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Bernd und Paul. Bernd kurz vor seinem Marathondebüt.

 

 

 

  

EBM-Papst-Marathon in Niedernhall bei Künzelsau 2004 am Samstag, 09.09.2004

Eigentlich wäre ich mit der AH beim Wandern im Allgäu gewesen. Das Wochenende war so geplant. Doch ein wichtiger Geschäftstermin am Samstag Mittag vermasselte uns das Vergnügen eine herrliche Bergtour zu machen. Ein Trost blieb mir allerdings. Mein Kunde konnte erst am Samstag-Nachmittag bei mir vorbeischauen. So war klar, dass ich morgens einem meiner liebsten Hobby nachgehen würde. Laufen.....und somit konnte ich das versprochene Date mit Bernd Mayr einhalten, der in Niedernhall seinen ersten Marathon-Debüt feierte. 

Er war "fürchterlich" aufgeregt. Hatte doch sein Schwiegervater Manfred kurz vor dem Lauf ihm seine "Flasche" nicht gebracht. "Das fängt ja schon gut an", erzählte er mir. "Jetzt läuft es nicht mehr nach Plan". "Ich muss kurz vor dem Lauf noch unbedingt das Iso-Zeug reinhauen". Ich beruhigte und sagte ihm: "Bernd, sicherlich kommt in kürze der erste Getränkestand und dann holen wir das einfach nach....". Wir liefen ganz langsam los - und tatsächlich der Manfred Köpke stand im Startbereich mit der Flasche bereit. Jetzt konnte ja überhaupt nichts mehr schief gehen... Mit nahezu einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 11 km/h "rauschte" Bernd über die 42,2 km Distanz locker durchs Ziel. Herzliche Gratulation. Gute Arbeit - gutes Training.

Der Manfred ist übrigens erfolgreich einen Halbmarathon gelaufen und auch Werner Mattausch war mit von der Partie. Er ist ebenfalls für die Gugelhupfer ein HM erfolgreich gelaufen. Für mich war der Lauf ein hervorragender Trainingslauf für meinen letzten und wichtigsten Lauf in diesem Jahr, dem Schwäbischen Alb Marathon in Gmünd. Auf meinem Trainings-Plan stand für das Wochenende ohnehin ein langsamer langer Dauerlauf von mindestens 30 bis 35 km. Nun es sind halt 42 geworden, und so ganz langsam war es nicht, denn Bernd machte mächtig Dampf.....

Das obligatorische Foto vor dem Start. Bernd mit der Nr. 30 und ich mit der 31. Schon an der niedrigen Startnummer kann man erkennen: 2 Profis unterwegs...

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Auf der Strecke zur ersten Wende. Das Wetter war optimal. Es hatte morgens geregnet. Aber während des Laufes blieb es trocken und bedeckt. Optimale Laufbedingungen. Allerdings hatten wir später "etwas" Wind.

Bernd voll gut drauf....vorne weg...

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Hier bei der ersten Wende. Bernd war besorgt, dass ich auch ja über die Schleife laufe - nach dem Foto.

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Auch die Versorgung der Läufer durch das Rote Kreuz war erstklassig. Hier Papa und Mama mit den 2 Kindern.....vom roten Kreuz. 

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Bei diesem Anblick macht Laufen spaß.

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Das Ziel war nach knapp 4 Stunden erreicht. Hier erwarteten uns bereits die netten GoGoGirls...da musste ich doch einfach noch einmal anhalten um ein Foto zu machen.

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Bernd erreicht die Ziellinie.

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Hier die Daten von Bernd
Alters-
klasse
Platz
Alters-
klasse
Platz m/w Netto Zeit Brutto Zeit
M35 23 109 03:50:28 03:50:52
1,5 km 00:07:09
5 km 00:27:05
13 km 01:10:32
21 km 01:55:08
24,5 km 02:15:05
34 km 03:05:43

Geschwindigkeit: 10,99 km/h = 5min/28 sec pro KM

Mit Kamera "bewaffnet" erreiche ich hier das Ziel. 

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Hier meine Daten:
Alters-
klasse
Platz
Alters-
klasse
Platz m/w Netto Zeit Brutto Zeit
M40 40 114 03:52:00 03:52:25
1,5 km 00:07:08
5 km 00:27:04
13 km 01:10:39
21 km 01:55:08
24,5 km 02:15:37
34 km 03:05:44

Geschwindigkeit: 10,91 km/h = 5min/30sec pro KM

 

Werner im Ziel bei seinem Halbmarathon.

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Alters-
klasse
Platz
Alters-
klasse
Platz m/w Netto Zeit Brutto Zeit
M35 185 846 02:10:08 02:10:26
1,5 km 00:06:39
10,5 km 00:59:03
20 km 02:01:43

Geschwindigkeit: 9,73 km/h = 6min/10sec pro KM

Manfred Köpke im Ziel - der Schwiegervater vom Bernd! Super Leistung. Es war sein erster HM und das mit seinem Alter. Hut ab....

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Alters-
klasse
Platz
Alters-
klasse
Platz m/w Netto Zeit Brutto Zeit
M55 30 917 02:32:16 02:32:16
1,5 km 00:08:53
10,5 km 01:09:05
20 km 02:23:26

Geschwindigkeit: 8,31 km/h = 7min/13sec pro KM

Die Fahrt nach Niedernhall begann erstmals mit einer Überraschung. Nach der Ausfahrt Schwäbisch Hall/Kupferzell mussten wir zuerst mit einer Umleitung kämpfen. Doch wir kamen rechtzeitig und ohne Stress in Niedernhall an. Unterwegs hatte es doch mächtig geregnet. "Hoffentlich wird es bis zum Lauf trocken sein", dachten wir uns. Und tatsächlich als wir unsere Startnummern abgeholt hatten regnete es nicht mehr. Um 9.00 Uhr startete der Marathon. Bernd und ich ließen es ganz gemütlich anlaufen. Es lief alles bestens. Unsere Durchgangszeiten entsprachen grundsätzlich einem guten Schnitt von 11 km/h. und das sind wir auch ohne Probleme gelaufen. Ich war sehr überrascht, wie diszipliniert und gleichmäßig Bernd seinen ersten Marathon gelaufen ist. Das Ding hätte er auch ohne mich geschafft. Sicher bei den letzten 10 km hatte er schon noch einwenig zu beissen. Dass es aber mich erwischen sollte, mit dem rechnete ich überhaupt nicht. Der Rückwegn von Künzelsau nach Niedernhall bedeutete Gegenwind und bei allem Überfluss noch kalter Wind. Und das tat mir überhaupt nicht gut. In meiner Dummheit habe ich unterwegs mehrmals das Iso-Zeugs getrunken, obwohl ich eigentlich weiß, dass es mir nicht bekommt. Ca. 5 Km vor dem Ziel hatte ich dann den "Salat". Der Magen rumorte und ich musste zum austreten. Gott sei Dank war auf dem Weg ein Sportheim. Nach dem Toilettenbesuch galt es dann Bernd aufzuholen. Und ca. 2 KM vor dem Ziel hatte ich ihn auch wieder eingeholt., was dann doch mächtig Kraft gekostet hatte. Eigentlich wollten wir dann gemeinsam ins Ziel laufen. Aber es sollte nicht sein. Wieder musste ich in die "Büsche" und somit musste Bernd den letzten Kilometer alleine überstehen. Und das hat er mit Bravur gemacht. Eine Superzeit für das erste mal. Mit 3:50 h und einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von rund 11 km/h hat er beste Ambitionen einen Marathon auch einmal unter 3:30 zu laufen. 

Mit 3:52 kam ich nun endlich ins Ziel und mir war gar nicht wohl. Mein Magen spielte dieses mal einfach verrückt. Obwohl der Lauf nur ein Trainingslauf im optimalen Pulsbereich war (Durchschnittspuls 122) ging es mir nicht gut. Was war passiert? Die Erklärung hatte ich schnell gefunden: Zu viel Iso getrunken und die letzten 8 oder 10 km gegen den kalten Wind haben mir nicht gut getan. Ich war für die geringere Belastung zu leicht angezogen. Unterwegs war mir öfters kalt gewesen. Irgendwie sind wir dann mit Umwegen und Stau glücklich nach Hause gekommen, wo ich eigentlich mich schnell erholt habe und meinen Geschäftstermin nachkommen konnte. Am Abend bin ich bereits mit BABSI noch gelaufen. Dennoch ich war gewarnt für Berlin, damit mir hier nicht ähnliches passiert.

Hier geht es zur Ergebnisliste vom EBM-Papst-Marathon 2004.
Hier geht es zur Ergebnisliste vom EBM-Papst-Halbmarathon 2004.
Mehr Informationen über die Veranstaltung findest Du hier: http://www.ebmpapst-marathon.de/

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  © 2004 Paul Launer
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2004-10-05