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Hallo liebe Leser!
Ich habe wieder einmal ein Schwimmseminar besucht. Einfach besser und leichter schwimmen, wer möchte das nicht? Bei Marco Pilloud und seinem Team haben wir uns super wohl gefühlt und eine völlig neue Technik gelernt! Schwimmen wie ein Fisch - so der Slogan von Total Immersion! Das machte mich natürlich neugierig. So meldete ich mich letztendlich zu einem 2-tägigen Seminar an. 

Alle Teilnehmer waren begeistert und überzeugt. Hier erfahrt Ihr nun wie es uns ergangen ist.

Paul Launer  









Anna Lisa konnte vorher schon fast perfekt schwimmen!




Thomas Frieden
"Vogel fliegt
Fisch schwimmt
Mensch läuft"
Thomas läuft mal
schnell den Marathon
in 2:28:37
zu seiner Webseite
geht es hier:
www.thomasfrieden.ch






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2 Tage Schwimmseminar  bzw. Schwimmtraining in der Schweiz vom 3.-4.1.09 
Schwimmen wie ein Fisch - Total Immersion eine Methode von und mit Marco Pilloud
Sie suchen das optimale Schwimmtraining. Ein Trainingslager bzw. Schwimmtraining für Triathleten? Sie möchten Ihren Schwimmstil verbessern? Sie möchten beim Schwimmen schneller werden? Dann haben wir das richtige für Sie! Ein Schwimmtraining im Urlaub in Italien. Hier geht es zu unserem Angebot!

Schwimmseminar - Schwimmtraining Triathlon - Schwimmtraining für Triathleten - Schwimmstil verbessern

Skaten im Wasser so wird's gemacht. Marco Pilloud - Exschwimmprofi zeigt uns verschiedene Techniken. Die Perfekte Skating-Lage könnt Ihr oben im Bild sehen. Von 9 nach 3 - total waagrecht im Wasser.

Schwimmen wie ein Fisch - so verspricht es die Methode von Marco Pilloud nach Total Immersion Swimming TM. Im Unterschied zu anderen Methoden wird die Kraultechnik (Crawltechnik) in ihre einzelne Bestandteile zerlegt und schrittweise eintrainiert. Zusammengefügt ergibt das einen neuen und besseren Schwimmstil. 

Das hörte sich gut an und so bin ich dem Tipp meines Freundes Bruno Braun aus Ottoberg in der Schweiz gerne gefolgt um an einem Schwimmseminar (Fishlike Freestyle), zur Verbesserung meiner doch nicht besonders guten Technik, teilzunehmen. Besser schwimmen - wer möchte das nicht? Insbesondere dann, wenn man so wie ich im Wasser - gegen das Wasser kämpft und nicht vorwärts kommt. Derweil ja meine Schwimmzeit über 3,8 Kilometer bei der Langdistanz nicht so schlecht ist. Nach 1:24 bin ich schon aus dem Wasser gestiegen. Aber das hat mir schon bei höchster Anstrengung so viel Kraft gekostet, dass es mit dem Radfahren und Laufen einfach nichts werden konnte. Das will ich nun ändern. 

Das war im übrigen das Ziel aller 14 Teilnehmer! Die meisten der Teilnehmer sind noch aktiv im Sport unterwegs. Ob als Triathlet, Läufer oder auch Radfahrer. Im Teilnehmerfeld waren auch 2 Eisenfrauen dabei! Franziska hat sogar schon den Swiss Inferno Triathlon mitgemacht. Vom Hobbyschwimmer bis zum ambitionierten Amateur war alles vertreten.

So bin ich am 3.1.09 um 4.00 Uhr aufgestanden und um 4.45 Uhr losgefahren, damit ich die 300 Kilometer bis an den Walensee zum Sportzentrum Kerenzerberg auch pünktlich erreichen konnte. Schon die Bergwelt rund um den Walensee war imposant. Gegen 08.00 Uhr war ich dann auch schon vor Ort und konnte mich in Ruhe noch etwas umsehen. Bereits hier konnte ich mit Marco Pilloud - einem äußerst freundlich und sympathischen Menschen ins Gespräch kommen. 

Gegen 9.00 Uhr begann dann unsere Seminar, dass jeweils in 2 Theorie und Praxisblöcke aufgeteilt war. Besonders angenehm war, dass wir das Schwimmbad im Sportzentrum Kerenzerberg komplett für uns hatten. Das sei Bedingung, so Marco Pilloud, um ein qualitativ hochwertiges Training abhalten zu können. Mit großen Staunen hörte er, als ich vor ein paar Jahren ebenso in der Schweiz in Winterthur ein Schwimmseminar von Ute Mückel besuchte, dass wir hier nur 2 Bahnen zur Verfügung hatten. Ebenso gehört zu einem ordentlichen Workshop, dass genügend Trainer zur Verfügung stehen. So waren wir 14 Teilnehmer in der Obhut von insgesamt 5 Schwimmtrainer, so dass ein Trainer 3 Schützlinge unter sich hatte. Und das war auch gut so, denn nur so kann der Schwimmtrainer bei den Übungen so oft wie möglich einwirken, korrigieren und verbessern.  Bei Ute waren wir rund 20 Teilnehmer mit 2 Trainern. 

Es wäre aber nun unfair, wenn ich das Schwimmseminar von einst mit dem Seminar von jetzt vergleichen würde. Beide haben im Bereich Preis-Leistungs-Niveau ihr bestes gegeben. So sollte auch gesagt sein, dass das Seminar bei Marco mehr als das Doppelte gekostet hat. So weit so gut. 

Für mich war entscheidend, dass sich etwas ändern musste. "Koste es was es wolle", und somit habe ich mich für eine exklusive Variante entschlossen. "Im Unterschied zu anderen Methoden wird die Kraultechnik  in ihre einzelne Bestandteile zerlegt und schrittweise eintrainiert. Zusammengefügt ergibt das einen neuen und besseren Schwimmstil." Exakt diese Aussage hat mich fasziniert und animiert es noch einmal zu probieren. Exakt diese Aussage ließ mich hoffen, denn wenn man praktisch mit Null beginnt, die erste, die zweite, die dritte usw. Übung in einen Bewegungsablauf zusammenhängt, dann müsste eigentlich sogar ein Brustschwimmer, nach dem Seminar als Krauler hervorgehen. 

Im ersten Gespräch mit Marco Pilloud hatte er mir das sogar so erzählt und behauptet, dass es fast bei jedem Fishlike Freestyle Kurs einen oder 2 Brustschwimmer gibt. So stieg in mir die große Hoffnung, dass ich all meine Schwimm-Fehler, die ich mir in den Jahren "angeeignet" habe, mit einem Seminar ausmerzen könne. So war für mich die Spannung vor dem ersten praktischen Teil im Schwimmbecken enorm.

Doch zuvor war erst einmal Theorie angesagt. Und hier musste ich und auch alle anderen Teilnehmer dann nüchtern erst einmal erfahren, dass es ein halbes Jahr - gar ein ganzes Jahr dauern könne, bis die Technik greift. Noch schlimmer - "Ihr werdet am Anfang langsamer sein, also schwimmen wie jetzt!" - Grausam, was der sympathische und langgewachsene Kerl da vorne im Schulungsraum uns erzählte! Natürlich fing ich gleich zu rechnen an. 3. Januar bis zum Ironman in Frankfurt sind es noch 6 Monate. Das ist ja furchtbar. Wahrscheinlich werde ich da langsamer sein wie zu vor.... Warum habe ich mich da eigentlich angemeldet?....

Den Theorieteil übernahm also wie bereits erwähnt der Chef des ganzen selbst. Marco Pilloud - ehemaliger US-Wettkampfschwimmer. Seine Erfolge waren beachtlich, aber als ihm 2 Zehntel Sekunden zur Teilnahme der Olympischen Spiele in Atlanta (USA) zur Teilnahme fehlten verabschiedete Marco Pilloud sich von der Internationalen Bühne. Dennoch waren seine Schwimmerfolge beachtlich: 

Masters-Schwimmer

  • 1996, Sheffield, Grossbritannien: World Masters Vize-Weltmeister 5'000 Meter Open Water Swim
  • 1995, Riccione, Italien: Europa-Meister Masters 200 und 400 Meter Freistil
  • 1994, Brisbane, Australien: World Masters Games Rekord und Meister, 400 Meter Freistil

Professioneller Schwimmer, Luxemburg

  • 1991, Perth, Australien: Platziert in den Top 25 der Weltmeisterschaften
  • 1990 und 1991: Top 100 Welt-Ranking in 200 und 400 Meter Freistil
  • 1990, Rom, Italien: Luxemburger Rekordhalter über 400 Meter Freistil
  • Games of the Small States of Europe: Mehrfacher Gold-, Silber- und Bronze-Medaillist in den 1990er Jahren

Quelle: Total Immersion Europe GmbH 

"Hätte ich damals das gewußt, was ich heute weiss, so wäre ich sicherlich etwas weiter gekommen", so Marco Pilloud über sich selber. Quantität ist keine Garantie für schnelles Schwimmen (Laufen, Fahren....), so der Exprofi. Qualität schont unseren Körper und verbessert die Fähigkeiten. Die Schwimm-Elite - sprich Weltspitze nutzt heute beides - aber greift immer mehr zur Qualität, also zu ausgefeilten Techniken. 

In seiner Profizeit war allerdings in erster Linie Quantität gefragt. So war es nichts besonderes, wenn er in der Woche über 100 Schwimmkilometer zurücklegte und sein Trainingsalltag aus 6  und mehr Stunden bestand. So erfuhren wir in der ersten Theoriestunde viel über Methodik von Total Immersion. Terry Laughlin (New York) war 1989 einer der ersten, der die Methodik weitergab. Er sorgte in der "Schwimmwelt" für viel Aufsehen, hatte aber auch dadurch viele Gegner. So wie das mit jeder Technik eben ist. 

Eines ist klar, ein Wettkampfschwimmer wird immer neben der Technik auch hart trainieren müssen. In manchen Total Immersion -Seiten wird doch arg suggeriert, dass durch die besondere "Fisch-Technik" Qualität erzeugt wird und die Quantität des Trainings dadurch außen vor bleiben kann. Dem stimme ich ebenso wie sicherlich viele andere Schwimmschulen - Schwimmlehrer - Athleten usw. nicht zu. Ein hartes Training um erfolgreich zu sein, wird nach wie vor notwendig sein. Aber wenn man seinen Schwimmstil verbessern kann, warum eigentlich nicht......

Die Kernaussage bei TI (Total Immersion) ist: 

a) Gleichgewicht (Balance) [Horizontal auf der Wasseroberfläche liegen]

b) Körperlänge [Körper so lang wie möglich strecken]

c) Rotation [von Seite zu Seite drehen - wie ein Schraubenzieher...]

Dazu wird noch die Armbewegung und Atmung verbessert [mit weniger Armzüge, effizienter schwimmen und dadurch Energie einsparen sowie die Atmung im Zuge der Rotation "bestens unterzubringen". ]

Die erste Theoriestunde hörte sich beeindruckend an. So war ich natürlich sehr gespannt auf die erste Schwimmeinheit. Ich hoffte so sehr, einen Brustschwimmer zu sehen, der an diesem Wochende vom Brustschwimmer zum Crawler werden sollte. Leider wurde meine Erwartung getrübt. Beim ersten Vorschwimmen, wo auch Video-Aufnahmen von jeden Teilnehmer gemacht wurden konnte ich keinen "Brustschwimmer" entdecken. Alle samt sind sie mehr oder weniger bereits elegant - kraulend durch's Wasser  geglitten. Schade dachte ich mir.... Dass nun bei der ersten Aufnahme bereits unsere Armzüge gezählt wurden, das wurde uns nicht mitgeteilt. 

Die ersten Übungen im Wasser waren somit dem Gleichgewicht (Balance) gewidmet. "Basic Balance" (Rückenlage mit Beinschlag) haben wir als erstes geübt. Das Vertrauen zum Wasser finden und festzustellen, dass man bei optimaler Lage doch tatsächlich nicht untergeht und ein optimaler Auftrieb des Körpers vorhanden ist. Dieser Auftrieb ist übrigens der Schlüssel des Ganzen. 

Anschließend folgte "Sweet Spot" und "Aktive Balance"  zwei weitere Gleichgewichtsübungen für die Stabile Lage im Wasser. Hier bleibt der Körper ebenso in Rückenlage zum Wasser. Beim "Sweet Spot" drehen wir den Körper auf eine Seite und schauen zur Decke während beim "Active Balance" Drehungen des Körpers nach Links bzw. rechts geübt werden, während der Blick gerade zur Decke zielt.  Der "Sweet Spot" allerdings soll bereits die Schräglage des Körpers sein, in der wir Luft holen. Also nach dem Auftauchen.... aber dazu später. Diese 3 Übungen waren für mich noch relativ gut zu schaffen. 

Doch als die Übung "Fisch" an die Reihe kam wurde es doch sehr happig. So viel Wasser hatte ich noch nie geschluckt bzw. habe ich noch nie in die Nase bekommen. Beim "Fisch" dreht sich der Körper in die Seitenlage - ebenso dreht sich der Kopf mit bis der Blick auf den Boden schaut. Anschließend dreht der Kopf und Körper zurück - bis man in die Seitenlage des "Sweet Spot" zurückgelangt. Der "Sweet Spot" ist nun auch die Schlüsselübung zum Luft holen. Ich kann Euch sagen - beim einen oder anderen, der eine perfekte Wasserlage hat, geht das relativ schnell, so dass auch die Luft locker reicht. Bei mir war und ist es heute noch eine "zeitraubende Geschichte" unter Wasser. Das Auftauchen ohne zu Hilfename von den Händen, denn diese sind am Körper angelegt, ist die Kunst des Ganzen. Wer diese Übung beherrscht, dem sei bereits eine perfekte Wasserlage versprochen. Bei dieser Übung war Marco Pilloud gerade zugegen. Er beobachtete meine vergeblichen Versuche aufzutauchen. Er meinte zu meiner Entlastung, dass ich doch sehr "muskulär" - vor allem an den Beinen sei, die es mir natürlich erschweren würden leichter aufzutauchen. Aber auch ein Paul Launer könne das lernen....

Nachdem ich nun, das Wasser vom Sportzentrum Kerenzerberg zu Hauf geschluckt hatte war ich froh, dass es zur Mittagspause ging. Danach war wieder Theorie angesagt. Hier wurden uns dann einige "Geheimtipps" näher gebracht. Ich musste lachen, als Marco uns empfahl "bergab zu schwimmen"... Dass man den Körper so lang wie möglich machen soll, auf der Seite gleiten weniger Wasserwiderstand verursacht als flach zu schwimmen - das leuchtete ebenso ein. So wurde auch speziell für uns Triathleten auf den Beinschlag eingegangen. Die Empfehlung hier war - ebenso wie bei Ute Mückel: Die Beine für's Radfahren und Laufen sparen. Ebenso zeigte uns Marco ein paar Übungen zur Rumpfstabilität. (siehe Fotos unten) Auch das Thema Atmung wurde angesprochen. "Nimm was dein Körper braucht" - Optimal wäre zumindest im Training der 3er Atmungsrythmus. Wenn ich ungerade höre, dann ist klar, dass es optimal ist links und rechts Luft zu holen. Aber das scheidet nun mal gänzlich bei mir aus. Und als ich am Nachmittag zur zweiten praktischen Teil mich im Becken fand war ich doch arg froh, als ich sah, dass die 3er Atmung nur ganz wenige beherrschten. 

....Bergab schwimmen....war am Nachmittag angesagt. Bis zum "Fisch" hatten wir es ja schon gebracht. Alles Einzelübungen! Noch nichts zusammenhängendes. Jetzt war "Skaten" im Wasser angesagt. Das heißt Fisch (Seitenlage) mit unten liegenden Arm, der nach vorne gestreckt wird. Je nach Armlage (siehe Titelbild dieses Berichtes) kann man seine Wasserlage korrigieren. Wer mit den Beinen absackte, der nahm den Arm etwas nach unten - und siehe da, die Beine kamen wieder aus dem Wasser (Wasserlage....!!). Und so wurde uns beim Skaten auch die Vorstellung "bergab zu schwimmen" näher gebracht. Und diese Erfahrung war einfach irre und super erklärt. Danach sind wir alle logischer Weise spielend "bergab" geschwommen. 

Und so haben wir viele einzelne Übungen in den 2 Tagen einzeln gelernt. "Underskate", "Single Underswitch" (Unterwechsel), "Double Underswitch" , "Triple Underswitch" dann noch die "Zipper Switches" und zum Schluss die "Overswitches"

Meine Damen - meine Herren! Zum Schluss sind wir nur noch "geswichet" - die vielen Begriffe konnte man sich ja überhaupt nicht mehr im Kopf behalten. Aber wie die Übungen im einzelnen aussahen - das konnte man sich eigentlich gut vorstellen und auch durchführen. Und so war die letzte Schwimmeinheit die wohl interessanteste. All die einzelnen, logisch aufgebauten Übungen in ein ganzes Puzzle zusammenfügen. Wow! Ob das wohl gut geht, fragten wir uns? Und dazu das atmen nicht vergessen! 

Und siehe da! Bei einigen guten Schwimmern hat es perfekt geklappt. Die sind richtig schön - eben wie ein Fisch - durchs Becken geschwommen. Allerdings - und das mussten wir alle feststellen um einiges langsamer wie zuvor. Die Filmaufnahmen zum Schluss erbrachten dann aber den Beweis. Die zusammengehängten Übungen erbrachten einen schönen und ruhigen Schwimmstil. Und eine ganz interessante Begleiterscheinung war, dass alle Teilnehmer beim Abschluss-Schwimmen zwischen 2 bis 8 Armzüge für die 25 m weniger benötigten. Und wer nun rechnen kann, der kann sich vorstellen, dass z.B. 8 Armzüge auf 25 m Länge weniger eine Energie-Ersparnis von einem knappen Drittel darstellen kann. 

Und mit der Zeit - wenn die Übungen in Fleisch und Blut übergegangen sind, dann wird man automatisch wieder schneller. Vielleicht nicht schneller wie vorher aber effizienter. 

Für mich war der Kurs ein tolles Aha-Erlebnis. Vor allem die logisch auf einander folgendenden Übungen fand ich klasse. Jetzt heißt es diese auch umzusetzen und fleißig zu üben. Schlimm ist, dass man praktisch mit Null anfängt. Man erlernt das Schwimmen neu! Und wie jeder weiß, geht das auch nicht in 8 Tagen, sondern dauert eben seine Zeit. 

So möchte ich dem Team von Marco für die 2 schönen Tage danken, die ihr Geld wert waren. Ich möchte aber immer neutral und fairer weise sagen, dass auch andere Schwimmstile bestimmt Ihre Vorteile haben. Es gibt genügend Schwimmschulen, die bestimmt Ihre Arbeit ebenso erfolgreich und klasse abwickeln. Und so möchte ich mit Respekt auf die Arbeit aller Euch jedoch ermuntern ein Schwimmseminar der Marke TI - Total Immersion einmal zu besuchen. Schon alleine deshalb, und das kann ich nun aus Erfahrung zweier Kurse belegen:

"
Im Unterschied zu anderen Methoden wird die Kraultechnik (Crawltechnik) in ihre einzelne Bestandteile zerlegt und schrittweise eintrainiert. Zusammengefügt ergibt das einen neuen und besseren Schwimmstil." 

Dieser Erfahrung stimme ich zu und hoffe nun, dass bis zum Ironman in Frankfurt ich die Technik einigermaßen "intus" habe. Ach ja mein Ergebnis beim zweiten Schwimmen war: Von 23 Armzügen habe ich mich auf 21 verbessert. Thomas Frieden - ein hervorragender  Marathonläufer aus der Nähe von Zürich verbesserte sich von 25 Armzügen auf 17 Armzüge! Dies bedeutet immerhin eine theoretische Ersparnis von knapp 29 Prozent! Also fast ein Drittel weniger Aufwand....

Thomas hat ebenso einen Bericht zum Seminar geschrieben. Auch zeigt er seine Video-Analyse auf seiner Webseite. 

Hier geht es zum Bericht von Thomas Frieden aus Kollbrunn bei Zürich

In der Zwischenzeit habe ich allerdings im heimischen Schwimmbad Dinkelsbühl es ab und zu auch schon auf 17 Armzüge gebracht. Da sieht dann die Effizienz erheblich besser aus! 

Total Immersion Europe GmbH Schweiz - Klicke auf das Bild um zur Webseite zu gelangen So und jetzt zum Schluss noch die Webseite von Marco Pilloud 

Total Immersion 

Schwimmübungen - Videos - Total Immersion - Schwimmübungen Hier könnt Ihr Euch einzelne Schwimmübungen, die wir beim Kurs gelernt haben anschauen. Die Seite mit den Schwimm-Videos ist genial und meiner Meinung nach sehr überzeugend! Hier versteckt sich Marco Pilloud überhaupt nicht und zeigt einen wichtigen Teil seiner SChwimmübungen!

Von der Basic Balance bis zum Zipper Switch 2 - Dann könnt Ihr Euch vielleicht besser meinen Bericht vorstellen!

Hier geht es zu den Videos mit den Schwimmübungen 

Ich weise ausdrücklich auf das Copyright von Total Immersion hin!

 

Ankunft morgens um 8.00 Uhr in Kerenzerberg Blick auf die Bergwelt
Das Sportzentrum Kerenzerberg
Marco Pilloud beim Theorieunterricht 1. Treffen in der Schwimmhalle von Kerenzerberg
Das schöne Schwimmbad hatten wir ganz alleine für uns!  Die Teilnehmer stellen sich vor
Marco Pilloud und sein Team - insgesamt 5 Schwimmlehrinnen/Lehrer - auf dem Bild fehlt ein Lehrer
Vorstellungsrunde
Die ersten Video-Aufnahmen werden gemacht
Marco zeigt uns Kräftigungsübungen Wer kennt diese schöne Übung zur Kräftigung des Rumpfes nicht?....
Anschauungsunterricht life Der Armzug wurde fleißig als Trockenübung studiert
Der Armzug wird geübt
Unsere Trainer schwimmen uns was vor...
Anna Lisa immer super drauf so... sieht das aus
Trockenübung mit dem Zipper Switches
Anna Lisa mit Latex-Handschuhen Und so könnte ein Trainingsplan aussehen.....
Theorie - Theorie
Anna Lisa beim Skaten sieht doch super aus
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  © 2009 Paul Launer
   
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