Home

  Meine Wettkämpfe    zurück zu Wettkämpfe 2005    zurück zur Laufseite

 

Lauftraining

Laufstrecken

Lauflinks

Lauftermine

Wettkämpfe


Kontakt aufnehmen

Paul Launer beim Zieleinlauf des EBM-Halb-Marathons 2005

 

 

 








 

 

  
10. EBM-Papst-Marathon in Niedernhall 10.09.2005 

Der "Jubilauf" war ein Wasserlauf. Schade, denn das Orga-Team hat sicherlich alles perfekt vorbereitet. Nur der Petrus hat der Veranstaltung, die eine Veranstaltung der Superlative sicherlich geworden wäre einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch kamen sehr viele Aktive nach Niedernhall. An der Strecke allerdings merkte man in diesem Jahr, dass die Zuschauer auf Grund strömenden Regen lieber im Bett geblieben sind. Aber es waren trotzdem noch relativ viele begeisterte Fans da, welche die Läufer anfeuerten. Der EBM-Papst-"Marathon" zählt in der Region Hohenlohe zur größten Laufveranstaltung. Wahrscheinlich ist er sogar eine der größten Veranstaltungen im Süddeutschen Raum. Über 2800 Läufer(innen) kamen ins Ziel.  Neben der Marathon-Distanz wird der Halbmarathon, 10000m-Lauf und eine Inlinerstrecke angeboten. Schade ist, dass man an die (Nordic)-Walker noch nicht gedacht hat.  

In der Sporthalle war natürlich mächtiges Treiben angesagt. Draußen strömte der Regen und in der Halle war es wenigstens trocken.

Nachmeldungen sind beim EBM-Marathon überhaupt kein Problem. 

Natürlich gab es auch viele Aussteller..
Schön ist auch, daß bei der Startgebühr, die sich echt in Grenzen hält jedes Jahr auch ein T-Shirt dabei ist. Ferner gab es noch ein Schweißband und ein paar andere kleine Sponsorartikel.  
O je - so sah das dann aus. Regen, regen und nochmals regen... 
Der Start/Ziel bereich um 7.45 Uhr. 
Lange Gesichter bei den Organisatoren....
Um 8.00 Uhr machten sich derweil schon die Marathonis warm. Denn um 8.15 Uhr starteten die Läufer bereits...
Den Gesichtern kann man die Begeisterung über das Wetter buchstäblich ablesen.....
Das obligatorische Bild davor muss einfach sein.

Beim Zieleinlauf des Halbmarathons waren es halt nur 1:29:06. 
Zum Schluss gab es für jeden Teilnehmer noch eine schöne Medaille. 

Bevor ich meinen Lauf kommentiere möchte ich besonders folgenden Läufer(innen) aus der Region gratulieren.
Platz Name Verein oder Ort Zeit
03 (02) Fischer, Jürgen  TSV Crailsheim 01:16:17
05 Rathgeb, Karl DJK Ellwangen - M 45 - 1. Platz 01:17:41
13 Geiger, Jürgen TSV Crailsheim 01:22:03
72 Launer, Paul www.hobbylauf.de  01:29:06
91 Sommer, Reinhold Jagstzell 01:30:14
561 Lutz, Joachim SV DJK Stödtlen 01:48:21
02 Zanzinger, Anne TSV Crailsheim 01:28:13
03 Hajek, Branka TSV Ilshofen 01:31:25
13 Walter, Andrea Lauftreff Fichtenau 01:40:55
60 Fohrer, Renate Lauftreff Fichtenau 01:51:19

Wenn ich jemand vergessen habe, dann meldet Euch einfach. Wird dann natürlich auf dieser Liste noch ergänzt.

Zum Lauf: 

Bereits morgens um 3.00 Uhr wurde ich aus dem Bett gerissen. Blitz, Donner und Gewitter - es prasselte der Regen nur noch so herunter. Ich schaute zum Fenster raus und dachte mir, na das kann ja heute richtig "lustig" werden. Um 5.30 Uhr bin ich aufgestanden. Müsli und 2 Eier reingedonnert und um 6.20 Uhr saß ich bereits im PKW bei strömenden Regen Richtung Niedernhall. Je weiter ich an den Kocher kam, desto besser wurde das Wetter. Der Regen ließ sogar etwas nach - aber es regnete fortan ständig und gleichmäßig, wenn auch nicht mehr ganz so heftig. In Niedernhall hatte ich glück. Noch einen guten Parkplatz ergattert, war ich doch schon um 7.30 Uhr in der Halle bei der Anmeldung. Hier traf ich unter anderem den Reinhold Sommer aus Jagstzell, der in 14 Tagen ebenfalls mit mir nach Berlin zum Marathon fährt. Reinhold finishte in einer beachtlichen Zeit von 1:30:14. Wenn er auch im Ziel meinte: Ziel verfehlt! Hey Reinhold bei diesen widrigen Umständen um 14 Sekunden sein Ziel zu verfehlen ist keine Kunst...... In Berlin machst Du locker die 3:15 oder gar besser!! Dennoch hier an dieser Stelle - Gratulation für die ausgezeichnete Leistung! "Draußen" machte ich dann schnell noch ein paar Regenfotos und das obligatorische Foto davor. Ich konnte keinen mir bekannten Läufer erblicken. Alle waren Sie "untergetaucht" unter Bäumen, in die Zelte und anderswo.... . Doch jetzt hieß es - auf zum PKW - umziehen und fertig machen für den Lauf. Mit warm laufen hatte ich heute überhaupt nichts am Hut.... Es war zu nass und zu kalt.... Eigentlich ist man doch ganz schön blöd... , gerade da sollte man für eine ordentliche Aufwärmphase sorgen. Was macht Hobbysportler Paul? Der hadert und schimpft mit dem Wetter...! Hat es daran gelegen? 

Noch 5 Minuten zum Start. Nun, jetzt musste ich schon schauen, dass ich in die vorderen Reihen kam. War eigentlich auch kein Problem. Konnte ich doch den Jürgen Fischer und den Jürgen Geiger vom TSV Crailsheim in der ersten Startreihe erkennen. Hallo Jürgen - Hallo viel Erfolg, guten Lauf - Handschlag hier und da und so stand ich genau da wo ich auch stehen wollte. Nämlich in der 2. Reihe. Ich schaute mich um und konnte noch Karl Rathgeb von der DJK Ellwangen sehen. Auch die Branka Hajek vom TSV Ilshofen (Vorjahressiegerin der Frauen beim HM mit einer Zeit um 1.27) konnte ich erblicken. Es war klar, dass ich mindestens mit ihr laufen wollte, denn Sie zählt zu den stärksten Läuferinnen im Hohenlohekreis und hat exakt meine Laufgeschwindigkeit. Dies war schon in Fichtenau beim Crosslauf so, wo wir beide nahezu gleichzeitig ins Ziel kamen. 10, 9, 8 ...2, 1 Schuss und los ging's. Hui - schon der Start ging feurig los, was mir aber sehr recht war. Keine Läufer vor mir, die ich überholen musste - Super Ausgangssituation - Poolposition. "Na wenn das wohl gut geht", dachte ich mir. KM-Marke 1 Zeit: 3:46 - Puls 155. Paul das ist etwas zu schnell, dachte ich mir. Und so versuchte ich beim 2. Kilometer mich langsam auf meine Wunschlaufzeit von 4:09/4:10  einzupendeln. KM-Marke 2 Zeit: 4:01 - Puls 155! "Heiligsblechle", dachte ich mir, der Puls ist viel zu hoch. Und so ging es in den 3. Kilometer. KM-Marke 3 Zeit: 3:59 - Puls 154! Na also - der Puls "normalisiert" sich schon - sieht doch gut aus, dachte ich mir. Derweil hatten mich schon sehr viele Läufer überholt - unter anderem bereits nach 500 m Karl Rathgeb von der DJK Ellwangen. Den konnte ich bereits nach 3 Kilometer nicht mehr sehen. Ebenso natürlich die 2 Jürgens vom TSV Crailsheim. KM-Marke 4 Zeit: 3:59 - Puls 153! Na Bitte - Der Puls normalisierte sich und jetzt noch einwenig langsamer - halt so um die 4:10 Bitte schön, dachte ich mir - natürlich hochmotiviert.... . KM-Marke 5 Zeit: 4:29! - Wie bitte? Was ist das? War da vielleicht ein Berg? Ich war echt "geschockt". Nach 5 Kilometer bereits der "Einbruch"? Mit einem Kilometer die ganze gute Vorlaufzeit -versaut! Und so stapfte ich trotzig durch die Pfützen und ärgerte mich - über mich - .. Warum eigentlich? KM-Marke 6 Zeit: 4:05 - Puls 152. Jetzt hatte ich vielleicht endlich den Rhythmus gefunden. Aber der Puls müsste unter 150 gehen, so kann ich das Tempo nicht halten. In Augsburg war bei 148 Schlägen und bei meiner besten Marathonzeit in Hamburg lag er nur bei 145 Schlägen..... Das ging mir so durch den Kopf - und ich merkte bereits, dass die Oberschenkel schwer wurden. Bei einem 10000er normal aber nicht bei einem Halbmarathon. KM-Marke 7 Zeit: 4:11 - Puls 152 - Vielleicht ging der Puls auch nicht runter, weil mit jedem Kilometer, den ich machte ich mich mehr aufregte! KM-Marke 8 Zeit: 4:17 - Puls 151. Es war einfach nicht mein Lauf. KM-Marke 9 Zeit: 4:09 - Puls 151 - Dann KM 10 - Zeit 4:15 - Puls 151 (10-Kilometerzeit 41:15 h - was ja eigentlich nicht einmal ganz so schlecht ist...) In der Zwischenzeit war ich in Künzelsau dem Hauptstimmungsnest angekommen. Doch in diesem Jahr waren auf Grund des Wetters gar wenige Zuschauer auf der Straße. Ein Läufer, der mich in Künzelsau kurz überholte, schimpfte gar arg über die Künzelsauer, weil sie heute einfach nicht auf der Strecke waren. Seine Worte möchte ich nicht zitieren. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Ich holte den Kameraden wieder ein und teilte ihm mit, dass ich wahrscheinlich als Zuschauer heute auch lieber im Bett geblieben wäre. Denn eigentlich sind nur "Verrückte" bei einem solchen Sauwetter unterwegs. Die Jahre zuvor war hier immer mächtig Stimmung und er möge doch Verständnis hierfür haben. Er bruddelte dann noch irgend etwas vor sich hin und irgendwie mussten die EBM-ler den Kurs geändert haben, denn es ging streng bergauf. Das war für mich natürlich eine Herausforderung und so ließ ich den "maulenden" Kameraden hinter mir. Ach tat das mal wieder gut! Ich merkte auch erst nach der nächsten Zwischenzeit, dass ich gar nicht mehr auf die Uhr geschaut hatte. Und das war gut so. Bei KM 12 waren es 08:38 - Puls immer noch 151. Also machte ich die letzten 2 Kilometer mit einem Schnitt von 4:19. Paule - dachte ich mir - Vielleicht klappt es noch mit unter 1:30 Uhr! Und so bin ich die letzten 9 Kilometer Richtung Ziel "tapferle" weiter gelaufen. Habe mich durchgebissen und immer weniger aufgeregt. Ab und zu wurde ich dann noch von einigen Endspurtlern überholt. Immer wieder, dachte ich mir: Jetzt überholt sie mich noch - die Branka vom TSV Ilshofen...  Und im Ziel freute ich mich über die 1:29:06. Beim Verpflegungsstand traf ich dann noch die Branka, die strahlend meinte: Bin doch heute glatt hinten raus eingebrochen... Beim Blick auf die Gesamtliste war ich dann doch wieder sehr mit mit "versöhnt". Platz Nr. 70 bei den Herren oder Gesamt Nr. 72 von 1416 Läuferinnen und Läufer. Na - so schlecht war es auch mal wieder nicht. 

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
10. EBM-Papst-Marathon 
Strecke/Veranstaltungsort: Sportanlage in Niedernhall
Veranstalter: Firma EBM-Papst aus Mulfingen 
Wetter: Regen, Temperatur: ca. 15 bis 17 Grad
Organisation: Wie jedes Jahr ausgezeichnet - beste Voraussetzungen für uns Läufer. Nette Leute, Gute Ausschilderung (zumindest auf der Halbmarathonstrecke), gute Verpflegung. Rund um alles bestens. Trotz schlechtem Wetter!
Meine Zeit war 01:29:06     
das entspricht einer Geschwindigkeit von 14,21 km/h.  
das entspricht einer Zeit von 4 Min. 13 sec pro Kilometer
Das ist Platz Nr. 22  in der Altersklasse M 40 von 291 Läufern oder Platz 72 von 1416 Läuferinnen und Läufer. Ich hatte mir eine Minimalzeit von 1:35 vorgenommen. Mit 1:29 habe ich also mein Ziel erreicht. Ich bin zufrieden, denn als Hobbyläufer unter die ersten 5% zu gehören ist nicht ganz schlecht.

Und hier geht es zur Ergebnisliste für den Halbmarathon. In Gelb hinterlegte Läuferinnen und Läufer sind mir persönlich bekannt. 

Und hier geht es zur Seite des des EBM-Papst-Marathon 

Zurück zu Wettkämpfe   Zurück zu Wettkämpfe 2005
zurück zur Laufseite
 

  © 2005 Paul Launer
   
   hobbylauf.de 
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2005-10-08