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Triathloncheckliste

Paul beim Anziehen des Neo - Bodenseetri 2006

Bruno Braun beim Bodenseetri 2006

Bruno Braun und Paul Launer beim Bodensee-Tri-Challenge 2006

Bruno Braun kommt nach 1:24:55 bereits aus dem Wasser beim Bodenseetri 2006 - super Zeit

Paul Launer beim Bodenseetri 2006

Bruno Braun beim steilen Anstieg auf der Allgäu-Runde - Bodenseetri 2006



Paul Launer beim Bodenseetri 2006

Bruno Braun auf der Laufstrecke beim Bodenseetri 2006

Paul beim Spaß machen auf der Laufstrecke des Bodenseetri-Challenge.....

Bruno Braun und Paul Launer

Paul Launer beim 2. Halbmarthon auf der Laufstrecke.....des Bodenseetri Challenge 2006

Bruno Braun und Paul Launer beim Bodenseetri-Challenge 2006








 

  
2. Int. Bodensee-Tri-Challenge 2006 - Triathlon Langdistanz - 
Sonntag, den 10.09.2006 - Ironman-Distanz Nr. 3

Mit Bruno Braun ins Ziel! Es wäre eine mittlere Katastrophe gewesen, wenn wir zwei am 10.9.06 in Rorschach nicht an diesem herrlichen Wettkampf teilgenommen hätten. Wir hätten uns geärgert, denn das Wetter war phantastisch, die Organisation hervorragend, das Schwimmen im Bodensee wunderbar, die Radstrecke durch das 3-Ländereck noch viel schöner und der Marathon zum Schluss am herrlichen Seeufer des Bodensees eine einzigartige Sightseeingtour....

Ja das alles hätten wir verpasst, wenn wir nicht teilgenommen hätten. Deshalb sind wir froh, dass wir uns kurzfristig doch noch entschieden haben mitzumachen.  Der Bodenseetri-Challenge-2006 war für mich ein wunderschöner Wettkampf. Ohne Stress und Hektik. Ich konnte alles einmal so richtig genießen. Vor allem hatte ich eine riesige Gaudi. Auf der Allgäurunde beim steilen Anstieg konnte man sich nett mit anderen Athleten unterhalten. Bei teilweise über 15 % Steigung war überhaupt keine Gefahr des Windschattenfahrens gegeben.... Es war einfach schön.

Meine Meinung: Die Veranstaltung war klein aber fein. Das Niveau erstklassig und die Organisation hervorragend. Also beim nächsten Jahr sind da bestimmt 500 auf der LD-Strecke! Gute Veranstaltungen sprechen sich relativ schnell herum. Also Leute anmelden! Es lohnt sich. Eine der schönsten Urlaubsregionen wartet auf Euch! 

In diesem Bilderbericht findet Ihr auch einen schönen Bericht von Bruno Braun aus Ottoberg/Schweiz.

Kurz vor dem Einchecken in die Wechselzone.
Bruno Braun und Paul Launer beim Abholen der Startunterlagen.
 

Wir trafen Daniel Travaglini aus Heimberg in der Schweiz. Das Bild ist vom Samstag - kurz nach der Abholung der Startunterlagen.

Daniel startete zum ersten mal in der Ironman-Distanz.

Und das machte er vorzüglich:

Mit 12:51:05 hat er ausgezeichnet gefinished.

Lieber Daniel - herzlichen Glückwunsch zum Ironman!

Zu Gast waren wir bei Familie Braun in Ottoberg im Kanton Thurgau.

Bei Bruno und Cathleen ist es wunderschön. Inmitten von Weinbergen und Apfelplantagen, Südlage, Blick auf den Säntis, die Churfirsten und bei klaren Wetter hinüber auf den Bregenzer Wald.

Na wenn das kein Traum ist.... Und der Wein, der hier wächst schmeckt vorzüglich. 

Wie sich das so gehörte gab es im schönen Garten bei Sonnenuntergang einen schönen Apéro, so sagt man wohl in der Schweiz dazu... 

Bruno - morgens um 6.15 Uhr in der Wechselzone. Hei haben die Stress gemacht. Wir konnten das überhaupt nicht glauben, dass die uns wirklich um 6.20 Uhr aus der Wechselzone werfen....

Tja - so sind sie halt die Schweizer. Das Programm muss eingehalten werden. Und im Programm stand: 6.15 Uhr Schließung der Wechselzone.....

Kurz vor dem Schwimmstart im nahegelegenen Strandbad.

Bruno hatte sich eine weiße Badekappe aufgesetzt, damit ich ihm leichter folgen konnte. 

Pünktlich um 7.00 Uhr war der Schwimmstart. Wir starteten vom Land weg. 
Nach 1:27 war ich endlich wieder an Land. Bis zur Wende lief es super. Ich dachte mir - hey das wird ne tolle Zeit. Aber nach der Boje, als es zurück ging viel mir das Schwimmen schwer. Irgendwie musste es eine Strömung gegeben haben. Oder waren vielleicht doch die Kräfte bereits alle.

Ich konnte auch Bruno nicht mehr folgen, der anfangs so schön gleichmäßig langsam für mich schwamm, der zog mir einfach davon. Na so was...?

Die Wechselzone. 

Klein und so wie es bei den ländlichen Triathlonveranstaltungen halt ist. Alles in einem. Wechselzone vom Schwimmen zum Rad und vom Rad zum Laufen.... Einfach praktisch und gemütlich.

Ja ja so sind Sie halt die Triathleten - ein öffentliches Ärgernis..... Natürlich gab es ein Zelt zum Umziehen. Aber wer nutzte das schon. Das hätte doch viel zu viel wertvolle Sekunden gekostet....
Bruno ging von uns 2 zuerst auf die Radstrecke. Hatte er doch einen beachtlichen Vorsprung herausgeschwommen.
Rund 3 Minuten später war auch ich so weit. Na den werd ich bald wieder haben, dachte ich mir. So bin ich erst mal richtig gemütlich losgefahren. Erst nach Bregenz am ersten Anstieg habe ich dann Bruno erwischt....
Weiler im Allgäu.
Die Dorfkirche St. Blasius von Weiler im Allgäu.
Die herrliche Landschaft des Allgäus.
Thomas von Rapperswil mit der Startnummer 306 machte mit mir mal ein Schwätzchen
Damit ich auch mal drauf bin, knipste der Thomas mal...
Simone Keller (Startnummer 248) aus Wattens am steilen Anstieg fragte mich ob Sie die Letzte sei.

Ich konnte Sie beruhigen, denn Bruno war ja auch noch unterwegs...

Toll:  Simone war mit einer Radzeit von 7:36 h recht lange unterwegs, und das wußte sie. Deshalb fragte sie mich auch. Aber sie kannte sicherlich auch ihre Stärke, das Laufen. Hier ist sie den Marathon 4:11:38 h gelaufen. Und das ist geradezu perfekt! Meine Hochachtung Simone!! 

Ramona Maute (Startnummer 266) aus Leinfelden Echterdingen unterwegs auf der Radstrecke.

Witzig: Ramona beschloss letztes Jahr im Sommer: "Ich werde Eisenfrau". Nie war Sie 3,8 km geschwommen, 180 km Rad gefahren und noch nie ist sie einen Marathon gelaufen. Mittels raffinierter Trainingspläne hatte sie sich gut vorbereitet. Und Sie hat gefinished:

In 13:32:48 kam Sie durchs Ziel und hat doch glatt mich und den Bruno noch versägt! Na da müssen wir doch ganz herzlich gratulieren zur Eisenfrau! Des isch halt a echte Schwäbin...

Bruno Braun - ganz locker 
Bruno beim schweren Anstieg. Manch Triathlet ist hier abgestiegen und hat sein Velo brav geschoben. 

Wahrscheinlich die falschen Blätter montiert.....

Trainingsfahrt vom 26.7.06

so schön ist die Strecke

Bruno und ich haben uns natürlich einmal die Strecke im Vorfeld angeschaut. Wir wollten nichts dem Zufall überlassen....

Trainingsfahrt vom 26.7.06

eine herrliche Radtour

Die Verpflegung auf der Strecke war vorzüglich. Von wem sie kam, kann man auf dem Sonnenschirm nachlesen.
"Endlich im Ziel! Endlich kann ich meine Laufschuhe anziehen und zu meiner Lieblingsdisziplin wechseln", dachte ich mir hier....
Bruno zurück vom Radeln. 182,9 km geschafft. Cathleen, seine Frau freut sich riesig. 
1777 Höhenmeter sind vorbei. Dem Profil kann man sehr wohl entnehmen, dass es keine Spazierfahrt war, obgleich die Strecke sehr sehenswert ist. 

Foto bzw. Profil von der Webseite des Bodenseetri-Challenge.

Bruno und Paul unterwegs auf der Marathonstrecke.
Die ersten 20 Kilometer hatten wir noch recht viel Spaß. Dann wurde es schon einwenig hart. Aber nur einwenig.... 
Während Bruno und ich noch auf dem Fahrrad saßen hatte Olaf Sabatschus bereits seinen Marathon hinter sich gebracht und lief mit 8:44:34 als erster ins Ziel ein. Super Leistung. 

Das Interview von Erwin Lammenett (Buchautor: Der 29-Stunden-Tag des Ironman Mangagers) mit Olaf Sabatschus (In Hawai bereits 3 mal Top 10) lag mir auch an diesem Tag in den Ohren - im Sinn. Das wichtigste und der erste Tipp von Olaf war: Trinken, Trinken, Trinken... Und daran hielt ich mich auch bei diesem Wettkampf wieder. Denn die Temperaturen am Bodensee lagen doch bei gut 24 bis 26 Grad. 

So freute sich die Siegerin Linda Schücker vom Tri-Club Paderborn also Sie als erste Frau die Ziellinie überschritt. Mit einer Zeit von 10:12:23 hat sie erstklassig gefinishet. 

Herzlichen Glückwunsch

Der Hafen von Rorschach.
Und auf zur 2. Runde.... Was sind schon 21,1 km?
Es war bereits Nacht geworden. Ein langer Tag neigte sich dem Ende.

Nach 13 Stunden und 40 Minuten waren Bruno und ich glücklich im Ziel.

Unsere Frauen warteten bereits auf uns. Im Versorgungszelt gab es noch eine gute Verpflegung und eine ausgezeichnete Massage.

Gemeinsam ins Ziel laufen, das war einfach spitze! Die Mühen waren nicht umsonst. 
Zum Wettkampf und zur Organisation noch ein paar Worte von  Bruno Braun aus Ottoberg in der Schweiz:

Wettkampf :  

Morgens um 6 ist die Welt noch in Ordnung. Ausser es ist Sonntag und Triathlontag. In der Wechselzone richten wir unsere Sachen für den Wettkampf her, nehmen uns Zeit und wollen uns nicht stressen lassen. Da haben die Helfer aber was dagegen, denn die wollen die Wechselzone schliessen und uns zum Schwimmstart ins nahe gelegene Strandbad schicken. Es sind ja immer noch gute 40 Minuten bis zum Start, und die wollen wir so locker wie möglich verbringen. Paul will seinen Neo so spät wie nur möglich anziehen, das scheint ihm Glück zu bringen. Als erfahrener Trihase (eine Mutation des alpinen Schneehäschens) muss ihm keiner sagen was wann zu tun ist. Also macht jeder seine Sache. Wir verabschieden uns von unseren Frauen, ihre guten Wünsche und 
Küsse begleiten uns durch den Tag.

Das Wasser des Bodensees ist überraschend angenehm warm. Noch vor wenigen Tagen soll das Wasser nur knappe 16 Grad warm gewesen sein, doch heute sind die Wetterverhältnisse hervorragend. Das Schwimmen ist einfach eine Wucht. Die rund 200 Starter verteilen sich locker in der Weite des Sees, so dass das Schwimmen purer Genuss ist. Wenn ich rechts atme sehe ich die aufgehende Sonne mit der Morgenröte über dem östlichen Bodensee. Links atmend sehe ich immer wieder Paul neben mir schwimmend. Ich konzentriere mich auf das Technische und bin froh, immer wieder Paul zu sehen, wohl wissend, dass damit die Richtung stimmen wird. Wir zwei haben das Schwimmen ja nicht gerade erfunden, weshalb die Schwimmmützen in meinem Blickfeld zunehmend weniger werden. Paul zieht es vor, mich von hinten zu beobachten und ich habe einen Staffelschwimmer gefunden, an dem ich anhängen kann.

Am Schwimmausstieg nach zirka 1.25 werden wir von unseren Frauen begrüsst, da bleibt Zeit für ein Küsschen und einen kleinen Schwatz. In der Wechselzone haben wir es auch nicht eilig. Ich mache mich dann trotzdem ohne Paul davon weil ich als deutlich schlechterer Velofahrer eh weiss, dass er mich früher oder später ein- und überholen wird. Vor mir sehe ich jeweils nur kurz die Fahrer von denen ich überholt werde. Ich selber kann höchstens zwei bis drei Fahrern meinen krummen Rücken zeigen. So wunderschön, verkehrsarm und abwechslungsreich die Radstrecke ist, so selektiv ist sie. Paul verabschiedet sich in einer Abfahrt kurz nach dem zweiten Verpflegungsposten ohne es mitzubekommen. Ich habe in der Abfahrt keinen Stich ihm zu folgen. Was kann ich auf der Zusatzrunde Radlerwaden studieren! Bruno! So müssten Deine Waden ausgebildet sein und nicht so schlapp daherkommen! Diese kräftigen und vor allem rasierten Waden machen mir gewaltigen Eindruck, die scheinen nur so die Anstiege hochzufliegen. Aber schliesslich hatte ich vor einem Jahr noch keinen einzigen km auf einem Rennrad gefahren, da mussten erstmals Gesäss, Nacken, Arme, Hände und weitere Extremitäten an das Rennrad gewöhnt werden. Von einem Genuss beim Radfahren kann ich leider bis heute nicht sprechen.

Paul ist zuvorkommend und legt nach dem steilsten Aufstieg der Zusatzschlaufe eine rund 15 minütige Zvieripause ein. Wenn Paul sein Ding durchziehen würde, dann könnte er die Radstrecke deutlich schneller fahren. Aber da er derjenige von uns ist der sagte: ‚jetzt wird am Bodensee gestartet’, will er mich entweder aufmuntern oder sich kurz erholen und das Renngeschehen mal als Zuschauer beobachten. Jetzt werden die Pausen und die Gespräche an den Verpflegungsständen länger. Der Vertreter von Sponser nutzt die Gelegenheit für ein ausführliches Verkaufsgespräch, obwohl er uns von den Vorteilen von Sponser nicht mehr zu überzeugen braucht!

Irgendwann bin ich dann (wohl im Kopf) müde genug und habe nicht nur auf sondern auch mit dem Velo mein Problem. Das kann doch nicht sein, dass auf der Fläche der Paul so locker wegzieht. Es ist aber so und ich erkläre es mir damit, dass ich festzustellen glaube, dass sich ein hinterer Bremsklotz nicht mehr von der Felge löst und so konstant leicht bremst. So steige ich ein paar Mal ab und versuche das technische Problem zu lösen. Aber wie? Ich habe von Veloreparatur ja keine Ahnung und schicke mich ins Schicksal, die restlichen 30 km einfach noch durchzubeissen.

Wenn man keine Kraft in den Beinen hat, dann kann man seine Pulswerte ganz ordentlich schonen. Wovon ich natürlich reichlich profitiere. Mein Ziel, die Radstrecke in spätestens 6.45 hinter mich zu bringen, verpasse ich mit rund 7.30 klar. I COULD NOT CARE LESS, denn immerhin zeigt meine Cathleen grosse Freude, mich von der Radtour unverletzt zurück zu sehen.

Rein in die Laufklamotten. Aber dass es wieder eine übermässig lange Wechselzeit von über 8 Minuten gibt, zeigt deutlich meinen fehlenden Wettkampfbiss. Andere Sportler sind nach längstens 3 Minuten beim Laufen, wir brauchen das dreifache.

OK, jetzt kommt unsere Paradedisziplin, das Laufen. Nach jedem km ermahne ich Paul dass wir zu schnell unterwegs wären. Langsamer, Paul. Ja, machen wir. Langsamer Paul, ja, machen wir! Langsamer, Paul, Paul, langsamer, wir sind zu schnell unterwegs. Der Kerl ist nicht tot zu kriegen, denke ich. Der stampft einfach seinen Stiefel runter und möchte unter 4 Stunden reinkommen. Die Laufstrecke ist auf der ersten Runde noch recht belebt. Mit 2.03 für den Halbmarathon sind wir sehr zügig unterwegs. Trotzdem möchte ich meine geistige Handbremse noch nicht lösen, denn ich bin auf einen Rückschlag vorbereitet. Irgendwann erfahre ich dann Magenprobleme und muss für einige Zeit kürzer treten. Die gut gemeinten Ratschläge von Paul sind mir so was von egal. Jetzt, da ich mit mir zu kämpfen habe kommt es mir gerade recht, dass Paul auf dem Klo eine längere Sitzung hat und ich währenddessen gehen kann. Das hatte ich mir einfach mal erlaubt. Und siehe da, nachher ging’s wieder besser. So viel besser, dass wir gegen Schluss des Marathons wieder schneller geworden sind. Leider, leider waren da nur noch wenige Leute unterwegs die diese spezielle Leistung auch gewürdigt hätten. Die letzten 5 km waren für mich so locker, dass sogar Paul nicht mehr so gesprächig war wie bisher gewohnt. Mit 4.24 sind wir eine ganz tolle Zeit gelaufen, auf die wir beide sehr stolz sein dürfen. Es ist ein tolles Erlebnis, zusammen mit einem guten Freund nach 226 und 13.40  Hand in Hand über die Ziellinie zu laufen.

Dieser Triathlon wird in meinem sportlichen Palmarès neben den beiden K78iger Teilnahmen am Swiss Alpine Marathon sowie dem Vasaloppet den höchsten Stellenwert einnehmen. Ich bin sehr stolz, mich einen LD Finisher nennen zu dürfen und werde zukünftige sportliche Abenteuer dank dieser Erfahrung lockerer angehen.

Herzlichen Dank, lieber Paul, für das tolle Erlebnis. Ohne Deine gute Laune und Sturheit hätte ich heute immer noch keinen LD gefinished. 

 

 

 

Die Veranstaltung:

Helfer: Motiviert, kompetent, freundlich. Supertruppe. Wenn ich nächstes Jahr nicht teilnehme und Zeit habe, bin ich als Helfer dabei.
Verpflegung: sehr grosszügig, um Klassen besser wie in Roth (da gibts auf der Radstrecke keine Gels) bei Euch ist die Auswahl super und die Qualität von Sponser unbestritten.
Radstrecke: Sicherheit und Wegführung einwandfrei. Einzig auf den Zusatzrunden im Allgäu war die Tafel die eine Dame gehalten hatte nach meinem Verständnis falsch geschrieben. Es stand 1. und 2. Runde was mich irritierte. Ich hatte ja die erste Runde schon hinter mir und wollt auf die 2. und 3. Runde gehen. Ergo hätte 2. und 3. Runde stehen müssen. Landschaftlich wunderschön, topographisch am oberen Limit. Da lassen sich bestimmt einige potentielle Teilnehmer abschrecken wenn sie die Höhenmeter auf dem Diagramm sehen. Ist das so gewollt?
Stimmung: Unter den Wettkämpfern perfekt, unter den (wenigen) Zuschauern auch.
Schwimmen: Grossartige Infrastruktur und schöne Strecke              
Laufen: 1/2 Marathon Strecke nach Arbon und zurück tip top.
Zielverpflegung:  erstklassig, reichlich und grosszügig.
Massage: wirklich professionell und gut gelaunte Fachleute, die sich sehr um den Einzelnen gekümmert haben.
Teilnehmerfeld: Die Teilnehmer waren leistungsmässig am obern Ende. Als Rookie und 13.x Finisher fühlt man sich ein bisschen einsam, zumindest auf derRadstrecke. Wünsche Euch sehr, dass Ihr für nächstes Jahr mit den Teilnehmern einen grossen Schub nach vorne machen könnt.

Mir hat es an nichts (seitens des Veranstalters) gefehlt, weshalb ich den Bodenseetri mit bestem Gewissen weiter empfehlen werde.

Die Finisher - Medaille. 
Die Durchgangszeiten von Paul:
Startzeit jeweilige Gesamtzeit benötigte Zeit  Puls (/)  zurückgelegte Gesamt-Strecke (Kommentare)
S C H W I M M E N    -     Gesamtzeit: 1:27:46 - Wechsel: 0:08:34
133
R A D F A H R E N     -      Gesamtzeit: 7:30:52 - Wechsel: 0:09:04 (Strecke: 182,9 km)
L A U F E N    -      Gesamtzeit: 4:23:46 - Die Marathonzeit ist nach der schweren Radstrecke top!
Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
2. Int. Bodensee-Tri-Challenge 2006   
Strecke: 3,8 km Schwimmen im Bodensee, 182 km Rad fahren, 42,195 km Laufen . 
Veranstalter:  Kommunikationsagentur BPR Communications AG aus St. Gallen
Schirmherrschaft: 
Werner Bhend Präsident Schweizerischer Triathlonverband
Thomas Müller, Stadtpräsident Rorschach

Wetter: Kaiserwetter - Sommerwetter - so wie es sich die Triathleten wünschen. 

Meine Zeiten waren 
Schwimmen 3,8 km:   01:27:46  (bin ich voll zufrieden - ist ja mein 2. Ironman in Folge)  das entspricht einer Geschwindigkeit von 2,60 km/h.
Rad 182,9 km:  07:30:52  das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,34 km/h bei rund 1777 Höhenmeter
Laufen 42,2 km:  04:23:46  das sind 9,6 km/h und ein Schnitt von 6min15sec. pro Kilometer.
das entspricht einer Gesamtzeit mit Wechsel Schwimmen/Rad (8:34) und Rad/Laufen (9:04) von 13:40:05 Stunden  
das entspricht einer Zeit von 3 Min. 35 sec pro Kilometer  für 228,9 Kilometer (Schwimmen/Rad/Laufen) und das wiederum ist auf die gesamte Distanz eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,75 km/h  
Das ist Platz Nr. 130 bei den Männern von 143 Finishern. Hört sich nicht besonders an. Aber wenn man bedenkt, dass rund 50 Teilnehmer aufgaben, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.

Hier geht es zur Internetseite vom Veranstalter http://www.bodenseetri.ch Hier kannst Du auch die Ergebnisliste nachlesen.

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  © 2006 Paul Launer
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2006-10-16