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Hamburg-Marathon 2005 - Sonntag,
der 24.04.2005
Super war
es - und ich kann "nur" sagen "DRÜ DRÜ" Es
war schon lange in der Planung einmal auch in Hamburg zu
laufen. So meldete ich mich bereits im letzten Jahr an. Einen
schönen Ausflug mit der Familie zum Musical "König der
Löwen", Eine Hafenrundfahrt, eine kleine Stadtrundfahrt, die
Reeperbahn und natürlich der Marathon waren Argumente genug um nach
Hamburg zu fahren. Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands ist
eine Reise wert. Wenn
man sich dann noch mit netten Leuten trifft um so mehr. So war mit
auf der Fahrt dabei: Uwe Gebler mit seiner Frau Uli und der Bruno
Braun aus der Schweiz. Auch er war in Begleitung seiner Frau Kathlen
und seines Bruders Rochus mit Frau. Die Schweizer
"Delegation" war mit dem Flugzeug angereist.
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Auf der Messe Hamburg holten wir
gemeinsam die Startunterlagen ab.
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Nachdem ich die Startunterlagen mit
Handtuch und Vaseline erhalten hatte ging's zur
Chipüberprüfung.
Und es hat geklappt, wie man sehen
kann.....
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Uwe bei der Abholung seiner Unterlagen
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Eine Hafenrundfahrt mit Barkasse bei
strahlend blauen Himmel war ein besonderes Erlebnis.
Hier Uwe, Dominik, Philipp und Barbara.
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Der Hamburger Hafen mit seinen
Landungsbrücken und dem Michel im Hintergrund.
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Am Nachmittag hieß es dann Vorhang auf
für König der Löwen ein tolles Musical mit phantastischen Kostümen
und mitreißender afrikanisch anmutender Musik..
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Und über all dem "wacht" am
Eingang der Reeperbahn und dem Millerntorplatz der gute alte Bismarck.
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6.00 Uhr im Hotel. Frühstück auf dem
Zimmer. Müsli, Tee, Afrikanisches Schnitzel (Banane), Ein Nussriegel
und 2 Honigbrote..... Na wenn das nicht reicht....
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Derweil Uwe im Frühstücksraum bereits
mit Laptop seinen Bericht vom Laufe schreibt.....
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Vor dem Lauf am Eingang unseres Hotels.
Rochus Braun (sitzend) Bruno Braun, Uwe Gebler und Paul Launer.
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Uwe und Paul kurz vor dem Start im Block A
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Im großen "Getümmel" -
aufgenommen mit dem Handy.
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kurz vor dem Start mit Blick auf den
Fernsehturm....
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Das sieht doch ganz ordentlich aus? Oder?
In Hamburg passte alles. Und die Zeit von 3:03:28 - meine bisherige
Bestzeit - ist ebenso o.k. - Das Ziel unter 3 Stunden zu laufen - war
einfach zu hochgesteckt. Ich denke, dass die 3-Stunden-Marke nächstes
Jahr geknackt wird.
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Im Ziel gab es natürlich die ersehnte
Medaille.
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Zum Lauf ein paar Worte: Hamburg
sollte es werden. Das Ziel mindestens 3:15 h zu laufen war ja fast
schon "Pflicht". Aber da war mehr drin. Der Halbmarathon
in Augsburg mit einer Zeit von 1:27:33 und diverse Hochrechnungstabellen
(Methode 3 Ableitung von Wettkampf und Testgeschwindigkeiten) sagten
mir, dass bei optimalsten Bedingungen und etwas Glück es ganz - ganz
knapp werden könnte um doch noch die 3:00 zu erreichen..... Vor allem
hatte ich bestens trainiert und konnte auf eine gute Ausdauer, die
zweifelsohne durch die langen 25 bis 33 - Kilometerläufe an den
Sonntagen (bei Wind, Schnee und Regen) entstanden war, zurückgreifen.
So startete ich zusammen mit Uwe im vorderen Block. Bereits beim 1.
Kilometer ärgerte ich mich über meine erste Zwischenzeit von 4:34.
Es war ein schnelleres Laufen aufgrund der zahlreichen Läufer
überhaupt nicht möglich. Doch bereits dann war Platz zu laufen. Den
2. Kilometer machte ich dann mit 4:02. Also eindeutig zu schnell. So
dauerte es doch einwenig bis ich mein gewünschtes Tempo mit Schnitt
4:15 hatte. Und während ich so mit meinen Gedanken und Zeiten
"haderte" und "rechnete" - es ist gar nicht so
einfach bei hoher Belastung und hohen Sauerstoffverbrauch einfachste
Rechenaufgaben zu meistern..., viel mir auf - "da läuft eine im
blauen T-Shirt und die ist mächtig schnell - schon ständig auf
meiner Höhe...". In großen Lettern stand auf dem Rücken
geschrieben "TUS KÖLN". Das konnte ich gut lesen - und da
dachte ich mir - zu was den noch rechnen. Einfach folgen. Dinge wie
grünes Polizeiauto mit Aufschrift "bitte folgen" gingen mir
da durch den Kopf. Ich musste selber über den Blödsinn lachen hier
eine "Querverbindung" entdeckt zu haben....Vielleicht kam es
aber auch von der Reeperbahn. Die Davidswache lag ebenso auf der
Strecke wie die zahlreichen Nightclubs und Shops. Doch das
interessierte heute Vormittag wohl kaum einen Läufer. So machte ich
schön brav meine Kilometer. Das Publikum auf der Strecke war mächtig
super drauf. An der ersten Verpflegungsstelle erinnerte ich mich
sofort an die Worte von Bruno Braun, der vom eiskalten Hamburger
Hydrantenwasser erzählte. Und es war so. Hatte doch die Feuerwehr
zuvor sämtliche Wasserbecher mit Hydrantenwasser gefüllt.
Vielleicht so 5 bis 7 Grad kaltes Wasser auf völlig überhitzte
Körper abzugeben ist ungefähr so wie einen Eiszapfen seiner Frau
(Freundin) in den Slip zu stecken. Oh ärgerte ich mich über das
kalte Wasser in Hamburg..... Aber Wasser musste es sein. Hatte ich
doch Gott sei Dank (erstmalig) mein eigenes Gemisch mit
Kochsalzlösung und High5Energy (sehr magenfreundlich) am Mann, so
dass ich nur Wasser benötigte. Doch es war klar, dass 1 Liter eigenes
Wasser nicht ausreicht. So traf mich der Gedanke wie ein Blitz -
"was mache ich, wenn meine Babsi an der Außenalster bei
Kilometer 18 nicht da ist?". Hoffentlich hat sie es vom Start bis
zu unserem Hotel an der Außenalster geschafft. Waren es immerhin auch
über 4 Kilometer. Und schon wieder fing der Paul an zu rechnen. Also
ich laufe rund 14 Kilometer schnell - meine Babsi - wenn Sie walkt
rund 7 Kilometer in der Stunde. Stopp - sie walkt bestimmt nicht sie
wird bestimmt nur spazieren gehen, mit der Uli (Frau von Uwe)
gemütlich ein Schwätzchen halten....... Oh das wird knapp....
Alsterstraße - Schwanenwik - ungläubiger Blick Richtung Hotel.
"Super sie ist da!" Mit einer vollen Flasche und sogar noch
Zeit für ein Küßchen und ein Foto ging ich frisch und munter
weiter. Nachdem der Kurs die Außenalster verlassen hatte wurden auch
die Zuschauermengen erheblich weniger. Nicht weniger jedoch die
Begeisterung der sogar am Straßenrand feiernden und Kaffeetrinkenden
Hamburger. Einwenig langweilig wurde es dann schon und man war froh
oben bei Ohlsdorf den nördlichsten Punkt erreicht zu haben. Eine
scharfe "Linkskehrtwendung" und den leichten Wind im Rücken
ließ verheißen es geht Richtung Ziel. Die Menschenmengen wurden
immer mehr. Die Kilometermarke 30 war schon längst passiert. Bei
Kilometer 36 zeigte meine Uhr 2:34:39 und dann begann wieder das
Rechnen. Nur 25 Minuten Zeit für 6 Kilometer. Und spätestens da
wusste ich, dass wird nicht mehr möglich sein. denn 5 Kilometer in 20
Minuten bedeutet eine Geschwindigkeit von über 15km/h also
4:00er-Schnitt. So war ich einwenig traurig, dass es nicht mehr
klappen würde. Allerdings freute ich mich auch riesig, dass ich meine
alte Bestzeit
von Nürnberg (3:20:18) mächtig verbessern würde. 100 Meter vor
dem Ziel war sogar noch ein Endspurt drin. Geschafft. Endlich ein
Erdinger Weißbier (alkoholfrei natürlich).. Erfreulich war
dann noch, dass es mir nach dem Lauf nicht schlecht wurde. Es hatte
sich also bewährt, sein eigenen Getränke mitzunehmen.
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Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und
Infos zum Lauf:
20. Olympus-Marathon Hamburg
Wetter: Super Sonnenwetter - ca. 14 Grad und leicht windig - nahezu optimal
für einen Lauf
Strecke: 42,195 km
Veranstalter: Hamburger Leichtathletikverband in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Sponsoren
Meine Zeit war 03:03:28
das entspricht einer Geschwindigkeit von 13,80 km/h.
das entspricht einer Zeit von 4
Min. 21 sec pro
Kilometer.
Das ist Platz Nr. 171 in der Altersklasse M 40 von 3068
männlichen Läufern oder
Platz 669 von 14261 Läufern. Im Gesamtrang habe ich den Platz Nr. 699
von ca.17557 Läuferinnen und Läufer. Insgesamt sind 30 Frauen vor
mir ins Ziel gelaufen! Hierbei möchte ich ganz besonders meine "Pacemakerin"
meine "Speedmakerin" Sandra Jucken von der TUS Köln
erwähnen. Die sah so drahtig aus "Hey die will bestimmt unter 3
h laufen" - dachte ich mir. Und so waren wir oft ein "Pärchen".
Die Zeiten:
10 km Paul 0:42:27/ Sandra 0:42:19
20 km Paul 1:24:44/ Sandra 1:25:17
30 km Paul 2:08:18/ Sandra 2:08:02
40 km Paul 2:53:16/ Sandra 2:52:06
Auf den letzten 4 Kilometer ist Sandra Jucken einfach
"normal" weitergelaufen. Ab Kilometer 37 wurde ich fast um
15 Sekunden langsamer. Da war einfach nicht mehr drin. Und in der Tat
- es war sonderbar. Ab Kilometer 35 ungefähr habe ich rund 15 Läufer
gezählt, die einfach gestoppt haben und gegangen sind. Mensch, die
waren alle so schnell und so kurz vor dem Ziel kam der Einbruch. Da
war ich dann doch froh, dass ich zwar langsamer aber schön
gleichmäßig mit einem 4:35er-Schnitt (Anstatt
den geplanten 4:15) das Ziel sicher erreichte.
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Die Ergebnisliste kannst Du Dir auf
der Webseite vom Olympus-Marathon anschauen. Es macht keinen Sinn
18000 Finisher auf meinen Server downzuloaden....Hier geht es zur Internetseite vom Hamburg-Marathon .
Unter Teilnehmer gibt es verschiedene Kriterien um die Finisher zu
suchen. Ein paar Läufer habe ich natürlich
hier "willkürlich" erfaßt. Allen Finisher gratuliere ich
für den erfolgreichen Lauf. Insbesondere möchte ich den Uwe Gebler,
den Bruno und Rochus Braun erwähnen. Die
Platznummer bezieht sich jeweils auf die Klasse
"männlich" bzw. "weiblich" und stellt nicht den
Gesamtrang dar.
| Platz |
Name |
AK |
Zeit |
| 00001 |
Rey, Julio (Spanien)
/ Startete für Adidas International |
M 30 |
2:07:38 |
| 00017 |
Beckmann, Martin
(Deutschland) - schnellster Deutscher |
M H |
2:19:16 |
| 00001 |
Masai, Edith (Kenia)
/ Schnellste Frau |
W 35 |
2:27:06 |
| 00003 |
Dreher, Claudia
(Deutschland) / 3.schnellste Frau |
W 30 |
2:29:49 |
| 00028 |
Wanyoike, Henry
(Kenia) - Blinder Läufer mit pers. Bestzeit! |
M H |
2:31:31 |
| 00078 |
Hauber, Jürgen
(Deutschland) - www.multisport-jh.de |
M 35 |
2:42:14 |
| 00030 |
Jucken, Sandra
(Deutschland) TUS Köln - Sandra - war eine lange Zeit meine
"Pacemakerin". |
M 35 |
3:02:33 |
| 00670 |
Launer, Paul (D) - www.hobbylauf.de
- meine derzeitige Bestzeit |
M 40 |
3:03:28 |
| 00839 |
Bocian, Siegmund (Deutschland)
DJK SG Ellwangen |
M 40 |
3:06:44 |
| 01631 |
Kauk, Johann (Deutschland)
DJK Ellwangen |
M 50 |
3:17:59 |
| 01916 |
Meinel, Hans (Deutschland)
WGL Schwäbisch Hall (5. AK 65!!!) |
M 65 |
3:21:47 |
| 02074 |
Gebler, Uwe
(Deutschland) mit pers. Bestzeit |
M 40 |
3:23:44 |
| 02074 |
Braun, Bruno
(Schweiz) ein super Lauf |
M 50 |
3:24:55 |
| 00166 |
Vollbrecht, Regina
(Deutschland) - Blinde Läuferin mit pers. Bestzeit |
WH 25 |
3:31:36 |
| 00200 |
Hübner, Ulrike
(Deutschland) - DJK Schwäbisch Gmünd |
W 45 |
3:34:50 |
| 06867 |
Braun, Rochus
(Schweiz) - Bruder von Bruno Braun |
M 45 |
3:56:53 |
| 12244 |
Wenzel, Eriche
(Deutschland) - DJK Schwäbisch Gmünd |
M 60 |
4:33:32 |
| 03296 |
Wiegand, Liesl -
(Deutschland) Schlussfrau - langsamste Läuferin |
M 45 |
6:31:32 |
| 14261 |
Saugmann, Birger
(Dänemark) - Schlussmann - langsamster Läufer |
M 45 |
6:31:32 |
| Allen
Läuferinnen und Läufern gebührt Respekt! Auch die zum
Schluss ins Ziel gelaufen sind! Einen Marathon zu laufen ist
eine außerordentliche Herausforderung. Deshalb können die
Lisl und der Birger hocherhobenen Hauptes stolz auf ihre
Leistungen sein. Sind es doch über 99 % der
Bevölkerung (ob Dänen, Deutsche und überall) - die
nicht in der Lage sind einen Marathon zu laufen! So - wäre
das auch mal gesagt! |
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