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20. Gmünder Stadtlauf bzw.
Volkslauf am Samstag, 11.3.06
Strecke über 5, 10 und 21,1km
Der Micha aus Dinkelsbühl hat mächtig umgetrieben. Will er es doch
in Freiburg wissen und seinen ersten Marathon unter 3 h laufen. So
war natürlich 3 Wochen davor der Schwäbisch Gmünder Halbmarathon
genau die richtige Formkontrolle. Und in der Tat, die wöchentlich
annähernd Einhundert Trainings-Kilometer müssen doch
"angeschlagen" haben. Schon beim Stadtlauf
in Dinkelsbühl hatte ich das Nachsehen. Der Micha ist mir nett
davon gezogen.
Eigentlich wollte ich
überhaupt keinen Wettkampf vor Oettingen machen. Aber auch Wasilij
aus Stödtlen war ganz scharf, seinen ersten Halbmarathon zu laufen.
Bei den letzten langen Sonntag-Trainingsläufen über 25 und mehr
Kilometer habe ich gemerkt, dass Wasilij topfit ist und mindestens
für eine HM-Zeit unter 1:45 fähig ist. So habe ich mich von den
beiden überzeugen lassen mit nach Schwäbisch Gmünd zu
gehen.
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Wasilij Dusdal, Paul Launer und
Michael Lutz in Schwäbisch Gmünd. Kurz vor dem Lauf an der
Schwärzerhalle.
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Die Strecke führte aus der Stadt heraus.
Es ging teilweise richtig nett rauf und runter.
Da war nichts von einem flachen Kurs zu
spüren. Es hat teilweise richtig Kraft gekostet - das rauf und
runter.
Deshalb habe ich mir die Mühe gemacht
das Profil von dem Lauf zu erstellen.
Siehe untere Grafik.
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Auf der Grafik kann man schön
erkennen, dass es schön flach los geht aber sobald man die B 29
überquert hatte ging es recht hügelig rauf und runter.
Das Höhenprofil zeigt die halbe
Strecke von der Schwärzerhalle bis zum Wendepunkt.
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Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und
Infos zum Lauf:
20. Schwäbisch Gmünder Volks- bzw. Stadtlauf
Strecke/Veranstaltungsort: exakt 5, 10 km und Halbmarathon über
21,1 km in Schwäbisch Gmünd
Veranstalter: DJK-Sportgemeinschaft Schwäbisch Gmünd e.V. –
Abteilung Ausdauersport – in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten
Kreuz. Schirmherr: Oberbürgermeister Wolfgang Leidig
Organisation: Alles bestens - Professionell wie man das aus
Gmünd auch beim Ostalbmarathon gewöhnt ist.
Wetter: Temperatur rund 1 bis 2 Grad ca. - Regen - Schneetreiben
und Wind. Für die Jahreszeit dennoch entsprechend gut, da der Weg
eis- und schneefrei war.
Webseite: Hier kommst Du direkt auf die Webseite des
Veranstalters: http://www.gmuender-volkslauf.de
Zeit: Meine Zeit war 01:31:41
- das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit
13,81km/h und entspricht einer Zeit von 4min
21 sec pro Kilometer.
Durchschnittspuls: 155 - bei einem HM viel zu hoch und ist auch Beweis
dafür, dass die Ausdauer und Fitness noch nicht vorhanden ist -
Verbrauchte Kalorien: 1596 CAL
Von 424 Läuferinnen und Läufer wurde ich 81er. Damit kann ich
zufrieden sein. In der AK M40 wurde ich 21er von 79 Läufer. Die
schnellste Frau war eine Barbara Dieterle von der LG Uni Konstanz. Ihr
Zeit war 1:29:39. Die Barbara (eine junge Studentin) hat mit 23 Jahren
noch sicherlich eine große Karriere vor sich. Dennoch ist die
schnellste Damenzeit nichts besonderes. Da haben doch einige gute
Starterinnen gefehlt.
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Auf dem Foto, welches
ich freundlicher Weise von LaufReport.de
- Chefredakteur Walter Wagner erhalten habe, kann man richtig
gut erkennen, dass ich mächtig mit mir und der Strecke
gekämpft habe Auf dem Foto mit der Startnummer 1698 ist
Heinz-Gerhard Klein vom TSV Michelbach. Als M50er hat er mich
kurz vor dem Ziel noch platt gemacht und ist mit 1:31:20 als 5er
in seiner Altersklasse ins Ziel gelaufen. Hierzu meine herzliche
Gratulation hinüber nach Michelbach.
Der Laufbericht von LaufReport.de ist übrigens sehr umfangreich
und kann hier nachgelesen werde. Klick
zum Bericht.
Die Frau von Herrn Wagner,
Constanze Wagner (Team Lauftreff.de) hat trotz langer
Verletzungspause hinter Ursula Reissig von der DJK Ellwangen den
3. Platz bei den W40er erreicht. |
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Hier geht es zur Ergebnisliste als
PDF-Datei: Klick
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Zum Lauf ein paar Worte:
Mit Wasilij bin ich rund 1 Stunde vor Start zur Nachmeldung
angekommen. Schön war es natürlich gleich wieder so viele bekannte
Gesichter in Schwäbisch Gmünd zu sehen. Als ersten möchte ich
natürlich den Uwe Gebler mit seiner Aktion "Laufen
und Schreiben" für einen guten Zweck erwähnen, der seine
Freizeit für die gute Sache, nämlich für die Deutsche Krebshilfe
hernimmt. Uwe - ein ganz dickes Lob von mir für Dein Engagement. Dann
traf ich noch den Friedrich Epple, die Evelin Becker und den Dieter
Kränzlein von Ruppertshofen. Allesamt waren sie schon mit mir beim
Berlin-Marathon dabei. Aber auch die Ursula Reissig von der DJK
Ellwangen (Ironwoman!!) ist stets zur Stelle. Sie feierte mit einer Zeit von 1.35.04
bei W 40 den 2. Platz um es gleich vorneweg zu nehmen. Natürlich
haben wir dann bei der Anmeldung und kurz vor dem Start den Micha aus
Dinkelsbühl getroffen. Er hatte sich bestens vorbereitet und wollte
in GD unbedingt die 1:25 laufen. Es sei ja ein "flacher"
Kurs hieß es anfangs - und da müsste es ja ganz gut klappen. Dass
der Kurs nicht flach war kann man am Profil sehr wohl erkennen.
Der Start ging für mich recht flott
los. Hier bin ich vielleicht einen Tick zu schnell gelaufen. Aber ich
bin
mit der "vorderen Masse" einfach "mitgeschwommen".
Ich schaute mich ständig nach Micha um, der so bei KM 1 mich dann
begrüßte und aber dann locker und flockig an mir vorbeizog. Da war
für mich gleich klar - das ist momentan eine "andere Liga".
An dieser Stelle möchte ich Dir lieber Micha auch zu Deinem
erstklassigen Lauf herzlichst gratulieren! Mit einer Zeit von 1:25:06
und einem Schnitt von 4min02sec pro KM und einer Geschwindigkeit von
14,81 km/h auf diesem welligen Kurs bei Schneetreiben, Gegenwind,
Regen, Matsch und einigen 180Gradkehren, wo man richtig ordentlich
Geschwindigkeit verliert, ist das enorm. Sogar den OB aus Ellwangen,
den Karl Hilsenbek, der mit einer sehr guten Zeit von 1:28:26 längst
die Marathonschallmauer unter 3 h geschafft hat, hat der Micha
mächtig überrollt. Respekt. Halt a echter Franke.... Nun klar ist,
daß der Micha seine Grundausdauer bei den langen Läufen in Schwaben
sich geholt hat. Jeden Sonntag, sind wir, das sind Wasilij, Johannes,
Paul und Micha zwischen 20 und 30 Kilometer gelaufen. Bei Regen,
Sonne, ´- 10 Grad und Schneefall. Na wenn das kein gutes Ohmen für
Freiburg ist. Jetzt muss er nur noch die 3 Wochen gut durchtrainieren.
Schwimmen und Radfahren am besten sein lassen. Nur laufen......
Zurück zum Lauf. Ja Matsche, Regen,
Schnee, Wind und Regen - ein rauf und runter hat mich gleich am Anfang
sehr verblüfft. War ich doch auf einen absolut flachen Kurs
eingestellt. Also Ihr lieben DJKler aus Gmünd. Bitte
demnächst ein Profil auf die Seite.... für die Läufer, die den Kurs
nicht kennen. Gerne könnt Ihr auch meines von der Seite ziehen. Es
ist allerdings die Strecke, die wir auch gelaufen sind - also auf der
alten Bundesstraße Richtung Wachthaus. Laut Eurer Karte verläuft ja
der Kurs etwas anders, als wir ihn tatsächlich gelaufen sind, aber
ich denke, dass das fast gleich ist. Vor allem ist das wichtig, für
die Läufer, dass man nach der Wende - weil es hier immer leicht
bergabwärts geht - richtig Gas geben muss/soll/kann. Das habe ich
leider bei diesem Lauf verschlafen. Schade war, dass ich meinen Foto
nicht dabei hatte. So bei KM 9/bzw. 11 war die Mairhofer Sägmühle.
Hier gab es was schönes zu sehen. Vielleicht hat ja jemand ein Bild,
dass er mir zur Verfügung stellen kann. Denn das Auge sollte bei
einem Lauf ebenso zu "seinem" Genuss kommen. Und das hat mir
ganz toll gefallen. Eine Eisskulptur oder so etwas ähnliches. Hat auf
jeden Fall toll ausgesehen und wurde auch im Bericht unserer
Zeitungsredakteure nicht erwähnt. Da hinten war es richtig "romantisch".
Ja und so bin ich dann nach wiederum einer 180-Kehrtwende bei KM 10,5
"zurückgezoggelt". Wohlwissend, dass es dieses mal nicht
ganz klappen wird. Und als ich im Ziel ankam war ich doch sehr
zufrieden. Auch die Platzierung zeigt, dass die Leistung nicht ganz
schlecht ist. Die Schrift wäre "verlogen", hätte ich
dieses mal ebenso unter 1:30 geschafft - oder ich wäre
"übertalentiert", was ich nun überhaupt nicht von mir
behaupten möchte. Aber mit nur 55 Wochenkilometer ist eine bessere
Zeit nicht drin. Und da ist momentan auch noch etwas anderes. Ich habe
etwas "Winterspeck" angelegt. Satte 3 KG (6 Pfund oder 3000
Gramm - wie hätten Sie's gern....) mehr als sonst. Über 80 kg - hey
die musste erst mal herumtragen und dann trotzdem diese Zeit
laufen..... "Paul ich bin stolz auf dich..." - Nun Spaß
muss sein.
Aber wenn ich schon bei Talenten bin, muss ich dem
Wasilij ein großes Lob aussprechen. Er hat mit seiner Zeit von
1:42:50 meine Erwartung übertroffen, dass er mindesten 1:45 schafft.
Für den ersten Halbmarathon und dann gleich in der vorderen Hälfte
dabei zu sein ist das schon eine tolle Leistung. Zumal Wasilij nur am
Wochenende Zeit hat zu laufen. Nach
meinen Informationen zur Trainingssteuerung nach Wettkampfzeiten
hätte Wasilij, auch übrigens nach der Berechnung von Steffny auf
Grund seiner 10-KM-Zeit von 46:56 maximal eine Zeit von 1:44:57
erreichen können. Was macht Wasilij, er läuft "quitsch
vergnügt" in seiner Art natürlich viel "quatschend"
die 21,1 km in 1:42:50. Also 2 Minuten besser. Einen flachen Kurs und
es wären beim ersten HM 1:40 ungerade geworden. Also Wasilij,
nochmals meine Hochachtung und meinen Respekt. Wie bereits auf der
Rückfahrt von GD kann ich Dir nur Gutes voraussagen. Du wirst mich
sicherlich dieses Jahr oder nächstes Jahr bei dem einen oder anderen
Lauf überholen! Das meine ich ernst.
So nun zum Lauf wieder. Es hat trotz Wetter "fürchterlich"
viel Spaß gemacht, wieder viele bekannte Gesichter zu sehen und in
der großen Gemeinschaft der Läufer dabei zu sein. Ich kann jedoch
ebenso - wie es die Gmünder Tagespost bzw. auch die Schwäbische Post
in ihrem Zeitungsartikel beschreibt der DJK empfehlen, den Lauf etwas
mehr in den Frühling zu verschieben. Es ist jammerschade, dass
eigentlich entlang der Strecke, so gut wie keine Zuschauer zu sehen
waren. Halt - beim Wachthaus habe ich ein Häufchen gesehen, die ich
auch gleich mit großen Lob begrüßte, da es nicht
selbstverständlich ist bei diesem Sauwetter an der Straße zu stehen.
Und noch ein Aspekt. Ich bin überzeugt, dass bei besseren
Wetterverhältnissen mindestens 500 Läufer mehr nach Gmünd gekommen
wären.
Dennoch großes Lob an die Veranstalter.
Euer
Paul Launer
Hobbyläufer mit Leib und
Seele.
An dieser Stelle grüße ich auch noch die Sportredaktion der
Schwäbischen Post und der Gmünder Tagespost - allen voran Herrn Röhrich
und Bernd Müller, der mit mir im April die Grio d`Italia durchzieht.
Da freue ich mich ganz besonders. Eine Radtour vom Gardasee bis nach
Sizilien. In einer Woche mal so kurz 1200 Kilometer radeln ist doch
auch nicht schlecht. Oder?
Ach ja und den Bruno aus der Schweiz
grüße ich ebenso. Ich hoffe doch, dass sein Winterurlaub mit viel
Skaten gut verläuft oder verlaufen ist.
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hier nun meine Durchgangszeiten:
00,0 bis 01,0 km - 03.47 - 00:03:47 - Puls 153 war natürlich zu
schnell ich nahm gleich Tempo raus
01,0 bis 02,0 km - 04.03 - 00:07.51 - Puls 158 Der Puls war klar zu
hoch
02,0 bis 03,0 km - 04.08 - 00:11:59 - Puls 156 Jetzt wäre die
Geschwindigkeit o.k. gewesen....
03,0 bis 04,0 km - 04.16 - 00:16:16 - Puls 157
04,0 bis 05,0 km - 04.36 - 00:20:52 - Puls 156 Die Steigungen haben
gebremst. Jetzt war klar das wird schwer.
05,0 bis 06,0 km - 04.24 - 00:25:17 - Puls 154
06,0 bis 07,0 km - 04.04 - 00:29:21 - Puls 154
07,0 bis 08,0 km - 04.23 - 00:33:45 - Puls 154
08,0 bis 10,0 km - 09.10 - 00:42:55 - Puls 152 Ich habe Tempo
rausgenommen 42:30 wollte ich ... ging nicht
10,0 bis 11,0 km - 04.26 - 00:47:22 - Puls 154 ich bin sehr vorsichtig
geworden, hatte Angst einzubrechen...
11,0 bis 12,0 km - 04.11 - 00:51:34 - Puls 154 nach dem Wendepunkt
ging es abwärts (siehe Profil)
12,0 bis 13,0 km - 04.20 - 00:55:54 - Puls 154
13,0 bis 14,0 km - 04.22 - 01:00:17 - Puls 153 hier bin ich klar zu
langsam gewesen obwohl es runter ging..
14,0 bis 16,0 km - 08.48 - 01:09:05 - Puls 156 mit 4:24 einfach zu
langsam..
16,0 bis 17,0 km - 04.08 - 01:13:14 - Puls 156 na bitte geht doch
17,0 bis 18,0 km - 04.34 - 01:17:48 - Puls 155 in guten 12 Minuten 3,1
km - das war heute zu viel...
18,0 bis 19,0 km - 04.28 - 01:22:16 - Puls 155
19,0 bis 20,1 km - 09.24 - 01.31:41 - Puls 153 ich habe noch einige
ziehen lassen, war mir heute Wurst. Auch den Hans Meinel von der WGL
Schwäb. Hall, der mit 1:31:33 und M 65 den 2. Platz feierte. Hierzu
meine absolute Hochachtung. Lieber Hans - wir haben uns ja noch in der
Schwärzerhalle nach dem Lauf kurz gesprochen. Also da bin ich schon
saumäßig beeindruckt.
Zu meinen Durchlaufzeiten sei noch zu sagen: Alleine der Puls sagt
alles. Wenn ich meinen "Jahrhundertlauf" vom letzten Jahr
"Berlin-Marathon
2005" hernehme, wo ich den Marathon in 3:00:19 gelaufen bin
und einen Durchschnittspuls um die 145/147 hatte, muss ich klar
feststellen, dass ich noch weit von dieser Form bin. Da fehlen noch
ein paar Trainingskilometer... Nun ob ich diese Zeit je noch einmal
schaffe bezweifle ich. Aber ich werde es in Berlin auch dieses Jahr
noch einmal versuchen. Interesse dann
klick doch mal.
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