Home

hobbylauf.de - die regionale Laufseite in Hohenlohe, Franken und Ostwürttemberg  P & G Running Team Crailsheim - Laufprojekt 2007 mit Gabi Schirmer    

 

Laufprojekt 07

Gabis Tagebuch

Otmar Debald
berichtet vom 
Laufprojekt

Lauflinks

Lauftermine 2007

Letzte Änderungen

Tagebuch 07 von Paul Launer

Kontakt aufnehmen

Lauftraining jeden
Dienstag um
18.00 Uhr








Otmar Debald berichtet vom Laufprojekt bei P & G
























 

 








 

 

  

Gabi Schirmer berichtet vom "P & G Running Team Laufprojekt 2007 - Werk Crailsheim

P&G Running Team – Laufprojekt 2007 

Paul Launer - www.hobbylauf.de - beim Berlin-Marathon 2007 - Laufzeit: 2:58:39
Liebe Gabi

hallo wertes P & G Running Team!

Das Laufprojekt 2007 ist abgeschlossen! Mit viel Interesse habe ich Euer Projekt gerne begleitet und die vielen Updates von Dir liebe Gabi auch gerne (nach und nach) auf diese Seite gesetzt.

Für mich war es doch hochinteressant, mit welcher Begeisterung und starken Willen viele Eurer Neulinge in dieses Projekt gestartet waren - und dass zum Schluss immer noch eine beachtlichte Gruppe nach Frankfurt gefahren ist zeigt doch, dass Eure "Arbeit" nicht umsonst war. Etwas zum Abschluss bringen und das mit einem Marathon - zusammen mit Arbeitskollegen, dass ist doch großartig!

Es gibt sicherlich nicht all zu viele Betriebe, die ein derartiges Projekt mit so viel Leidenschaft unterstützen. Nun hier hat Euer "Häuptling" Otmar Debald auch "leichtes Spiel" gehabt. Wenn man eine so engagierte Sekretärin und Mitarbeiterin wie die Gabi Schirmer
hat, dann kann ein solches Projekt nur ein Erfolg werden. Deshalb ist der Erfolg der Crailsheimer Gruppe sicherlich einem großen Teil Dir liebe Gabi zuzusprechen. 

Du hast die "Jungs und Mädels" auch beim größten Sauwerter zusammen mit Euren Trainern motiviert mitzumachen. Und es hat Spaß gemacht. 

Es bleibt nun nur zu hoffen, dass für viele, die am Projekt mitgemacht und mitgewirkt haben, etwas positives hängen geblieben ist. Dass viele auch nach wie vor dem (Lauf)SPORT treu bleiben. Denn wie sagte schon  Hippokrates (460 - 377 v. Chr.): "Der sicherste Weg zur Gesundheit ist es, jedem Menschen möglichst genau die erforderliche Dosis an Nahrung und Belastung zu verordnen. Nicht zu viel und nicht zu wenig."   Und genau das habt Ihr und Eure Trainer mit gutem Beispiel Euren "Schützlingen" vorgelebt. Und dass Bewegung im richtigen Maße positiv ist, dass wurde in Euren Seminaren in Waldenburg bestens gezeigt.

Ich wünsche Dir und vor allem Eurer Gruppe alles Gute und wenn es wieder was zu berichten gibt, dann melde Dich einfach!

Mit sportlichen Grüßen
Paul Launer
www.hobbylauf.de 

Und wenn Ihr mit mir zufrieden wart, dann dürft Ihr das gerne auch in meinem Gästebuch schreiben!

Der große Tag, Frankfurt, 28. Oktober 2007:

Wir treffen uns am Samstag, 27. Oktober um 15:00 Uhr auf dem Werksgelände, um bereits am Vortag gemeinsam mit dem Bus nach Darmstadt zu fahren, wo wir übernachten werden, um am kommenden Tag stressfrei in Frankfurt anzureisn. Unsere Trainer – Simone und Pascal – sind auch mit von der Partie.

Nach dem Einchecken im Hotel in Darmstadt machen wir einen Spaziergang ins Restaurant Sitte, wo ich für uns reserviert hatte. Ein Glückgriff. Das Essen, die Atmosphäre waren wirklich toll, die Stimmung von Anfang an klasse.

Die kurzfristige Absage am Samstag früh von Philipp, Trainer der Gruppe 3, hat mir doch etwas Kopfzerbrechen gemacht. Die Ersatzläufer aus Schwalbach waren nämlich alle schon aufgeteilt.

Doch wir konnten eine Lösung erarbeiten. Simone, die Freundin von Uwe, hat sich spontan bereit erklärt, die 5,8 km zu laufen. Zeynep konnten wir überreden, die letzten zwei Staffeldistanzen, also 24,4 km zu laufen. Und das, obwohl sie erst vor Kurzem zum Laufen gekommen ist. Bettina spricht ihr nochmals gut zu, dann sagt sie: „Ich mache das ! Ich werde nicht aufgeben“. Und so war es dann auch. Sie kam sehr gut ins Ziel und hat ihre Kräfte hervorragend eingeteilt. Danke Zeynep !

So, und nun ging's noch in Christians Stammkneipe zu Studentenzeiten. Er hat nämlich in Darmstadt studiert. Das ließ er sich nicht nehmen. Ein Teil von uns folgte.

Der große Tag – 28. Oktober 2007: FRANKFURT MARATHON 

Obwohl es nicht weit ist nach Frankfurt, wollten wir auf Nummer sicher gehen und haben das Frühstück auf 06:00 Uhr bestellt. Für 05:30 Uhr hatte ich den Weckdienst für alle bestellt, damit ja keiner verschläft. Kurz vor 07:00 Uhr fuhren wir dann wieder gemeinsam im Bus zum Messezentrum Frankfurt. 

Der Busfahrer ließ uns ganz in der Nähe der Messehalle raus, um dann zurück zum Busparkplatz zu fahren, wo er uns am Abend – nach der P&G After-Race Party – wieder erwarten würde.

Wir sind sehr früh dran, Doch,  sicher ist sicher: wir machen das Gruppenfoto lieber vorher:

 

P&G hatte einen Raum als Treffpunkt angemietet und die Startunterlagen sowie Championchips für alle Staffelteilnehmer geholt. Was für ein Service ! Das hat uns viel Stress erspart. Nur die Marathonis haben ihre Startunterlagen, wie jeder andere Läufer auch, selbst geholt.  

Jede einzelne Staffel bekam einzeln eine Staffeleinweisung. Das war echt klasse, denn so ein wenig Bauchweh hatte schon jeder, wie das denn mit der Staffelübergabe so funktionieren würde. Als wir dann erfuhren, dass die Zweit-, Dritt- und Viertläufer begleitet werden würden, waren wir doch sehr erleichtert, denn was, wenn man die falsche U-Bahn erwischt oder die U-Bahn-Station nicht gleich findet ....

Hier ein paar Eindrücke noch vor dem Wettkampf:

Und dann ging's mit 10 Marathonis und 36 Staffelläufern aus Crailsheim an den Start ! Das Wetter war optimal. Ca. 9 Grad und windstill.Mit dem Startschuss um 10:00 Uhr bewegten sich 18.245 Aktive auf die Strecke. Davon rund 400 P&G Runners mit 72 Marathonis und 81 Staffeln. Ein Tag der Superlative: Rekordbeteiligung, Rekordzuschauer (über 250.000), Straßenfeste und Stimmungsnester, wohin einen die Beine trugen. Wilfried Kigen lief einen neuen Streckenrekord und Melanie Kraus aus Leverkusen erzielte einen sensationellen Sieg bei den Frauen. 

Und auch jeder einzelne von uns nahm viele positive Erfahrungen mit und der eine oder andere erzielte einen persönlichen Streckenrekord. Die Geschäftsleitung mit Otmar Debald, Initiator des P&G Running Projektes, Klaus Schumann und Willi Schwerdtle ehrten die P&G Tagessieger. Darunter auch Crailsheimer ! Stephan Spiekers, 3. bei den P&G Marathonplazierungen, 621. Platz gesamt, und das Staffelteam: „P&G Rain Runners“ mit Pascal Laufen und Gabi Schirmer mit dem 1. Platz bei den P&G Staffeln. Insgesamt belegten Pascal und ich den 16. Platz aller Staffeln und den 3. Platz bei den mixed Saffeln. 

Christian Kügler – Benedikt Heil (2:39:09) (P&G Kronberg) – Stephan – Otmar Debald – Willi Schwerdtle – Klaus Schumann Gabi – Pascal – Willi Schwerdtle

Und hier die Crailsheimer Ergebnissen in der Übersicht:
Marthonergebnisse:

621

95

2761

» Spiekers, Stephan (DEU)

P&G running

M45

03:04:35

2825

508

2743

» Meyer, Harald (DEU)

P&G running

M45

03:39:50

3173

876

2728

» Karkossa, Christoph (DEU)

P&G running

M40

03:43:53

3352

394

2752

» Reu, Michael (DEU)

P&G running

M30

03:46:14

3911

1054

2711

» Elsner, Ralf (DEU)

P&G running

M40

03:52:20

4204

1131

2702

» Brosche, Jörg (DEU)

P&G running

M40

03:55:18

5377

560

2703

» Busquets, Joaquim (ESP)

P&G running

MH

04:11:11

6606

657

2771

» Vogel, Albert (DEU)

P&G running

M50

04:35:35

6714

1657

2772

» Wessel, Thomas (DEU)

P&G running

M40

04:37:53

7438

1280

2721

» Hähnlein, Uwe (DEU)

P&G running

M35

05:15:47

Staffelergebnisse:

3

S172

P&G Rain Runners – Crailsheim

Gabi Schirmer

Pascal Laufen (Trainer)

 

02:55:50

71

S175

P&G Outback Runners-Crailsheim

Christian Kral

Simone Fluhrer (Trainerin)

 

03:33:14

93

S171

P&G Team ohne Namen-Crailsheim

Marco Dollinger

Ilkay Yüce

 

03:36:25

192

S173

P&G Have Fun and Run-Crailsheim

Istvan Moro

Barbara Moro

Alexander Fischer

 

03:46:41

399

S168

P&G Merlins Runners-Crailsheim

Andreas Augner

(Joachim Reitlinger)

Daniela Jung

Patrik Jansson

 

04:03:28

404

S169

P&G Speedy Team-Crailsheim

(Matthias Voigt)

Claudia Betzler

Bettina Klein

Susanne Elsner

 

04:03:47

489

S176

P&G Dream Runners-Crailsheim

Matthias Mann

(Simone)

Zeynep Aksayan

 

04:12:20

318

S174

P&G Running Men 1-Crailsheim

Harald Buchmann

Karl-Heinz Knötzele

 

04:29:37

97

S166

P&G Sunny Runners – Crailsheim

Margit Krug

Elke Kautz

Bettina Riedel

Gudrun Klein

04:31:49

Ein tolles Projekt geht zu Ende,

Aber es soll weitergehen ! So hat Otmar Debald verkündet. 

Auch wenn nicht alle, die am 17. März beim Startschuss dabei waren, bis zum Schluss durchgehalten haben, war das Projekt ein großer Erfolg. Dies haben wir auch ganz stark Simone und Pascal zu verdanken, bei denen ich mich hier nochmals ganz besonders bedanken möchte.

Für mich persönlich war es eine besondere Ehre, die Staffel mit Pascal, einem begnadeten Läufer und Trainer, laufen zu können. Aufgrund anhaltender Probleme war irgendwann klar, dass ich keinen Marathon laufen würde.  

In diesem Sinne: Never stop running !

Und hier noch eine abschließende Mail von Pascal, Trainer der Marathongruppe vom 05.11.07 sowie von Steffi und Margit:

Hi Gabi

ich habe deine Mail bezüglich den Burgbergrunners bekommen. Es ist ganz arg wichtig, dass alle erstmal eine Pause von mindestens 4 Wochen machen sollen. D.h.. kein Laufen, kein Radfahren. Optimal ist ein Schwimmprogramm mit zwei bis drei Einheiten pro Woche. Die Beine sollen in dieser Zeit nichts machen, die waren in den letzten sieben Monaten mehr als gefordert. Wichtig ist nun, dass alle etwas für ihre Rumpfkraft machen, dafür ist Schwimmen optimal. Auch kann ein einfaches Rumpfkrafttraining in die Woche eingebaut werden. Z. B. zwei Schwimmeinheiten + 2 Rumpfkrafteinheiten in der Woche wäre mehr als optimal. Ab Anfang Dezember kann dann wieder mit Grundlagentraining begonnen werden, d.h. drei bis vier lockere Läufe von 1h - 1,5h in der Woche. Auch lege ich es euch ans Herz, nicht zu früh mit Wettkämpfen zu starten. Es kommen noch genug Läufe im Frühjahr. Ruht euch aus. Ich weiß, ihr seid nach den tollen Ergebnissen in Frankfurt total heiß auf Neues, aber euer Körper braucht die Pause, auch wenn er sich mal nicht durch Schmerzen o.ä. meldet. Dies alles hier ist nur ein Tipp an, was ihr schlussendlich macht ist eure Sache, ich lege es euch bloß ans Herz.

Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals ganz herzlich bei dir für die Zusammenarbeit bedanken, ich hoffe es war nicht das letzte mal dass wir so ein Projekt gemacht haben, aber es muss einfach erwähnt werden, dass es mit euch was ganz BESONDERES war!!!.

Achja, ganz wichtig: Du wolltest mir doch eine CD mit allen Bildern zukommen lassen, wenn du Zeit hast. Hier meine neue Adresse: Pascal Hermann, Uhlandstr. 11, 74638 Waldenburg.

Viele Liebe Grüße Pascal ;)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Liebe Gabi,

ich möchte Dir sagen, dass ich es sehr toll gefunden haben, mit welchem Einsatz Du die P&G Roadrunners organisiert und mit wieviel Liebe Du die Bilder und Artikel auf dem Server hinterlegt hast. Ich kann mir vorstellen, dass sehr viel Arbeit und Zeit an der gesamten Organisation hängt.

Weil ich nächste Woche nicht in Crailsheim bin, möchte ich Dir und Pascal für Eure Staffel und natürlich allen anderen Teilnehmern am Frankfurt Marathon ganz viel Glück und Erfolg wünschen. Ich werde an Euch alle denken und ganz fest die Daumen drücken.

Viele Grüße
Steffi

- - - - - - - - - - -  - - - - - -  - - - -  -   

Danke Gabi für Deine Motivation und Deinen Einsatz ! Wenn ich wüsste, dass ich da mithalten könnte….vielleicht probiere ich es einfach, wenn ich es zeitlich einrichten kann und komme mittwochs auf den Sportplatz zu den Burgberg Runners !

Grüße Margit

Trainings- und Wellnesstag in Waldenburg am 13. Oktober: 

Kurz vor Frankfurt wollten wir nochmals ein Highlight bieten. Dies ist auch gelungen. Simone und Pascal haben sich ein tolles Programm ausgedacht und professionell durchgeführt.



Am Samstag, den 13. Oktober haben wir uns um 10:00 Uhr für diesen tollen Tag in Waldenburg getroffen. Nach einem Warm-up Game, das sich Simone – inspiriert durch ihre Australienreise im Sommer – ausgedacht hatte, machten wir in zwei Gruppen einen langen Dauerlauf durch die Waldenburger Berge. Das Wetter war optimal. Selbst an ein Getränkedepot haben die zwei gedacht ! Wir haben den Lauf alle total genossen.

Der Elefant Die schöne Dame

Direkt im Anschluss an den Lauf kam das Stretchingprogramm und dann noch etwas Lauf-ABC barfuß über den Sportplatz. Dann hatten wir uns erst mal eine Stärkung verdient. Was für ein tolles Fitness-Buffet wartete da auf uns !

Wir ließen es uns schmecken, bevor wir in eines der Klassenzimmer verschwanden, wo uns Pascal zunächst einen super interessanten Film über das Training der Äthiopier und Kenianer zeigte. Was für Lauftalente das doch sind ! Wobei sie trotzdem sehr hart und diszipliniert trainieren.   Im Anschluss hat uns Pascal theoretisch auf den Wettkampf vorbereitet – die Woche, der Tag vor dem Wettkampf, der Wettkampftag.

Pascal 

von links: Stephan – Thomas Michael – Ralf - Christoph 

Dann mussten (durften) wir nochmals was tun. Koordination und Kräftigung war angesagt.

Und am Schluss Entspannung. Erst mentale Entspannung, indem wir losgelöst auf dem Boden ruhten und Pascal uns verbal mental auf den Wettkampf vorbereitet hat. Er hat das total klasse gemacht, dass ich am liebsten gleich los gerannt wäre. Ja, und dann der krönende Abschluss: Eine Massage ! Pascal und Simone hatten Masseure der BK für uns engagiert. Jeder bekam eine Massage abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse und Probleme.  

(Massage)
Und dann kam der gemütliche Teil. Der harte Kern saß bis 22:00 Uhr. Wir hatten viel Spaß und jeder hat den Tag in vollen Zügen genossen.

Teilnahme am ebmpapst Halbmarathon am 9. September:

 

Gruppenfoto Hinten:  Harald – Christoph

Vorne:   Ellen – Jörg – Alex – Christian – Gabi – Sabine

Der Rest stand in der Schlange, um die Tasche abzugeben

Mit 12 Teilnehmern am ebmpapst Marathon war das P&G Running Team sehr gut vertreten. Bis auf Stephan liefen alle die Halbmarathondistanz. Für einige war es nicht nur der erste Halbmarathon, sondern auch der erste Wettkampf überhaupt. Eine optimale Vorbereitung für Frankfurt, auch wenn zugegebenermaßen teilweise die anfeuernde Zuschauermenge fehlte.

Glücklich waren wir am Ende alle. Ich aber ganz besonders. Da die Eliteläuferinnen der Region andere Disziplinen liefen bzw. gar nicht angetreten waren, vernahm ich mit Erstaunen, als ich – angetrieben von Pascal, der in der letzten Kehre 300 m vor dem Ziel mit dem Rennrad auf uns wartete und anfeuerte: „Auf, die Beine hoch und Sprint! Nur 300 m! Auf, die vier vor Dir packst Du noch! (zwei habe ich geschafft).“ - nach 1:32:35 und meiner persönlichen Bestzeit als erste Frau in Ziel kam. Ein tolles Gefühl. Die Siegerehrung habe ich dann um ein Haar verpasst. 

23.08.2007 - Aktionswoche 20. – 24.08.07

Um noch ein paar Teilnehmer für den Frankfurt Marathon zu mobilisieren, finden in dieser Woche an allen Standorten eine Aktionswoche statt.

Die Urlaubszeit ist spürbar. Unsere Trainer haben Ferien und auch viele der P&G Road Runners. Trotzdem, ein harter Kern ist jeden Dienstag da.

Um das Projekt und das Endziel – Teilnahme am Frankfurt Marathon – nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, habe ich einen kleinen Infostand mit verschiedenen Informationen vorbereitet.

1. Bild: Infostand
2. Bild: Gabi und Hansi
3. Bild: 3 Mitarbeiter

Im Moment haben wir bereits 31 Anmeldungen für die Staffel und 12 Anmeldungen für den Marathon. Es waren 13, aber Frank aus der Küche wird wohl kaum teilnehmen können. Er hat einen Bandscheibenvorfall und wurde letzte Woche operiert. Der Arme. Hoffentlich geht es ihm bald wieder ganz gut. Wir wünschen ihm gute – und vor allem schnelle – Genesung.  

Es hat Spaß gemacht, über das Projekt und die bisher gelaufenen Aktionen und was noch kommen wird zu berichten, und es war doch einiges Interesse da und ich konnte aufschlussreiche Gespräche führen. 

Auch die „Spiralix“ Schuhbänder von Horst Fichtel fanden einige Aufmerksamkeit. Er hat mir netterweise Informationsbroschüren und Muster zugesandt. Ich habe auch schon 45 Stück auf meiner Bestellliste ! Vielleicht kommen ja noch ein paar dazu. Ist ja für einen guten Zweck.

Uwe
Rolf und Matthias

Laufprojektaktivitäten

1 x Woche            Organisierte Lauftreffs an allen Standorten
21. Aug 07            Runner‘s Day in Schwalbach
22. Aug 07            Runner‘s Day in Kronberg
23. Aug 07            Runner‘s Day in Darmstadt + Crailsheim

25. Aug 07            Frankfurter Frauenlauf (5 km oder  8 km), Selbstanmeldung via www.womensrun.de
26. Aug 07            Darmstadt, 2,5 Std. Lauf für Marathonis (für unterschiedliche Leistungsstufen)
26. Aug 07            ebm-papst Probelauf (10 km + 21 km)
29. Aug 07            Herbert Steffny Vortrag: 14.00-16.00 Uhr, Auditorium SWA
02. Sep 07            P&G Running Event, Kelkheim (5 km oder 21.1 km), Selbstanmeldung via www.halbmarathon-kelkheim.de
0
9. Sep 07            ebm-papst, Niedernhall. Selbstanmeldung via http://www.ebmpapst-marathon.de/     
14. Sep 07            Ingelfinger Herbstlauf
27. Sep 07            Dieter Baumann Vortrag (15.00-17.00 Uhr) + gemeinsamer Lauf mit D. Baumann
10. Okt 07            Laufprojekt Workhop # 3
27. Okt 07            Frankfurt Marathon „Pasta Party“ in der Festhalle
28. Okt 07            Frankfurt Marathon +
P&G „After-Run Party“               

Ansonsten bin ich ehrlich gespannt, mit wieviel Leuten wir aus Crailsheim am 28. Otkober an Start gehen werden. Stand heute sind es bereits ca. 400 P&G’ler ! Eine stolze Zahl.


17.07.2007 - Kräftigung – Koordination – Entspannung mit Simone

Am Montag, 16. Juli 2007 haben wir einen Abend speziell der Kräftigung, Koordination und Entspannung gewidmet

Da das Interesse in Bezug auf Kräftigung und Koordination bei den Teilnehmern des Laufseminars sehr groß ist, hat Simone für uns ein super Programm zusammengestellt und sich spontan bereit erklärt, einen Zusatztermin anzubieten.

Nachdem wir uns bei 34 Grad ein wenig „warm“ gelaufen haben, ging's zurück ins Auditorium. 


Dort hat Simone bereits verschiedene Stationen aufgebaut. An jeder Station galt es eine andere Übung zu bewältigen. Simone hat die Zeit gestoppt. Und sogar Musik hatte sie dabei. Da fiel es doch gleich viel leichter. 

Es gab Übungen für die Beinmuskulatur, die Schienbeinmuskulatur, Rumpf, die Feinmotorik und die Tiefenmuskulatur, die seitliche Fußgewölbemuskulatur und sogar die Nackenmuskulatur, die helfen soll, dass der Kopf wieder in die richtige Position kommt, nämlich auf den Hals und nicht vor den Hals, wie es heute bei so vielen Menschen der Fall ist.

 

Hier die Übungen:

 Übung 1: Koordination beim Laufen
Übrung 2: Kräftigung der Halsmuskulatur
Übung 3:           Koordination
Übung 4:           Oberschenkel und Po
 Übung 5:           Aufrichtende Muskulatur
Übung 6:           Laufen auf der Matte
Übung 7:           Ganzkörperkräftigung
 Übung 8:           Kräftigung der Fußgewölbemuskulatur
Übung 9:           Mobilisierung und Kräftigung der aufrichtenden Muskulatur
Übung 10:         Kräftigung der Schienbeinmuskulatur
Nachdem Simone alle Übungen vorgemacht hatte, waren wir an der Reihe:
Andreas – Simone – Istvan   Christoph – Bernd – Stephan – Uwe – Simone - Harald
Alle Stationen wurden zweimal durchlaufen. Dazwischen gab’s ‚ne Pause.
Simone – Andreas – Claudia – Ellen
Im Anschluss haben wir noch ein paar Dehnübungen eingebaut.
Uwe – ich glaube, das tut weh !
Zum Abschluss kam dann Simones mentales Entspannungstraining – ein Experiment. Das sie sehr gut und erfolgreich durchgeführt hat.

Wir machen es uns auf den Matten gemütlich. Jeder so, wie es ihm am bequemsten ist. Dann dimmen wir das Licht herunter. Es spielt eine meditative Musik und Simone lässt unsere Gedanken mit ihrer sanften, warmen Stimme von den Zehen über die Fußsohlen, die Waden hoch über die Oberschenkel bis hoch zum Kopf wandern. Dann erfühlen wir in Gedanken, welche Körperteile den Boden berühren, welche in der Luft sind. Wir stellen uns eine Landschaft und Gerüche vor. Laufen in unseren Gedanken ganz locker und entspannt, das Knie  kommt hoch, das Bein geht weit nach hinten oben. Der Körper ist aufgerichtet, wir tragen den Kopf in aufrechter Position und die Arme schwingen locker aus den Schultergelenken mit und bestimmen das Tempo.  

Man glaubt tatsächlich mit einer Leichtigkeit durch schöne Landschaft zu schweben. Es strengt überhaupt nicht an, ganz locker kommt man daher.

Langsam holt uns Simone dann wieder zurück. Erst die Finger, Hände, dann die Füße bewegen, sich räkeln und langsam wieder hochkommen.

Simone erklärte uns, dass die Muskulatur bei gedanklichen Bewegungsabläufen ohne aktive Bewegung bis zu 30 Prozent arbeitet. Dies wird in der Therapie eingesetzt, wenn Patienten bewegungsunfähig sind. Interessant.

Am Ende des Abends waren zwei kurzweilige Stunden im Flug vergangen. Simone hat das ganz toll gemacht und die kleine, selektive Gruppe hat – so meine ich – wieder sehr viel mitnehmen können und Spaß gehabt.

Simone, ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz besonders bei Dir bedanken. Du hast das wirklich super gemacht !

Um 21:45 Uhr saß ich dann total happy auf meinem Rad und bin nach Hause geradelt. Es ist schön zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt.



12.07.2007 Komplimente und Wünsche zur guten Besserung - Petra Wassiluk schreibt in einem eMail.

Hallo Gabi,
 
ich finde es einfach klasse, dass du dich so stark engagiert! Schöne Bilder – Danke!
Auch uns hat es viel Spaß bereitet. Heute geht es nach Euskirchen.
Mein Chef hat mir sein "okay" gegeben, so dass ich keinen Urlaub nehmen muß!
Hast du mal dein Illiosakralgelenke durchchecken lassen?
Hier liegt auch ganz häufig die Ursache von den Problemen die du hast.
 
Wünsch dir gute Besserung!
 
Grüße

11.07.2007 Komplimente - Christian Kügler schreibt in einem eMail.

Gabi, 
eine tolle Seite habt Ihr - ein wahrer Laufschatz !! 
Herr Bremer,
danke für Ihr 1 A kompetentes und engagiertes Auftreten !

Es macht Spaß mit Ihnen zu arbeiten !

Mit besten Grüßen,

Christian Kügler

10.07.2007 Workshop mit Dieter Bremer und Petra Wassiluk im Werk Crailsheim

Am 5. Juli 2007 hatten wir die einmalige Gelegenheit, an einem Running Workshop mit Dieter Bremer, Diplomsportlehrer am Hochschulsportzentrum der TU Darmstadt, Leiter des Marathonprojektes, Trainer-Ausbilder der Deutschen Triathlon Union, Organisator vieler Lauf- und Multisport-Events im Rhein-Main-Gebiet sowie Streckenchef des Frankfurt Marathons, und Petra Wassiluk, zweifache Olympiateilnehmerin im Langstreckenlauf mit einer Marathonbestzeit von 2:32:00 h, Diplom-Sportlehrerin (Leitung Frankfurt) und Organisatorin des Dresnder Kleinwort Frankfurt Marathon, teilzunehmen.



Dieter Bremer


Stephan im Gespräch mit Petra Wassiluk


Aufmerksame Zuhörer im Auditorium


Warmlaufen mit Petra Wassiluk


Warmlaufen mit Petra Wassiluk


Petra gibt Instruktionen


Alex    


Ellen


Simone, unsere Trainerin

Dann teilen wir uns auf. Gruppe 1 läuft mit Petra los Richtung Burgberg und Gruppe 2 bleibt bei Dieter Bremer auf dem Werksgelände. Der Fokus liegt auf Lauftechnik. Wir erarbeiten uns bzw. erspüren, auf was es bei einem ökonomischen Laufstil ankommt wie – Körperaufrichtung – Körperspannung – Armarbeit – Beineinsatz etc.

Bevor wir zurück zum Werksgelände laufen, fängt es bereits an zu regnen. Es bläst ein kräftiger Wind und es ist ziemlich frisch. Aber, das kann uns nicht beeindrucken. Nach der Technikschulung nimmt uns Dieter Bremer erneut mit seiner Videokamera auf. Diesmal bei strömendem Regen. Daher drückt er dann bei der Videoanalyse ein Auge zu, wenn die Körperaufrichtung nicht ganz optimal ist.

Gott sei Dank haben wir einen großen, überdachten Fahrradschuppen, so dass er mit seiner Kamera und wir, die wir gerade nicht dran sind, unterstehen können. Die Stimmung ist dennoch gut. Alle sind hoch motiviert und begeistert.


Vor der 2. Videoaufnahme

Vor der 2. Videoaufnahme

Stephan bei der 2. Aufnahme

Pascal, Trainer der Gruppe 1, im Gespräch mit Petra Wassiluk und Dieter Bremer

Michael – Alex (hinten: Dieter Bremer)

Erfühlen des Hohlkreuzes beim Parnter

Das ist noch easy

Jetzt heißt schon auch mal auf die Zähne beißen

Stephan mit Petra beim Stretching

Dieter Bremer: gleich geht’s los ...

Dieter Bremer und Thomas auf der Leinwand

Gabi bei der Analyse ....

Andreas habe ich aber noch „retten“ können. Als ich sah, dass er nach 17:30 Uhr – da wollten wir eigentlich beginnen – noch am Arbeitsplatz saß, gab ich Befehl, seinen Laptop runterzufahren und sich schnellstens umzuziehen. Erst zögerte er noch ein wenig, als ich meine Order aber wiederholte, packte er gehorsam zusammen. Im Nachhinein war er richtig froh, dass es so kam und hätte den Workshop nicht missen wollen.  

Das Feedback war allgemein sehr, sehr positiv. Für manche gab es einen richtigen Aha-Effekt. Jeder, der mir am nächsten Tag über den Weg lief, hat seine Begeisterung ausgedrückt und man spürt die Motivation eines jeden einzelnen. Das ist einfach klasse !

Zu verdanken haben wir all dies aber eigentlich nur einem: Otmar Debald ! Was, wenn er nicht diese glorreiche Idee gehabt hätte, mit ganz vielen Procterianern am 28. Oktober in Frankfurt zu starten und zu feiern? Dann würde der eine oder andere von uns bis heute gar nicht laufen und der Rest halt laufen, wie man eben immer gelaufen ist. Wir haben seit Beginn des Projektes schon so viel über das Laufen gelernt und wir wollen noch mehr lernen.  

Otmar, vielen Dank für diese Initiative!

Gabi,

vielen Dank für das Dankeschön in Deinem Artikel. Freut mich, daß das Laufprojekt so gut ankommt. Ich gebe das Kompliment aber gerne zurück: das Crailsheim Team ist dank Deines persönlichen Einsatzes eindeutig das aktivste. Ich könnte mir keinen besseren Team Captain als Dich vorstellen. Freue mich schon auf den 28. Oktober. Keep on running!

Otmar


13.06.2007
JP Morgan Chase Corporate Challenge

www.jpmccc.de

www.jpmccc-fotofinish.de

Eine Starterzahl von 67.270 Läuferinnen und Läufer aus 2446 Unternehmen bei dem Firmenwettbewerb über 5,6 km, der in das Prädikat „größter Lauf der Welt“ trägt. Seit 2007 hat Horst Köhler die Schirmherrschaft übernommen.

Procter & Gamble ist mit mehr als 800 Mitarbeitern von allen deutschen Standorten vertreten, damit an 8. Stelle.

Auch das Werk Crailsheim reist mit 24 Läuferinnen und Läufer an. Leider mussten kurzfristig – überwiegend business bedingt – 1/3 der angemeldeten Teilnehmer absagen. Schade. Um 13:45 Uhr fahren wir mit LAUNER REISEN los Richtung Frankfurt. Ein riesen Bus für uns paar Hanseln.

Es läuft bestens. Kein Stau. Kurz nach 16:00 Uhr sind wir in Frankfurt. Herr Kalmbacher, unser Busfahrer, lässt uns an dem uns zugewiesenen Parkplatz an der Miquelallee raus (gelbe Markierung).

Wir machen uns auf den Weg Richtung Rothschildpark, wo das P&G Zelt steht. Einige von uns waren schon bei früheren Läufen hier gewesen und kennen sich aus.

Wir sind rechtzeitig da und haben noch viel Zeit. Zeit, uns umzuziehen, zu stärken, zu trinken und uns zu unterhalten. Und natürlich für ein obligatorisches Gruppenfoto.  

Um 19:00 Uhr machen wir uns auf Richtung Start. Kurz davor bekomme ich eine neue Startnummer zugeteilt. TOP 07: Süd – Börsenstr. - für Schnellläufer ! Oh Gott. Ich will doch gar nicht schnell laufen. Immer noch verletzt. Und, wo um Gottes Willen, ist die Börsenstraße? Ich laufe erst mal mit den anderen los. Dann versuche ich durch die Streckenposten herauszufinden, wo ich hin muss. Ich bin mitten im Strom der 67.000 Läufer, die sich langsam Richtung Start bewegen. Ich versuche mich durchzuboxen. Frage wieder nach und darf dann eine bereits gesperrte Straße weg von der Masse gehen. Wieder stecke ich in einer wartenden Menschenmenge und vor einer Absperrung. Dahinter sehe ich Läufer sich warm laufen. Das müssen die Schnellläufer sein. Aber, scheinbar ist die Börsenstraße in der anderen Richtung. Keine Chance, da durchzukommen. Also, bleibe ich in der Gruppe und hole wieder meine „normale“ Startnummer hoch.

Trotzdem kein schlechter Platz. Bereits 40 Sekunden nach dem Start für die große Masse, lief ich um 19:31:40 Uhr über der Startlinie. Meine Kolleginnen und Kollegen haben dafür 30 – 40 Minuten gebraucht. Dennoch ist es Wahnsinn, in so einer Menge zu laufen. Die meiste Zeit bin ich auf dem Gehweg gerannt. Das ging ganz gut. Als alle happy im Ziel waren, gab's zu Essen, Trinken und auch Unterhaltung. Hier die Crailsheimer Zeiten:  

Zeynep

34:55:00

Andreas

26:50:00

Thomas

28:40:00

Claudia

35:06:00

Jörg

26:50:00

Joaquim

21:50:00

Vito

30:18:00

Susanne

32:00:00

Alexander

26:59:00

Patrik

27:00:00

Elke

45:05:00

Gudrun

32:00:00

Karl-Heinz

33:38:00

Christian

28:44:00

Hansi

32:10:00

Eva

39:17:00

Harald

33:40:00

Gianna

35:51:00

Bettina

38:00:00

Gabi

24:25:00

Thorsten

37:00:00

Steffi

34:04:00

Christine

42:20:00

Karatina

33:33:00

Es war alles super organisiert, gab anschließend Leckeres zum Essen und Party. Um 23:00 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Um 1 Uhr kamen wir dann voll in einen Lkw-Stau. Um 3 Uhr war ich dann endlich im Bett. Davor habe ich aber meinen Chefs noch auf den Anrufbeanworter gesprochen, dass ich am nächsten Tag einen halben Tag Urlaub nehmen werde, um das Schlafdefizit auszugleichen. Ich war echt platt. Aber, schön war’s.

Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung und eine feine Sache, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen daran teilzunehmen. Da erfährt man doch so manch Interessantes übereinander, was im Alltag unter geht. Das P&G Running Project ist nicht nur sportlich gesehen eine tolle Sache, sondern auch für die Gemeinschaft.

Und hier nun die Fotos...

Unten ist noch ein Bericht von Christian Kügler als PDF-Datei erfaßt. Bitte beachten.

Im Bus von Launer-Reisen nach Frankfurt Thorsten
Giana und Vito Joaquim und Katharina
Auf dem Weg zum Start Auf dem Weg zum Rothschildpark
Vor dem Start Vor dem Start
Andreas und Jörg vor dem Start Gruppenaufnahme
Thomas im Ziel Nach dem Lauf wurde gefeiert
Bettina und Elke Claudia-Zeynep-Christian-Steffi
Und hier ist der Bericht von Christian Kügler vom 
P & G-Running Team Schwalmbach. 

Klicke hier

Beim Feiern.
Mittwoch, 06.06.2007
Hilmars endgültiger Abschied

Hilmar kam heute nochmals kurz rein, um sich endgültig von uns zu verabschieden und sein Trikot persönlich in Empfang zu nehmen. In Baltimore wird das Trainieren klimatisch eine Herausforderung. Schon jetzt ist es furchtbar schwül.

Na dann viel Spaß !

Foto Hilmar mit Trikot:  

Hier hat Gabi Schirmer noch ein paar wichtige Tipps zur Lauftechnik zusammen gefasst. Diese Tipps stammen von Dieter Bremer - Diplomsportlehrer.

Die Tipps gibt es hier als PDF-Datei.

Lauftechnik von Dieter Bremer 

Dienstag, 29.05.2007
Es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung!? Am Dienstag wurde diese Aussage auf eine harte Probe gestellt.

8 Grad, starker Wind und Dauerregen ließen selbst mich zögern, bei so einem Wetter nach Crailsheim zu unserem wöchentlichen Lauftreff zu fahren. Ich hatte Urlaub und wäre eigentlich mit Paul und Jürgen Hauber in Istrien zum Radfahren gewesen, hätten sich mehr Interessenten gefunden. Ich hatte große Zweifel, ob sonst jemand kommen würde. Aber, das konnte ich natürlich nicht bringen. Erst groß propagieren, dass es kein schlechtes Wetter gäbe und dann kneifen !

Unsere Trainer waren bereits da. Gemeinsam warteten wir im Schulbus der BK Waldenburg. Da ließ es sich aushalten. Und da schau hin ! Wir bleiben nicht alleine !

Ich bin positiv überrascht. Wie meinte Uwe einst: „Nur die Harten kommen in Garten“ ! Trotz Pfingstferien und widriger Witterungsverhältnisse, ein doch recht ansehnliches Grüppchen.  

Der Wald stand teilweise richtig unter Wasser und die Wege waren stellenweise überschwemmt, so dass das Lauf-ABC in Form von Kniehub ganz natürlich zum Einsatz kam. Natürlich stand uns trotzdem das Wasser in den Schuhen. Halb so wild. Das bringt uns nicht um. Und es lockt ein wohlverdientes heißes Bad !  

Und im Nachhinein muss man sich dann eingestehen, dass es sooo schlimm doch gar nicht war. Ganz im Gegenteil, es hat sogar richtig Spaß gemacht ! (abgesehen von meinen anhaltenden Problemen mit dem rechten Bein. Unsere Trainer haben mir ins Gewissen geredet, jetzt wirklich mal kürzer zu treten. Ich werde jetzt wohl doch eine längere Lauf-(Sport-?)Pause einlegen (müssen). Bevor gar nichts mehr geht. Eine physisch wie psychisch harte Zeit).

Sonntag, 20.05.2007
Gabi - war mal wieder auf einem Wettkampf. Der Trollinger - Halbmarathon, der zu den schönsten unserer Region gehört, war ihr Ziel.Hier die Anmerkungen von Gabi:

Wettkämpfe bisher:

Datum Wettkampf Distanz Zeit Plazierung Frauen
Gesamt
Plazierung
Frauen AK
10.09.05 ebmpapst (Niedernhall) 21,1 1:35:24 5. 1.
06.01.06 Dreikönigslauf (Schw. Hall) 10,0 45:13 6. 3.
07.05.06 Genève Marathon (Genf) 21,1 1:35:01 16.
20.05.06 Ost-Alb Teamathlon (Aalen) 22,8 1:38:45
17.09.06 ebmpapst (Niedernhall) 21,1 1:33:05 4. 2.
16.12.06 Bühlerzeller Weihnachtslauf 10,0 43:40 3.
06.01.07 Dreikönigslauf (Schw. Hall) 10,0 43:37 6. 1.
24.03.07 3-Berge-Cup (Michelbach) 10,0 43:04 4. 1.
07.04.07 3-Berge-Cup (Obersontheim) 10,0 41:38 5. 1.
14.04.07 3-Berge-Cup (Sulzdorf) 10,0 45:21 5. 1.
20.05.07 Trollinger Halbmarathon (HN)* 21,1 1:44:42 31. 7.


*Anmerkung:
Aufgrund anhaltender Probleme mit den Beinen, habe ich mir vorgenommen, nicht auf Zeit zu laufen. Ich wollte nur mal wieder einen längeren Lauf machen und einen Rhythmus finden. Das war die richtige Entscheidung. Ich habe mich einfach auf meinen Laufstil konzentriert, bin mit einem Durchschnittspuls von 144 gelaufen, also im anaeroben Schwellenbereich, und habe den Lauf von Anfang bis Ende genossen. Ich war kein bisschen fertig, die Beine waren zum Schluss noch genauso gut wie zu Beginn. Und das, obwohl ich am Samstag 2000 m geschwommen und 120 km Rad gefahren bin und das Laufpensum in den letzten Wochen immer mehr reduziert habe. Ich glaube, das ist die richtige Philosophie: den Lauf genießen können ! Nicht zwischen durch das immer anhaltendere Gefühl haben, warum man sich das denn nur antut.


Mittwoch, 16.05.2007

Jetzt, nach dem das Projekt bereits seit 2 Monaten läuft ist Motivation gefragt. Mit einem "Motivationsmail" "feuert" Gabi Ihre Leute an, das Ziel in den Augen zu halten. Das Mail kommt nach den Bildern! Die Bilder sind vom Kräftigungsabend in Waldenburg. 

Als Sonderprogramm haben wir am 10. Mai einen „Kräftigungsabend“ in der BK (Berufsakademie) Waldenburg angeboten. Wir haben uns um 18:30 Uhr an der BK getroffen und sind erst mal eine kleine Runde in der idyllischen Landschaft gelaufen. Das hat richtig Spaß gemacht. Ebenso haben wir uns mit dem Lauf-ABC beschäftigt.

Zuerst einmal warmlaufen bevor es in den Kraftraum ging.

Und dann haben wir das „Wackelbrett“ entdeckt !  

Foto: Gabi (Wackelbrett)

Mann oh Mann ! Ganz vorsichtig sind wir „eingestiegen“. Kaum den Fuß aufgesetzt, fing das Teil bei den meisten von uns an unkontrolliert zu wackeln. 

Was will uns das sagen? Das wir wieder ein Defizit entdeckt haben. Unser Gehirn braucht viel zu lange, bis es Meldung gibt, dass der Untergrund wackelig oder uneben ist. Das erhöht dann wiederum die Verletzungsgefahr.

Aber, wir hatten viel Spaß dabei !

Ab jetzt wird halt auf einem Bein Zähne geputzt. Dann ein Auge schließen oder auch mal zwei. Und schon kommt man aus dem Gleichgewicht. Aber, das beruhigende dabei ist: es lässt sich trainieren. Pascal wird uns nun noch einen Katalog mit den wichtigsten Übungen, die wir zu Hause machen können, zusammenstellen, so dass auch diejenigen, die nicht dabei waren, eine Anleitung haben.

 

Christoph und Marcus Claudia an der Kraftmaschine
Claudia und Bettina Gudrun an der Kraftmaschine
Susanne bei "Kraftakt" Hansi und Marcus
Harald beim Skipping mit Gewicht Matthias bei der Stärkung der Bauchmuskulatur
Joaquim
Uwe und Pascal beim Skipping (zu Deutsch: Kniehebelauf) Pascal demonstriert die Nutzung mit Theraband
Lauf - ABC

Wir danken Herrn Dr. Martin Hillebrecht, dass er hobbylauf.de persönlich genehmigt hat, seine Publikation Lauf-ABC zu veröffentlichen.  

Dr. Hillebrecht ist Leiter der zentralen Einrichtung für Hochschulsport bei der Universität Oldenburg. 

Insbesondere befasst er sich mit Trainings- und Bewegungswissenschaft für die Leichtathletik. 

Ferner ist er bei Forschungsprojekten IFSS zum Radsport der Uni Freiburg dabei. 

Hier kannst Du das Lauf-ABC als PDF-Datei von Hillebrecht downloaden.   k l i c k

Mehr über Dr. Hillebrecht findest Du auf seiner Homepage. 

Dr. Martin Hillebrecht

Motivationsmail 

Unser Projekt läuft jetzt bereits seit zwei Monaten. Beginn war der 13. März. Ich habe zwischenzeitlich 54 Anmeldungen erhalten. Dennoch werden es von Mal zu Mal weniger. Gestern waren wir 26. Das sind knappe 50 Prozent. Einige sind hochmotiviert und sind fast immer dabei und nutzen jede nur mögliche Gelegenheit. Viele Gesichter habe ich in den zwei Monaten nicht mehr als ein-, zweimal gesehen. Das betrübt mich ein wenig. Dies ist Anlass der nachfolgenden E-Mail.  

E-Mail an die P&G Road Runners vom 16.06.07:

Wir schreiten fort! Doch ich vermisse den einen oder anderen schon seit Längerem. Die Gruppe schrumpft von Mal zu Mal. Toll für diejenigen, die dabei sind, denn somit ist die Betreuung natürlich intensiver. Schade für diejenigen, die gar nicht wissen, was sie verpassen. Gestern haben wir uns mit dem Lauf-ABC nach Dr. Martin Hillebrecht befasst. Nicht jeder konnte mit dem Begriff etwas anfangen. Und, wozu soll das Ganze gut sein? Um richtig Laufen zu lernen und die Koordination beim Laufen zu verbessern ! Fußgelenksarbeit, Skippings, Kniehub, Anfersen und mehr gehören dazu. Viele Läufer vernachlässigen das Techniktraining, dabei ist es so einfach, schneller zu sein!

Das hört sich logisch an, ist aber gar nicht so einfach und lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, denn wir alle haben uns ja unseren eigenen Laufstil angeeignet. Jetzt sollen wir plötzlich auf unsere Fuß- und Beinarbeit achten. Kurze Schritte, aber doch lang. Wie soll das denn gehen? Bloß nicht das Bein gestreckt weit nach vorne setzen ! Knie möglichst hoch und Bein möglichst nahe des Körperschwerpunktes aufsetzen, dann aber weit nach hinten oben strecken. Dann die Arme ! Parallel zum Körper ! Aber, bitte nicht an Körper pressen. Armarbeit ist gefragt ! Im rechten Winkel schwingen die Arme gegengleich zu den Beinen schön nach vorne und hinten oben. Wir sehen das sogenannte „Läuferdreieck“ (gut im Schatten zu beobachten). Die Daumen schauen dabei locker nach oben. Und das Ganze natürlich bei aufrechter, angespannter, aber dennoch lockerer Körperhaltung. Brust raus, Kopf gerade halten, Schultern nach hinten. Aber, bitte bloß nicht verkrampfen ! Locker bleiben ! Und immer schön rund laufen ! Auch die Gesichtsmuskulatur bleibt dabei ganz entspannt !

Damit aber nicht genug. Um all das umzusetzen, muss ich beweglich sein und ich brauche eine entsprechende Muskulatur. Nicht nur in den Beinen. Ein Läufer ist nur so gut wie sein Rumpf. Also, Stretching und Kräftigung nicht vernachlässigen.

Das soll Euch jetzt nicht demotivieren. Ganz im Gegenteil ! Wer sich an diese Grundregeln hält, wird dann richtig Spaß am Laufen haben. Sieht natürlich auch viel sportlicher und cooler aus, als wenn man mit vorgeneigtem Oberkörper, kurzen, flachen, schweren Schritten und den Armen an Körper gepresst durch den Wald jogged. 

Unser Projekt läuft 7 Monate (von März bis Oktober). 2 Monate sind verstrichen, es bleiben noch 5. Lasst daher so wenig Chancen, wie möglich raus und versucht, wann immer möglich an unserem Lauftraining teilzunehmen. Ruckzuck ist es Oktober. Dann ist es vorbei. So eine Chance werdet Ihr kein zweites Mal bekommen. Dienstreisen, Urlaub, Krankheit, Schicht machen es einfach nicht möglich. Aber, vielleicht lässt sich ja die eine oder andere Erledigung oder Verpflichtung auf den nächsten Tag schieben oder kann man die Arbeit – die nie weniger werden wird – auch mal unterbrechen und, wenn es gar nicht anders geht, hinterher nochmals weitermachen, auch wenn einem der Gedanke nicht gefällt. Aber, Bewegung und Sauerstoff helfen ganz bestimmt. Sportlich aktive Mitarbeiter sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch motivierter. Die besten Lösungen, wie man den Spagat zwischen Freizeit und Verpflichtung hinbekommt, kommen einem beim Sport ! Das klärt den Kopf.

In diesem Sinne: Never Stop Running !

Gabi

PS – Und bitte seid pünktlich ! Wir wollen um 18:00 Uhr beginnen, nicht anfangen einzutrudeln!



Montag
, 14.05.2007
Ein paar Bilder vom Trainingsalltag....

Erklärung zum Fahrtenspiel von Petra Wassiluk Lauftechnik
Lauftechnik Partnerspiel - Lauftechnik
Einführung ins Lauf-ABC - Hier Skipping
Ein schönes Gruppenfoto 


Mittwoch
, 02.05.2007


Abschied - Hilmar verlässt uns
 

Sein nächstes P&G Assignment führt in nach Hunt Valley in den USA.

Schade ! Er hätte so gerne mit uns weitertrainiert – in der Gruppe – unter Anleitung, um dann gemeinsam mit uns den Frankfurt Marathon zu laufen. Es wäre auch nicht sein erster gewesen.

Zum Abschied erhielt er das Buch:

Perfektes Marathontraining
Herbert Steffny - Uli Pramann  

Sowie ein Lauftrikot mit der Aufschrift:

 

Hilmar,
Always One Step Beyond .....
Your Crailsheim Running Team
Never stop running !

Hilmar, Du wirst uns fehlen !

Laktattests

Über die Hälfte der Teilnehmer haben inzwischen bei Patrick den Laktattest gemacht. Eine interessante Erfahrung. Die Auswertung kann jetzt in das Training jedes einzelnen mit einfließen.

Nach ein paar Monaten werden wir dann weitere Laktattests durchführen, um zu sehen, ob das Training erfolgreich ist.

In Aktion:



Michael


Michael und Patrick
Hansi in Action

Montag, 30.04.2007

Train the coach - Ausbildung
 

28. April 2007 / 09:00 – 17:00 Uhr

Sport-Gesundheits-Zentrum und Ausdauersportzentrum, TU  

Unter der Leitung von: 

Dieter Bremer
Diplomsportlehrer am Hochschulsportzentrum der TU Darmstadt, Leiter des Marathonprojektes, Trainer-Ausbilder der Deutschen Triathlon Union, Organisator vieler Lauf- und Multisport-Events im Rhein-Main-Gebiet sowie Streckenchef des Frankfurt Marathons

 

und

Petra Wassiluk  

Zweifache Olympiateilnehmerin im Langstreckenlauf mit einer Marathonbestzeit von 2:32:00 h,
Diplom-Sportlehrerin (Leitung Frankfurt) und Organisatorin des Dresnder Kleinwort Frankfurt Marathon.

„Wer Erfolge haben will, muss besser trainieren als andere“
„Jeder Ausdauersportler ist nur so stark wie sein Rumpf“
„Alles was gesund macht, macht auch schnell“

Das Programm

*       Belastungs- und Trainingssteuerung im Ausdauersport

*       Belastungskontrolle bei Läufen mit Gruppen

*       Technische Grundlagen des Laufens

*       Vermittlung technischer Grundlagen des Laufens beim Laufen mit Gruppen

*       Das Lauf-ABC und das koordinative Training als Teil des Aufwärmprogramms oder spezieller technischer Einheiten

*       Schulung des Bewegungssehens und Fehleranalyse bei der Lauftechnik

*       Korrekturmöglichkeiten und –hilfen

*       Gymnastische Grundlagen des Laufens

 

Die Grundlage des Trainingskonzeptes von Dieter Bremer
In fast allen gängigen Trainingskonzepten für Ausdauerleistungen wird die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems als die leistungsbestimmende und leistungslimitierende Größe herausgestellt. Da das Herz-Kreislauf-System für den Sauerstofftransport zuständig ist und bei Ausdauerleistungen ein deutlich höherer Sauerstoffbedarf der Muskulatur besteht, gilt die aerobe Ausdauer als die zu entwickelnde und zu trainierende Fähigkeit. Konsequenterweise werden Trainingsstrategien entwickelt, um durch regelmäßiges Laufen die aerobe Ausdauer zu erhöhen. Dabei wird die Laufgeschwindigkeit so gewählt, dass die aerobe Ausdauer aktiviert, aber nicht überbelastet wird. Die zu mindestens vom Namen her den meisten bekannten Laktattests dienen deshalb dazu, diesen Grenzbereich der Aktivierung der aeroben Ausdauer individuell zu bestimmen, um Überbelastungen zu vermeiden bzw. aus trainingsmethodischen Gründen auch bewusst einzugehen.

In dem Konzept von Dieter Bremer wird die Bedeutung der aeroben Ausdauer selbstverständlich auch anerkannt, für ihn ergeben sich aber zwei andere Hauptprobleme bei der Bewältigung eines Marathons und der Vorbereitung auf einen Marathon.

*    Ein Marathon stellt eine zeitlich extrem lange Beanspruchung von mehreren Stunden Dauer dar, bei der die
Laufgeschwindigkeit langsam ist und bei der die Sauerstoffversorgung der Muskulatur für das Herz-Kreislauf-System keine besondere Leistung darstellt. Entscheidend ist, dass der Stoffwechsel, d.h. die Versorgung der
arbeitenden Muskulatur mit verwertbaren Energieträgern, über den langen Zeitraum aufrechterhalten wird.

*    Die Dauer eines Marathons stellt eine extreme Belastung der orthopädischen Strukturen dar. Eine einzige Zahl soll dies verdeutlichen: Bei einem Marathon macht ein Läufer zwischen 25.000 und 40.000 Schritte. Dabei muss bei jedem Schritt das gesamte Körpergewicht auf einem Bein abgefangen, stabilisiert und dynamisch vorwärts bewegt werden. Die sich im Laufe eines Marathons und natürlich auch während einer mehrmonatigen Vorbereitung aufsummierenden Belastungen für den Stütz- und Bewegungsapparat müssen im wahrsten Sinne des Wortes verkraftet werden. Dies kann nur gelingen, wenn in ein Vorbereitungskonzept auch der Stütz- und Bewegungsapparat einbezogen wird und auf diese Belastung vorbereitet wird.

Das Trainingskonzept
Das EasyLAST - Vorbereitungskonzept beruht auf drei Pfeilern:

*    Ökonomisierung des Muskelstoffwechsels durch langsame Ausdauerentwicklung mit niedrigen Belastungs-
intensitäten (ca. 20 % über Wettkampfgeschwindigkeit), die in einen individuellen, auf das zeitliche Budget und die bevorzugten Trainingstage des einzelnen Teilnehmers abgestimmten Trainingsplan eingearbeitet werden.

*    Entwicklung der Kraftausdauerfähigkeiten der stabilisierenden, aufrichtenden und dämpfenden Bauch-, Gesäß-, Rücken- und vorderen Oberschenkelmuskulatur durch funktionelles Training in einer Gruppe, damit die für die erfolgreiche Bewältigung einer Marathonstrecke unverzichtbare Stabilität der Wirbelsäule und der Kniegelenke gesichert und für die entsprechende Muskelregeneration gesorgt wird.

*    Vermittlung einer orthopädisch entlastenden, aber dennoch effektiven und schnellen Lauf-Technik durch flaches Aufsetzen und ziehendes Laufen (Hüftstreckung) durch.

Procter & Gamble hat für die Running Coaches der einzelnen Standorte ein Lauftrainer-Seminar mit Dieter Bremer und Petra Wassiluk organisiert. Dies Art von Seminar war auch für Dieter Bremer das erste.

Corinna (Laufgruppe 3 – fortgeschrittene Anfänger) und ich (Laufgruppe 1 - Marathonanwärter) hatten die einmalige Gelegenheit, zusammen mit anderen P&G-Kollegen anderer Standorte (auch von Wella und Gilette) an diesem „Train the Coaches“ Seminar teilzunehmen.

Es war ausschließlich praxisorientiert. Nur bei der Videoanalyse (vorher / nachher) saßen wir an einem Tisch. Ansonsten waren wir ausschließlich draußen – im Wald oder auf dem Sportplatz – bzw. in der Halle für die Gymnastik. Wir haben sehr viel gelernt und mitgenommen. Wir werden jetzt noch eine DVD mit einer Zusammenfassung all dessen, was wir durchexerziert haben und weiteren Tipps erhalten, wie man eine Laufgruppe anleitet und wie man Trainingseinheiten sinnvoll aufbaut. Trotz dieses exzellenten Trainings ist uns auch klar, dass dies nicht so einfach ist und doch auch einer gewissen Routine bedarf. Gut, dass wir dies in Kooperation mit der BK Waldenburg machen und so die Chance haben, zu beobachten und zu lernen.

Dies war eine einmalige Gelegenheit und Chance ! Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Firma bedanken, die all dies möglich macht. Und auch bei Petra Wassiluk und Dieter Bremer für die professionelle und einprägsame Vermittlung. Es hat total viel Spaß gemacht. Dieter Bremer ist nicht nur ein super Coach, sonder auch ein guter Entertainer.

Je weiter unser Projekt fortschreitet, desto klarer wird mir, dass das Laufen wesentlich komplexer ist, als manch einer – mich inbegriffen – glauben mag.


Dienstag, 17
.04.2007

Was hat sich seit Beginn des „Running Projects“ getan?

Nach nun bereits 5 Lauftreff-Terminen kommen immer noch neue Gesichter hinzu. Andere hingegegen habe ich seit dem ersten Mal am 13. März nicht mehr gesehen. Dennoch kann man jetzt schon sagen, dass das Projekt ein Erfolg ist. Es ist schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Leute dabei sind und welch positive Ressonanz die Aktion findet. Auch Uli scheint Freude daran zu haben. Linus, seinem Sohn, macht es auch viel Spaß, neben seinem Papa herzuradeln. Foto: Uli + Linus. Er war bisher auch jedes Mal dabei. Da habe ich allerdings ein klein wenig nachgeholfen und die Termine fest in seinen Lotus Notes Calender eingetragen. 

Foto: Termine Uli.

 

Und auch Mark, ex-Crailsheimer und zur Zeit bei Gilette in Polen auf einem international Assignment, war einmalig mit dabei als er auf Besuch hier war. Spontan, wie er ist .... 
Foto Mark

Hier ein paar Bilder vom Training mit den Trainern und den Gruppen:

 

Ab jetzt wird verstärkt auch auf Lauftechnik eingegangen. Und das Stretching am Schluss darf auch nicht fehlen:

Was ist als nächstes geplant?

Fachvortrag mit den Inhalten:  

Aspekte der Verletzungsvorbeugung bei Ausdauersportarten (Lauftraining)

Bedeutung von präventivem Krafttraining und Funktionsgymnastik

Einfluss der Lauftechnik auf Gelenke und Wirbelsäule

 

Referent:

Hans Ulrich Nepper

Dozent und Fachbereichsleiter BK Waldenburg

Mit Schwerpunkten:

* Orthopädische Prävention und Rehabilitation
* Medizinische Trainingslehre
* Biokinetische Messverfahren



Dienstag
, 20.03.2007

Hier nun ein paar persönliche Daten von mir - liebe Leserinnen und Leser dieser Seite:

Gabi Schirmer 

Jahrgang:

1959

Größe:

1,71 m

Gewicht:

54 kg

Beruf:

Fremdsprachensekretärin

Hobbies:

Radfahren
Laufen
Schwimmen
(Höhen)Trekking
Mosaik
Fotografie
 

Sportliche Jahresleistung 2006:

Rennrad:

18:000 km*

 

Laufen:

  1.700 km

 

Schwimmen:

     450 km 

 

*davon 8500 nicht gefahrene Autokilometer  

Ziel:

Frankfurt Marathon 2007 in 3:45

Kommentar hobbylauf.de / Paul Launer
Gabi das schaffst Du mit links

 

Wettkämpfe bisher: 

Datum

Wettkampf

Distanz

Zeit

Plazierung Frauen

Gesamt

Plazierung

Frauen AK

10.09.05

ebmpapst (Niedernhall)

21,1

1:35:24

5.

1.

06.01.06

Dreikönigslauf (Schw. Hall)

10,0

45:13

6.

3.

07.05.06

Genève Marathon (Genf)

21,1

1:35:01

16.

 

20.05.06

Ost-Alb Teamathlon (Aalen)

22,8

1:38:45

 

 

17.09.06

ebmpapst (Niedernhall)

21,1

1:33:05

4.

2.

16.12.06

Bühlerzeller Weihnachtslauf

10,0

43:40

3.

 

06.01.07

Dreikönigslauf (Schw. Hall)

10,0

43:37

6.

1.

24.03.07

3-Berge-Cup (Michelbach)

10,0

43:04

4.

1.

07.04.07

3-Berge-Cup (Obersontheim)

10,0

41:38

5.

1.

14.04.07

3-Berge-Cup (Sulzdorf)

10,0

45:21

5.

1.

Sport und Bewegung spielen nun schon seit über 15 Jahren eine immer wichtiger gewordene Rolle in meinem Leben. Auslöser war ansich eine aufgrund von Rückenproblemen verschriebene KG. Konsequent habe ich täglich 30 Minuten lang meine Übungen gemacht, um meine – damals nicht vorhandene – Muskulatur aufzubauen. Zusätzlich habe ich angefangen, ab und an Schwimmen zu gehen (1km, Brust, Kopf über Wasser ....). Bei schönem Wetter bin ich dann mit dem Fahrrad (ein 15-Kilo-Tourenrad) das Kochertal hoch und runter geradelt, habe zwischendurch angehalten, Blumen gepflückt, mich in die Sonne gelegt .... Dann fing ich an, die 20 oder auch mal 30 km am Stück zu fahren. Dachte Gott, was das für eine Leistung sei. Dann hat mich ein Bekannter mal zu einer Radtour eingeladen. Er fuhr Rennrad. Ich war nur am hinterher hecheln und musste im Berg anhalten und durchschnaufen. Und dann der große Schock. Oben am Berg angekommen, ist er kurz angetreten und war weg. Ich habe von oben bis unten getrippelt und kam nicht hinterher. Unten angekommen war ich fix und alle.

Also, ein Rennrad musste her !

Gesagt, getan. Aber, natürlich musste ich auch da erst mal reinwachsen. 50 km fand ich schon genial. Erst ein Rennrad-Urlaub in den Cevennen brachte die endgültige Erkenntnis, was man mit dem Rennrad doch alles erkunden kann. Die längste Tour damals 135 km, die Jahresleistung 5.000 km. Ich war überwältigt. Dumm geschaut habe ich allerdings im Frühjahr, als ich dort, wo ich am Ende der Saison aufgehört habe, weitermachen wollte. Ich fing ganz von vorne an ! Nichts war übrig von der Kondition !

Nichtsdestotrotz habe ich die Motivation nicht verloren und kam sogar auf stolze 8.000 km Jahresleistung. Und so hat es sich dann Schritt für Schritt nach oben gesteigert. Als die 10.000 km Marke überschritten war, habe ich das für mich als Jahres-Soll definiert. Und das ist es auch heute noch. Denn nichts ist schlimmer, als wenn man sich Ziele immer höher und höher steckt und sie dann irgendwann nicht mehr erreichen kann. Natürlich hoffe ich jedes Jahr auf mehr als nur die 10.000. Die 18.000 km habe ich bislang zweimal erreicht. Sonst lag ich zwischen 12.000 und 15.000 km.

Allerdings bin ich sehr viel mit dem Rucksack von A nach B mit eingebauten Umwegen unterwegs. Denn ich will ja auch umweltbewusst sein und etwas Sprit sparen. Bei ca. 8.000 nicht gefahrenen Autokilometern im Jahr macht sich das Rädchen innerhalb von ein paar Jahren schon bezahlt.

Wie kam ich nun zum Laufen?

Auf ganz seltsame Art und Weise. Ich war auf einer Trekkingreise in Ostgrönland (Amasalik) gewesen (ein Traum !) und auf dem Rückflug habe ich mich mit einem der Teilnehmer über meine Rad- und Schwimmleistung unterhalten (er machte selbst Triathlon). Da meinte er, jetzt müsse ich nur noch Laufen. Ich sagte ganz bestimmt, dass das nichts für mich sei. Ich habe mal mit ein paar Kollegen an einem Jedermann Triathlon in Leutershausen teilgenommen. Natürlich dachte ich, dass ich da vorher schon ab und an mal Laufen gehen sollte, was ich dann auch tat. Nicht nur fand ich es furchtbar anstrengend und fühlte mich wie eine Tonne. Nein, ich bekam auch Hüftprobleme. Also, ganz klar, nichts für mich und aufgehört. Dachte mir, die 5 km werde ich schon irgendwie durchstehen. Dem war dann auch so. Und ich war gar nicht so schlecht. Damit war meine Laufkarriere für’s erste wieder beendet.  

Dass das Ganze vielleicht auch mit den Schuhen zusammenhängen könnte, dass sich die Muskulatur, die Sehnen und Knorpel erst ans Laufen gewöhnen müssen, wusste ich natürlich nicht. Ich habe halt turnschuhähnliche Latschen genommen, sonst hatte ich nichts.

In jedem Fall meinte er, dann mach’ doch mal ein Laufseminar bei Herbert Steffny. Das war vor 5 ½ Jahren im Oktober 2001. Irgendwie muss er einen Nerv getroffen haben. Kaum zu Hause, ging mir das nicht mehr durch den Kopf und ich habe mich für ein Laufseminar bei Herbert Steffny angemeldet. Denn zum einen brauchte ich eine Motivation und zum anderen wollte ich einfach wissen, ob es für mich zum Beispiel orthopädische Einschränkungen gibt. Dem war nicht so.

Allerdings musste ich mich noch eine ganze Weile jedes Mal von Neuem zum Laufen überwinden. Das kannte ich vom Radfahren gar nicht. Der anfängliche Muskelkater blieb schon nach ein paar Mal aus und es fing allmählich an, mehr und mehr Spaß zu machen. Seit ein paar Jahre laufe ich beim Lauftreff Sulzdorf mit. Was für ein Unterschied das Laufen in der Gruppe doch macht. 

Das Schwimmpensum habe ich mit der Zeit auch gesteigert. Soll ja gut für den Rücken sein. Die krankengymnastischen Übungen habe ich mit der Zeit eingestellt (dafür gehe ich einmal in der Woche in Sulzdorf zur Frauengymnastik. Nichts, was eine Euphorie in mir aufkommen lässt – es tut einfach weh, aber muss sein). Nun bin ich alles andere als gerne Schwimmen gegangen. Der Gedanke an das kalte Wasser, ließ mich oft zu Hause bleiben und es kostete jedes Mal einiges an Überwindung. Dann fing ich mit dem Frühschwimmen an. Und seit einigen Jahren heißt die Devise: Entweder ich fahre morgens mit dem Rad zur Arbeit oder – falls es das Wetter und die Jahreszeit nicht erlaubt (denn es sind von Vellberg nach Crailsheim kurvige und hügelige 19 km einfach)  - ich gehe um 06:00 Uhr ins Schenkenseebad zum Schwimmen (in der Regel 2000 m). Bloß nicht drüber nachdenken: Soll ich oder soll ich nicht. Denn ich stehe ehrlich gesagt nicht so ganz leicht auf. Aber hinterher ist’s dann halt einfach toll ! Das habe ich inzwischen gelernt.

Ein persönliches Highlight war für mich, dass ich letztes Jahr noch das Kraulen gelernt habe. Zwar schwimme ich jetzt schon seit Jahren Brust mit Kopf unter Wasser (habe ich mir selbst beigebracht. Anfangs blieb mir schier das Herz stehen. Ich habe totale Platzangst bekommen. Aber, das ging dann vorbei). Aber, Kraulen wollte ich mir nicht selbst beibringen. Mir war klar, da kannst Du viel verkehrt machen. Und das war eine kluge Entscheidung. Ganz von Null habe ich im Juni letzten Jahres angefangen, war zusätzlich 3 – 4 Mal die Woche üben und es hat geklappt. Ich dachte zwar zunächst, dass ich nie über die 50 m am Stück hinauskommen würde, aber plötzlich nach ca. 4 Monaten konnte ich von einem Tag auf den anderen 1000, 1500 und auch 2000 m am Stück schwimmen. Ein klein wenig enttäuscht bin ich dennoch, da ich mit Kraul nämlich langsamer bin als mit Brust. Berthold (mein Schwimmtrainer) meinte, ich hätte halt so einen super Bruststil, dass das gut sein könne. Und, so habe ich mir sagen lassen, es scheint einfach zu dauern ! Warten wir es ab. Happy bin ich allemal.

Und wie heißt mein neuestes Projekt?

FRANKFURT MARATHON ! Die Gesamtdistanz !

Noch vor zwei Jahren habe ich gesagt, ich bin nicht wettkampforientiert, ich habe keine Lust, mich so zu quälen. Jedes Jahr, wenn ich dann die ebmpapst Läufer sah (ich stamme aus Künzelsau und bin häufig am Wochenende dort), hat es mich gekribbelt. Habe mich dann aber doch nie angemeldet. Als dann 2005 eine Freundin von mir sich über die VHS auf den Halbmarathon vorbereitet hat, dachte ich mir dann doch, jeder traut sich das zu, warum nicht auch du. Also habe ich mich eine Woche vorher – nachdem ich mir einen mächtigen Tritt in den Hintern gegeben habe – kurzfristig noch angemeldet. Mann, hatte ich Bauchweh. Also, habe einen Kollegen, gefragt, ob wir nicht zusammenlaufen könnten. So haben wir es gemacht. Er ist losgepest, so wie er Auto fährt. Gas gegeben und an allen vorbei gezogen, bis wir unseren Rythmus hatten. Ich dachte mir, ob das wohl gut geht. Egal, Hauptsache dran bleiben. Es ging sich aus und zum Schluss kam ich sogar noch kurz vor ihm ins Ziel. Dass ich platziert war, habe ich erst nach den Siegerehrungen geschnallt. Ich hatte ja keine Ahnung.  

Na ja, zwischenzeitlich habe ich ja dann doch den einen oder anderen Wettkampf bestritten. Aber, zu viele müssen es nach wie vor nicht sein. Und die Hemmschwelle ist immer noch die gleiche. Soll ich, soll ich nicht? Was, wenn das Wetter davor super schön ist und ich doch eigentlich eine tolle lange Radtour machen könnte? So muss ich dann vom Gas runter. Fahre natürlich trotzdem, aber so, dass ich fast vom Rad falle (nicht, dass ich sonst auf Tempo fahren würde. Schnitte sind mir egal).

Aber, eines war ganz klar: Nie würde ich einen Marathon laufen ! Einen Halbmarathon kann ich ohne spezielles Training absolvieren (durch das Radfahren habe ich ja auch Kondition und Kraft), aber bei einem Marathon geht es ohne spezielles Training nicht (es sei denn, ich bin mit 5 Stunden zufrieden. Aber, ein klein wenig Ehrgeiz habe ich dann, wenn ich am Start bin, doch).

Wieso jetzt doch?

Als ich mich als SPOC bereit erklärt habe, das Projekt zu übernehmen, kam schon insgeheim ein klein wenig der Gedanke auf, dass ich es doch mal versuchen könnte. Im Lauftreff haben sie gleich gesagt, du wirst sehen, du läufst den Marathon. Dann habe ich mich geoutet.

Aber, noch ist es nicht soweit. Und ich habe nicht nur Bauchweh vor der Gesamtdistanz und dem Mann mit dem Hammer, sondern vielmehr Angst, dass meine Beine nicht mitmachen. Schon seit einigen Monaten habe ich Probleme mit der rechten Seite (ISG Blockade und Ischiaschbeschwerden mit einem Ziehen im Bein). Unter Umständen hat es mit meiner Skoliose und der Tatsache zu tun, dass mein rechtes Bein etwas länger ist. Gehe zur Osteophathie (glaube an die Ganzheitlichkeit des Problems). Es ist zwar besser, aber immer noch nicht weg. Scheint aber normal zu sein, da sich das Problem langsam aufgebaut hat. Also, scheint es auch langsam wieder zu verschwinden. Vor zwei Wochen dann hat mich der orkanartige Wind vom Fahrrad geschmissen (ohne Witz). Dabei muss ich mich gezerrt haben. Seit über zwei Wochen dominiert nun ein Schmerz im linken Bein. Sprich, ich kann nicht so, wie ich gerne möchte. Das betrübt mich. Manchmal frage ich mich, ob es je wieder ganz wird und ob ich überhaupt eine so lange Strecke orthopädisch werde bewältigen können.

Laut meiner ersten Laktatleistungsdiagnostik sollte es konditionell kein Problem sein. (Anhang – Laktattest).

Noch nie habe ich leistungsorientiert Sport betrieben, noch nie ein konkretes Ziel verfolgt und noch nie nach Trainingsplan trainiert. Ich bin gespannt ....

Sonntag, 18.03.2007

Gabi Schirmer berichtet zum ersten mal über das Projekt auf dieser Seite. Schaut bitte immer wieder hier vorbei. Bald wird es interessante Berichte zum lesen geben.

Das Projekt "P&G Running Team"
Was ist das?

Im Zuge des Wellbeing Projektes „Fit for the Future“ soll ein „P&G Germany Spirit“ entstehen. Alle 17.000 Mitarbeiter deutschlandweit sind angesprochen. Wir haben ein umfassendes Programm ausgearbeitet, das Unterstützung bei der Erreichung des persönlichen Laufziels anbietet. 

Von wem ging diese Initiative aus?

Dieses Projekt läuft unter der Schirmherrschaft der deutschen Procter & Gamble Firmenzentrale mit Sitz in Schwalbach am Taunus.

 Was ist das Ziel?

Mit diesem Laufprojekt möchte die Firma möglichst viele Mitarbeiter zum regelmäßigen Laufen animieren. Der große Höhepunkt des Programms kommt im Oktober mit dem Frankfurt Marathon ! Es besteht die Möglichkeit, die Gesamtdistanz zu laufen oder aber auch als Mitglied eines 4er Staffel-Teams an den Start zu gehen. Somit kann jeder Marathon-Atmosphäre schnuppern und sich vielleicht im nächsten Jahr an die längere Strecke wagen.

Frankfurt Marathon 28. Oktober 2007

Das Laufprojekt soll jedoch nicht allein unserem eigenen „Wellbeing“ dienen. Der Start eines möglichst großen P&G Running Teams beim Frankfurt Marathon wird auch einem wohltätigen Zweck zugute kommen. 10 Euro von dem Betrag, den die Mitarbeiter für die Teilnahme am Marathon oder an der Staffel bezahlen müssen (40 bzw. 30 Euro), kommen in einen Spendentopf. Dies beinhaltet aber auch noch ein P&G Running T-Shirt, eine Trainings CD-Rom etc. Darüber hinaus gibt Procter & Gamble für jeden Teilnehmer weitere 10 Euro dazu. Das so erlaufene Geld soll einem nationalen Projekt im Sinne von „Leben, lernen, stärker werden“ (LLT) gespendet werden. 

Wie wird das Projekt an den einzelnen Standorten umgesetzt?

Aus der Hauptverwaltung in Schwalbach wurde kurz vor Weihnachten eine eMail an alle Werksleiter geschickt mit dem Subject „Fit for the Future – P&G Germany Marathon“ und der Bitte für jedes Werk einen sogenannten „SPOC“ (Single Point of Contact) zu nennen. Was lag da näher, als diese an mich, die bewegungsfreudige Sekretärin des Werksleiters, weiterzuleiten.

Natürlich würde ich diese Aufgabe übernehmen ! Somit bin ich nun also SPOC für

PROCTER & GAMBLE – WERK CRAILSHEIM

Nur wie?

Da kam mir die Idee, mich mit dem Berufskolleg Waldenburg (www.berufskolleg-waldenburg.de) in Verbindung zu setzen, um anzufragen, ob sie nicht unser Projekt unterstützen könnten. 

Schnell war der erste Kontakt hergestellt und unser erstes Treffen fand am 31. Januar 2007 statt. Natürlich waren wir gleich per Du (so wie das auch innerhalb von Procter & Gamble üblich ist). Die Ideen sprudelten und die Euphorie wuchs. Das Konzept nahm erste Formen an.

Wir erstellten einen Flyer, den wir auslegten und verteilten.

Ab jetzt nennen wir uns: 

P&G ROAD RUNNERS

Als nächstes haben wir am 22. Februar 2007 eine Informationsveranstaltung mit Schülern des BK Waldenburg durchgeführt. Ein aufgrund der Faschingsferien nicht ganz glücklicher Termin. Zugegebenermaßen war ich über die relativ geringe Teilnehmerzahl doch ein klein wenig enttäuscht.

Dennoch war es im Nachhinein gesehen ein riesen Erfolg. Inzwischen haben sich 45 Leute für unser Laufseminar angemeldet. Darunter auch sehr viele Laufanfänger. Diejenigen, die an der Infoveranstaltung teilgenommen haben, waren so begeistert, dass sie weitere Kolleginnen und Kollegen inspiriert haben, auch mitzumachen. Auch ich habe Leute direkt angesprochen. Und plötzlich kam eine Anmeldung nach der anderen.

Der größte Erfolg für mich persönlich war jedoch, dass Uli, Personalleiter und mein zweiter Chef, mir nach der Infoveranstaltung meinen Stift aus der Hand nahm und begann das Anmeldeformular auszufüllen. Ich dachte erst, dass er das nicht ernst meint. Er „liebt“ Sport nämlich „über alles“ (ein-, zweimal im Jahr Snowboarden, ein paar Radkilometer mit den Kids und mir zuliebe seit zwei Jahren das Sportabzeichen, das er mit Ach und Krach besteht (ob das dann gesund ist, sei mal dahin gestellt). Das war’s dann aber auch). Aber, er ist tatsächlich mit dabei !

13. März 2007 – Der erste Lauftreff

Überwältigend ! So viele Kolleginnen und Kollegen ! Das Wetter ist optimal! Auch Uli ist dabei ! Und er strahlt ! Er strahlte auch hinterher noch ... Ich sage ein paar einführende Worte (bin ganz aufgeregt) und übergebe an unser Trainerteam.

Die ersten ein-, zweimal sollen sich die Gruppen je nach Leistungsstärke finden. Hierzu laufen die Trainer unterschiedliche Tempi und jeder ordnet sich in der entsprechenden Gruppe ein. Die Gruppe 1, die Marathon-Aspiranten, pest los. Wir laufen 3 x eine 2,5-km-Runde in einem 5-Minuten-Schnitt. Es macht Spaß!  

Unsere Laufanfänger gehen es da schon etwas langsamer an. Bastian nimmt sich dieser Gruppe an und schafft es, dass alle total begeistert sind. Uli meinte, es hat richtig Spaß gemacht !

Simone betreut die mittlere Gruppe. Schnell wird klar, dass hier die Unterschiede am größten sind. Und gleich am Ende der ersten Stunde beschließen wir: „Ab jetzt wird es vier Gruppen geben !“. Schließlich soll jeder seinem Level entsprechend sein Ziel erreichen.

Und wie wird es weitergehen?

Ab jetzt treffen wir uns jeden Dienstag um 18:00 Uhr zum Lauftraining. Auch in den Ferien, wenn unsere Trainer nicht da sein werden und natürlich auch, wenn die Witterungsverhältnissen mal nicht so optimal sind. Alles eine Frage der richtigen Kleidung und Einstellung !

Unsere Trainer werden uns mit verschiedenen Trainingsmethoden vertraut machen, unseren Laufstil analysieren und verbessern, wir werden Tempoläufe machen und vieles mehr. Jeder erhält gemäß seiner Leistungsstufe und dem gesetzten Ziel einen Trainingsplan.

Was noch?

Um eine genaue Leistungseinstufung machen zu können, hat jeder die Möglichkeit, an dem BK Waldenburg bei Patrick einen professionellen Laktattest zu machen. Das Ergebnis fließt dann in den Trainingsplan mit ein. Nach ein paar Monaten kann dann nochmals ein Laktattest gemacht werden, um zu sehen, ob im richtigen Bereich trainiert wurde und um den Trainingsplan entsprechend anzupassen.

Darüber hinaus werden wir verschiedene Vorträge zum Thema Laufen anbieten. Geplant ist auch ein Wochenende in Waldenburg mit Lauftraining, Kräftigung, Massagen, Sauna, Grillen und mehr.

Was ist mein persönliches Ziel als SPOC für das Werk Crailsheim?

-       Dass alle bis zum Schluss dabei bleiben („Zero Losses“)

-       Dass wir als Team zusammenwachsen

-       Dass wir viel Spaß und Freude haben werden

-       Dass die Laufbegeisterung ungebrochen bleibt

-       Dass das Werk Crailsheim seinem Motto treu bleibt: „Be Crailsheim, be benchmark“

-       Dass wir dieses „Stretch Goal“ erreichen

-       Dass Crailsheim seiner Vision „One Step Beyond“ treu bleibt

-     Dass wir alle gemeinsam am 28. Oktober 2007 nach Frankfurt fahren, um mit vielen anderen P&G Mitarbeitern aus ganz Deutschland am Wettkampf teilzunehmen

Und hier das erste Feedback ....

 

Und die erste Herausforderung ...

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg!

Eure 

Gabi Schirmer

 

zurück zur Laufseite von hobbylauf.de  zurück zum Laufprojekt 2007
 

  © 2007 Paul Launer
   
   hobbylauf.de 
 
 

   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2007-11-14    hobbylauf.de - die regionale Laufseite in Hohenlohe, Franken und Ostwürttemberg