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Real-Berlin-Marathon 2004 
am Sonntag, 26.09.2004

Busreise mit Launer-Reisen vom 24.9.-26.9.2004

Ein Tagebuch von Uwe Gebler aus 


Uwe Gebler kurz vor dem Ziel!

MARATHON, BERLIN 2004!!!

 Teilnehmer aus Lauchheim.

 

Hans – Lorenz  Sachs

Rolf Döderlein

Bernhard Joas

Uwe Gebler

 Die Idee:

 

 

Entstanden  2003,mal einen Marathon zu laufen,von Rolf und Uwe.

Verwirklicht in München :  12.10.2003!

Für Rolf und Uwe ein einmaliges Erlebnis. Die Hinfahrt war gemütlich, der Lauf ein Kampf, beide unter 4 Stunden gelaufen. Die Rückfahrt für Rolf, so sagt er heute ein bisschen schnell.

Dann danach, was machen wir, Hans und Bernhard sind begeistert, wir laufen alle 4 in Schwäbisch – Gmünd einen Halbmarathon, und entscheiden uns was grösseres anzustreben.

Also gut, Rolf hat die Idee mit Berlin. Wir treffen uns im Gasthaus Bären in Lauchheim, und beschliessen, uns über LAUNER-REISEN für den BERLIN-MARATHON  anzumelden. Das war im April 2004!!

Der Wunsch ,dass wir uns gemeinsam vorbereiten, ging , wie folgt in Erfüllung:

Gemeinsamer Lauf  ca.1 Std. 30 Minuten im September 2004, danach  laufen  Bernhard , Hans, und Uwe  noch einmal gemütlich. Es ist festzustellen, dass jeder so trainiert  hat, wie es die Zeit zugelassen hat. Wir sind  ja  alle berufstätig, und  das Vorhaben einen Marathon zu laufen , ist schon super. Es ist jetzt heute, der 22.09 2004, der Tag, an dem ich  das alles so kurz schreibe.

Mögen nun noch viele Bilder dazu kommen, vom Marathon, und von dem Erlebnis BERLIN 2004, so werden wir das ,so glaube ich nie vergessen......So, und weiterschreiben kann ich aus zeitlichen Gründen erst wieder am Mittwoch, 29. September 2004!

Ich hoffe, dass ich nichts vergesse.  

Die Reise beginnt für uns um ca.6.45 Uhr ab Schule Lauchheim.

Sehr, sehr angenehme Fahrt mit Launer-Reisen. Paul Launer fährt selbst, und erzählt uns beim Fahren seine Laufgeschichte. Bernhard, Rolf und Uwe spielen im Bus eine gemütliche Runde Skat.

Und Uwe erzählt nebenbei noch ein paar Witze.

Fährt ein Bus ins Tal zum Skifahren,kommt an das Zollhäuschen, fährt rückwärts rein ins Tal,der Zöllner : Wieso fährst Du denn rückwärts rein??? Der Busfahrer:dass ich wieder vorwärts rauskomme. Beim Rausfahren aus dem Tal fährt der Busfahrer aber wieder rückwärts raus. Der Zöllner: wieso fährst Du denn wieder rückwärts raus???? Tja,ich musste im Tal hinten wenden!!!

In Berlin nun angekommen, besuchen wir gemeinsam die Marathonmesse. Wir holen unsere Startunterlagen ab. Danach geht’s zum Kurfürstendamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, KaDeWe.

Wenn man im KaDeWe an jedem Stand 2 Minuten stehen bleiben will, ist dafür eine ganze Woche Zeitaufwand notwendig. Die Marathonis lernen einander kennen und wir stellen fest, wir sind eine ganz gemütliche Truppe.

Ankunft im Hotel,ca 18.30 Uhr. Sehr gutes, komfortables Hotel. Wolfgang, Bernhard und Uwe machen sich für einen kleinen Lauf fertig. Ca. 5 Kilometer ganz langsam. Danach gemütliches Abendessen und früh in das Bett.

Zweiter Tag

Nach dem Frühstück im Hotel, gehen fast alle mit zum Frühstückslauf.  Dies sind ca. 6 Kilometer mit Zieleinlauf ins Olympiastadion. Es handelt sich um ein gemütliches Aufwärmen. Ist aber ein tolles Erlebnis ins Stadion einzulaufen,und auf der Olympiabahn eine Runde zu drehen. Nach kurzem Duschen im Hotel geht’s zur Strasse des 17.Juni,am eisernen Reiter vorbei. Hier hat uns der Reiseleiter folgenden Reim erzählt.

Zu Honeckers Zeiten sind die DDR-Bürger dort vorbeigelaufen und haben gesagt:

Oh, lieber Reiter steig doch hernieder und regier uns Du wieder.

Wir waren am Reichstag, dort hatten wir fast 2 Stunden für einen Einlass gewartet. Wir haben uns entschieden über das Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz zu wandern. Hier wohnt niemand. Es kommen aber täglich 250000 Besucher. Wir fahren wieder zurück zum Hotel und holen unseren Stadtführer ab.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden, und geht von Friedrichshain, wo wir gewohnt haben über den Fernsehturm Richtung Stadtmitte,wo uns eine Sehenswürdigkeit nach der anderen gezeigt wird.

Der Fernsehturm ,an dem wir vorbeifahren, musste beim Bau, grösser werden als der im Westen und kleiner als der in Moskau.

Um sich die Höhe gut merken zu können wurde er 365 Meter hoch. Heute ist er aber nach dem Renovieren etwas höher.

Es ist der Turm der vier Meere:

Wenn man nach oben sieht, sieht man das WOLKENMEER, nach unten, das HÄUSERMEER, Am Abemd in den Westen ,das LICHTERMEER, und wenn man in den Osten schaute GARNICHTSMEER.

Die Überreste der Mauer, die Parteizentralen, Schloss Bellevue und vieles mehr, hat uns sehr gut gefallen. Ganz hervorragend hat Paul das Alles organisiert.

Wieder zurück im Hotel essen wir noch gemütlich , besprechen noch, ob es möglich ist, dass die Mitgereisten Ihre Marathonis an der Strecke treffen, und geniessen den schönen Abend.

Am Nachbartisch jedoch bekomme ich einen kleinen Streit mit.

Dort sitzt ein Paar und kriegt sich in die Haare,also,sie streiten richtig. Eine etwas Älter Dame isz auch dabei.Wie sich später herausgestellt hat,die Schwiegermutter des Mannes. Die Schwiegermutter mischt sich nach kurzer Zeit ein und schimpft: Wenn ich mit Dir verheiratet wäre,dann würde ich Dir jetzt Gift in den Espresso Schütten.

Darauf der Schwiegersohn: und wenn ich mit Dir verheiratet wäre,den Espresso würde ich glatt trinken. Ich habe dazu nichts mehr gesagt, sondern bin Schlafen gegangen.

Im Aufzug  jedoch sagt eine Dame zu mir: stellen Sie sich vor, mein Mann  hat jetzt Prokura!! Ich sage: und was meint denn der Arzt dazu???

Der Tag

Aufstehen ca.5 Uhr, Frühstück,nicht zu viel.

Abfahrt Richtung Start: 6.45 Uhr.

Im Startbereich Orientierung wegen Kleiderabgabe und Startblöcken.

Wir finden unseren Lkw und es ist ziemlich kalt.

Ich gebe meine Kleider ab und gehe in den Startblock.

Dort ist es etwas wärmer.

Plötzlich riecht es ziemlich komisch.

Einer frägt den Anderen: Tschuldigung, haben Sie vielleicht in die Hose gemacht??

Natürlich, glauben Sie ich stinke immer so.

Gott sei Dank fällt wenige Minuten später der Startschuss

An der Siegessäule vorbei kommt nach ca.6,5 Kilometer der Reichstag und das Bundeskanzleramt.Bei Kilometer 11 der Fernsehturm.

Die Hasenheide nach 16 Kilometern. Hier steht das Jahndenkmal.

Nach 22 Kilometern erreichen wir das Schöneberger Rathaus.

Von dort dürfen wir bis zum wilden Eber, der bei Kilometer 27 zu sehen ist. Der Platz am wilden Eber ist eine der noblen Wohngegenden. Am Kurfürstendamm und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche sowie am Ka De We  laufen wir zwischen Kilometer 32 und 34 vorbei.

Von Kilometer 36,der Nationalgalerie und Philharmonie geht’s über Potsdamer Platz(36,5 Kilometer) und Gendarmenmarkt (38,5 Kilometer) Richtung Berliner Rathaus,es ist wegen der roten Backsteine das rote Rathaus.(39,5 Kilometer).

Bei Kilometer 40 laufen wir am Dom vorbei zur Prachtstrasse unter den Linden(Kilometer 41).

Und auf gehts zum Endspurt durch das Brandenburger Tor an tausenden von anfeuernden Zuschauern vorbei Richtung Ziel.

Hurraaaa!! Geschafft !! 42,195 Kilometer

Alle von unserer Gruppe kommen durch.Das ist eine Meisterleistung.

Im Zielbereich gibt’s was zu Essen und Trinken und die Wärmfolie,und dann geht’s zum LKW und zu den Duschzelten, wo noch warmes Wasser kommt. Aber mit dem Wasser ist das so eine Sache.

Rolf, Bernhard und ich denken uns: Ein Bier gibt wie die Sonne uns Marathonis Licht und Wonne.

Den Bus zu finden war auch kein Problem und wir fahren nach Hause. Paul und Barbara bringen uns in aller Ruhe bestens nach Hause. Und an dieser Stelle möchte ich nochmals herzlichen Dank sagen für die super Reise,die Paul und Barbara hätte nicht besser organisieren können.

 

Für Paul:

 

Der stets nach Andern fragt,

selber niemals klagt,

immer guter LAUNE( R)  ist,

Freude nie vergißt,

im Leben seinen Meister steht,

und manchmal(im Sport) auch aufs Ganze geht,

Ihm möchte ich heut sagen:

Bleib so wie Du bist, mach weiter so,

in allen Lebenslagen.

30.09.2004!!

Tagebuch erstellt nicht Fontane,

sondern von UWE.

 

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Mehr Informationen über die Veranstaltung findest Du hier:

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  © 2004 Paul Launer
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2004-10-06