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Paul Launer vor dem Start - das muss sein. Stattliche 78 Kilogramm - dennoch Platz 13 in der Gesamtwertung. 

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3. Lauterner Landschaftslauf - Sonntag, 09.09.2007

Christian Glatting gewinnt den Lappertallauf über 11,3 km
Harald Sonnentag gewinnt den Ostalb-Panoramalauf über 22,6 km



Eigentlich wollte ich heute zum EBM-Papst-Halbmarathon nach Niedernhall fahren. Die Strecke ist flach und wäre ein idealer Fitnesstest gewesen. In Lautern war ich noch nicht, so habe ich mich entschlossen beim Lauterner Ostalb-Panoramalauf mit zu machen. Und das war die richtige Entscheidung. Doch nun erst einmal zu den wichtigsten Meldungen.

Schon die Landschaft rund um den Rosenstein ist reizvoll und das Profil des Laufes versprach einen interessanten Wettkampf. Auf "in die Berge". Schon bei der Einfahrt nach Lautern konnte man die Freude am Event spüren. Alles war bestens abgesichert und Trassierband im Ort so weit das Auge reichte. Ortsvorsteher Bernhard Deininger begrüßte die Läufer und freute sich uns den schönen Dorfplatz mit Gärtnerbrunnen vorstellen zu können. Dieser Dorfplatz wurde einen Tag vorher am Samstag, den 08.09.07 der Bevölkerung übergeben. Schön ist er geworden der Dorfplatz!

Und es war schön einmal richtig mitten drin den Start und das Ziel zu haben. In den meisten Läufen wird der Volkslauf immer außerhalb gestartet. In Lautern ist Schulhaus, die Turnhalle bzw. Mehrzweckhalle in der Ortsmitte. Somit auch der Start für diesen schönen Panoramalauf. Vor dem Start des Ostalb-Panoramalaufs und des Lappertallaufes fanden noch zahlreiche Jugendläufe statt.  Hier haben vor allem die Jugendlichen vom Ort und aus den umliegenden Gemeinden ihr bestes gegeben. 

Neu war auch in diesem Jahr, dass die Zeitnahme mittels Transponder genommen wurde. Tolle Sache. 

Nach der Ansprache von Ortsvorsteher Bernhard Deininger war der Startschuss um 9.35 Uhr. Erwartungsgemäß setzten sich die Lapperltalläufer wie Christian Glatting, der Vorjahressieger Johannes Großkopf und Fabio Raith vom SSV Aalen sofort vorne ab. Und exakt in dieser Reihenfolge kamen auch diese 3 Läufer mit hervorragenden Zeiten ins Ziel. Glatting konnte sich dann zum Schluss gegen Johannes Großkopf mit 44:49 noch durchsetzen. Johannes Großkopf kam mit 45:22 und Fabio Raith mit 45:47 ins Ziel. 

Schnellste Frau beim 11,3 Kilometerlauf war die 17-jährige Abtsgmünderin Silke Fritz von der LSG Aalen. Sie kam mit 51:14 als Gesamtzwölfte ins Ziel. Die junge Ausnahmesportlerin holte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im August dieses Jahres auf der 1.500m-Distanz die Bronzemedaille in einer Traumzeit von 4:36:48. Hierzu gibt es auf der Gemeindeseite von Abtsgmünd einen schönen Bericht von Silke. Platz 2 bei den Damen holte sich die ebenfalls noch in der Jugend B startende 16-jährige Sarah Lang vom Team Emma. Auch sie glänzte mit einer tollen Zeit von 58:06. Drittschnellste Frau war dann Angela Wegele von der TSG Schnaitheim. Sie sicherte sich ebenso den Altersklassensieg W40 mit 1:02:45. Angela könnte doch glatt die Mutter von Sarah und Silke sein. Deshalb ist diese Leistung schon besonders hervorzuheben.

Beim Ostalbpanoramalauf über 22,6 Kilometer und angeblichen 1300 Höhenmeter (ich kann das nicht ganz glauben....) war das Teilnehmerfeld am größten. Hier konnte Harald Sonnentag als Lokalmatador von der DJK Schwäbisch Gmünd mit einer Zeit von 1:34:27 als erster über die Ziellinie laufen. Eine halbe Minute später folgte ihm bereits Marco Höpfner vom Spara-Team Rechberghausen. Dritter wurde Ralf Groß von der DJK Schwäbisch Gmünd in 1.37:57. 

Ein starkes Läuferfeld kam aus der Ellwanger Region nach Lautern. So belegten beim Lappertallauf als auch beim Ostalb-Panoramalauf die Läufer der DJK-Ellwangen vordere Plätze. Schnellster von der DJK Ellwangen war Karl Rathgeb. Er belegte den AK-Platz 2 in M 45 und konnte mit 1:42:57 den Gesamt 8. Platz belegen. Karl Rathgeb hatte vielleicht beim Anstieg etwas zu schnell angezogen. Bei Kilometer 9 startete Rathgeb durch und musste bei Kilometer 13 wieder das Tempo rausnehmen. Dennoch hat er einen super Platz erreicht. Auch Jochen Strohbeck (DJK Ellwangen-SG Virngrund), mit dem ich einige Zeit lief, machte ein starkes Rennen. Er war nicht zu bremsen und belegte deshalb auch den AK-Platz 3 in M45. Prominentester Ellwanger Läufer war wieder Deutschlands schnellster Bürgermeister OB Karl Hilsenbek, der erwartungsgemäß in seiner Altersklasse M50 den 1. Platz belegte. Karl Hilsenbek kam mit 1:44:51 ins Ziel. Ebenso möchte ich noch besonders den Reinhold Schmid aus Schwabsberg-Buch erwähnen. Seit der Reinhold im Team Multisport von Jürgen Hauber und bei der DJK-Ellwangen räumt er in seiner Altersklasse M50 richtig ab. Auch bei diesem Lauf konnte er beim Lappertallauf den 3. Platz erringen. Dazu sage ich herzlichen Glückwunsch!  

Besonders erwähnenswert ist auch der Start für die Nordic-Walker. Hier wurde ein anspruchsvoller Kurs über 12,5 Kilometer angeboten. Schön war auch anzusehen, dass sehr viele Männer bei den Nordic-Walkern dabei waren. Das ist eine tolle und gute Entwicklung. Denn Nordic-Walking ist und bleibt die gesündeste Laufsportart. Auch die Walker erhielten Startnummern und auch hier wurden die Zeiten mittels Tansponder genommen. So war auch hier ein richtiger Wettkampfcharakter zu vermelden. Hier ging es richtig zur Sache und dementsprechend gut waren auch die Ergebnisse. So kam Karl Dill von "Bleifrei Badsch" mit 1:26:57 als erster Walker ins Ziel. Schnellste Walkerin war Frau Heidrun Traa vom TSV Altdorf, die den 12,5 Kilometer-Kurs in 1:33:12 absolvierte. 

Anhand der beiden Streckenprofile kann man schon sehen, dass beide Läufer es in sich haben.

Nur kann ich nicht ganz glauben, dass der Panoramalauf über 1000 Höhenmeter haben soll. Wenn das so ist, dann kann ich mit meiner Platzierung voll und ganz zufrieden sein.

Wenn man bedenkt, dass der Swiss Alpine K 78 nur 2.350 Höhenmeter über 78,5 Kilometer hat, dann wäre das schon sensationell. Aber vielleicht bekomme ich da ja von den Lauterern noch einen richtigen Wert.

Nun ein paar Worte zum Lauf aus meiner Sicht:

Ich bin sehr verhalten gestartet. Bergläufe haben es in sich und vor allem sollte man immer auf die 2. Streckenhälfte sich konzentrieren. So habe ich mich in den ersten 5 bis 12 Kilometer von manchem Läufer "flott" oder "frech" überholen lassen. Mir war klar, dass ich mit meinen satten 78 Kilogramm nur noch was reißen kann, wenn es flach oder gar abwärts geht. Und so habe ich nach 12 bzw. 15 Kilometer richtig Dampf machen können. So konnte ich zum Beispiel zwischen Kilometer 12 und 13 eine Splitzeit von 3:30/Km stoppen! Wow - heut geht's gut. Und in der Tat konnte ich manchen Kilometer unter 4 Minuten durchziehen. Und das waren natürlich einige Rangplätze. So musste mich z.B. Rolf Rieger vom Team Emma, der einen klasse Lauf machte in den letzten Kilometern ziehen lassen. Auch Ralf Knodel, der am Berg mich stets abhängte, konnte dann die Schlussoffensive nicht mehr mitmachen. Nur einer - so ein Schlitzohr - Alexander Eichmann, der hat mir 30 oder 40 Meter vor dem Ziel den Schneid abgekauft. Bei Kilometer 21 habe ich ihn noch geschnappt. Er hängte jedoch ständig hinter mir. Eigentlich hätte ich gewarnt sein müssen. Denn OB Karl Hilsenbek hatte mehrmals seine Überholvorgang bei Alexander abgebrochen, denn jedes mal dann zog er mächtig an und zeigte so, dass er sich nicht so leicht geschlagen gibt. Das habe ich beobachtet und wusste nur, dass wenn ich ganz frech und flott an ihm vorbeilaufe, dann wird er mich wohl ziehen lassen. Das tat er bis kurz vor Schluss. Alexander tolle Leistung - auch wenn Du mir den 3. Platz abgeknüpft hast, ich freue mich über Deinen klasse und starken Lauf! So das war es. 
Zum Lauf sei gesagt, dass er bestens organisiert war. Alles hat gepasst. Von der Startnummernausgabe mit Nachmeldung, Zeitmessung und Infrastruktur wie WC-Anlagen, Duschmöglichkeiten usw. Das Startgeld hielt sich ebenfalls sehr im Rahmen. Die Strecke war gut beschildert und abgesichert. Auch ist der Lauf ein wirklicher Landschaftslauf. Teilweise auch Crosslauf mit richtig steilen An- und Abstiegen. Die Getränkestationen waren ebenso ausreichend. Vermisst habe ich lediglich mal eine Getränkeausgabe, wo es auch Iso gegeben hat. Aber vielleicht habe ich es auch nicht gesehen. Es hat Spaß gemacht nach Lautern zu kommen.

Ein Dankeschön sei deshalb an alle Verantwortlichen gerichtet - auch an die vielen Sponsoren, die es ermöglichen, dass die Startgebühr im Rahmen bleibt. Witzig und schön war es, dass man im Ziel an der Getränke-Bar zum Abschluss einen Salat von der Firma Primalat erhielt. Den Salat haben wir als Sportler, das heißt meine Frau Barbara, die ebenfalls als Nordic-Walkerin dabei war und ich bereits gegessen. Hat gut geschmeckt. Tolle Idee! 

Den Lauterner Landschaftslauf besuchen wir bestimmt wieder einmal. Auf hobbylauf.de kann ich diesen Lauf nur weiter empfehlen!

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
3. Lauterner Landschaftslauf
Strecke/Veranstaltungsort: Lautern - Rund um den Rosenstein - Teilweise asphaltiert, teilweise Wiesen und Waldwege sowie Schotterstraßen. 
Veranstalter: SV Lautern
Wetter: Optimales Laufwetter - nicht zu kalt - nicht zu warm. Trocken wenig wind. 
Webseite: Und hier geht es zur Webseite vom SV Lautern 
Zeit: Meine Zeit war 1:45:04. Das ist eine Geschwindigkeit von 12,91 km/h und eine Zeit von 4min39 sec. auf 1 Kilometer. Von 99 Läuferinnen und Läufer belegte ich den 13. Platz. In meiner AK 40 konnte ich wieder einmal den unliebsamen Platz 4 von 23 M40er-Teilnehmern belegen. Ich bin jedoch sehr zufrieden. 
Und hier meine "berühmte" Statistik: Gibt es keine oder doch? Es gibt sie - aber die ist nicht so wichtig....

KM 00 bis 01,00 - 04.47 - 0.04.47 - Puls 140
km 01 bis 02,00 - 05.17 - 0.10.05 - Puls 150
km 02 bis 03,00 - 04.35 - 0.14.40 - Puls 152
km 03 bis 04,00 - 04.06 - 0.18.47 - Puls 146
km 04 bis 05,00 - 03.58 - 0.22.45 - Puls 143

km 05 bis 06,00 - 04.50 - 0.27.35 - Puls 144
km 06 bis 07,00 - 04.20 - 0.31.55 - Puls 140
km 07 bis 08,00 - 04.59 - 0.36.55 - Puls 145
km 08 bis 09,00 - 05.24 - 0.42.19 - Puls 145
km 09 bis 10,00 - 06.16 - 0.48.36 - Puls 149

km 10 bis 11,00 - 05.47 - 0.54.23 - Puls 148
km 11 bis 12,00 - 04.39 - 0.59.02 - Puls 149
km 12 bis 13,00 - 03.30 - 1.02.32 - Puls 149
km 13 bis 14,00 - 03.55 - 1.06.28 - Puls 149
km 14 bis 15,00 - 04.01 - 1.10.30 - Puls 150

km 15 bis 16,00 - 04.26 - 1.14.56 - Puls 152
km 16 bis 17,00 - 04.33 - 1.19.30 - Puls 148
km 17 bis 18,00 - 03.43 - 1.23.13 - Puls 150
km 18 bis 19,00 - 03.27 - 1.26.40 - Puls 151
km 19 bis 20,00 - 04.40 - 1.31.20 - Puls 147

km 20 bis 21,00 - 05.46 - 1.37.06 - Puls 151
km 21 bis 22,60 - 07.58 - 1.45.04 - Puls 142

Besonders erfreulich für mich war, dass ich hinten raus richtig aufdrehen konnte. Auch die Pulszahlen konnte ich nach oben drücken. Die Taktik ging richtig auf. Bis Kilometer 12 schön im aeroben Puls laufen (Mein Marathon-Puls ist 144) und das ist mir gelungen. So konnte ich die letzten 10 Kilometer ruhig aufdrehen und vielleicht auch etwas anaerob laufen.

Hier geht es zu den Ergebnislisten
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  © 2007 Paul Launer
   
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