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3. Hüttlinger Walkathon - Nordic-Walkathon, Mittwoch, 03.10.2007 
Rekordbeteiligung bei schönstem Herbstwetter in Hüttlingen

Alle guten Dinge sind 3. Und beim 3. mal hat es auch mit dem Wetter geklappt. Immer am Tag der Deutschen Einheit lädt der TSV Hüttlingen – Abteilung Leichtathletik mit ihrem Hauptorganisator Achim Stirner zur größten (Nordic)-Walking-Veranstaltung in der Region Ostwürttemberg, Mittelfranken und Hohenlohe ein. Schon alleine an den Autokennzeichen war die hochrangige Bedeutung dieser Veranstaltung zu erkennen. Göppingen, Stuttgart, Heilbronn, Ulm, Augsburg um nur einige wenige zu nennen konnten am Parkplatz entdeckt werden. 

Doch nun erst einmal ganz von vorne: Vor über 3 Jahren wurde das Kind „Walkathon“ geboren. Der damalige Leiter der TULA (Turnen, Leichtathletik und Akrobatik) des TSV Hüttlingen Hansi Teufel hatte die Idee eine Walkingveranstaltung nach Hüttlingen zu bringen. Gesehen hatte er ähnliches im Allgäu und „was die können, das können die Muffigel ebenso“. So hat man vor 3 Jahren zum ersten mal die Veranstaltung mit Erfolg – trotz ungünstigen Wetters – bereits mit großen Zuspruch der Bevölkerung durchgezogen. 


Endlich mal eine Veranstaltung für Walker war der damalige Tenor. Das war vor 3 Jahren. In diesem Jahr platzte die Gemeindehalle in Hüttlingen fast aus allen Nähten. Achim Stirner konnte mit Freude und großer Genugtuung 347 (Nordic)-Walkerinnen und Walker begrüßen. 4 Strecken wurden in diesem Jahr wieder angeboten. Eine „Halbmarathon-Distanz“ über 22,3 km. Auf der herrlichen Langdistanz beteiligten sich 53 Teilnehmer. Die 2. Langdistanz über 16,8 Kilometer wurde von 75 Teilnehmern in „Angriff“ genommen. Am beliebtesten ist immer noch die Mitteldistanz über 12 Kilometer. So ist auch nicht verwunderlich, dass hier 142 Walkerinnen und Walker den herrlichen Rundkurs zurücklegten. Auf der Kurz- und Einsteigerstrecke über 8 Kilometer waren es immerhin noch 77 Teilnehmer. 


Bei der Begrüßung der Teilnehmer in der Gemeindehalle durch Achim Stirner und den stellvertretenden Bürgermeister Helmut Ebert freute man sich über die großartige Beteiligung. Helmut Ebert machte die Läufer vor allem auf die herrliche Landschaft rund um Hüttlingen aufmerksam, während Achim Stirner noch die wichtigsten Tipps und Hinweise zur Beschilderung abgab. 

Insgesamt gab es 4 Startschüsse. So wurden die zuerst die Langstreckler und zum Schluss die "Kurzstreckler" auf den Weg geschickt. Gegen 14.00/14.30 Uhr kamen dann alle glücklich und zufrieden wieder im Ziel an. Im Ziel gab es dann wie jedes Jahr den berühmten Muffigel von Hüttlingen. Die Ausgabe der Igel übernahm natürlich Hansi Teufel und Karl Werner. Der 1. Vorsitzende Tibor Borbely, der ebenfalls aktiv mitwalkte freute sich im Ziel mächtig über den großen Erfolg der Veranstaltung und lobte seine "Schützlinge". Waren doch mehr als 40 freiwillige Helfer sowie die Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz - Ortsgruppe Hüttlingen eingesetzt um für die vielen Teilnehmer eine perfekte Veranstaltung bieten zu können. 

Eines ist sicher. Hüttlingen hat somit die wohl größte Walking - Veranstaltung in unserer Region! 

Die Beschilderung war prima Die Strecke wunderschön
Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
3. Hüttlinger Walkathon - Nordic-Walkathon über 8 km/12 km/16,8 km / 22,3 km
Strecke/Veranstaltungsort: Herrlicher Rundkurs rund um Hüttlingen
Veranstalter: Gemeinde Hüttlingen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Ensle und Stellvertretenden Bürgermeister Helmut Ebert
Ausrichter: TSV Hüttlingen Abteilung Turnen/Leichtathletik/Akrobatik (TULA)
Wetter: Temperatur rund 22/23 Grad, leichter Wind - optimales - wunderschönes Herbstwetter
Webseite: Und hier geht es zur Webseite www.TSV-Huettlingen.de 
Zeit: Es wurde keine Zeit genommen. 

Wie die Hüttlinger zu Ihrem Spitznamen Muffigel gekommen sind. 

Ein Gedicht von Viktor Rettenmeier. 

So ist`s in Hüttlinga geschehn
anno 1910.

Dem Josef Reeb aus Sulzdorf  g`fällt
die There´s Schmid von Lengafeld.
Und weil`s bald Hochzeit macha wöllt
wird das Aufgebot bestellt.

Dieses war der Anlass au`
dass Reebs Bruder mit sei`r Frau
vom Tannahof bei Dewang` drüba
nach Sulzdorf fährt mit`m Pferdeschlitta.
Und weil es ist a schöner Brauch
den Heiratstag zu feira auch
sind gekomma d`Altersg`nossa
denn so a Tag, der wird begossa.

Als es drauß` wird langsam nacht
hat auf da Heimweg sich gemacht
des Paar vom Tannahof dann bald,
denn es ist Winter glatt und kalt.
Zum Abschied gibt die Frau vom Wirt
für d` Kinder ihne Bratwürst mit.
Die Bäuerin steckt sie in ihr`n Muff
und steigt dann auf da Schlitta nuff.

Am Sulzdorfer-Berg dann angelangt
rutscht d`r Schlitta, eckt und schwankt.
Die Bäuerin muß sich ganz fest heba
verliert dann ihren Muff deswega.
Der fällt samt Bratwürst in da Schneea
und bleibt do liega ungeseha
bis von Sulzdorf leicht besoffa
kommet des Wegs die Altersg`nossa.

Die sehet im Schnee was Dunkles liega
und erschrecket alle sieba.
Do ist a Viehch, schreit einer laut
vor Angst er furchtsam um sich schaut.
De andre ist`s au net geheuer
dieses haarig Ungeheuer.
Drum hauet`s drauf mit ihre Stecka
diese Bestie muss verecka.
Als koin Muckser sie mehr tut
faßt dr Kolba Hans den Mut
und tastet ab des leblos Wesa
stellt fest: Des isch a Igel g`wesa:
Kommt no her, schreit er ihr Leut
da hangt scho raus das ganze Gwoid
und er hält in seine Händ
die Därm, die Bratwürst g`wesa send.

Diese G`schicht wird bald bekannt
m ganzen Dorf, in Stadt und Land
so weiß es heut` fast jedes Kind
warum die Hüttlinger Muffigel sind.

Quelle: Internetseite: www.huettlingen.de 

 
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  © 2007 Paul Launer
   
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