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Procter & Gamble
Deutschland macht 17000 Mitarbeiter "flott"
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Otmar
Debald
Finance
& Customer Service Director DACH MDO
Procter
& Gamble Schwalbach
Der
Initiator des Projektes “P&G Running Team” berichtet:
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Ich
bin vor 6 Jahren zum regelmäßigen Laufen gekommen, als der Blick
auf die Waage mich erschreckte und ich das Gefühl hatte, dass die
Energie langsam abnimmt. Das kann´s ja noch nicht gewesen sein, mit
Mitte 40, dachte ich. Davor hatte ich immer wieder mal Sport
getrieben, aber eher mäßig
und immer nur im Sommer.
Mir war schnell klar, dass sich ohne regelmäßigen Sport und gesündere
Lebensweise nichts ändern wird.
Ich
nahm mir vor, jeden Tag zu laufen. Ohne Ausnahme, und zwar morgens
vor dem Frühstück, weil ich da meinen Zeitplan am besten unter
Kontrolle habe. Die langen Läufe finden am Samstagmorgen statt. Die
Auswirkungen waren frappierend. Mit jedem der 13 Kilo, die ich
danach abnahm, stieg meine Motivation, weiterzumachen.
Was
aber anfangs mehr aus dem indirekten Zwang geschah, gesund zu
bleiben und Energie zu haben, entwickelte sich bald buchstäblich
zum "Selbstläufer". Das regelmäßige Laufen ging in die
Routine über und ist bis heute geblieben (ich warte immer noch auf
den "Joschka Fischer Effekt"...).
Ich
genieße es, alleine in der Natur oder in der Stadt am Main entlang
zu laufen, und ich weiß jetzt was ein "runners high" ist.
Für mich ist Laufen ein meditatives Erlebnis, wo ich zu mir selbst
einen guten Draht bekomme und hinterher voll Tatendrang bin.
Später kam übrigens noch Mountainbiken hinzu, zwecks Abwechslung
und weil das auch viel Spaß macht. Irgendwann kommt man dann plötzlich
auf neue Möglichkeiten. Wer läuft, Rad fährt und ein bisschen
schwimmt, kann ja auch Triathlon machen ... dachte ich ... Also habe
ich seither einmal im Jahr einen Triathlon auf olympischer Distanz
gemacht, ohne Zwang auf Zeit ... nur ankommen zählte.
Der
Winter war auch plötzlich kein Hindernis mehr. Ich habe mir gesagt,
dass Skifahrer schließlich auch bei kaltem Wetter Sport treiben und
Spaß haben. Und irgendwann kam natürlich die Idee, Marathon zu
laufen. Ich habe dann im April 2004 meinen ersten und bisher
einzigen Marathon überstanden – in meiner Heimatstadt Freiburg
– zusammen mit meinem Bruder und in halbwegs vernünftiger Zeit.
Die letzten 200 Meter meines ersten Marathons waren mit die
emotionalsten Momente die ich bislang erlebt habe.
Der
Frankfurter Marathon hat mich schon immer gereizt. Schließlich
liegen Start und Ziel nur 600 Meter von meiner Wohnung entfernt.
Letzten Oktober war ich zum ersten Mal als Zuschauer dabei und war
sofort fasziniert von der Stimmung zwischen den Wolkenkratzern, aber
vor allem von der einmaligen Atmosphäre beim Einlauf in die
Frankfurter Festhalle. Das gibt es sonst nirgends. Einlaufen wie im
Stadion. Dort wo sonst Elton John, Phil Collins oder Rod Stewart
zugejubelt wird!.
Ich
habe mich dann in Gedanken hier durchlaufen sehen, aber ich wollte
mit vielen anderen das Erlebnis genießen. Also habe ich mir einige
Kolleginnen und Kollegen mit Laufleidenschaft gesucht, und wir haben
uns gegenseitig angespornt, das Projekt P&G
Running Team
aufzusetzen.
Dabei
kamen wir aber auch gleich wieder ab vom Thema Marathon. In
Frankfurt kann man auch als 4-er Staffel laufen. Ideal für Laufanfänger
und Hobbyläufer. Uns geht es als Running Team darum, Laufen als
Breitensport in P&G zu etablieren, nicht als Sport für eine
Minderheit von Marathonläufern. Und uns geht es auch um das
Gemeinschaftsgefühl, zusammen
mit Kollegen und Kolleginnen aller P&G Standorte zu laufen.
Die
Begeisterung für unser Projekt wird immer größer, und ich kann
den 28. Oktober kaum erwarten. Jetzt bete ich nur noch für eines
.... kein schlechtes Wetter. Aber selbst dann gilt:
never stop running
!
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