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Tour de Hesselberg 2005 -
Sonntag, den 12.06.2005 Mein
letzter echter Wettkampf vor Roth. Die lange Verletzungspause hat
mich ganz heiß gemacht. Ich war sehr gespannt, da meine letzten
Trainingsläufe nur Ausdauerläufe im niedrigen Pulsbereich waren.
Um so mehr war ich gespannt, wie sich meine Fitness vom Frühjahr
verschlechtert hatte. Denn es war klar, dass meine Ausdauer nicht
mehr so gut sein sollte wie in Augsburg oder in Hamburg beim
Marathon. Dennoch erinnerte ich mich an die Worte von Klaus Böck.
"Paul eine 3-wöchige Pause" machen höchsten 5 Minuten
aus!" Also war klar, dass ich mindestens die letztjährige Zeit
wieder schaffen müsste. Schön
war, dass ich einige bekannte in Wasserdrüdingen getroffen habe. So
waren da z.B. ein paar Stödtlener da wie der Konschal und der
Wachtel. Beim Zieleinlauf wurde ich dann noch begrüßt von Jörg
Behrendt. Ein ausgezeichneter Läufer aus dem Kreis Ansbach -
ebenso mit eigener Homepage. Von Jörg habe ich viele Bilder von
diesem Wettkampf erhalten. Jörg - dafür danke ich Dir
bestens. Der Lauf war für mich natürlich interessant, weil
ich den Kurs bereits vom letzten Jahr kannte. Im letzten Jahr wurde
ich 20.er. Hier
der Bericht von 2004.
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Bestes Läuferwetter - hier auf der
Fahrt nach Wassertrüdingen mit Blick auf den Hesselberg.
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Selbst die Römer mit ihrem Limes
waren im Bereich Wörnitz und Hesselberg angeblich zu Hause.
Hinweisschilder machen darauf aufmerksam.
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Eine tolle Morgenstimmung auf dem Weg zum
Wettkampf. Da konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen.
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Einfach schön das Frankenland -
"fast so schon" wie bei uns auf der Ostalb....Oder sagen mir
mal genau so schön....
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Reges Treiben bei der Anmeldung - Alles
war bestens organisiert. Ob für bereits gemeldete oder auch
Nachmelder. No Problems...
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Der Pokal um den es ging..... Sicherlich
jedoch nur für die Radfahrer. Denn der eigentliche Event des Tages
ist und bleibt das Radrennen. Der Halbmarathon ist eine logische und
geschäftige Konsequenz, die gut ist und auch die Läufer auf ihre
Kosten bringt.
Nur der Kurs ist halt eine echte
Radstrecke. Da wäre es bestimmt angebracht auch mal an die Läufer zu
denken. Das habe ich aber bereits im letzten Jahr geschrieben. Wenn
schon ein so toller Berg da ist, dann wäre ein Landschaftslauf über
den Hesselberg das Größte, was man sich nur vorstellen könnte. Ein
Berglauf in Franken mit allen Tücken. Mensch Leute vom Tretlager und
Orgateam - überlegt Euch das doch mal.... Und ganz bestimmt - Ihr
hättet bestimmt viel mehr Teilnehmer!
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Natürlich konnte man auch einkaufen und
sich beraten lassen....
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Dieses Jahr hatte man ein doch recht
bescheidenes Streckenfahrzeug eingesetzt. Mit dem tollen Flitzer
vom letzten Jahr hat man wohl nicht die besten Erfahrungen bezüglich
Zeitmesseinrichtung gemacht.....
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Roland Meier war froh,
dass ich ihm 4 Sicherheitsnadeln dabei hatte.
Das Orgateam meinte es mit uns gut.
Erhielt doch jeder Läufer ein "Laufnummernband". So
praktisch die Dinger auch sein mögen - die gute alte Sicherheitsnadel
tut's auch.
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Wie immer kurz vor dem Start das
obligatorische Foto! Voll "aufmunitioniert" mit eigenem
Getränkegürtel. Habe damit jedoch eine gute Erfahrung gemacht.
Basta!
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Vor dem Start noch kurz einen Small -
Talk. Mann kennt sich..
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Vor dem Start. Im Vordergrund mit der Nummer 517
Christian Strauch - der diesjährige klare Gewinner, der seit
Jahresbeginn für den SC Roth startet, lief für die 21,8 recht hügeligen
Kilometer in 1:16,27 mit fast fünf Minuten Vorsprung einen sicheren
Sieg nach Hause und unterbot damit die Siegerzeit des Vorjahres von
Günter Seibold um fast zwei Minuten.
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Ernst Bloss - einer der ganz alten Hasen
machte in seiner Altersklasse M60 den 2. Platz mit einer Superzeit von
1:38:52!
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Mit Hightech wurde in Wassertrüdingen
heuer gearbeitet. Gleich nach dem Einlauf der ersten Läufer konnte
man schon eine Tabelle sehen.
Super Sache.
Bild habe ich von meinem Laufkollegen
Jörg-Behrendt. Hier geht es zum Bericht von Jörg! Klick
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Christian Strauch - ohne jeglich
Konkurrenz beim Einlauf!
Foto von Jörg
Behrendt.
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Hui - der Einlauf - da wird aber noch
einmal richtig draufgedrückt......Bild stammt von Jörg
Behrendt - Danke.
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Nach dem Lauf freute ich mich auf ein
Bierchen. Super Sache. Lob an das Orga-Team.
Ein alkoholfreies Bier ist mindestens
so gut wie die super Fitness-Drinks danach....
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Otto Wolpert allias Konschal aus Stödtlen
lief für die Molgebach-Runners eine ausgezeichnete Zeit von 1:37:49!
In seiner Altersklasse M 45 war er 6ter. Spitze!
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Natürlich war Christian Strauch auch beim
Radrennen mit von der Partie. Ich konnte nach dem Lauf noch mit ihm
einwenig palabern. War gespannt, was er da für einen Platz sich holen
würde....und hier ist sein Email - einen Tag
später...
Hallo Paul,
Dein Bericht über die Hesselberg Tour und der Bilder ist sehr
schön geworden. Ich hoffe das weiter solche Berichte zustande kommen.
Und wünsche dir für die weitere Saison alles gut und viel PS.
Beim Radrennen war ich in der 2spitzen Gruppe und kam leider in der
letzten Runde in einen Massensturz bei Tempo 50, wo bei ich und die
anderen Teilnehmer am ganzen Körper Prellungen sowie Schürf- und
Schnittwundwn ab bekommen haben. Das Fahrrad war natürlich auch im
As....
So schnell kann das geh'n.
Mir geht es wieder sehr gut und werde ab Dienstag wieder Laufen.
MfG. Christian
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Die Runde Rund um den Hesselberg. Bereits
am Höhenprofil kann man sehen, dass der "Halbmarathon (ist ja
600 m länger)" nicht unbedingt flach verläuft.
für eine größere Karte klicke hier:
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Der Lauf war bestens organisiert und
ausgeschildert. Der Rundlauf um den Hesselberg mag sicherlich für
Radfahrer eine super Sache sein. Für uns Läufer ist es doch ab und
zu sehr langweilig auf einer befahrenen Bundesstraße kilometerweiß
zu laufen. Toll wäre es, wenn der Kurs für uns Läufer einmal
geändert werden würde. Ja ja ich weiß - Kritik zu üben ist sehr
leicht. Würde eine Änderung der Laufstrecke doch einen
beträchtlichen Mehraufwand - was Ausschilderung und
Verpflegungsstationen anbelangt bedeuten. Trotzdem möchte ich von
dieser Meinung nicht abrücken!
Doch nun zum Lauf! Schon beim Start konnte man sehen, dass es sich um
eine klasse Veranstaltung mit bester Technik - Großbildschirm uvm.
handelt. Auch waren schon recht viele Zuschauer zum Start nach
Wassertrüdingen gekommen, was man nun wiederum auf der Strecke in den
Ortschaften Gerolfingen, Wittelshofen und Ehingen nicht unbedingt
behaupten konnte. Sicherlich wird es am Nachmittag beim Radrennen
anders ausgesehen haben. Das Wetter war prächtig und die Stimmung
ebenso. Pünktlich um 9.45 Uhr setzte sich der Läufertross in
Bewegung. Bereits am Start setzte sich eine Gruppe von rund 20
Läufern deutlich ab. Diese Gruppe wiederum zerlegte sich auf der
langen Runde in sämtliche "Einzelteile". Ich wollte es -
trotz meines Trainingsrückstandes durch Verletzung - heute wieder
einmal wissen. Mit der vorderen Gruppe musste ich bei Kilometer 1
bereits eine Zeit 3:45 auf meiner Uhr ablesen. Paul das war natürlich
zu schnell. Doch dann kamen bereits bei Opfenried und Röckingen eine
längere Steigung. KM 2 - Zeit: 4:45 h! Paul das war natürlich wieder
zu langsam! Und so haderte ich mit meinen Zeiten - wie halt immer bei
jedem Lauf. Bei den Steigungen waren es immer weit mehr als 4:15 -
aber auf den geraden trotz Gegenwind lief es recht gut und schnell.
Hier war dann so der Schnitt bei 4:03 manchmal 3:58 usw. Also konnte
ich bei KM 10 mit einer Zeit um 41 recht zufrieden sein. Ich merkte da
war "Dampf" drin. Und das merkten auch manche Läufer, die
da "frech" an mir vorbeistolzierten! Spätestens jedoch bei
den Steigungen nach Wittelshofen und bei Lentersheim trennte sich die
"Spreu vom Weizen" Hatte ich doch peinlichst auf meinen Puls
bei den Steigungen geachtet - ich hatte schon etwas gepokert, wenn ich
den Lauf mit 151 Schlägen gelaufen bin (Aerob lauf ich mit 144) -
Dennoch bin ich nie an meinen Maximalpuls gegangen - was sich dann zum
Schluss des Laufes als ausgezeichnet erwies. Konnte ich im Spitzenfeld
immerhin an den Steigungen noch einige Läufer passieren und meine
Schlusszeiten also Kilometer 19, 20, 21 waren: 3:54, 4:01, 3:48 und da
war ich dann schon etwas verblüfft. Bestimmt hatten die Ihre
Kilometertafeln nicht ordentlich positioniert - dachte ich mir. Doch
es muss dann schon gestimmt haben - als ich mit einer guten Zeit von
1:30:41 als 17. im Gesamtrang ins Ziel gelaufen bin. Und da habe ich
es dann schon gemerkt, dass der Lauf viel Kraft gekostet hatte. Aber
nach dem ersehnten Freibier ging es schon wieder recht gut....
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Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und
Infos zum Lauf:
Tour de Hesselberg -
2005 - Halbmarathonlauf und Radrennen rund um den Hesselberg
Strecke: 21,8 km - also rund 600 Meter länger als ein
Halbmarathon.
Veranstalter: Touristikverband Hesselberg und Firma Tretlager
Wetter: ausgezeichnetes Laufwetter - sonnig - etwas windig - ca. 14
bis 16 Grad
Meine Zeit war 01:30:41
das entspricht einer Geschwindigkeit von 14,42 km/h.
das entspricht einer Zeit von 4
Min. 10 sec pro
Kilometer.
Das ist Platz Nr. 17 im Gesamtrang und Platz 8 in meiner Altersklasse.
Ist doch klar. Da sind gerade mal 16 Läufer vor mir ins Ziel gelaufen
und jeder 2. war Altersklasse 40. Na Bitte. Die guten 40er - sind halt
recht harte Burschen. Im Jahr 2003 wäre ich doch glatt 4. im
Gesamtrang geworden und 2. in meiner Altersklasse! Nun das haben
sicherlich mehr gedacht. Deshalb ist der Lauf von Jahr zu Jahr immer
besser "bestückt". Komme ich noch einmal auf die
"Statistik" zurück so hätte ich mit der gelaufenen
Geschwindigkeit bei einem "normalen" Halbmarathon über die
Distanz von 21,1 km eine Zeit von 1:27:46 erreicht. Also war ich
gerade mal 13 Sekunden langsamer als bei meiner Bestzeit 1:27:33 auf
dem absolut flachen Halbmarathonkurs in Augsburg. Ist das eine
Steigerung? Ich denke ja, denn der hügelige Kurs kostet sicherlich
mehr Kraft, denn man wird ständig aus dem Rhythmus geworfen. Fazit:
"Ich bin wieder mal mit mir zufrieden...."
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zur Ergebnisliste
und hier geht
es direkt zur Internetseite von der Tour
de Hesselberg
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