Stadtlauf Aalen, Samstag den 29.07.2006
Der Aalener Stadtlauf war an diesem Wochenende mein Ziel. Eigentlich
wollte ich um 14.00 Uhr in Dankoltsweiler beim Orrot-Duathlon starten.
Wichtige Termine im Job haben mir diese Freude vermasselt. So habe ich
notgedrungen ein "Ersatzprogramm" aufgelegt. Und was für
eines. Der Stadtlauf Aalen war mehr als ein Ersatz. Der Start für den
Hauptlauf war um 17.30 Uhr angesagt. So konnte ich gemütlich meinen
Job machen und mit meiner Frau dann nach Aalen fahren.
Viele begeisterte
Zuschauer, perfekte Organisation und bestes Laufwetter sorgten in
Aalen für eine gute Stimmung. Die LSG Aalen mit Ihrer Chefin Hilde
Saup hatte den Ansturm der zahlreichen Bambinis, Schüler- und
Jugendläufer bestens im Griff. Auch der Hauptlauf über 7150 m
verlief ohne Zwischenfälle. Und noch etwas. pünktlich wurde
gestartet. Das nennt man halt perfekte Organisation und Timing.
Christian Glatting von der LSG Aalen musste sich nur um 4 Sekunden
gegenüber einem Gast aus der Ukraine geschlagen geben.
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Ein Lauf ist für mich grundsätzlich ein
Treffen mit Freunden.
Ganz besonders habe ich mich gefreut,
dass mein Patenkind Julian Stelzer (mitte) aus Fachsenfeld ebenfalls
am Stadtlauf erfolgreich teilnahm.
Da musste natürlich ein Bild her.
Neben Julian steht Alexander Köble ebenso aus Fachsenfeld.
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Marion Winkler aus dem fernen Hohenlohe
war ebenso nach Aalen geeilt. Sie war übrigens auch erfolgreiche
Tourenteilnehmerin der Aktion "mit dem Rennrad vom Gardasee nach
Sizilien" im Frühjahr.
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Das obligatorische Bild vor dem Start -
das muss halt sein!
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Hilde Saup - Vorsitzende der LSG Aalen im
Gespräch mit einem Bambini. Ohne Hilde Saup, die eine
"Stadtlauflegende" ist, ist der Stadtlauf Aalen nur eine
halbe Sache. Sie war überall mit dabei. Vor allem sorgte sie sich
rührend um die ganz kleinen Teilnehmer.
Das Bild ist von Dieter Geissbauer von
der Aalener Internetzeitung. Herr Geissbauer hat 2 sehr interessante
Berichte über den Stadtlauf geschrieben.
Hier zu seinen Berichten: Bericht
1 und Bericht
2
Die Internetseite www.aaleninfo.de
kann ich empfehlen. Endlich mal einer der seine Meinung frisch
und frei über das WEB äußert. Find ich gut Herr Geissbauer!
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Die Ordner der LSG hatte immer alles
bestens im Griff.
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Start des Jugendlaufs um 17.00 Uhr.
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Julian Stelzer beim Zieleinlauf nach 1430
m. Sein erster Lauf überhaupt. Er war ganz vorne mit dabei! Tolle
Sache! Da hofft der Dot, dass er auch mal in seine Fußstapfen
tritt....
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Julian - erschöpft aber glücklich im
Ziel. Er ist bei seinem ersten Lauf überhaupt eine hervorragende Zeit
gelaufen. Mit 5 min 13 sec über die Distanz von 1430 m ist
ausgezeichnet. Julian wurde 19.er von 109 Teilnehmern. Das entspricht
einer Geschwindigkeit von 16,45 km/h (fast so schnell wie ein Mofa...)
und einer Zeit von 3min39sec pro Kilometer! Donnerwetter da bin ich
ganz stolz auf Dich.
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Kurz vor dem Start. Johannes Fidler
(Startnummer 9354) aus Wört mit einem Schulkameraden des
Abendgymnasiums.
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Christian Glatting von der LSG Aalen und
Macim Yanishefskyy von der Ukraine waren immer gleich auf. Alle 4
Runden.
Lediglich kurz vor dem Ziel hatte der
Ukrainer um 4 Sekunden die Nase vorn.
Die Zeiten:
Macim Yanishefskyy : 22:57 min/sec
Christian Glatting: 23:01 min/sec
Das entspricht immerhin einer
Geschwindigkeit von etwas 18,64 km/h. Pro Kilometer benötigten die beiden:
3min/13sec. Das ist schon eine tolle Leistung.
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Johannes Fidler auf der Strecke. Das 7150
m fast anstrengender sind als 200 km Rennradfahren, das hätte
Johannes nie geglaubt.
Johannes war ebenso mit mir und der
Schwäpo und Jürgen Hauber auf der Rennradtour vom Gardasee nach
Sizilien dabei!
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Hier beim Endspurt ins Ziel auf die Zeit
von 29:43.
Witzig: Obwohl ich eindeutig den
Mike überholt habe (siehe Zielfoto - Mike weißes T-Shirt rechts) und
rund 5 bis 10 Sekunden vor ihm im Ziel war ist Mike auf der
Ergebnisliste doch glatt mit 29:04 gelistet und hat somit Platz 34
errungen.
Na da hat aber das Team Manne gute
Beziehungen zur Zeitfirma gehabt.....
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Michael Gschwinder (Mike) und Paul Launer
im Ziel!
Das war ja vielleicht eine
Überraschung als ich in der letzten Runde locker überholt wurde. Hey
Paul - bist Du auch da? - Ja wer bist denn Du? Ha der Mike vom Ostalb
Teamathlon. Da war ich platt. Ehe ich schaute war der Mike 20 m
vor mir. Da schluckte ich, denn Mike war in unserem Team zu Gunsten
der Deutschen Krebshilfe für Uwe Gebler für das Schwimmen
zuständig. Ein harter Bursche, der bei 12 Grad Wassertemperatur für
uns die erste Disziplin erfolgreich bestritt. Na das konnte ich mir
doch nicht gefallen lassen. Ich Paul Launer - schnellster
Busunternehmer Deutschlands - werde da einfach frech vom Kumpel
überholt. So gab ich Gas und habe wirklich die letzten Kräfte
mobilisiert. Der Mike war für die letzten 800 m ein klasse Pacemaker
für mich.
Witzig: Schaut mal auf die
Startnummern! Wir haben uns seit dem Teamathlon nicht mehr gesehen.
Hier stehen wir als Team im Ziel. Wobei ich wieder bei der Maxime
wäre:
Laufen macht Spaß!
Laufen verbindet und schafft Freunde!
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Zum Lauf ein paar Worte:
Kurzstreckenläufe sind ja nicht mein Ding! Viel lieber tummle ich
mich bei Halbmarathons, Marathons oder gar Triathlon-Langdistanzen (Ironmans)
herum. Je länger die Disziplin je lieber für mich. So habe ich
dieses Jahr nur auf Ausdauer trainiert und nicht auf schnelle und
"giftige Sachen". Ein Siebentausendmeterlauf ist nun mal
eine solche Sache. Dafür gibt es Spezialisten. Ich habe mich dezent
in der 4. Startreihe zusammen mit Johannes, Markus Schoch aus
Schopfloch und den Freunden von Johannes aufgestellt. Hier wollte ich
keinesfalls frech sein und mich in die erste Reihe stellen. 10, 9....1
Schuss und los ging's. Langsam setzte sich die Menge in Bewegung. Sehr
langsam - und das war mir recht. An wen könnte ich mich zuerst
klammern - das war die erste Frage. Ach vor mir ca. 30 m lief Karl
Rathgeb aus Ellwangen. Der war heute für sein läuferisches Können
extrem langsam unterwegs. (im Ziel erklärte er mir, dass er erst am
Mittwoch einen 10000er machte und auch am Wochenende zuvor unterwegs
war - er war froh, dass er ins Ziel gekommen ist.... na ja - er
untertreibt immer etwas gerne - aber er weit vor mir im Ziel
angelangt...) Das war prima. So konnte ich dem Karl fast eine Runde
lang im Schatten folgen. Dann war Karl weg. Oh je. Mit wem laufe ich.
Es war niemand da. 1. Runde vorbei. Meine Frau Babsi und Ihre
Schwester Lisa feuerten uns an. Sieht gut aus meinten sie. Und ich
fühlte mich auch recht frisch nach 2 Runden. Die 3. Runde und ich
hatte immer noch niemand gefunden. Viele Läufer wurden immer
langsamer. So durfte ich fleißig überholen, was ja auch Spaß macht.
Meine Uhr ging heute auch nicht - bin auch ohne Puls gelaufen - egal -
Wurst dachte ich mir. Paul lauf mal deinen "Stiefel" ab. Und
so bin ich die Runden gelaufen so gut es halt ging. Als es in die 5.
Runde ging zog sich mir der Magen zusammen. Paul eine 6. Runde wäre
heute nicht drin, dachte ich mir. Zumindest nicht in diesem Tempo. Und
dann kam der Mike - und diese Geschichte kennt Ihr ja schon. Aber das
muss noch erwähnt werden. Nie und nimmer hätte ich geglaubt, dass
ich in der 4. Runde von Christian Glatting und noch 2 weiteren Läufer
überrundet werden sollte. Da war ich sprachlos. Mann - die waren echt
schnell unterwegs! Als ich nach meinem Endspurt im Ziel war - da war
ich mächtig froh. Ein Kurzlauf kostet eben doch viel Kraft. Wir sind
dann auch schnell zurückgefahren. Von Ellenberg nach Wört bin ich
dann noch gemütlich 7 Kilometer ausgelaufen. Das musste sein. Sonst
hätten sich meine Muskeln nicht so schnell erholt.
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Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und
Infos zum Lauf:
Stadtlauf Aalen
Strecke: 7150 m
Veranstalter: LSG Aalen und Stadt Aalen
Wetter: sehr warm, leichter Wind, schwül dennoch gut erträglich. Die
Temperatur lag bei 26 Grad
Meine Zeit war 00:29:43
das entspricht einer Geschwindigkeit von 14,44 km/h.
das entspricht einer Zeit von 4
Min. 10 sec pro
Kilometer.
Das ist Platz Nr.43 von 192 Läuferinnen und Läufer. Platz 13 in der Altersklasse M 40 von
53 Läufern. Oh je - kann man da zufrieden sein? Mit der
Platzierung schon aber mit der Zeit nicht. Klare Marschroute war unter
28 zu laufen. Also mindestens auf diese "Minidistanz" von
7,15 km unter 4 Minuten zu gehen. Jetzt macht sich doch der Körper
bemerkbar. Ich habe noch längst nicht meinen Ironman
von Roth weggesteckt. Wenn ich bedenke, dass ich beim Ostalb-Teamathlon
22,8 km in einer Zeit von 3:59 pro Kilometer gelaufen bin, dann kann
man schön erkennen, dass momentan die Luft etwas raus ist. Es gibt
manchmal sonderbare Dinge. Die Ministrecke, die absolut flach
verläuft - schlechter gelaufen als eine lange Strecke! Na so was???
Ach ja - ich bin trotzdem zufrieden. Bin momentan auf lange
"Geschichten" eingestellt.
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Hier geht es
zur Ergebnisliste
für die 7150 m. Hier geht es zur Internetseite der LSG Aalen http://www.lsg-aalen.de Hier
findet man auch die Ergebnisse aller Läufe. Insbesondere der
Jugendläufe.
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