wohl etwas zu schnell sein würde. So nahm
ich Tempo raus, obwohl ich mich saugut fühlte und eine mächtige Wut
im Bauch hatte. Und es war wohl gut. In den unzählig vielen
Kilometern, die noch folgen sollten pendelte ich mich dann zwischen
5:15 und 5:35 pro Kilometer ein. Und das musste wohl richtig schnell
gewesen sein. Denn in der ersten Runde wurde ich nur von ganz wenigen
9 - Stunden bzw. 10-Stunden-Finisher überholt. Ab der 2. Runde war
Feierabend. Ein oder kein Läufer hat mich mehr überholt. Das war
für mich seltsam. Ich freute mich natürlich über mein Wohlbefinden und dass
mir überhaupt nichts weh tat. Und so ernährte ich mich bestens an
der Laufstrecke mit Wasser, Iso, Gel, Salzwasser (das war super) und
in den letzten 2 Runden auch etwas mit Cola, um einfach einen anderen
Geschmack in den Mund zu bekommen. Hier sei wirklich die
glänzende Betreuung an der Laufstrecke erwähnt! Die Verpflegung war
für meinen Geschmack vorzüglich! Eigentlich hasse ich es, wenn es 4
mal im Kreise geht. Aber in Frankfurt habe ich es auf der Laufstrecke
genossen. Das Publikum war ganz lieb und toll drauf und als Läufer
hatte ich nach der ersten Runde alle Verpflegungsstellen exakt
gespeichert. So wusste man genau, was wo kam. Erstmalig in meinem
Sportlerdasein habe ich dann in den letzten 2 Runden auch die nassen
Schwämme zur Kühlung verwendet. Noch nie zuvor bei einem Marathon
oder Wettkampf habe ich das benötigt. Es war erbarmungslos heiß
geworden in Frankfurt am Main auf der Laufstrecke. Zeitweise waren die
Temperaturen über 30 Grad und wenn man mit dem Wind im Rücken
unterwegs war, schien die Hitze unerträglich zu werden.
Dennoch ich hatte meinen Spaß und war gut unterwegs. Und in keiner
Minute hatte ich nur eine einzige Schwäche. Das war mir bis jetzt
noch nie passiert! Irgendwann muss doch der berühmte Mann mit dem
Hammer kommen? Ich stellte mich so auf Kilometer 30 oder 35 ein, wo es
wirklich hart werden sollte. Nichts von alledem ist passiert. Ich bin
durchgelaufen, wie ein Schweizer Uhrwerk. Und bei jeder Runde sah ich
meine liebe Babsi, die stets fragte, ob alles o.k. sei! Und es war so
- selber hat sie mir es nach dem Wettkampf bestätigt - "Du warst
super unterwegs" (Ach liebe Leser - das geht doch wie Öl runter,
wenn man von seinem Schatz, der sich monatelang entbehrt hat, noch so
gelobt wird.... und sie kennt mich, meinen Laufstil und deshalb wusste
sie - mein "kleiner Kämpfer" zieht das heute ohne Probleme
durch...) Und das war auch so. Nachdem ich endlich das vierte Band am
rechten Arm hatte war die Freude groß. Nur noch 4 Kilometer bis zum
Ziel. Ein Blick auf die Uhr und ich wusste "weit unter 12 Stunden
werden es werden". So begab ich mich vor dem Zieleinlauf noch
einmal auf eines der zahlreichen "Dixie-Toiletten" - ich
wollte den Zieleinlauf und vor allem das Feeling am Römer ohne
jeglichen DRUCK, ob zeitlich oder anderer Natur, erleben. Diese 5
Minuten waren mir so Wurst - denn der Einlauf auf den Römer war so
grandios und schön, dass ich ein paar mal tief Luft holen und auch
die eine oder andere Träne weggeputzt werden musste. Du bist Daheim,
dachte ich mir. Ein Glücksgefühl, dass alle Schinderei für diesen
Moment hatte vergessen lassen. Ja es war einfach wunderbar! Im Ziel
angekommen wurde jeder als Ironman begrüßt und erhielt natürlich
jeder die Medaille umgehängt. Ich stand einfach da und genoss die
Stimmung. Es war wie ein kleiner Rausch. Erst da war mir klar, wie gut
es mir ging. Keine Schmerzen, mir war nicht schlecht und in der nur
kurzen Zeit im Zielbereich mussten Sie mit der fahrbaren Bahre rund 4
Sportler in den Sani-Bereich karren. Erst da war mir richtig klar.
Paul - Du hast wohl alles richtig und gut eingeteilt. Und wären die
Plattfüsse nicht gewesen, dann hätte es wahrscheinlich auch unter 11
Stunden gereicht! Aber das liebe Leute, war mir so was von egal! Nach
dem Zielbereich wartete bereits meine liebe Frau auf mich. Sie
begrüßte mich mit einem herzhaften Kuss und auch sie freute sich,
dass ich so gut angekommen war!
Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und
Infos zum Wettkampf:
Ironman European Championship Frankfurt
Strecke/Veranstaltungsort: Region Frankfurt
3,8km Schwimmen, 180 km Rad und 42,2 km Laufen
Veranstalter: Xdream Sports & Events GmbH, Bücherweg 13a, D-63477
Maintal: Internet: www.ironman.de
Wetter: Sehr warmes Sommerwetter - teilweise zu heiß - Insbesondere
auf der Laufstrecke 30 Grad und mehr. Ansonsten war es aber optimal.
Lieber ein warmer und heißer Tag als kalt und regnerisch!
Meine Zeiten waren
| Swim |
1:18.55,7 |
| 1. Wechselzone |
6.36,9 |
| Bike |
6:03.23,4 |
| 2. Wechselzone |
3:03,7 |
| Run |
3:51.53,1 |
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| Gesamt |
11:23.52 |
Mein Resümee: Die Veranstaltung war
ihr Geld wert. Alles bestens organisiert und überall wurde ich
freundlich aufgenommen. Ich kann daher die Meinung anderer Athleten,
die nicht mehr nach Frankfurt fahren wollen, nicht teilen! Die
Stimmung auf der Rad- und Laufstrecke war sehr gut. Der Einlauf auf
dem Römer kann wohl kaum noch überboten werden...... Er ist
überwältigend für jeden Teilnehmer!
Hier nun ein paar
Bilder mit Kommentar.
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