Home

  Meine Wettkämpfe    zurück zu Wettkämpfe 2005    zurück zur Laufseite

 

Lauftraining

Laufstrecken

Lauflinks

Lauftermine

Wettkämpfe


Kontakt aufnehmen

 

 








 

 

  
32. Berlin-Marathon 2005 - Sonntag, 25.09.2005 - 20 Sekunden für 2006 aufgehoben......

Endlich wieder mal ein Marathon! Berlin ist super und die Stimmung ist großartig! Bereits im letzten Jahr war Berlin ein Top-Highlight. Es war einfach toll. Die Stimmung an der Strecke und auch die Gäste, die dabei waren. So war klar, Berlin wird auch 2005 in meinem Laufkalender sein. 

Und ich sollte recht behalten. Berlin ist und bleibt einer der schönsten Marathonveranstaltungen in Deutschland. Auch in diesem Jahr hatte ich wieder eine nette Reisegruppe dabei und ich freue mich ganz besonders, dass alle Teilnehmer gefinished haben. Wir hatten auch 3 Debütanten dabei, die den Marathon bestens "überstanden" haben. Und dann noch das:

Kaiserwetter in Berlin. Traumhafte Bedingungen. Na wenn das keine guten Voraussetzungen waren....

Am Samstag, den 24.09.05 kamen wir gegen 14.00 Uhr in Berlin am Messegelände an. Super Wetter und tolle Stimmung. 

Auf der Messe holten wir unsere Startunterlagen ab und es gab jede Menge Schnäppchen auf der Messe. 
Zum Abschluss wurde noch der Chip eingelesen und geprüft. 
Beim Vorabendlauf:

Paul Launer; Fred Ocker, Berthold Brenner und Reinhold Sommer.

Wir haben nichts dem Zufall überlassen und die Strecke vom Hotel zum Start abgelaufen....

Unser Hotel lag direkt an der Marathonstrecke bei KM 36. Zum Start/Ziel waren es nur 2,5 km. Also optimal für uns Läufer.

Am Abend gab es in unserem Hotel eine tolle Nudelparty. Wie immer (manch Sportler würde das als Sünde bezeichnen) bestellte ich mir neben einer großen Flasche Mineralwasser ein gutes Viertele Italienischen Rotwein. Und es hat überhaupt nicht geschadet.... das Viertele....  
Bereits ab 5.30 Uhr konnte man frühstücken. Es gab fast alles. 
Vor unserem Hotel baute ab 7.30 Uhr das Wachbataillon des Verteidigungsministers einen riesigen Verpflegungsstand auf. Klar, dass ich da ein Foto machen musste. 

Danke an Euch - Ihr Bundeswehrler - Super Einsatz und Top-Qualität.  


Vor dem Start: Ralf Taubmann und Steffi Wittchen. Ralf aus Weimar und Steffi aus Landsberg Lech. Ja - ja dieses Jahr hatten wir eine "internationale" Truppe!

Frieder Steinhilber mit dem schönen Laufshirt von der SG-Mutlangen. Frieder war schon das 2. mal mit mir in Berlin. Man sieht es. Er freute sich auf den Marathon!
Und hier die Hüttlinger Mädels. Die Elke, Moni, Ilona und Birgit!

Alle 4 haben mit einer Super-Leistung/Zeit den Lauf überstanden.


Unsere Gruppe ca. 1 Stunde vor dem Start. v. l. n . r.

Elke Krejcir, Birgit Eichert, Ilona Schildenberger, Monika Schurr, Ralf Taubmann, Steffi Wittchen, Reinhold Sommer, Berthold Ocker, Frieder Steinhilber, Alfred Brenner, Walter Sipple und Paul Launer, der mit den "dicken" Schenkel. (Falls ich Namen falsch geschrieben oder verwechselt habe - bitte mich kontaktieren). Auf dem Foto fehlt unser "Sportdirektor" Paul Aubele sowie Constanze Martin.


Nach dem Lauf hier so nach ca. 3:15 Minuten, also gegen 12.15 Uhr!

Nach dem Lauf. (Bilder etwas unscharf - mit dem Handy gemacht.....)
Der Besenwagen. Eine Aufnahme direkt bei unserem Hotel gegen 15.30 Uhr - also bereits 6,5 Stunden nach Start. Im Bus saßen die Läufer, die es einfach nicht mehr geschafft haben.....

 

Die Finisher-Party in der Axel-Springer-Passage war exakt 15 Minuten super toll. Von 23.00 bis 23.15 Uhr. In dieser Zeit wurden uns die Sieger, bzw. die besten des Berlin-Marathon 2005 präsentiert.

Es war natürlich klasse, daß Philip Manyim (Kenya), der Gesamtsieger des Marathons (2:07:41) und Mizuki Noguchi (Japan) (2:19:12), die schnellste Frau anwesend waren.

Auch die zweitschnellste Frau, die Deutsche Luminata Zaituc (2:27:34) war ebenso präsent. 

Das ewige "Gewarte" hatte sich doch noch gelohnt. Allerdings werde ich nächstes Jahr exakt um 22.45 Uhr zur Finisher-Party gehen. Und keine Minute früher. Denn hier wurde für uns Läufer rein gar nichts - aber schon überhaupt gar nichts geboten! Für mich völlig unverständlich, dass eine der größten Sportveranstaltungen der Welt - eine so jämmerliche Abschlussparty zu Wege bekam. Wir, das waren die Hüttlinger Mädels, der Frieder, Reinhold und Fred hatten dennoch Spaß auf der Veranstaltung..... . Das Beste war, dass man nach der Siegerpräsentation noch druckfrisch die Berliner Morgenpost kaufen konnte - ein wirklicher Highlight....

Am Montag früh unternahmen wir dann noch mit dem schnellsten Busfahrer Deutschlands und unserem Guide mit dem seltenen Namen Schulz eine hochinteressante Stadtrundfahrt durch Berlin.

 

Unser Dipl. Historiker Lothar Schulz schaffte es doch tatsächlich im Bereich des Brandenburger Tors die doch stark präsente Polizei davon zu überzeugen, dass wir Gäste des wohl berühmtesten Hotels in Berlin, dem Adlon seien. So sind wir mit unserem Reisebus bis zum Brandenburger Tor vorgefahren. Und das war gut so. Hatten doch am Montag-Morgen alle etwas "Gehschwierigkeiten" und somit war es doch recht praktisch direkt vor dem Wahrzeichen Berlins - dem Brandenburger Tor aussteigen zu können.

Hier das Abschiedsfoto!. 

 

Bevor ich meinen Lauf kommentiere möchte ich besonders folgenden Läufer(innen) aus der Region und natürlich aus unserer Reisegruppe gratulieren.
Platz Name Verein oder Ort Zeit
333 Metzger, Eugen* (AK 50 - 7. Platz) TSV Althütte 02:47:31
1031 Launer, Paul www.hobbylauf.de (SV Wört) 03:00:19
1832 Korcz, Michael TSV Crailsheim 03:10:44
2374 Abramowski, Klaus LSG Aalen 03:15:23
2954 Sommer, Reinhold Jagstzell 03:19:42
3370 Prochaska, Klaus DJK Ellwangen 03:22:58
4036 Brenner, Alfred MV Lautern 03:27:03
5105 Großberger, Peter TSG Schnaitheim 03:32:31
6370 Sipple, Walter TSV Althütte 03:38:35
6438 Gronert, Jürgen WGL Schwäbisch Hall 03:38:57
8284 Steinhilber, Frieder SG Mutlangen 03:47:21
9300 Maier, Armin Berlin und Ostalb 03:51:42
12085 Meckler, Hermann LT-Ansbach Nord 04:01.09
2196 Schildenberger, Ilona TSV Hüttlingen 04:17:03
2197 Krejcir, Elke TSV Hüttlingen 04:17:03
2261 Wittchen, Steffi Landsberg Lech 04:18:03
2318 Schurr, Monika TSV Hüttlingen 04:19:16
16199 Ocker, Berthold   04:19:50
16525 Taubmann, Ralf Weimar 04:21:22
4662 Martin, Constanze   05:00:50
5096 Eichert, Birgit Aalen 05:14:52
23152 Pfeufer, Horst LG Donauwörth 05:16:56
5773 Wallner, Sylvia HSB Heidenheim 05:58:52

* Der "Metzgers Eigen" vom TSV Althütte hat in Berlin voll zugeschlagen. Er hat neben einem ausgezeichneten 7. Rang in der Altersklasse 50 auch noch den Vereinsrekord vom TSV Althütte mit seiner Zeit verbessert. Hierzu hat er 100 Liter Bier gewonnen. Wir gratulieren und verneigen uns vor dieser Top-Leistung!

Wenn ich jemand vergessen habe, dann meldet Euch einfach. Wird dann natürlich auf dieser Liste noch ergänzt.

Zum Lauf: 

Die Laufsaison hat schon viel Kraft gekostet. Bereits beim EBM-Halbmarathon in Niedernhall zeichnete sich ab, dass in diesem Jahr wohl nicht mehr viel bezüglich einer persönlichen Bestzeit passieren würde. So hatte ich auch meine Vorstellung "weiträumig" gestaltet. Zwischen 3:00 und 3:30 sollten es werden. Auch die Trainingseinheiten vor dem Marathon waren nicht mehr ganz optimal. Eine Woche vor Berlin kam dann noch ein Infekt dazu, so dass ich ab Dienstag mit Antibiotikum mich "fit" machen musste. Das O.K. holte ich mir beim Sportmediziner Christoph Simsch aus Stimpfach. Körperlich fühlte ich mich nicht im geringsten so fit wie im Frühjahr beim Hamburg-Marathon. Hey - da sprühte ich förmlich vor Kraft. Also war klar, dieses mal muss ein absolut taktischer Wettkampf her. Und da hatte ich ja wohl den besten Berater, den ich mir nur vorstellen konnte. Tagelang haben wir eMails ausgetauscht. Der Bruno Braun aus der Schweiz und ich. Bruno war 100%ig davon überzeugt, dass ich trotz meiner Bedenken eine 3-Stunden oder gar 2:59x-Zeit laufen könnte. Das wollte ich wohl nicht so recht glauben. Aber es hat mir irgendwie psychologisch einen "Kick" gegeben. Hey - wenn's der Bruno sagt, dann wird schon was dran sein. Und so arbeitete Bruno für mich einen ausgeklügelten Zeitplan aus:

Und so war die Taktik:

5 KM mit 4:20 laufen            = 0:21:40            
5 km mit 4:15                      = 0:21:15        
20 km mit 4:10                    = 1:23:30        
12,2 km mit 4:15                 = 0:52:00        
 
Total                                  = 2:59:XX

Entscheidend war, dass ich auf jeden Fall mich ordentlich aufwärmen sollte, und das war ja gegeben. (Auf ein Aufwärmen hatte ich bei dem miserablen Wetter in Niedernhall beim EBM-Marathon gänzlich verzichtet, was natürlich schlecht war....) Der Weg vom Hotel zum Start betrugen exakt 2,5 Kilometer, was optimal war. Im langsamen Beginn liegt "sein Geheimnis". Die ersten Kilometer auf keinen Fall unter 4:10 gehen. Langsam beginnen - einlaufen - im Lauf steigern und dann das Feld von hinten aufrollen....... Ein klares Credo und eigentlich logisch! So bin ich nach Berlin gefahren, nur mit dem "Geheimnis Bruno" im Gepäck und "relativ" wenig Training. Ob das wohl gut gehen würde?

Die Anreise war optimal. Der Abendlauf mit Fred, Reinhold und Berthold am Tag zuvor zum Startbereich war ausgezeichnet. Jetzt wußte ich, dass ich in maximal 16 Minuten am Startblock B sein würde. 

Der Sonntag - Uwe Gebler würde sagen: "der Tag!": 5.15 Uhr - der Wecker klingelt. Rein in die Jeanshose und runter zum Frühstück. Es waren schon ganze 5 Läufer da. Gemütlich mein eigenes Müsli gegessen - trotzdem einen Kaffee getrunken (entwässert ja angeblich so fürchterlich...) - 3 Gläser Mineralwasser getrunken, Joghurt rein und hoch ins Zimmer. Morgentoilette optimal. Laufklamotten angezogen. Raus an die frische Luft. Leichte Dehn- und Laufübungen. Wieder auf das Zimmer. Um 7.55 Uhr Gruppenfoto gemacht - meinen Läufern viel Erfolg gewünscht - zurück aufs Zimmer. 8.30 Uhr gemütlicher Abmarsch Richtung Start. Leichtes Jogging - 2 kleine Steigerungen. 8.50 Ankunft beim Start - Block B. Den Rollys beim Start zugeschaut - Trainingsanzug ausgezogen und 3 Minuten vor Start in den Block gegangen. Super warm - leicht verschwitzt - optimal. Ca. 15 Meter hinter der Elite gestanden. Schnürsenkel überprüft (super Platz gehabt im Block B) - Puls: nur 72! Noch nie habe ich vor einem Marathon einen derart niedrigen Puls gehabt. Ausgezeichnet! Ca. 1 Minute vor Start rückte dann noch der Block C auf. War mir ganz egal. 10, 9, 8, 7, 6....1 los. Nach rund 15 Sekunden war ich an der Startlinie. Time up. Die Temperatur um 9.00 Uhr lag bei schätzungsweise 14/15 Grad. Also beste Voraussetzungen. 

Paul, langsam - langsam - langsam. Ich musste mich von Anfang an bremsen. Und das war gut so. Und so habe ich mich auf den ersten Kilometer auf 4:15 hingebremst. Puls 139. Der 2. Kilometer 4:07 - Puls 147(eigentlich schon zu schnell....), der 3 km 4:10 - Puls 148.... Zum Start hatte ich neben meinem eigenen Iso-Getränkegürtel noch eine Flasche (0,33 l) dabei. Das war meine erste Getränkeration bis KM 10. Natürlich habe ich an jeder Verpflegungsstation einen Becher Wasser aufgenommen. Ab Kilometer 12 kam nun fördernd hinzu, dass sich die Gruppe unter 3:00 mit dem Pacemaker zu mir gesellte. Prima dachte ich mir. Der Puls hatte sich in der Zwischenzeit auf 143/144 normalisiert und lag deutlich unter meiner anaeroben Schwelle. Top! Aber was war mit dem Pacemaker los. Die Zwischenzeiten lagen bei 4:18 - 4:20, also deutlich unter meiner Planung mit 4:10. Hin- und hergerissen fasste ich dann den Entschluss die Gruppe <3:00 zu überholen. Bei Halbzeit also Kilometer 21,1 lag meine Zeit bei 1:29:20 - Hui - das kann ja nie was werden. Und kein Pacemaker war mehr weit und breit zu sehen. Wo war der wohl hinter mir geblieben? Da konnte doch irgend etwas nicht stimmen? Nun, so lange der hinter mir ist, so lange ist die Chance eine Zeit unter 3:00 zu laufen recht gut. So dachte ich mir..... Und so gingen die Kilometer an mir recht flott vorüber. So ab Kilometer 32 merkte ich jedoch, dass es richtig schwer wurde. Die Akkus schienen langsam leer zu werden. Meine Isofläschchen (Kohlehydratgetränke von High5 Energy - andere mag mein Magen nicht....) waren bei Kilometer 34 aufgebraucht. Unbeirrt und wohl wissend lief ich dem Verpflegungsstand KM 36 bei unserem Hotel entgegen. Hatte ich doch hier die letzte Ration bei meinen "Soldaten" deponiert. Plötzlich und völlig unverhofft mischte sich eine Gruppe Läufer um mich herum. Ja - da war der Luftballon wieder. <3:00. Und wie schnell die waren.... Das gibt es doch gar nicht dachte ich mir. Und der Pacemaker sah ganz anders aus. Also mussten die bei der Halbzeit ausgewechselt haben. Wahrscheinlich war Nr. 1 zu langsam. Paul - jetzt oder nie, dachte ich mir und hängte mich ran. Nationalgalerie - Potsdamer Platz...und der Luftballon wurde immer kleiner. Das Tempo war mir einfach zu schnell geworden. Gendarmenmarkt - Rotes Rathaus - KM 40 Unter den Linden. Uhrzeit: 2:50:??. Paul - lauf um dein Leben....knapp 10 Minuten Zeit für 2,2 Kilometer.... Und so startete ich beherzt durch und jagte meinen Puls noch einmal auf knapp 150 Schläge. Zeughaus - Alter Fritz - Opernpalais - Oper und das Brandenburger Tor wollte und wollte einfach nicht näher kommen. Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft. Vorbei am berühmten Hotel Adlon - durchs Brandenburger Tor und das Ziel immer noch so weiiiiiiit weg. Die längsten 200 Meter meiner Laufkarriere..... Durch das Ziel. Uhrzeit: 3:00:21 auf meiner Uhr!!! Mir blieb die Spucke weg! Bestzeit und doch verloren? Nein. Ich freute mich riesig und war richtig froh einen solch guten Lauf gelaufen zu sein. Stolz ließ ich mir die Medaille umhängen. Schnell ging's zum Getränkestand. Wasser aufnehmen, Kekse essen. Oh weia - da saß einer. Völlig fertig und total unglücklich auf seine Uhr starrend. 3:00:03 war da zu lesen. Eine wahrhaftige Schnapszahl. Um den deprimierten Herrn zu trösten und etwas aufzuheitern beugte ich mich leicht nach vorne. Und schwups war es passiert. Ein Krampf in der linken Wade. Na so was! Das hatte ich auch noch nie. Und weh hat's getan. Während ich so mit Trost "spenden" und meinem Waden kämpfte waren bereits 2 nette Sanitäterinnen zur Stelle, die das Szenarium wohl beobachtet hatten. Gab es ja im Ziel noch nicht viel zu tun. Endlich Arbeit rief die eine und zwinkerte mir zu. Sie nahmen mich ins Zelt und massierten leicht den Waden. Minderung trat ein und ich konnte die Obhut der netten Damen verlassen. Ich wünschte den Sannis noch einen schönen und arbeitsreichen Tag, den sie wohl auch sicher noch hatten. Denn der große Läuferpulk wurde erst in einer guten Stunde, also gegen 13.00/13.30 Uhr erwartet. Und da war dann mächtig was los. Und die Temperatur lag bei satten 25 Grad, also rund 10 Grad höher als am Morgen beim Start. Ich füllte meinen Getränkegurt und startete ein letztes mal durch. Nach 20 Minuten war ich im Hotel. Hier wartete bereits unsere Sportdirektor Paul Aubele, der natürlich gespannt auf meine Zeit war. Das erste Bier ging auf Pauls Rechnung. Das 2 auf meine...

Das nächste Bier geht dann auf jeden Fall hinüber in die Schweiz. Spätestens im November treffe ich den Bruno Braun bei einem Schwimmseminar von Ute Mückel in Winterthur. Da machen wir uns fit für das Schwimmen für den Ironman in Roth 2006. Und das nun hat der Bruno mir gemailt:

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bruno Braun beim Swiss-Alpin 2005 - war einer der besten in seiner Altersklasse.Hallo Paul

nachträglich und nochmals in aller Form meinen tiefen Respekt vor Deiner Leistung in Berlin. 3.00.19 ist eine bombastische Zeit, das ist schlichtweg grossartig. Bei der Analyse Deiner Splitzeiten habe ich jedoch feststellen müssen, dass Du meine Empfehlungen nicht umsetzen konntest. 

Verstehe es bitte nicht als Kritik, Du bist bis km 35 wie ein Schweizer Uhrwerk gelaufen. Einzig schade finde ich, dass Du während dem ganzen Lauf den Schnitt auf Deinen ersten 5 km nicht toppen konntest. Verstehst Du meinen Ansatz? Nun, ich will Dich ja nicht missionieren, aber immerhin ist mein Ansatz ein Gedanke wert.

 


Schau mal Deine Split- / Durchschnittszeiten  an:


5 km        4.13
5-10       
  4.13
10-15        4.14
15-20        4.13
20-25        4.14
25-30        4.15
30-35        4.14
35-40        4.26



Ich lege jetzt und heute meine Hand ins Feuer! Wenn Du die ersten 10 km langsamer angegangen wärst, dann würde bei Deiner Zeit jetzt eine 2.5xx stehen, mit absoluter Garantie. Du brauchst offenbar einen Terrier, der Dich in der Startphase zurückhält und Dich nicht durchbrennen lässt, nicht? Die Minute, die Du zwischen dem 35. und 40. km liegen lässt, die hättest Du Dir mit einer 30 Sekunden langsamerer Zeit auf den ersten 5 km geholt, garantiert. Auf den ersten 5 km anstatt 21.02 z.B. 21.45 gelaufen wärst, das wären ca. 8-9 Sekunden langsamer pro km, also etwa ein Schnitt von 4.20.


Ein bisschen fuxt mich Deine Zeit schon, obwohl Dein Zeitverlust auf der zweiten Hälfte auf sehr hohem Niveau sehr minim
al
ist.

Herzlichen Glückwunsch nochmals, ich verneige mich tief vor Deiner Leistung!


Gruss nach Wört


Bruno


Lieber Bruno ich danke Dir für Dein Lob und bitte Dich nun Dich wieder zu erheben! 

Folgende Bilder, die ich von Uwe Gebler (Buchautor: In Vino veritas - ein Marathon hat auch so was) bekommen habe, könnten unsere zahlreichen Diskussionen wiederspiegeln.... (Bilder sind vom Hamburg-Marathon 2005 - Diskussion beim Frühstück....) Übrigens möchte ich an dieser Stelle an Uwes Buchpremiere erinnern. Uwe hat ein nettes Büchlein über das Laufen geschrieben. Hier ein paar Infos dazu: klick

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ein weiteres EMail erreichte mich nach der Berlin-Zeit:

Hallo Paul!

Soll ich gratulieren oder kondolieren...?

Es waren ja wirklich nur 20 Sekunden, die Dir auf der zweiten Hälfte gefehlt

haben. Die erste war ja optimal. Vielleicht doch die Wärme...?

Erhol dich gut, die magische Zwei ist nur eine Frage der Zeit!

Jörg

http://www.joergbehrendt.de 

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

und noch eines:

 

Hallo Paul,

herzliche Gratulation zum klasse Lauf in Berlin. Sicher hast Du Dir die 20 Sekunden für nächstes Jahr aufgehoben!

Gruss Jürgen

http://www.multisport-jh.de 

 

 

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
32. real-Berlin-Marathon 
Strecke/Veranstaltungsort: Berlin
Veranstalter: SCC-Running-Berlin 
Wetter: Traumhaft - schönstes Herbstwetter -  Temperatur: von Morgens 09.00 Uhr 14 Grad bis 25 Grad Mittags 14.00 Uhr
Organisation: SSC-Running Berlin
Meine Zeit war 03:00:19     persönliche Bestzeit
das entspricht einer Geschwindigkeit von 14,04 km/h.  
das entspricht einer Zeit von 4 Min. 16 sec pro Kilometer
Mein Durchschnittspuls: 145 
Das ist Platz Nr. 248  in der Altersklasse M 40 von 5403 Läufern oder Platz 1072 von 30359 Läuferinnen und Läufer. Ich denke, dass ich da wieder einmal mit mir zufrieden sein soll (darf). Habe ich mich jetzt gesteigert? Ich glaube nicht. Wäre ich in Hamburg bereits mit dieser Taktik gelaufen, so hätte ich höchstwahrscheinlich in Hamburg bereits diese oder gar eine bessere Zeit erreicht! Bruno - Du hast mal wieder recht gehabt! 

Und hier meine Laufdaten für die Statistik:
01,00 km 4:15 - 00:04:15 Puls 139
02,00 km 4:07 - 00:08:22 Puls 147
03,00 km 4:10 - 00:12:32 Puls 146
04,00 km 4:12 - 00:16:45 Puls 144
05,00 km 4:18 - 00:21:03 Puls 144 = Durchschnittszeit bei 00 - 05 km 04:13
06,00 km
07,00 km 8:27 - 00:29:31 Puls 144
08,00 km 
09,00 km 8:21 - 00:37:53 Puls 146
10,00 km 4:20 - 00:42:13 Puls 145 = Durchschnittszeit bei 05 - 10 km 04:13
11,00 km
12,00 km 8:26 - 00:50:40 Puls 144
13,00 km 4:06 - 00:54:48 Puls 144
14,00 km 4:21 - 00:59:10 Puls 143
15,00 km 4:17 - 01:03:27 Puls 144 = Durchschnittszeit bei 10 - 15 km 04:14 
16,00 km 4:13 - 01:07:40 Puls 144
17,00 km 4:21 - 01:12:01 Puls 144
18,00 km 4:08 - 01:16:10 Puls 145
19,00 km 4:11 - 01:20:21 Puls 145
20,00 km 4:16 - 01:24:37 Puls 144 = Durchschnittszeit bei 15 - 20 km 04:13
21,00 km 4:17 - 01:28:55 Puls 145
22,00 km 4:12 - 01:33:07 Puls 147
23,00 km 4:12 - 01:37:19 Puls 147
24,00 km 4:16 - 01:41:35 Puls 148
25,00 km 4:17 - 01:45:52 Puls 148 = Durchschnittszeit bei 20 - 25 km 04:14
26,00 km
27,00 km 8:38 - 01:54:30 Puls 147
28,00 km 4:17 - 01:58:48 Puls 146
29,00 km 4:17 - 02:03:05 Puls 145
30,00 km 4:15 - 02:07:16 Puls 146 = Durchschnittszeit bei 25 - 30 km 04:15
31,00 km 4:20 - 02:11:38 Puls 145
32,00 km 4:13 - 02:15:51 Puls 145
33,00 km 4:10 - 02:20:02 Puls 146
34,00 km 4:15 - 02:24:18 Puls 146
35,00 km 4:19 - 02:28:36 Puls 146 = Durchschnittszeit bei 30 - 35 km 04:14
36,00 km 4:24 - 02:33:01 Puls 145
37,00 km 4:32 - 02:37:33 Puls 145
38,00 km 
39,00 km 8:57 - 02:46:30 Puls 143
40,00 km 4:26 - 02:50.56 Puls 146 = Durchschnittszeit bei 35 - 40 km 04:26

42,20 km 9:23 - 03:00:19 Puls 149 = Durchschnittszeit bei 40 - 42,2 km 04:16

Und hier geht es zur Seite des real-berlin-marathon 

Zurück zu Wettkämpfe   Zurück zu Wettkämpfe 2005
zurück zur Laufseite
 

  © 2005 Paul Launer
   
   hobbylauf.de 
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2005-10-06