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Dinkelsbühler Wald- und Crosslauf
im Mutschach- bzw. Tigertwald am Samstag, 17.11.2007 - eine nette
Schlammschlacht mit guter Beteiligung!

Ein schöner Lauf -
direkt vor der Nase in Dinkelsbühl - da muss man hin. So habe ich
das im letzten Jahr geschrieben und so sollte es auch in diesem Jahr
sein. Doch am Vormittag ging es zum Warmlaufen noch kurz zum Friedenslauf
nach Ellwangen. Hier bin ich knapp 10 Kilometer gejoggt, weil
ich ohnehin wusste dass nach einer langen Saison in Dinkelsbühl
nichts mehr zu holen war. Dieses Jahr hatte durch Regen und
Schneefall die Strecke ihren besonderen "Reiz". Matsche,
Schnee und teilweise ein schwerer tiefer Boden gerade an den harten
Anstiegen forderte eine besondere Leistung von den Läufern.
Am Nachmittag ging es dann nach Dinkelsbühl zum Crosslauf in den
schönen Mutschachwald.
Vor dem Hauptlauf starteten die
Schüler- und Jugendläufe in den Distanzen 1150, 1650 und
1350 m. Das obige Foto zeigt den Start des Jugendlaufes über 1.350
m. Bei der
Mittelstrecke bzw. beim Jedermannslauf über 3500 m war in der
männlichen A-Jugend Matthias Burkhardt vom TV Gunzenhausen mit
12:41 der
schnellste. Bei den Männern musste sich
"Titelverteidiger" Franz-Josef Heller mit 13:42 vor
Stefan Schwager von der LG Kreis Ansbach mit 13:14 geschlagen
geben.
Auf der Langstrecke sorgte eine hochkarätige Besetzung mit Florian
Holzinger (TuS Feuchtwangen), Bruno Schumi von der KLC Klagenfurt
und Christian Häupler (LG Kreis Ansbach) für große Spannung.
Dennoch konnte Holzinger sich nach einem harten Kampf mit Schumi mit
einer klasse Zeit von 36:41 behaupten. Bruno Schumi lief als 2er mit
36:56 ins ZIel und dieses mal doch abgeschlagen - und das wunderte
mich doch sehr - Christian Häuper auf Platz 3 mit 39:02. Wiederum
ein ganz starkes Rennen lief mein Vereinskamerad von der DJK
Ellwangen Karl Rathgeb. Er wurde natürlich in seiner Altersklasse
M45 souverän mit 40:29 erster. Erwähnenswert hier ist, dass Karl
Rathgeb seine Vorjahreszeit sogar noch verbesserte - und dies bei
erheblich schlechteren Bedingungen wie im letzten Jahr. Das zeugt
für eine ausgezeichnete Verfassung. Fast alle Läufer so auch
Holzinger sind ihren Zeiten vom letzten Jahr um eine Minute und auch
mehr nachgelaufen.
Bei den Frauen war in diesem Jahr auf der Mittelstrecke Angela
Rothenberger von der LG Kreis Ansbach mit 13:41 erfolgreich sowie
auf der Langstrecke über 10,4 km Moni Volkersdorfer von den
Motorradfreunden Lichtenau mit 53:42. Zweitschnellste Frau war
Heidemarie Michaelis-Steck von der LG Brenztal mit 55:44.
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Die schnellsten auf der Langstrecke über
10400
oben v.l. Moni Volkersdorfer, Angela
Rothenberger, Flori Holzinger, Heidemarie Michaelis-Steck
unten v.l. Bruno Schumi, Christian Häupler
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Die Strecke forderte dieses Jahr viel
Kraft
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Flori immer gut drauf.... drum gwinnt er
auch meistens...
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Die Strecke im Mutschachwald bzw.
Tigertwald
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3 Runden von ca.
3 x 3466 m
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Mein Plan
Wie immer: An den Steigungen ganz klar Kraft sparen. Auf der Ebene und im
Gefälle Gas geben. Ich war etwas knapp dran, so konnte ich mit Micha
nur etwa die Hälfte des Kurses ablaufen. Aber da wurde schon
deutlich, dass dieser Lauf in diesem Jahr besonders Schwer werden
würde. Das Gelände ist sehr anspruchsvoll und die Steigungen teilweise
heftig. Bereits nach wenigen Metern hatte man Kiloweise Dreck an den Schuhen, was ebenso
ein schnelles Laufen erschwerte.
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Zum Lauf:
Kurzdistanzen werden nie mein Ding sein. Ich wollte nach 500 m schon
wieder fluchen und vor mich hinschimpfen. Aber ich wußte, dass der
Micha Lutz mit mir lief und beim letzten gemeinsamen 10er musste er
herzhaft lachen, dass ich bereits nach 2 Kilometern schimpfte. So habe
ich mir das Schimpfen verkniffen. Nach dem Startschuss ließ
ich es relativ "gemütlich" angehen. Ich war schon stark wie
da viele Läufer vorknallten und an mir und Micha vorbeisausten. "Na
da bin ich mal gespannt", dachte ich mir. Stark beeindruckt war
ich von Reinhard Joas, der in der ersten Runde aber schon sauflott
unterwegs war. Das konnte ich gar nicht recht glauben. Denn mir war
klar, dieses Tempo würde ich nicht halten können. Bereits am Anfang
der 2. Runde musste es der Reinhard aber selber auch gemerkt haben,
denn er hatte richtig die Bremse gezogen. So sind Micha und ich an
Reinhard vorbeigezogen. Die 2. Runde habe ich sehr defensiv gemacht.
Lediglich an den Gefällen, wo es wenig Kraft kostet habe ich
zusätzlich drauf gedrückt und ab und zu den einen oder anderen
Läufer überholen können. In der letzten Runde war ich eigentlich
schon platt. Aber der Gedanke an den Swiss
Alpine (78,5 km Extremberglauf über 2300 Höhenmter) bzw. den Schwäbischen
Albmarathon (50 Km Berglauf - Ultra über 1100 HM) ließ mich
schmunzeln und motivierte mich noch einmal auf's Gas zu drücken. Und
außerdem hängte Micha mal vor mir bzw. hinter mir dran. "Micha
komm überhol jetzt endlich", rief ich nach hinten. Und so setzte
Micha Lutz auch ca. 1 Kilometer vor dem Ziel einen Zacken drauf. Ich
hängte mich in seinen Windschatten und ließ mich ziehen. Mensch war
der noch flott unterwegs. Aber ca. 50 m vor dem Ziel wurde ich
nochmals frech und zog an. Das merkte natürlich auch Micha und so
haben wir 2 uns einen netten und richtig flotten Endspurt geliefert,
den Micha dann auf der Ziellinie knapp verlor. Nun er hätte den Lauf
sicherlich gewinnen können. Er war halt mal der höfliche
Sportskamerad.. nicht war Micha! Aber Spaß hat es uns beiden doch
gemacht. Und viele haben sich über unseren mächtigen Endspurt
gefreut. Und wenn man es richtig nimmt, haben wir wohl unsere Kraft
nicht richtig eingeteilt. Da wäre mehr drin gewesen.....
Bei Franz-Josef-Heller dem Mann mit dem
Megaphon verabschiedete ich mich und entschuldigte ich mich auch, dass
ich leider nicht zur Siegerehrung dabei sein kann, weil ich noch auf
eine Geburtstagsparty musste. Nichts ahnend, dass ich heute zum aller
ersten mal in meiner Altersklasse überhaupt gewonnen hatte.
Schon im letzten Jahr war ich über den 2. Platz sehr erstaunt. In
diesem Jahr hat es sogar für Platz 1 gereicht. Na da habe ich mich
dann spät abends sehr gefreut, als ich im WEB die Ergebnisliste
nachlesen konnte und bereits im Briefkasten diese Urkunde lag.
Sicherlich hat diese der Harald mitgebracht, der übrigens ebenso
wieder ein tolles Rennen abgeliefert hat.
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Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und
Infos zum Lauf:
Wald- und Crosslauf in Dinekslbühl
Strecke/Veranstaltungsort: ca. 1150 m, 1650m, 3500 m und 10400 m
Veranstalter: TSV Dinkelsbühl - verantwortlich: Rainer Kirsch
Dinkelsbühl
Wettkampfleiter: Bernhard Rieck Dinkelsbühl
Verbandsaufsicht: Wolfgang Schoeppe, Ansbach
Wetter: optimal - etwas Wind, der nicht viel ausmachte, da die Strecke
im Wald war, Die Sonne lachte konnte aber ihre Kraft im Wald nicht
entfalten. Temperatur ca. 6 Grad im Wald, an der Sonne über 10 Grad.
Meine Zeit für 10,4 Kilometer war 45:32
das entspricht einer Geschwindigkeit von 13,7
km/h.
das entspricht einer Zeit von 4
Min. 23 sec pro Kilometer. Das ist Platz 15 von 48
Finisher. In meiner Altersklasse M 40 wurde ich 1er von 10. Und
das ist wiederum eine Premiere für mich! Platz 1! Hui! Da müsste ich
doch mit mir wieder einmal zufrieden sein. Ja - ja ich bin es auch -
obwohl ich weiss, es wäre mehr drin gewesen. Aber auf der anderen
Seite muss ich ganz klar sagen, dass dieser Sieg nicht unbedingt sehr
hoch einzuschätzen ist. Da muss ich nur mal an die AK 45
rüberschauen. Da sind mit Karl Rathgeb, Jochen Strohbeck ebenso DJK
Ellwangen und am Morgen mit mir beim Friedenslauf unterwegs gewesen,
Stefan Haider (letztes Jahr noch M40er) und der Lechners Willi
allesamt schneller eingelaufen als ich. Da wäre ich doch glatt nur
5er geworden. Und somit bleibe ich da mal ganz schön auf dem Boden -
freue mich trotzdem, dass es mal ein Stöckelplatz war... Puls gab es
keinen. Ich habe meinen Pulsmesser gar nicht mitgenommen.
Durchschnittspuls: 151 - Verbrauchte Kalorien: ca. 753
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Und hier geht es zur Ergebnisliste
für den 10,4-Kilometerlauf und den 3,5-km Lauf
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Und hier geht es zur Seite vom
TSV-Dinkelsbühl http://www.tsv-dinkelsbuehl.de/
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