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Winterlaufserie von der DJK Göppingen - Finallauf am Samstag, 10.02.2007 - 10 Kilometer - 2 Runden durch den Spitalwald.

Die Winterlaufserie in Göppingen ist vorbei. Bei bestem Laufwetter starteten am DJK-Heim in Göppingen wieder sehr viele Läufer. Für den 10-Kilometerlauf waren es 192 Starter und für den 5,2-Kilometerlauf waren es immerhin auch noch 55 Teilnehmer. Die Jugendläufe 1,2 km hatten 39 und die 2,2 km 22 Starter zu vermelden. Allem in allem eine große und erfolgreiche Endveranstaltung. Gutes Wetter und gute Laufbedingungen. 

Tagessieger beim letzten Winterlauf wurde bei den Herren Markus Bruck (33:49 min) vom Sparda-Team Rechberghausen. Zweiter wurde Michael Wetzel (34:05) vom AST Süßen, der jedoch den gesamten Laufcub über die 3 Winterläufe für sich entscheiden konnte. Mit einer Gesamtzeit von 1:42:19 hat Michael die Winterlaufserie gewonnen. Knapp hinter Michael Wetzel landete Siggi Tröndle vom Tri-Team Staufen (1:42:56) in der Gesamtwertung der Winterläufe. Beim letzten Lauf konnte Siggi Tröndle jedoch in seiner Altersklasse M40 klar gewinnen und belegte somit auch den hervorragenden 4. Gesamtrang. Siggi Tröndle gilt als Ausnahmesportler. Seine großen Erfolge z.B. bei MTB-Teck sind hierfür ein klares Indiz. In der AK 40 hat er es den ganz jungen Burschen M20 mächtig gezeigt! Saubere Leistung!

Auch Michael Flunger (ebenso ein M20er) von AST Süßen konnte beim letzten Lauf überzeugen und errang somit bei der Gesamtwertung der Winterlaufserie den erstklassigen 3. Platz in 1:43:52! 

Bei den Frauen holte sich Ute Philippi aus Aichelberg nicht nur den Tagessieg (39:53) beim letzten Lauf. Sie konnte auch in der Gesamtwertung mit 1:59:03 den 1. Platz für sich behaupten. Zweitschnellste Frau des Tages war Evelyn Stuhlinger-Lipowitz vom TSV Erbach mit 41:34. Auch Sie wurde in der Gesamtwertung des Wintercups Zweite mit 2:04:42. Die Drittschnellste Frau beim letzten Lauf war Julia Lücke von den Karlsruher Lemminge. Sie lief mit 42:00 ins Ziel. Der 3. Platz in der Gesamtwertung der Winterlaufserie konnte nach Schwäbisch Gmünd "entführt" werden. Angelika Haas schaffte dies mit einer Gesamtzeit von 2:14:52. In der Altersklasse W 35 belegte Angelika Haas beim letzten Lauf den 3. Platz in 45:04. 

Ab und zu war es halt richtig schön matschig auf der Strecke. So wie hier bei Kilometer 4. Die Strecke war jedoch gut zu laufen und das Bild spiegelt nicht den Gesamteindruck der Strecke wider. Diese war sehr gut zu laufen und ist durch den Spitalwald sehr abwechslungsreich. 
Von Wört nach Göppingen sind es rund 80 Kilometer. Die Route führte mich über Schwäbisch Gmünd - Straßdorf mit Blick zum Hohenrechberg. 
Weiter über den herrlichen Asrücken. Die Strecke war mir natürlich gleich bekannt. Hier führt auch der Schwäbische Albmarathon vorbei, den ich nun auch schon mehrmals über die 50-Kilometerdistanz gelaufen bin. 

Das tolle Panorama hat mich zum anhalten "genötigt". 

Dann war bereits der Hohenstaufen und das Dörfchen Hohenstaufen zu sehen. Auch der Hohenstaufen wird beim Schwäbischen Albmarathon gelaufen.
Kurz vor dem Start. Das obligatorische Bild vor dem Start.
Und noch einmal. Und so sah die Strecke aus.
Steigung, Steigung... Steigung, Steigung
Steigung, Steigung Dann ging es aber auch mal wieder abwärts....
Bei Kilometer 4 war's lustig. Aber auch das gehört bei einem schönen Wald- und Crosslauf dazu. Nicht war?
Und so in etwa verlief die Strecke durch den schönen Spitalwald. Ganz unten an der Spitze war der Start. Die Ziellinie war auf Höhe des DJK-Heims. Deshalb kann man auch auf der Kilometerangabe bei der Profilauswertung die 5128 m ungefähr nachlesen. Bei 2 Runden waren es somit 10 KM
In der Ausschreibung von der DJK zu lesen: Waldgebiet-Waldwege/10km Strecken 2 Runden a. 5km. kurze steilere Steigung bei km 2,2und 7,2 km, leichtere Steigungen bei km 1,2/6,2 und 4,1/9,1. 

Mein Höhenprofil sagt etwas anderes aus. Vielleicht habe ich auch nicht ganz die Strecke getroffen. Aber nach dem Start ging es schön bergab. So bei Kilometer 2 ungefähr kommt die erste Steigung. Und eigentlich hat man ständig eine Steigung. Bis man oben ist. Mein Puls verriet mir, dass es wohl fast immer aufwärts gehen musste. Die Höhendifferenz in einer Runde liegt bei ca. 50 m. 

Und hier meine persönliche Statistik....ja ja, wen es halt interessiert...
Mein Durchgangszeiten 

00,0 bis 01,0 km - 03.31 - 00:03:31 - Puls 145   
01,0 bis 02,0 km - 04.25 - 00:07:56 - Puls 156  
02,0 bis 03,0 km - 03.58 - 00:11:54 - Puls 156 
03,0 bis 04,0 km - 04.14 - 00:16:08 - Puls 153 
04,0 bis 06,0 km - 07.32 - 00:23:41 - Puls 150 
06,0 bis 07,0 km - 04.47 - 00:28:28 - Puls 150 
07,0 bis 08,0 km - 04.10 - 00:32:39 - Puls 153 
08,0 bis 09,0 km - 04.04 - 00:36:43 - Puls 154 
09,0 bis 10,0 km - 04.37 - 00:41:20 - Puls 152 

Im Winter auf einen Marathon trainieren ist halt nichts "gescheites". Erstens ist das Wetter schon mal nicht optimal und zweitens gibt es wenig Laufveranstaltungen, wo man seinen Trainingsstand testen kann. Auf das Winterwetter kann ich es dieses Jahr wohl nicht schieben. Besseres Januarwetter zum Laufen hat es seit über 100 Jahren nicht mehr gegeben. Auch der Februar zeigt sich mild. Dennoch hat mich der Job in seinen "Klauen" und eine Krankheit musste in den letzten Tagen ebenso überstanden werden. Nichts desto trotz bin ich nach Göppingen gefahren um wenigstens bei einem 10er meinen "Stand" zu testen. So um die 38 - 39 Minuten sollten es schon werden, dachte ich mir. Nun denken kann man sich viel. Ich hatte mich zuvor auch überhaupt nicht über die Laufstrecke informiert. Ich hoffte, dass es flach sein würde, denn die Ergebnisse aus den anderen Läufen mit 33er-Zeiten ließen darauf schließen, dass es eigentlich nicht sehr "bergig" sein konnte. Weit gefehlt. Schon die Anreise von Hohenstaufen über die L 1075 kurz vor Göppingen ließ mich erahnen, was da auf mich zukommen mochte. Ich sah Läufer entlang der Straße bergab laufen. Die hatten Startnummern dran. Also war klar, dass sie beim Einlaufen waren. Und das macht man in der Regel auf der Originalstrecke. Wenn es hier so runter geht, dachte ich mir, dann muss es auf der anderen Seite rauf gehen. Und genau so war es....... So ein Pech.

Zum Lauf: Ich war kurz vor 14.00 Uhr da. Zufällig erfuhr ich beim Abholen der Startunterlagen, dass der letzte Lauf um 14.30 Uhr immer startet und nicht um 15.00 Uhr. Das hatte ich doch glatt überlesen in der etwas kargen Ausschreibung auf der DJK-Seite. Jetzt war Hektik angesagt. Schnell zurück zum Auto - anziehen und noch warm laufen... Es war in der Zwischenzeit 14.15 Uhr gewesen bis ich zum Start/Zielbereich kam. Ein gemütliches Einlaufen war somit nicht mehr möglich. Auch ein zurück zum Auto ebenso nicht. So hängte ich meine Jacke mit samt Schlüssel und Handy, so wie es fast alle machten, an einen der zahlreichen Büsche im Zielbereich. Gott sei Dank wurde mein Leichtsinn und der Glaube an das Gute nicht bestraft. Beim "Einlaufen" traf ich noch Raimund Sturm vom LT Gmünd. Raimund ist grundsätzlich immer da und überall wo man laufen kann. Er ist halt ein echtes "Läufer-Urgestein". Eine Woche zuvor ist er kurz mal den Johannesbad Thermen-Marathon in Bad Füssing gelaufen. Und das in einer tollen Zeit von 3:48:16! Tolle Leistung! 

Halb warm stellte ich mich an die Startlinie. Wie so oft, und fast immer, hat der Verantwortliche, der uns begrüßte kein richtiges Mikro oder Megafon zur Hand. Mit einem Minimegafon mit 2 Watt Ausgangsleistung wurden wir also begrüßt und auf die Strecke geschickt. Vom Start zum ersten Kilometer geht es schön bergab. Nur so ist meine "überdimensional" gute Zeit von 3:31 für den ersten Kilometer zu erklären. Auch hatte ich große Zweifel daran, ob das wohl genau 1000 m waren. Bei Kilometer 2 war dann meine Vermutung bestätigt. Hier benötigte ich - obwohl es bereits zur Steigung ging rund viereinhalb Minuten. Das konnte nicht sein, denn ich hatte mein Tempo überhaupt nicht reduziert. Das Schild musste wohl falsch aufgestellt worden sein..... Ach ist das schön, immer diese Statistik. Die Strecke zwischen 2. und 3. Kilometer, die musste wohl richtig sein, denn meine Zeit war genau im Limit. Aber ich merkte schon, so konnte es nicht weiter gehen. Der Anstieg oder besser gesagt die Anstiege kosteten mächtig Kraft. Nachdem ich nun auf der Strecke war, die ich vom Auto aus schon gesehen hatte, war mir klar, dass ich diese Runde 2 mal laufen musste. Auch darüber hatte ich mich nicht informiert. "Au weia" - 2 mal dieses Ding. Schon der Gedanke daran ließ mich "erschauern" und deutlich langsamer werden. Dabei vergaß ich im Zielbereich auch meine Zwischenzeit zu nehmen.... Bei der 2. Runde war ich dann deutlich vorsichtiger. Der Respekt aus der ersten Runde lag mir in meinen Beinen. Oben angekommen konnte ich jedoch noch einmal Kräfte mobilisieren und einwenig Gas geben. So konnte ich auch einen doch schwer atmenden und keuchenden Läufer, der mich zuvor überholt hatte "frech" und "locker" überholen. Das muss ihn so schockiert haben, dass er sich sodann von zahlreichen anderen Läufern ebenso noch überholen ließ. Im Ziel angekommen freute ich mich trotzdem über meine Zeit von 41:20. Immerhin habe ich mich bei dem schwierigen Kurs zum Stadtlauf Dinkelsbühl um über 30 Sekunden verbessert. Na bitte schön.  

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
Winterlaufserie Göppingen - 3. Lauf 
Strecke/Veranstaltungsort: 10000m 2 mal durch den schönen Spitalwald in Göppingen. Anspruchsvolle Strecke mit rund 100 HM auf Wald- und Schotterwegen. 
Veranstalter: DJK Sportgemeinschaft Göppingen e.V. - Abteilung Leichtathletik 
Wetter: Temperatur rund 8 Grad ca. Optimales Laufwetter für die Jahreszeit sehr mild. Der Wind war durch das Waldgebiet so gut wie nicht zu spüren. Die Strecke war ordentlich ausgeschildert und mit Streckenposten gut organisiert..
Webseite: Und hier geht es zur Webseite von http://www.djk-gp.de/ 
Zeit: Meine Zeit war 00:41:20 - das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit 14,52 km/h und entspricht einer Zeit von 4min 8 sec pro Kilometer. 
Durchschnittspuls: 152 - eigentlich optimal, da nur ca. 93% abgerufen. Verbrauchte Kalorien: 685 CAL
Von 192 Läuferinnen und Läufer wurde ich 52er. Damit kann ich zufrieden sein. In der AK 40 wurde ich 7er von 26 Läufer.

Hier geht es zur Ergebnisliste für die 10 km und auch für den Jugend- und Hobbylauf - klick 

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  © 2007 Paul Launer
   
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   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2007-02-11