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Berlin-Marathon - Marathonreise 2013


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39. Berlin-Marathon 2012  - Sonntag, 30.09.2012

Marathon laufen und Berlin - das sind 2 Begriffe, die nicht zu trennen sind. Wer einen tollen Stadtmarathon machen möchte, der geht nach Berlin. Der schnellste Marathon der Welt präsentierte sich wieder einzigartig! Hobbylauf.de hatte mit über 50 erfolgreichen Startern eine große Gruppe in BERLIN.     



Das Startfoto - Gänsehautfeeling in Berlin. Der 39. Berlin-Marathon wurde pünktlich um 9.00 Uhr gestartet! Knapp 40000 Läuferinnen und Läufer setzten sich in Bewegung! 

In Berlin laufen ist kult. Flat and fast - so sehen den Lauf die Superstars aus Kenia, Äthopien, Europa - sagen wir doch gleich aus der ganzen Welt. So wollte bei den Herrn der Kenianer Geoffrey Mutai einen neuen Weltrekord aufstellen. Eine Zeit unter 2:03 sei möglich, so Mutai vor dem Marathon in einem Interview mit dem Veranstalter vom SCC. 

So standen am Sonntag - Morgen um 9.00 Uhr zahlreiche Superstars an der Startlinie als Bürgermeister Klaus Wowereit pünktlich den Startschuss abgab. Zu den zahlreichen Läufern gesellten sich in diesem Jahr auch viele Promis wie Till Schweiger, Götz Otto, Didi Hallervorden und auch z.B. der Mallorca-Schlagerstar Micky Krause ("Schatzi schenk mir ein Foto"..., oder "Sie hatte nur noch Schuhe an"....) unters Läufervolk. Einige davon waren als Staffeln unterwegs für wohltätige Zwecke. 

Bei den Männern waren die Topfavoriten aus Kenia der 30 jährige Geoffrey Mutai, seine Landsmänner Denis Kimetto und Geoffrey Kipsang sowie weitere Läufer aus Kenia. Bei den Frauen dominierten die Äthiopierinnen. So war unter anderem die Gewinnerin aus dem Jahr 2010 Aberu Kebede und Tirfi Tsegaye am Start. Aber auch die nicht unbekannte Läuferin Olena Shurhno aus der Ukraine. 

Auch die Deutschen hatten mit der 22jährigen Anna Hahner eine junge talentierte Läuferin auf die Strecke gebracht. Mit Jan Fitschen den derzeit schnellsten Europäer war auch das Deutsche Feld dieses Jahr top besetzt. 

Das Ziel unter 2:03 zu laufen "verfehlten" die 2 Kenianer Geoffrey Mutai (2:04:15) und Dennis Kimetto (2:04:16) nur knapp. Lange sah es auf der Strecke so aus, dass es wiederum einen Weltrekord geben könnte. Dennoch war die Leistung der Kenianer wieder Weltklasse, wenn man bedenkt, dass die Männer die Plätze 1 bis 9 für sich beanspruchten. 

Bei den Frauen gewann erwartungsgemäß die Äthiopierin Aberu Kebede mit sagenhaften 2:20:30. Nur wenige Sekunden hinter ihr lief ihre Landsmännin Tirfi Tsegaye mit 2:21:16 ins Ziel. Platz 3 belegte die Ukrainerin Olena Shurhno mit 2:23:32. Den Gesamtrang 8 belegte bereits Anna Hahner mit 2:30:37. Dabei blieb Hahner knapp unter ihrem Wunschergebnis von 2:29:x. 

Jan Fitschen vom TV Wattenscheid 01 lief mit 2:13:10 seine persönlich Bestzeit. Zieht man noch seinen "WC-Gang" von 28 Sekunden ab, so wäre eine 2:12 bei ihm gestanden. Auch bei Top-Athleten kann das mal vorkommen. Mit dem Gesamtrang 14 bei den Männern war somit Jan der schnellste Europäer überhaupt. Miguel Gamonai (Spanien) und Giovanni Gualdi (Italien) folgten ihm mit nur wenigen Sekunden Abstand ins Ziel. Tolle Leistung der Drei! 

Aber auch auf Amateur-Niveau wurden erstklassige Ergebnisse geboten. So konnte zum Beispiel Stefan Egerer vom TSV Ansbach 1860 den Kreisrekord von Paul Sichermann einholen. Stefan Egerer lief am Kurfüsrtendamm an der deutschen Nachwuchshoffnung Anna Hahner vorbei und konnte die letzten 7 Kilometer sogar noch Zeit gut machen. So lief Egerer mit 2:29:27 über die Ziellinie. So das Geschehen aus unserem benachbarten Kreis Ansbach. Hierzu kannst Du den genauen Bericht von Jörg Behrendt nachlesen

Auch die über 50 Hobbysportler, die für www.hobbylauf.de gestartet waren haben beachtliche Ergebnisse erzielt. Ganz unten findet Ihr die Namen unserer Teilnehmer! Muss man hier doch hinzufügen, dass über die Hälfte der Starter zum ersten mal überhaupt die Marathon-Strecke angegangen sind. Wir gratulieren allen Teilnehmern für ihr gutes Ergebnis! Keep on running! Macht weiter so und hoffentlich bis zum nächsten Jahr!

Dass war es vom 39. Berlin-Marathon 2012. Nächstes Jahr feiern die Veranstalter Jubiläum mit dem 40. BMW-Berlin-Marathon! Auch wir werden wieder mit einem guten Angebot mit Hotel und Startplatz dabei sein!      

Mit sportlichen Grüßen
Paul Launer


Mein Wettkampfbericht ganz unten: 
 
Berlin Tegel - Das Luftfahrtdenkmal Berlin-Tegel - die Marathonmesse
Auf der Messe mit Startnummer Sonntag 08.50 Uhr - Im Block A tummelten sich bereits viele Topläufer.
9.00 Uhr - START - Gänsehautfeeling Und los ging es... 42,195 km noch vor uns!
Auf der Straße des 17. Juni kurz nach dem Start Jörg Behrendt hat mich auf dem KuDamm eingefangen
Das Brandenburger Tor und die ersten 2 Kenianer sind gerade durch! Micky Krause kam mit mir durch's Ziel - großer Medienrummel war gleich angesagt. Mein Respekt gilt Micky für seinen guten Lauf. Auch nach dem Lauf war er gut und locker drauf, was auf eine wirklich gute Fitness zurückzuführen ist. 
Jeder Finisher erhielt natürlich eine Medaille Nach dem Marathon machten wir noch eine Citytour
Wir besuchten die Eastside - Gallery Der berühmte Bruderkuss
Auch den Berliner Fernsehturm haben wir noch besucht.  Auf dem Daimlerhaus waren wir auch um hier gemütlich Kaffee zu trinken
Am Montag war noch etwas shopping angesagt.  Ein Bild von Jörg Behrendt. Hier läuft am KuDamm gerade Jan Fitschen vorbei. Jan war bester Deutscher und zählt zur Zeit auch als einer der besten Europäer. Jan kam mit einer Zeit von 2:13:10 ins Ziel! Super Zeit! Toll gemacht! 

Das Bild stammt von Jörg Behrendt vielen Dank lieber Jörg, dass Du extra am KuDamm auf mich gewartet hast!Der Lauf aus meiner Sicht: 
Mein großes Ziel war ja wieder einmal unter 3 Stunden zu laufen. Dieses Ziel habe ich nicht ganz geschafft, war aber nach dem Lauf trotzdem sehr zufrieden mit meiner Leistung. 
Berlin ist ein Muss für mich. Kein anderer Marathon reizt mich mehr als der Hauptstadtlauf! Die Stimmung ist perfekt. Das Startgebiet auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor ist einzigartig! Das Frühjahr lief bei mir nicht besonders gut. 2 Erkältungen aber auch einfach Zeitmangel haben mir meine Ziele etwas in weite Ferne rücken lassen. So bin ich schon im Frühjahr weit unter meiner normalen Form geblieben. Das haben dann auch Rainer Kirsch, Thomas Dahmen mit seinem Läuferblog, Mario Wallrath und viele andere Läuferkollegen 10 Wochen vor Start bemerkt. Hier bin ich noch voller Hoffnung in meinen Marathonplan unter 3 Stunden eingestiegen. Aber auch hier zeigte sich beim Training, dass es sehr schwer werden würde, das Ziel zu erreichen. Die Defizite aus dem Frühjahr waren einfach zu groß. Meine 10-Kilometerzeiten um 44 Minuten waren einfach nicht ausreichend. Im Frühjahr bin ich dann mehr mit dem Rennrad unterwegs gewesen, als beim Laufen. Auch nicht schlecht, denn meine allgemeine Grundausdauer ist gut wie nie. Aber eben das Tempo, das konnte ich einfach nicht mehr in der Kürze von 10 Wochen steigern. Dazu habe ich ein weiteres wichtiges Ziel vernachlässigt. Ich wollte auf Wettkampfgewicht 75 kg kommen. Das gelang mir nicht. Bereits im Frühjahr konnte ich die Erfolgsmeldung u 80 vermelden. Aber da bin ich dann einfach bei meinem "Wohlfühlgewicht 80 Plus - Minus 1 hängen geblieben ;-(.  Und beim diesjährigen Marathonlauf habe ich dann einfach 5 Kilogramm sprich 10 Pfund zu viel herumgetragen! Und das habe ich natürlich gewaltig gemerkt. Während dem Lauf musste ich ein paar male schmunzeln. Würde ich nur die knappe 50 Kilogramm der Kenianer auf die Waage bringen, ich glaube, dann könnte ich da oben noch richtig mitmischen.... Ist natürlich Blödsinn, aber klar unter 3 Stunden dürften da wohl kein Problem sein. So hatte ich beim Lauf viele Gedanken. Zu gerne hätte ich mich mit den schnellen Spitzensportlern auf dem Rennrad oder Mountainbike "unterhalten...." - da würde sich einiges auf den Ergebnislisten ändern..... Ja ja - so habe ich mich auf dem wunderschönen Rundkurs durch die Stadt Berlin aufgemuntert. Vom Start weg bin ich mit den 3:15er mitgelaufen. Der Luftballon tauchte bei Kilometer 1 vor mir auf..... da bin ich dann bis Kilometer 4 mitgetrottet. Dann war es mir etwas zu langsam, so habe ich die riesige Gruppe überholt. Mein Plan war unter 3.15 ins Ziel zu kommen und so lange ich den Luftballon 3:15 hinter mir hatte, war ich ja im Plan. Beim Halbmarathon mit 1:35 war ich dies noch optimal. Und hier hatte ich zuvor noch einen Aufreger! Meine Startnummer löste sich. So musste ich anhalten - eine untere Sicherheitsnadel nach oben machen und das so neben bei. Das hat mich so richtig aus dem Konzept geworfen. Sollte ich mich deswegen aufregen? Nein - ich habe mich wieder "eingefädelt" und bin mein Tempo gelaufen. Das war eben ein 4:30er-Tempo, dass richtig gut ging. Dazu habe ich mir immer einen Vordermann/Frau gesucht, dem ich gefolgt bin. Nach dem Halbmarathon merkte ich allerdings, dass es mir immer schwerer fiel die 4:30 zu halten. Und weil eine Zeit unter 3 Stunden ja überhaupt nicht mehr möglich war und die 3:15er-Marke überhaupt kein Problem darstellte nahm ich Tempo raus und genoss ab Kilometer 25 noch mehr wie je zuvor den Lauf. Es machte unheimlich Spaß den Zuschauern zuzusehen, den Läufern nachzusehen, die mich überholten und überhaupt fühlte ich mich super gut drauf. Das war mir an diesem Tag einfach wichtig. Spaß haben und gut ins Ziel kommen. Als am KuDamm eine ganz vertraute Stimme noch rief: "Hi Paule hau rein", wusste ich sofort das kann nur Jörg Behrendt sein, der nach Berlin gefahren ist um vom Lauf zu berichten. Das Foto hat übrigens Jörg dann am KuDamm von mir geschossen. Sieht doch locker aus. Oder? So bin ich dann gemütlich Richtung Potsdamer Platz gejoggt und weiter Richtung Unter den Linden. Bei Kilometer 39 wurde ich dann von der 3:15er-Läufern eingeholt. Ich hängte mich ran und bin dann glücklich und locker im Ziel angekommen. Für mich war dieses Jahr der Berlin-Marathon ein echter Hobbylauf und kein Lauf für eine Bestzeit. Aber irgend wann will ich es schon nochmals versuchen. Ich möchte dann trotzdem noch locker ins Ziel kommen. Denn wichtig ist für uns Hobbyläufer ist eines: Spaß soll es machen, gesund soll es sein und das Lebensgefühl, fit zu sein soll stets im Vordergrund stehen. 

So das war es mal wieder vom Berlin-Marathon. Ganz unten findet Ihr noch die Namen von all den Läufern, die mit hobbylauf.de in Berlin unterwegs waren. Insgesamt hatten wir knapp 200 Gäste in Berlin in mehreren Hotels untergebracht. Die Organisation lief von unserer Seite aus perfekt ab. 

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
39. Berlin-Marathon 2012
 
Strecke: auch in Berlin 42,195 km :-) bestens ausgeschildert - tolle Stimmung an der Strecke - eben Weltklasse 
Veranstalter:SSC-Running Berlin
Wetter: Optimales Laufwetter, trocken, Sonne und Leichter Wind, manchmal richtig frisch...  
Meine Zeit war 03:14:41 
das entspricht einer Geschwindigkeit von 13,01 km/h.  
das entspricht einer Zeit von 4 Min. 36 sec pro Kilometer
Das ist Platz Nr 3060 von 34350 Läuferinnen und Läufer (Finisher). Platz 505 in der Altersklasse M 45 von 4699 Läufern. 
Fazit: Ein toller Lauf für mich mit viel Spaß beim Sport! Auch wenn ich mein Ziel die 3-Stunden-Marke zu knacken verfehlt habe muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Bis zum nächsten Jahr!  

Und hier die Teilnehmer vom Berlin-Marathon 2012, die für hobbylauf.de unterwegs waren. Wir sagen danke und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft! 

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  © 2012 Paul Launer
   
   hobbylauf.de 
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2012-09-30