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18. Rechberglauf über 25 Kilometer
sowie

18. Sparkassen Alb-Marathon über 50 Kilometer, Samstag 25.10.2008

Michael Lutz aus Dinkelsbühl läuft beim 18. Rechberglauf in der Altersklasse 35 auf Platz 3 - Gesamtplatz 8 in 1:48:10 - Platz 1 belegte erwartungsgemäß Hauke Dutschak vom Lauftreff Winnenden. 

Beim Albmarathon über 50 Kilometer gab es eine Überraschung. Nur ganz knapp und glücklich konnte Matthias Dippacher (BLT Laufsport-Saukel-Haglöfs) Jürgen Wieser, den Albmarathon-König auf der Zielgeraden stoppen. 

5 Jahre hintereinander war ich nun immer in Schwäbisch Gmünd bei meinem geliebten Schwäbischen Albmarathon über 50 Kilometern dabei. Dieses Jahr sollte es nicht so sein. Ich hatte einfach zu wenig Laufeinheiten und war deshalb schlecht trainiert. Ein Start wäre für mich sicherlich eine Enttäuschung geworden.

So habe ich schweren Herzen dieses Jahr entschieden nicht nach Schwäbisch Gmünd zu fahren. Am Samstag-Morgen als ich am Frühstückstisch saß und das herrliche Wetter sah und die Sonne auf mein Müsli schien, da ärgerte ich mich schon einwenig, dass ich einfach zu faul war nach Gmünd zu fahren. Wenigstens den 25er hätte ich ja machen können. Es war zu spät. So war ich natürlich auf die Ergebnisse in diesem Jahr sehr gespannt.

Insbesondere freute ich mich sehr, dass Micha Lutz aus Dinkelsbühl einen klasse Wettkampf beim Rechberglauf hinlegte. Hatte das Telefonat vom Vortag bei ihm gewirkt. So empfahl ich Micha auf allen Strecken Richtung Rechberg, wo es annähernd flach ist volle Kanne im Marathontempo oder gar schneller zu gehen. Lediglich an den Steigungen solle er etwas zurücknehmen. So denke ich, dass er mit seiner Zeit von 1:48:10 und Gesamtplatz 8 unter 360 Teilneher(innen) eine ganz tolle Leistung hingelegt hat. Micha hat ja bereits beim Einstein-Marathon in Ulm seine klasse Lauffähigkeiten unter Beweis gestellt, als er klar unter 3 Stunden den Marathon gelaufen ist. 

Der Gesamtsieg für Hauke Dutschak vom Lauftreff Winnenden in 1:39:19 geht somit erwartungsgemäß voll und ganz in Ordnung zumal Marco Höpfner vom Sparda-Team Rechberghausen im letzten Jahr den Rechberglauf mit 1:45:01 gewann. Somit hat Dutschak als einer unserer regionalen Spitzenläufer sein Können wieder einmal unter Beweis gestellt. 

Eine ganz tolle Leistung "feuerte" ein ganz junges Talent beim Rechberglauf ab. Lena Kopp vom Triathlon Team Staufen war mit Ihren 18 Jahren die schnellste Frau in 1:57:21. Das läßt hoffen, dass Lena Kopp auch überregional, gar International den einen oder anderen Titel einholen wird. Vor allem ist Sie im Triathlon sehr stark, dennoch liegen ihr die Berge, denn schon 2005 gewann Sie den 25-Kilometerlauf in Schwäbisch Gmünd bei ihrem ersten Start. Na da sind wir ja sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Der Hauptlauf - der Sparkassen-Albmarathon - so konnte es man in den Zeitungen und Internetforen nachlesen war mit Spannung nicht zu unterbieten. Hier fand sich gleich von Anfang an ein 3-Gespann. Jürgen Wieser, Matthias Dippacher und der Deutsche Berglauf Meister Helmut Schiessl. Nur Helmut Schiessl konnte Wieser einmal bezwingen. So war er am vergangenen Samstag auch neben Wieser der Top-Favorit. Dass aber Matthias Dippacher, das Rennen für sich entscheiden würde, war schon eine Überraschung.

Um so respektvoller darf ich die Aussage von Jürgen Wieser, der sich verletzt und mit Schmerzen ins Ziel schleppte und das immer noch unter der magischen Grenze von 3:20, dass der Sieg von Matthias Dippacher voll in Ordnung geht zitieren. Ein fairer Verlierer dieses Jahr, der es den jungen Läufern wieder gezeigt hat, dass man mit ihm immer noch rechnen muss! Platz 3 belegte Helmut Schiessl, der den Lauf locker angehen wollte - doch die Saison sei lange gewesen, so dass ihm in der 2. Hälfte des Laufes einige Krämpfe zu schaffen machten.

Bei den Frauen wurde über die Distanz von 50 Kilometer erwartungsgemäß Birgit Lennarts aus St. Augustin erste. Erwartungsgemäß ist natürlich übertrieben, denn die respektable Endzeit von 4:16:35 wurde beispielsweise im letzten Jahr durch mehrere Frauen unterboten. So ist es einerseits schön, dass die wohl mehrfache Deutsche Meisterin im 100-Kilometerlauf diesen Lauf für sich entscheiden konnte. Andererseits ist es aber auch etwas schade, dass Läuferinnen aus der Region, wie z.B. die junge Branka Hajek aus dem Hohenlohischen oder die letztjährige Siegerin Dorothea Grupp vom Team Leosport nicht teilgenommen haben. 

Hätte, wenn oder aber. Der Lauf war in diesem Jahr wieder ein riesiger Erfolg für die DJK in Schwäbisch Gmünd. Auch der neue 10-Kilometerlauf, der Unicore-Lauf wurde ebenso gerne angenommen. Hier war auch klar, dass Johannes Grosskopf als Lokalmatador den Lauf in 35:34 für sich entscheiden konnte. Auch hier war bei den Frauen ebenso eine nicht ganz unbekannte namens Silke Fritz mit 41:50 die schnellste Frau. 

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
18. Schwäbische Alb Marathon
Strecke/Veranstaltungsort: 50 und 25 Kilometer, 10 Kilometer und 30 Kilometer Walken / Schwäbisch Gmünd über die 3 Stauferberge Hohenstaufen, Hohenrechberg und Stuifen
Veranstalter: DJK Schwäbisch Gmünd
Wetter: Optimal - 
Organisation: Die Organisation von der DJK Schwäbisch Gmünd als auch den Nachbarvereinen aus Waldstetten, Wäschenbäuren, Straßdorf usw. haben wieder beste Arbeit geleistet. 


Die Ergebnisse kann man auf der Seite www.albmarathon.de nachlesen. 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf die Internetseite: www.foto-team-mueller.de hinweisen. Die Bilder auf der linken Seite sind vom Team Müller. 

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  © 2008 Paul Launer
   
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   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2008-10-29