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25. Nikolauslauf in Schnaitheim bei Heidenheim, Samstag, 03.12.2005 

Zum 2. mal habe ich nun in Schnaitheim mitgemacht. Eigentlich wollte ich nach Rohr bei Ansbach fahren. Aber wo ich die Teilnehmerzahl aus der Seite von Jörg Behrendt anschaute, musste ich feststellen, dass in Rohr  ein kleines Läufchen stattfindet, während in Schnaitheim der Lauf hunderte von Läufer aus allen Richtungen anlockt. Und weil es auch ein Jubiläumslauf war entschied ich mich kurzer Hand nach Schnaitheim zu fahren. Galt es doch die Zeit aus dem Jahr 2003 zu verbessern. Ob was draus wurde - das könnt Ihr hier nachlesen.

So sah das aus beim Nikolauslauf 2005 in Schnaitheim. Der Schnaitheimer Moldenberg wurde zu einer richtigen Rutschparty. 
Wer hier Turnschuh mit Spikes hatte, der war gut beraten. Aber was denn noch alles? Jetzt liegen zu Hause 5 paar Turnschuhe für jedes Wetter und Gelegenheit herum.

Spikes die habe ich noch nicht. Werde ich auch nicht kaufen. Punkt.

 

Der Weg war festgefahren und der leichte Nieselregen ließ den Weg zu einer Eisbahn werden.
Die Aufnahmen stammen vor dem Lauf. 
Im Zielbereich war beim Einlauf richtig was los. Es hatte doch recht viele Zuschauer hinauf gelockt zum Moldenberg.
Es sollte natürlich schon sein. Das obligatorische Foto vor dem Start im roten Dress. 

Mit Handschuh und Mütze "bewaffnet" startete ich in Schnaitheim. 

Zum Lauf:
Was tun? Spikes hatte ich nicht, den November ebenso kaum trainiert. Glatteis, Verletzungsgefahr. Lothar Taferner, der fünfter wurde konnte sich noch Spikeschuhe ergattern, meinte ich soll langsam machen. Es lohnt nicht, wenn man hier stürzt und sich verletzt. So ging ich an den Start - ohne Vorstellung und richtigem Ziel. Der erste Kilometer steigt dann gleich mächtig an. Zwischenzeit: 3:59. Na - so schlecht kann man auch nicht laufen, dachte ich mir. Jetzt mache ich gerade mal so weiter. 2. Kilometer 3:59. Na bitte. Aber - ich merkte bereits - die hohen Pulszahlen lagen bei nahezu 100%. Also 163. Das konnte ich unmöglich die restlichen 8 Kilometer durchziehen. So habe ich das Tempo auf der glatten Bahn etwas rausgenommen. Der 3. Kilometer zeigte dann 4:22. Es ging nun über die Autobahn A 7. Der Kurs war dann relativ flach, dennoch schwer zu gehen. Soll man in der Mittelspur im Tiefschnee laufen oder ganz am Rand? In der Mitte kostete es Kraft und am Rand war's glatt. So bin ich halt hin und her "gewackelt". Der 4. Kilometer war dann auch ganz ordentlich mit 4:05. Aber irgendwie merkte ich, dass die Kraft nicht so gut war. Der gestrige Abendlauf über 16 Kilometer war vielleicht doch um 5 Kilometer zu lang. Quatsch - das kann gar nicht sein! Und während ich so mit mir und dem Glatteis beschäftigt war wurde ich auch von so manchem Läufer überholt. Halt sogar eine junge Läuferin (Lisa Willer von der TSG Giengen) mit netten Zöpfchen und Spikes tragend ließ mich ganz frech stehen. Sauber dachte ich mir. Aber dabei dachte ich an den Bruno in der Schweiz, man solle jeden Lauf genießen. Nun bei den Zehnern ist das halt nicht ganz so möglich mit dem Genießen. Die Geschwindigkeit, die Kurzweiligkeit und der dadurch doch höhere Puls sorgt nicht unbedingt für das "wohlige Wohlempfinden" wie bei einem gemütlichen Halbmarathon. So habe ich bei Kilometer 8 noch mal mächtig angezogen und diesen Kilometer dann auch deutlich unter 4 gelaufen. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Und dann ist es halt doch passiert. Auf einer Eisplatte hat es mich fast zerlegt. Händerudernd und rutschend habe ich mich dann noch verfangen und bin knapp an einer Verletzung vorbeigeschlittert. Und da war mir klar. Jetzt cool bleiben - langsam machen und mit Anstand ins Ziel. Und das habe ich dann auch gemacht. Der letzte Kilometer, obwohl der richtig abwärts geht hat mir noch eine gemütliche Zeit von 5:11 beschert. Egal. Im Ziel waren es dann 43:27. Im Ziel noch ein kleines Schwätzchen gehalten und ab zum Auto. Umziehen und auslaufen. Ende. Im Jahr 2003 waren es - zwar bei regnerischem Wetter aber weitaus besseren Bedingungen 42:01. Jetzt bin ich gespannt auf die Ergebnisliste. Denn so saumäßig viele tummelten sich bei meiner Ankunft im Ziel noch nicht herum. Nachtrag: Bereits am Abend war die Teilnehmerliste noch online. (Großes Lob an den Webmaster! Bei vielen Läufen dauert das oft Tage!!!) Und es war genau so, wie ich es vermutet hatte. Platz 38 von 225 Läufer(innen). Also war am Abend die "Läuferwelt" für den Launers Paule wieder in Ordnung...... 
Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
25. Schnaitheimer Nikolauslauf
Strecke/Veranstaltungsort: 10 KM Crosslauf über Wiesen, Wald und Flur in Schnaitheim bei Heidenheim. Sportanlagen Moldenberg. 
Veranstalter: TSG - Leichtathletik Rasenkraftsport Heidenheim
Wetter: Temperatur mit 2 Grad ca. eigentlich optimal. Jedoch leichter Nieselregen der zu Glatteis wurde
Organisation: Die Organisation des Laufes war bestens. Professionelle Handhabung. Die Strecke war gut beschildert und geführt.
Zeit: Meine Zeit war 00:43:27 - das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit auf Glatteis von 13,8 km/h und entspricht einer Zeit von 4min21sec pro Kilometer.

Durchschnittspuls: 158 - eigentlich viel zu hoch - Verbrauchte Kalorien: 787 CAL

Die Ergebnisliste kann man hier als PDF-Datei anschauen.

Und hier geht es direkt zur Seite der TSG Leichtathletik Rasenkraftsport Heidenheim - klick

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hier nun meine Durchgangszeiten:
00 bis 01 km - 03.59 - 00:03:59 - Puls 156   Viel zu schnell angegangen am Start bei der Steigung
01 bis 02 km - 03.59 - 00:07.58 - Puls 163 - Puls viel zu hoch 
02 bis 03 km - 04.22 - 00:12:21 - Puls 161 - Puls immer noch zu hoch
03 bis 04 km - 04.05 - 00:16:27 - Puls 157 - Puls o.k. bei 10 km
04 bis 05 km - 04.32 - 00:20:59 - Puls 159 - Puls gerade noch so
05 bis 06 km - 04.20 - 00:25:20 - Puls 158
06 bis 07 km - 04.30 - 00:29:50 - Puls 156 
07 bis 08 km - 03.52 - 00:33:43 - Puls 156 - flaches Teilstück - vielleicht sogar leicht abwärts ...
08 bis 09 km - 04.33 - 00:38:17 - Puls 157
09 bis 10 km - 05.11 - 00:43:28 - Puls 155

Den Start und die ersten 2 bis 3 Kilometer bin ich eindeutig zu schnell angegangen. Ja ja - Bruno Du wirst schmunzeln. Wenn ich hier noch einmal bei besseren Bedingungen laufe, dann beim ersten Kilometer ruhig nur 4:15/4:20 laufen. Beim 2. Kilometer dann auf 4:05 gehen. Und dann eigentlich unter 4:00 bleiben. Trotz welligen Kurs müsste in Schnaitheim bei guter Witterung und ordentlicher Grundlage eine Zeit unter 40 möglich sein. Das Wetter hat es für mich auf jeden Fall nicht möglich gemacht. Ferner war für mich der November - der Faulenzermonat. Habe hier nur wenig gemacht - und das merkte ich sehr wohl beim Lauf.

  © 2005 Paul Launer
   
   hobbylauf.de 
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2005-12-04