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Jagstzeller
Straßenlauf 2004 am Samstag, 19.06.2004 Eigentlich
wollte ich vor dem Alpin-Marathon in Oberstaufen überhaupt nichts
mehr machen. War die Ernüchterung beim Rennsteig Supermarathon doch mächtig
groß. Nach dem ich meine Läufe 2003 heute etwas Revue passieren
ließ musste ich feststellen, dass ich hier noch viel verrückter
war. 4 Läufe manchmal in einem Monat. Das war wirklich etwas viel.
Jetzt sind einige Wochen der Regeneration vergangen. Ich bin viel
mit dem Rad unterwegs gewesen - unter anderem vom Gardasee bis nach
Rom und habe mein Trainingspensum um einiges nach unten gefahren.
Also habe ich mich heute getraut. Zusammen mit Klaus Böck wollte
ich es wissen. Macht ein Ultra-Marathon wirklich langsam? |
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Bilder kurz vor dem Start.
In der Turnhalle konnte man sich noch nachmelden.
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Da ja auch das Straßenfest stattfand war
mächtig was los in Jagstzell. Selbst die Turnhalle hatte man als
Ausstellungshalle umgewandelt.
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Es waren rund 70 Läufer gemeldet. In etwa
die gleiche Anzahl hatte sich noch nachgemeldet. Dadurch war die
Zeitplanung
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Paul Launer und Klaus Böck kurz vor dem Start.
Klaus hatte mich am Morgen noch
angerufen und gefragt ob wir nicht gemeinsam ein "Läufchen"
machen könnten. Natürlich wusste er auch, dass es in Jagstzell die
Möglichkeit gab. Erst gegen 13.30 Uhr hatte ich mich durchgerungen -
es doch zu wagen. Eine "Last-Minute-Entscheidung".
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Während sich die Läufer schon einmal
warm machten war unten bei der Kirche im Zielbereich richtig was los.
Leider war das Wetter für die vielen Besucher eines Straßenfestes
nicht optimal. Es regnete leicht und 18 Grad sind auch nicht gerade
einladend um auf einer Bierschranne im freien Platz zu nehmen.
Für uns Läufer allerdings war es ein
optimales Wetter. Nicht zu heiß und nicht zu kalt.
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Beim Start war da richtig was los. Für
ein größeres Foto klick.
(Foto von: www.jagstzell.de)
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Klaus Böck und Paul Launer beim
Zieleinlauf.
Das sieht schon etwas k.o. aus. Aber
was soll's - die Zeit war dennoch nicht schlecht - Dank Klaus!
(Foto von: www.multisport-jh.de
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Jürgen Schneider vom Team Orrot.
Foto von: www.multisport-jh.de
Das Team Orrot veranstaltet
alljährlich im Sommer einen schönen Duathlon in der Nähe von
Jagstzell.
Infos hierzu gibt es bei: www.team-orrot.de
Da bin ich in diesem Jahr - wenn nichts
dazwischen kommt auch dabei.
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Meine Zeit war 39:27 min/sec
das entspricht einer Geschwindigkeit von 15,21 km/h.
das entspricht einer Zeit von 3 Min. 57 sec pro Kilometer. Mein
Ziel - die 4 Minuten zu laufen habe ich in Jagstzell erreicht.
Für mich ist die Zeit unter 40 Minuten
die beste Zeit, die ich je bei einem Zehntausendmeterlauf gemacht
habe. Geschafft habe ich das aber auch nur, weil mich Klaus Böck hier
tatkräftig unterstützt hat. Er hat mich im wahrsten Sinne des Wortes
die 10 Kilometer gezogen und das exakte Tempo gemacht. Alleine hätte
ich das garantiert nicht geschafft. Klaus ich danke Dir für Deine
Unterstützung. Selbst als ich bei KM 5 bereits die erste Resignation
zeigte und meinte, dass Du abhauen sollst - bist Du eisenhart bei mir
geblieben. Und es hat sich gelohnt. Bestzeit für mich. Für Dich war
es halt nur eine nette Trainingseinheit. Tolle Sache... Das Fazit aus
dem Lauf: Ein Ultra-Marathon (hier Rennsteig) macht nicht langsam. Man
muss seinem Körper lediglich genügend Zeit zur Regeneration geben.
Denn eines ist klar. Wer 72 Kilometer laufen kann, der kann auch mal
10000 m im Maximalbereich laufen. So bin ich in Jagstzell 80% der
Strecke bei fast 95% Maximalpuls gelaufen und das sind bei mir 157
Schläge. Mein Maximalpuls liegt bei 162 Schläge.
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Hier geht es
zur Ergebnisliste (kommt noch)
vom Jagstzeller Straßenlauf 2004..
Mitorganisator des Laufes war im
übrigen Jürgen-Hauber.
Er wurde souverän und mühelos erster bei diesem Lauf. Er zählt zu den Top-Athleten in unserem Raum. Er hat den Kurs
ausgesucht. |
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