Ellwanger Weihnachtslauf 2009 -
Samstag, 26.12.2009
Zum 18. mal fand der Ellwanger Weihnachtslauf statt. Tolle Beteiligung - Klasse Laufwetter
und eine gute Stimmung sorgten für eine schöne Veranstaltung
Es ist ja schon Tradition nach
Ellwangen am 2. Weihnachtsfeiertag zu fahren. So haben sich das
viele Läuferinnen und Läufer gedacht. Diesen willkommenen Aufruf
um das Orgateam um Robert Hauber nimmt die ganze Region gerne auf
sich.
Man trifft sich - tauscht sich aus und freut sich einfach
miteinander in freier Natur bei bestem Wetter, und das war nicht
ganz zu erwarten nach dem schlechten Weihnachtswetter, miteinander etwas zu
unternehmen.
Hauptorganisator Robert Hauber freute sich über den Zahlreichen
Besuch aus Nah und Fern. Es waren sicherlich wieder weit über 200
Läufer angereist. Nach dem er die Läuferschar und zahlreiche
Lauftreffs der Region begrüßte erinnerte er an den Lauf vor genau
10 Jahren. Genau am 26.12.1999 fand der bis Dato schlimmste Sturm
namens Lothar statt. Die gesamten Wege waren nicht mehr passierbar.
So hatte man damals den Lauf kurzerhand auf die Straße
verlegt.
Nach der Begrüßung und ein
paar technischen Hinweisen, es war teilweise durch Eisplatten glatt
geworden setzte sich eine riesige Schar von Läufern, Walkern
und Wanderern in Bewegung. Es gab 3 hervorragend ausgeschilderte
Kurse. Man konnte wählen: 6, 9 und 13 Kilometer. Im Anschluss traf
man sich bei Weihnachtsplätzchen und Glühwein im Bäderhaus vom
Kressbachsee. Es war wieder einer tolle Veranstaltung.
Für mich selber war es ein
wunderbarer Lauf. Erstmalig war ich nach über 8 Wochen wieder in
der Öffentlichkeit beim Laufen. Klar, dass ich dann zahlreiche
Gespräche mit den vielen Bekannten Läuferinnen und Läufer
genießen durften. Frei zu laufen ohne Angst und mit der riesigen
Freude dass wir alle gesund sind und hoffentlich bleiben, das dachte ich mir sehr oft beim
Laufen.
Ein interessantes Gespräch
muss ich dann doch noch erwähnen: Endlich durfte ich mal Uli Mertz
von den Einhörnern persönlich kennen lernen. Oft habe ich den
schlanken, hageren, gut aussehenden mit weißem Haar verzierten
Läufer auf zahlreichen Veranstaltungen laufen sehen. Zu einem
Gespräch hat es nie gereicht. Nur in den Laufberichten bzw.
Ergebnislisten des Schwäbischen Albmarathons oder bei den 100
Kilometern Biel kann man Uli Mertz bei den Senioren in der AK 65
grundsätzlich unter den ersten 3 finden. Meistens jedoch auf Platz
1. Heute ist er wie gesagt 68 Jahre jung und fühlt sich wie ein
45-jähriger. Das Laufen insbesondere die langen "Sachen"
gefallen ihm am besten. "Da ist es schon gut, dass wenigstens
mit 68 das Schmerzzentrum abgeschaltet ist, sämtliche Schubladen im
Hirn nicht mehr zu öffnen sind und man sich einfach wohl
fühlt", so der jung gebliebene Uli Merz.
Ach das ist doch einfach schön. Auf jedem Lauf lernst du
interessante und nette Menschen kennen. Für mich war der 13
Kilometerlauf eine "Explosion" von Wohlgefühlen. So das
war es - jetzt gibt es bei Launers den Weihnachtsbraten. Hier noch ein paar Bilder
ohne Kommentar.
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