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P&G
Running Team – Laufprojekt 2007
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Liebe
Gabi
hallo
wertes P & G Running Team!
Das
Laufprojekt 2007 ist abgeschlossen! Mit viel Interesse habe ich
Euer Projekt gerne begleitet und die vielen Updates von Dir
liebe Gabi auch gerne (nach und nach) auf diese Seite gesetzt.
Für
mich war es doch hochinteressant, mit welcher Begeisterung und
starken Willen viele Eurer Neulinge in dieses Projekt gestartet
waren - und dass zum Schluss immer noch eine beachtlichte Gruppe
nach Frankfurt gefahren ist zeigt doch, dass Eure
"Arbeit" nicht umsonst war. Etwas zum Abschluss
bringen und das mit einem Marathon - zusammen mit
Arbeitskollegen, dass ist doch großartig!
Es gibt sicherlich nicht all zu viele Betriebe, die ein
derartiges Projekt mit so viel Leidenschaft unterstützen. Nun
hier hat Euer "Häuptling" Otmar Debald auch
"leichtes Spiel" gehabt. Wenn man eine so engagierte
Sekretärin und Mitarbeiterin wie die Gabi Schirmer hat,
dann kann ein solches Projekt nur ein Erfolg werden. Deshalb ist
der Erfolg der Crailsheimer Gruppe sicherlich einem großen Teil
Dir liebe Gabi zuzusprechen.
Du hast die "Jungs und Mädels" auch beim größten
Sauwerter zusammen mit Euren Trainern motiviert mitzumachen. Und
es hat Spaß gemacht.
Es
bleibt nun nur zu hoffen, dass für viele, die am Projekt
mitgemacht und mitgewirkt haben, etwas positives hängen
geblieben ist. Dass viele auch nach wie vor dem (Lauf)SPORT treu
bleiben. Denn wie sagte schon Hippokrates (460 - 377 v.
Chr.): "Der sicherste Weg zur Gesundheit ist es, jedem
Menschen möglichst genau die erforderliche Dosis an Nahrung und
Belastung zu verordnen. Nicht zu viel und nicht zu wenig."
Und genau das habt Ihr und Eure Trainer mit gutem Beispiel Euren
"Schützlingen" vorgelebt. Und dass Bewegung im
richtigen Maße positiv ist, dass wurde in Euren Seminaren in
Waldenburg bestens gezeigt.
Ich
wünsche Dir und vor allem Eurer Gruppe alles Gute und wenn es
wieder was zu berichten gibt, dann melde Dich einfach!
Mit
sportlichen Grüßen
Paul Launer
www.hobbylauf.de
Und wenn Ihr mit mir
zufrieden wart, dann dürft Ihr das gerne auch in meinem Gästebuch
schreiben!
Der
große Tag, Frankfurt, 28. Oktober 2007:
Wir
treffen uns am Samstag, 27. Oktober um 15:00 Uhr auf dem
Werksgelände, um bereits am Vortag gemeinsam mit dem Bus nach
Darmstadt zu fahren, wo wir übernachten werden, um am kommenden
Tag stressfrei in Frankfurt anzureisn. Unsere Trainer – Simone
und Pascal – sind auch mit von der Partie.
Nach
dem Einchecken im Hotel in Darmstadt machen wir einen
Spaziergang ins Restaurant Sitte, wo ich für uns reserviert
hatte. Ein Glückgriff. Das Essen, die Atmosphäre waren
wirklich toll, die Stimmung von Anfang an klasse.
Die
kurzfristige Absage am Samstag früh von Philipp, Trainer der
Gruppe 3, hat mir doch etwas Kopfzerbrechen gemacht. Die Ersatzläufer
aus Schwalbach waren nämlich alle schon aufgeteilt.
Doch
wir konnten eine Lösung erarbeiten. Simone, die Freundin von
Uwe, hat sich spontan bereit erklärt, die 5,8 km zu laufen.
Zeynep konnten wir überreden, die letzten zwei
Staffeldistanzen, also 24,4 km zu laufen. Und das, obwohl sie
erst vor Kurzem zum Laufen gekommen ist. Bettina spricht ihr
nochmals gut zu, dann sagt sie: „Ich mache das ! Ich werde
nicht aufgeben“. Und so war es dann auch. Sie kam sehr gut ins
Ziel und hat ihre Kräfte hervorragend eingeteilt. Danke Zeynep
!
So, und nun ging's noch in Christians Stammkneipe zu
Studentenzeiten. Er hat nämlich in Darmstadt studiert. Das ließ
er sich nicht nehmen. Ein Teil von uns folgte.
Der
große Tag – 28. Oktober 2007: FRANKFURT MARATHON
Obwohl
es nicht weit ist nach Frankfurt, wollten wir auf Nummer sicher
gehen und haben das Frühstück auf 06:00 Uhr bestellt. Für
05:30 Uhr hatte ich den Weckdienst für alle bestellt, damit ja
keiner verschläft. Kurz vor 07:00 Uhr fuhren wir dann wieder
gemeinsam im Bus zum Messezentrum Frankfurt.
Der Busfahrer ließ
uns ganz in der Nähe der Messehalle raus, um dann zurück zum
Busparkplatz zu fahren, wo er uns am Abend – nach der P&G
After-Race Party – wieder erwarten würde.
Wir
sind sehr früh dran, Doch, sicher ist sicher: wir machen
das Gruppenfoto lieber vorher:
P&G
hatte einen Raum als Treffpunkt angemietet und die
Startunterlagen sowie Championchips für alle Staffelteilnehmer
geholt. Was für ein Service ! Das hat uns viel Stress erspart.
Nur die Marathonis haben ihre Startunterlagen, wie jeder andere
Läufer auch, selbst geholt.
Jede
einzelne Staffel bekam einzeln eine Staffeleinweisung. Das war
echt klasse, denn so ein wenig Bauchweh hatte schon jeder, wie
das denn mit der Staffelübergabe so funktionieren würde. Als
wir dann erfuhren, dass die Zweit-, Dritt- und Viertläufer
begleitet werden würden, waren wir doch sehr erleichtert, denn
was, wenn man die falsche U-Bahn erwischt oder die
U-Bahn-Station nicht gleich findet ....
Hier
ein paar Eindrücke noch vor dem Wettkampf:
Und
dann ging's mit 10 Marathonis und 36 Staffelläufern aus
Crailsheim an den Start ! Das Wetter war optimal. Ca. 9 Grad und
windstill.Mit dem Startschuss um 10:00 Uhr bewegten sich 18.245
Aktive auf die Strecke. Davon rund 400 P&G Runners mit 72
Marathonis und 81 Staffeln. Ein Tag der Superlative:
Rekordbeteiligung, Rekordzuschauer (über 250.000), Straßenfeste
und Stimmungsnester, wohin einen die Beine trugen. Wilfried
Kigen lief einen neuen Streckenrekord und Melanie Kraus aus
Leverkusen erzielte einen sensationellen Sieg bei den Frauen.
Und auch jeder einzelne von uns nahm viele positive Erfahrungen
mit und der eine oder andere erzielte einen persönlichen
Streckenrekord. Die Geschäftsleitung mit Otmar Debald,
Initiator des P&G Running Projektes, Klaus Schumann und
Willi Schwerdtle ehrten die P&G Tagessieger. Darunter auch
Crailsheimer ! Stephan Spiekers, 3. bei den P&G
Marathonplazierungen, 621. Platz gesamt, und das Staffelteam:
„P&G Rain Runners“ mit Pascal Laufen und Gabi Schirmer
mit dem 1. Platz bei den P&G Staffeln. Insgesamt belegten
Pascal und ich den 16. Platz aller Staffeln und den 3. Platz bei
den mixed Saffeln.
 |
 |
| Christian
Kügler – Benedikt Heil (2:39:09) (P&G Kronberg) –
Stephan – Otmar Debald – Willi Schwerdtle – Klaus
Schumann |
Gabi
– Pascal – Willi Schwerdtle |
Und
hier die Crailsheimer Ergebnissen in der Übersicht:
Marthonergebnisse:
|
621
|
95
|
2761
|
»
Spiekers,
Stephan (DEU)
|
P&G
running
|
M45
|
03:04:35
|
|
2825
|
508
|
2743
|
»
Meyer,
Harald (DEU)
|
P&G
running
|
M45
|
03:39:50
|
|
3173
|
876
|
2728
|
»
Karkossa,
Christoph (DEU)
|
P&G
running
|
M40
|
03:43:53
|
|
3352
|
394
|
2752
|
»
Reu,
Michael (DEU)
|
P&G
running
|
M30
|
03:46:14
|
|
3911
|
1054
|
2711
|
»
Elsner,
Ralf (DEU)
|
P&G
running
|
M40
|
03:52:20
|
|
4204
|
1131
|
2702
|
»
Brosche,
Jörg (DEU)
|
P&G
running
|
M40
|
03:55:18
|
|
5377
|
560
|
2703
|
»
Busquets,
Joaquim (ESP)
|
P&G
running
|
MH
|
04:11:11
|
|
6606
|
657
|
2771
|
»
Vogel,
Albert (DEU)
|
P&G
running
|
M50
|
04:35:35
|
|
6714
|
1657
|
2772
|
»
Wessel,
Thomas (DEU)
|
P&G
running
|
M40
|
04:37:53
|
|
7438
|
1280
|
2721
|
»
Hähnlein,
Uwe (DEU)
|
P&G
running
|
M35
|
05:15:47
|
Staffelergebnisse:
|
3
|
S172
|
P&G
Rain Runners – Crailsheim
Gabi
Schirmer
Pascal
Laufen (Trainer)
|
02:55:50
|
|
71
|
S175
|
P&G
Outback Runners-Crailsheim
Christian
Kral
Simone
Fluhrer (Trainerin)
|
03:33:14
|
|
93
|
S171
|
P&G
Team ohne Namen-Crailsheim
Marco
Dollinger
Ilkay
Yüce
|
03:36:25
|
|
192
|
S173
|
P&G
Have Fun and Run-Crailsheim
Istvan
Moro
Barbara
Moro
Alexander
Fischer
|
03:46:41
|
|
399
|
S168
|
P&G
Merlins Runners-Crailsheim
Andreas
Augner
(Joachim
Reitlinger)
Daniela
Jung
Patrik
Jansson
|
04:03:28
|
|
404
|
S169
|
P&G
Speedy Team-Crailsheim
(Matthias
Voigt)
Claudia
Betzler
Bettina
Klein
Susanne
Elsner
|
04:03:47
|
|
489
|
S176
|
P&G
Dream Runners-Crailsheim
Matthias
Mann
(Simone)
Zeynep
Aksayan
|
04:12:20
|
|
318
|
S174
|
P&G
Running Men 1-Crailsheim
Harald
Buchmann
Karl-Heinz
Knötzele
|
04:29:37
|
|
97
|
S166
|
P&G
Sunny Runners – Crailsheim
Margit
Krug
Elke
Kautz
Bettina
Riedel
Gudrun
Klein
|
04:31:49
|
Ein
tolles Projekt geht zu Ende,
Aber
es soll weitergehen ! So hat Otmar Debald verkündet.
Auch wenn nicht alle, die am 17. März beim Startschuss dabei
waren, bis zum Schluss durchgehalten haben, war das Projekt ein
großer Erfolg. Dies haben wir auch ganz stark Simone und Pascal
zu verdanken, bei denen ich mich hier nochmals ganz besonders
bedanken möchte.
Für
mich persönlich war es eine besondere Ehre, die Staffel mit
Pascal, einem begnadeten Läufer und Trainer, laufen zu können.
Aufgrund anhaltender Probleme war irgendwann klar, dass ich
keinen Marathon laufen würde.
In
diesem Sinne: Never
stop running !
Und
hier noch eine abschließende Mail von Pascal, Trainer der
Marathongruppe vom 05.11.07 sowie von Steffi und Margit:
Hi
Gabi
ich
habe deine Mail bezüglich den Burgbergrunners bekommen. Es ist
ganz arg wichtig, dass alle erstmal eine Pause von mindestens 4
Wochen machen sollen. D.h.. kein Laufen, kein Radfahren. Optimal
ist ein Schwimmprogramm mit zwei bis drei Einheiten pro Woche.
Die Beine sollen in dieser Zeit nichts machen, die waren in den
letzten sieben Monaten mehr als gefordert. Wichtig ist nun, dass
alle etwas für ihre Rumpfkraft machen, dafür ist Schwimmen
optimal. Auch kann ein einfaches Rumpfkrafttraining in die Woche
eingebaut werden. Z. B. zwei Schwimmeinheiten + 2
Rumpfkrafteinheiten in der Woche wäre mehr als optimal. Ab
Anfang Dezember kann dann wieder mit Grundlagentraining
begonnen werden, d.h. drei bis vier lockere Läufe von 1h - 1,5h
in der Woche. Auch lege ich es euch ans Herz, nicht zu früh
mit Wettkämpfen zu starten. Es kommen noch genug Läufe im Frühjahr.
Ruht euch aus. Ich weiß, ihr seid nach den tollen Ergebnissen
in Frankfurt total heiß auf Neues, aber euer Körper braucht
die Pause, auch wenn er sich mal nicht durch Schmerzen o.ä.
meldet. Dies alles hier ist nur ein Tipp an, was ihr
schlussendlich macht ist eure Sache, ich lege es euch bloß ans
Herz.
Ich
möchte mich auf diesem Weg nochmals ganz herzlich bei dir für
die Zusammenarbeit bedanken, ich hoffe es war nicht das letzte
mal dass wir so ein Projekt gemacht haben, aber es muss einfach
erwähnt werden, dass es mit euch was ganz BESONDERES war!!!.
Achja,
ganz wichtig: Du wolltest mir doch eine CD mit allen Bildern
zukommen lassen, wenn du Zeit hast. Hier meine neue Adresse:
Pascal Hermann, Uhlandstr. 11, 74638 Waldenburg.
Viele
Liebe Grüße Pascal ;)
- - - -
- - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe
Gabi,
ich möchte Dir sagen, dass ich es sehr toll gefunden haben, mit
welchem Einsatz Du die P&G Roadrunners organisiert und mit
wieviel Liebe Du die Bilder und Artikel auf dem Server
hinterlegt hast. Ich kann mir vorstellen, dass sehr viel Arbeit
und Zeit an der gesamten Organisation hängt.
Weil ich nächste Woche nicht in Crailsheim bin, möchte ich Dir
und Pascal für Eure Staffel und natürlich allen anderen
Teilnehmern am Frankfurt Marathon ganz viel Glück und Erfolg wünschen.
Ich werde an Euch alle denken und ganz fest die Daumen drücken.
Viele Grüße
Steffi
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Danke
Gabi für Deine Motivation und Deinen Einsatz ! Wenn ich wüsste,
dass ich da mithalten könnte….vielleicht probiere ich es
einfach, wenn ich es zeitlich einrichten kann und komme
mittwochs auf den Sportplatz zu den Burgberg Runners !
Grüße
Margit
Trainings-
und Wellnesstag in Waldenburg am 13. Oktober:
Kurz
vor Frankfurt wollten wir nochmals ein Highlight bieten. Dies
ist auch gelungen. Simone und Pascal haben sich ein tolles
Programm ausgedacht und professionell durchgeführt.

Am Samstag, den 13. Oktober haben wir uns um 10:00
Uhr für diesen tollen Tag in Waldenburg getroffen. Nach einem
Warm-up Game, das sich Simone – inspiriert durch ihre Australienreise
im Sommer – ausgedacht hatte, machten wir in zwei Gruppen
einen langen Dauerlauf durch die Waldenburger Berge. Das Wetter
war optimal. Selbst an ein Getränkedepot haben die zwei gedacht
! Wir haben den Lauf alle total genossen.
 |
 |
| Der Elefant |
Die schöne
Dame |
Direkt im Anschluss an den Lauf kam das Stretchingprogramm und dann noch
etwas Lauf-ABC barfuß über den Sportplatz. Dann hatten wir uns
erst mal eine Stärkung verdient. Was für ein tolles
Fitness-Buffet wartete da auf uns !
Wir ließen es uns schmecken, bevor wir in eines der Klassenzimmer
verschwanden, wo uns Pascal zunächst einen super interessanten
Film über das Training der Äthiopier und Kenianer zeigte. Was
für Lauftalente das doch sind ! Wobei sie trotzdem sehr hart
und diszipliniert trainieren.
Im Anschluss hat uns Pascal theoretisch auf den Wettkampf
vorbereitet – die Woche, der Tag vor dem Wettkampf, der
Wettkampftag.
 |
 |
| Pascal |
von links:
Stephan – Thomas Michael – Ralf - Christoph |
Dann
mussten (durften) wir nochmals was tun. Koordination und
Kräftigung war angesagt.
Und am Schluss Entspannung. Erst mentale Entspannung, indem wir losgelöst
auf dem Boden ruhten und Pascal uns verbal mental auf den
Wettkampf vorbereitet hat. Er hat das total klasse gemacht, dass
ich am liebsten gleich los gerannt wäre. Ja, und dann der krönende
Abschluss: Eine Massage ! Pascal und Simone hatten Masseure der
BK für uns engagiert. Jeder bekam eine Massage abgestimmt auf
die individuellen Bedürfnisse und Probleme.
(Massage)
Und dann kam der gemütliche Teil. Der harte Kern saß bis 22:00
Uhr. Wir hatten viel Spaß und jeder hat den Tag in vollen Zügen
genossen.
Teilnahme
am ebmpapst Halbmarathon am 9. September:
Gruppenfoto
Hinten:
Harald – Christoph
Vorne:
Ellen – Jörg – Alex – Christian – Gabi –
Sabine
Der
Rest stand in der Schlange, um die Tasche abzugeben
Mit
12 Teilnehmern am ebmpapst Marathon war das P&G Running Team
sehr gut vertreten. Bis auf Stephan liefen alle die
Halbmarathondistanz. Für einige war es nicht nur der erste
Halbmarathon, sondern auch der erste Wettkampf überhaupt. Eine
optimale Vorbereitung für Frankfurt, auch wenn zugegebenermaßen
teilweise die anfeuernde Zuschauermenge fehlte.
Glücklich
waren wir am Ende alle. Ich aber ganz besonders. Da die Eliteläuferinnen
der Region andere Disziplinen liefen bzw. gar nicht angetreten
waren, vernahm ich mit Erstaunen, als ich – angetrieben von
Pascal, der in der letzten Kehre 300 m vor dem Ziel mit dem
Rennrad auf uns wartete und anfeuerte: „Auf, die Beine hoch
und Sprint! Nur 300 m! Auf, die vier vor Dir packst Du noch!
(zwei habe ich geschafft).“ - nach 1:32:35 und meiner persönlichen
Bestzeit als erste Frau in Ziel kam. Ein tolles Gefühl. Die
Siegerehrung habe ich dann um ein Haar verpasst.
23.08.2007
- Aktionswoche 20. – 24.08.07
Um
noch ein paar Teilnehmer für den Frankfurt Marathon zu
mobilisieren, finden in dieser Woche an allen Standorten eine
Aktionswoche statt.
Die
Urlaubszeit ist spürbar. Unsere Trainer haben Ferien und auch
viele der P&G Road Runners. Trotzdem, ein harter Kern ist
jeden Dienstag da.
Um
das Projekt und das Endziel – Teilnahme am Frankfurt Marathon
– nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, habe ich einen
kleinen Infostand mit verschiedenen Informationen vorbereitet.
 |
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 |
1. Bild:
Infostand
2. Bild: Gabi und Hansi
3. Bild: 3 Mitarbeiter |
Im
Moment haben wir bereits 31 Anmeldungen für die Staffel und 12
Anmeldungen für den Marathon. Es waren 13, aber Frank aus der Küche
wird wohl kaum teilnehmen können. Er hat einen
Bandscheibenvorfall und wurde letzte Woche operiert. Der Arme.
Hoffentlich geht es ihm bald wieder ganz gut. Wir wünschen ihm
gute – und vor allem schnelle – Genesung.
Es
hat Spaß gemacht, über das Projekt und die bisher gelaufenen
Aktionen und was noch kommen wird zu berichten, und es war doch
einiges Interesse da und ich konnte aufschlussreiche Gespräche
führen.
Auch die „Spiralix“ Schuhbänder von Horst Fichtel fanden
einige Aufmerksamkeit. Er hat mir netterweise Informationsbroschüren
und Muster zugesandt. Ich habe auch schon 45 Stück auf meiner
Bestellliste ! Vielleicht kommen ja noch ein paar dazu. Ist ja für
einen guten Zweck.
 |
Uwe |
 |
Rolf und
Matthias |
Laufprojektaktivitäten
1
x Woche
Organisierte Lauftreffs an allen Standorten
21. Aug 07
Runner‘s Day in Schwalbach
22. Aug 07
Runner‘s Day in Kronberg
23. Aug 07
Runner‘s Day in Darmstadt + Crailsheim
25. Aug 07
Frankfurter Frauenlauf (5 km oder
8 km), Selbstanmeldung via www.womensrun.de
26. Aug 07
Darmstadt, 2,5 Std. Lauf für Marathonis (für
unterschiedliche Leistungsstufen)
26. Aug 07
ebm-papst Probelauf (10 km + 21 km)
29. Aug 07
Herbert Steffny Vortrag: 14.00-16.00 Uhr, Auditorium SWA
02. Sep 07
P&G Running Event, Kelkheim (5 km oder 21.1 km),
Selbstanmeldung via www.halbmarathon-kelkheim.de
09. Sep 07
ebm-papst, Niedernhall. Selbstanmeldung via http://www.ebmpapst-marathon.de/
14. Sep 07
Ingelfinger Herbstlauf
27. Sep 07
Dieter Baumann Vortrag (15.00-17.00 Uhr) + gemeinsamer
Lauf mit D. Baumann
10. Okt 07
Laufprojekt Workhop # 3
27. Okt 07
Frankfurt Marathon „Pasta Party“ in der Festhalle
28. Okt 07
Frankfurt Marathon + P&G
„After-Run Party“
Ansonsten
bin ich ehrlich gespannt, mit wieviel Leuten wir aus Crailsheim
am 28. Otkober an Start gehen werden. Stand heute sind es
bereits ca. 400 P&G’ler ! Eine stolze Zahl.
17.07.2007
- Kräftigung – Koordination – Entspannung mit Simone
Am
Montag, 16. Juli 2007 haben wir einen Abend speziell der Kräftigung,
Koordination und Entspannung gewidmet
Da
das Interesse in Bezug auf Kräftigung und Koordination bei den
Teilnehmern des Laufseminars sehr groß ist, hat Simone für uns
ein super Programm zusammengestellt und sich spontan bereit erklärt,
einen Zusatztermin anzubieten.
Nachdem
wir uns bei 34 Grad ein wenig „warm“ gelaufen haben, ging's
zurück ins Auditorium.
Dort hat Simone bereits verschiedene Stationen aufgebaut. An
jeder Station galt es eine andere Übung zu bewältigen. Simone
hat die Zeit gestoppt. Und sogar Musik hatte sie dabei. Da fiel
es doch gleich viel leichter.
Es
gab Übungen für die Beinmuskulatur, die Schienbeinmuskulatur,
Rumpf, die Feinmotorik und die Tiefenmuskulatur, die seitliche
Fußgewölbemuskulatur und sogar die Nackenmuskulatur, die
helfen soll, dass der Kopf wieder in die richtige Position
kommt, nämlich auf den Hals und nicht vor den Hals, wie es
heute bei so vielen Menschen der Fall ist.
Hier
die Übungen:
 |
Übung
1: Koordination beim Laufen |
 |
Übrung
2: Kräftigung der Halsmuskulatur |
 |
Übung
3:
Koordination |
 |
Übung
4:
Oberschenkel und Po |
 |
Übung
5:
Aufrichtende Muskulatur |
 |
Übung
6:
Laufen auf der Matte |
 |
Übung
7:
Ganzkörperkräftigung |
 |
Übung
8:
Kräftigung der Fußgewölbemuskulatur |
 |
Übung
9:
Mobilisierung und Kräftigung der aufrichtenden
Muskulatur |
 |
Übung
10:
Kräftigung der Schienbeinmuskulatur |
| Nachdem
Simone alle Übungen vorgemacht hatte, waren wir an der
Reihe: |
 |
 |
| Andreas
– Simone – Istvan |
Christoph
– Bernd – Stephan – Uwe – Simone - Harald |
 |
 |
| Alle
Stationen wurden zweimal durchlaufen. |
Dazwischen
gab’s ‚ne Pause. |
 |
Simone
– Andreas – Claudia – Ellen |
 |
 |
 |
Im
Anschluss haben wir noch ein paar Dehnübungen eingebaut. |
 |
Uwe
– ich glaube, das tut weh ! |
 |
Zum
Abschluss kam dann Simones mentales Entspannungstraining
– ein Experiment. Das sie sehr gut und erfolgreich
durchgeführt hat. |
|
|
Wir
machen es uns auf den Matten gemütlich. Jeder so, wie es ihm am
bequemsten ist. Dann dimmen wir das Licht herunter. Es spielt
eine meditative Musik und Simone lässt unsere Gedanken mit
ihrer sanften, warmen Stimme von den Zehen über die Fußsohlen,
die Waden hoch über die Oberschenkel bis hoch zum Kopf wandern.
Dann erfühlen wir in Gedanken, welche Körperteile den Boden
berühren, welche in der Luft sind. Wir stellen uns eine
Landschaft und Gerüche vor. Laufen in unseren Gedanken ganz
locker und entspannt, das Knie
kommt hoch, das Bein geht weit nach hinten oben. Der Körper
ist aufgerichtet, wir tragen den Kopf in aufrechter Position und
die Arme schwingen locker aus den Schultergelenken mit und
bestimmen das Tempo.
Man
glaubt tatsächlich mit einer Leichtigkeit durch schöne
Landschaft zu schweben. Es strengt überhaupt nicht an, ganz
locker kommt man daher.
Langsam
holt uns Simone dann wieder zurück. Erst die Finger, Hände,
dann die Füße bewegen, sich räkeln und langsam wieder
hochkommen.
Simone
erklärte uns, dass die Muskulatur bei gedanklichen Bewegungsabläufen
ohne aktive Bewegung bis zu 30 Prozent arbeitet. Dies wird in
der Therapie eingesetzt, wenn Patienten bewegungsunfähig sind.
Interessant.
Am
Ende des Abends waren zwei kurzweilige Stunden im Flug
vergangen. Simone hat das ganz toll gemacht und die kleine,
selektive Gruppe hat – so meine ich – wieder sehr viel
mitnehmen können und Spaß gehabt.
Simone,
ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz besonders bei
Dir bedanken. Du hast das wirklich super gemacht !
Um
21:45 Uhr saß ich dann total happy auf meinem Rad und bin nach
Hause geradelt. Es ist schön zu sehen, wie sich das Projekt
entwickelt.
12.07.2007 Komplimente
und Wünsche zur guten Besserung - Petra Wassiluk schreibt in einem
eMail.
 |
Hallo
Gabi,
ich finde es einfach klasse, dass du dich so stark
engagiert! Schöne Bilder – Danke!
Auch uns hat es viel Spaß bereitet. Heute geht es nach
Euskirchen.
Mein Chef hat mir sein "okay" gegeben, so dass
ich keinen Urlaub nehmen muß!
Hast du mal dein Illiosakralgelenke durchchecken lassen?
Hier liegt auch ganz häufig die Ursache von den Problemen
die du hast.
Wünsch dir gute Besserung!
Grüße |
11.07.2007
Komplimente
- Christian Kügler schreibt in einem eMail.
Gabi,
eine tolle Seite habt Ihr - ein wahrer Laufschatz !!
Herr Bremer,
danke für Ihr 1 A kompetentes und engagiertes Auftreten !
Es macht Spaß mit Ihnen zu
arbeiten !
Mit besten Grüßen,
Christian Kügler
10.07.2007
Workshop
mit Dieter Bremer und Petra Wassiluk im Werk Crailsheim
Am 5.
Juli 2007 hatten wir die einmalige Gelegenheit, an einem
Running Workshop mit Dieter
Bremer, Diplomsportlehrer am Hochschulsportzentrum der TU
Darmstadt, Leiter des Marathonprojektes, Trainer-Ausbilder der
Deutschen Triathlon Union, Organisator vieler Lauf- und
Multisport-Events im Rhein-Main-Gebiet sowie Streckenchef des
Frankfurt Marathons, und Petra
Wassiluk, zweifache Olympiateilnehmerin im Langstreckenlauf
mit einer Marathonbestzeit von 2:32:00 h, Diplom-Sportlehrerin
(Leitung Frankfurt) und Organisatorin des Dresnder Kleinwort
Frankfurt Marathon, teilzunehmen.

Dieter Bremer |

Stephan
im Gespräch mit Petra Wassiluk |

Aufmerksame Zuhörer
im Auditorium
|

Warmlaufen
mit Petra Wassiluk
|

Warmlaufen
mit Petra Wassiluk |

Petra
gibt Instruktionen |

Alex |

Ellen
|

Simone,
unsere Trainerin |
|
Dann
teilen wir uns auf. Gruppe 1 läuft mit Petra los Richtung
Burgberg und Gruppe 2 bleibt bei Dieter Bremer auf dem Werksgelände.
Der Fokus liegt auf Lauftechnik. Wir erarbeiten uns bzw. erspüren,
auf was es bei einem ökonomischen Laufstil ankommt wie – Körperaufrichtung
– Körperspannung – Armarbeit – Beineinsatz etc.
Bevor
wir zurück zum Werksgelände laufen, fängt es bereits an zu
regnen. Es bläst ein kräftiger Wind und es ist ziemlich
frisch. Aber, das kann uns nicht beeindrucken. Nach der
Technikschulung nimmt uns Dieter Bremer erneut mit seiner
Videokamera auf. Diesmal bei strömendem Regen. Daher drückt er
dann bei der Videoanalyse ein Auge zu, wenn die Körperaufrichtung
nicht ganz optimal ist.
Gott
sei Dank haben wir einen großen, überdachten Fahrradschuppen,
so dass er mit seiner Kamera und wir, die wir gerade nicht dran
sind, unterstehen können. Die Stimmung ist dennoch gut. Alle
sind hoch motiviert und begeistert.

Vor
der 2. Videoaufnahme |

Vor
der 2. Videoaufnahme |

Stephan
bei der 2. Aufnahme |

Pascal, Trainer
der Gruppe 1, im Gespräch mit Petra Wassiluk und Dieter
Bremer
|

Michael
– Alex (hinten: Dieter Bremer) |

Erfühlen
des Hohlkreuzes beim Parnter |

Das
ist noch easy |

Jetzt
heißt schon auch mal auf die Zähne beißen |

Stephan
mit Petra beim Stretching |

Dieter
Bremer: gleich geht’s los ... |

Dieter
Bremer und Thomas auf der Leinwand |

Gabi
bei der Analyse .... |
 |
|
Andreas
habe ich aber noch „retten“ können. Als ich sah, dass er
nach 17:30 Uhr – da wollten wir eigentlich beginnen – noch
am Arbeitsplatz saß, gab ich Befehl, seinen Laptop
runterzufahren und sich schnellstens umzuziehen. Erst zögerte
er noch ein wenig, als ich meine Order aber wiederholte, packte
er gehorsam zusammen. Im Nachhinein war er richtig froh, dass es
so kam und hätte den Workshop nicht missen wollen.
Das
Feedback war allgemein sehr, sehr positiv. Für manche gab es
einen richtigen Aha-Effekt. Jeder, der mir am nächsten Tag über
den Weg lief, hat seine Begeisterung ausgedrückt und man spürt
die Motivation eines jeden einzelnen. Das ist einfach klasse !
Zu
verdanken haben wir all dies aber eigentlich nur einem: Otmar
Debald ! Was, wenn er nicht diese glorreiche Idee
gehabt hätte, mit ganz vielen Procterianern am 28. Oktober in
Frankfurt zu starten und zu feiern? Dann würde der eine oder
andere von uns bis heute gar nicht laufen und der Rest halt
laufen, wie man eben immer gelaufen ist. Wir haben seit Beginn
des Projektes schon so viel über das Laufen gelernt und wir
wollen noch mehr lernen.
Otmar,
vielen Dank für diese Initiative!
 |
Gabi,
vielen Dank für das Dankeschön in Deinem Artikel. Freut
mich, daß das Laufprojekt so gut ankommt. Ich gebe das
Kompliment aber gerne zurück: das Crailsheim Team ist
dank Deines persönlichen Einsatzes eindeutig das
aktivste. Ich könnte mir keinen besseren Team Captain als
Dich vorstellen. Freue mich schon auf den 28. Oktober.
Keep on running!
Otmar |
13.06.2007
JP
Morgan Chase Corporate Challenge
www.jpmccc.de
www.jpmccc-fotofinish.de
Eine
Starterzahl von 67.270 Läuferinnen und Läufer aus 2446
Unternehmen bei dem Firmenwettbewerb über 5,6 km, der in das Prädikat
„größter Lauf der Welt“ trägt. Seit 2007 hat Horst Köhler
die Schirmherrschaft übernommen.
Procter
& Gamble ist mit mehr als 800 Mitarbeitern von allen
deutschen Standorten vertreten, damit an 8. Stelle.
Auch
das Werk Crailsheim reist mit 24 Läuferinnen und Läufer an.
Leider mussten kurzfristig – überwiegend business bedingt –
1/3 der angemeldeten Teilnehmer absagen. Schade. Um 13:45 Uhr
fahren wir mit LAUNER
REISEN los Richtung Frankfurt. Ein riesen Bus für uns paar
Hanseln.
Es
läuft bestens. Kein Stau. Kurz nach 16:00 Uhr sind wir in
Frankfurt. Herr Kalmbacher, unser Busfahrer, lässt uns an dem
uns zugewiesenen Parkplatz an der Miquelallee raus (gelbe
Markierung).
Wir
machen uns auf den Weg Richtung Rothschildpark, wo das P&G
Zelt steht. Einige von uns waren schon bei früheren Läufen
hier gewesen und kennen sich aus.
Wir
sind rechtzeitig da und haben noch viel Zeit. Zeit, uns
umzuziehen, zu stärken, zu trinken und uns zu unterhalten.
Und natürlich für ein obligatorisches Gruppenfoto.
Um
19:00 Uhr machen wir uns auf Richtung Start. Kurz davor bekomme
ich eine neue Startnummer zugeteilt. TOP 07: Süd – Börsenstr.
- für Schnellläufer ! Oh Gott. Ich will doch gar nicht schnell
laufen. Immer noch verletzt. Und, wo um Gottes Willen, ist die Börsenstraße?
Ich laufe erst mal mit den anderen los. Dann versuche ich durch
die Streckenposten herauszufinden, wo ich hin muss. Ich bin
mitten im Strom der 67.000 Läufer, die sich langsam Richtung
Start bewegen. Ich versuche mich durchzuboxen. Frage wieder nach
und darf dann eine bereits gesperrte Straße weg von der Masse
gehen. Wieder stecke ich in einer wartenden Menschenmenge und
vor einer Absperrung. Dahinter sehe ich Läufer sich warm
laufen. Das müssen die Schnellläufer sein. Aber, scheinbar ist
die Börsenstraße in der anderen Richtung. Keine Chance, da
durchzukommen. Also, bleibe ich in der Gruppe und hole wieder
meine „normale“ Startnummer hoch.
Trotzdem
kein schlechter Platz. Bereits 40 Sekunden nach dem Start für
die große Masse, lief ich um 19:31:40 Uhr über der Startlinie.
Meine Kolleginnen und Kollegen haben dafür 30 – 40 Minuten
gebraucht.
Dennoch ist es Wahnsinn, in so einer Menge zu laufen. Die meiste
Zeit bin ich auf dem Gehweg gerannt. Das ging ganz gut. Als alle
happy im Ziel waren, gab's zu Essen, Trinken und auch
Unterhaltung. Hier die Crailsheimer Zeiten:
|
Zeynep
|
34:55:00
|
|
Andreas
|
26:50:00
|
|
Thomas
|
28:40:00
|
|
Claudia
|
35:06:00
|
|
Jörg
|
26:50:00
|
|
Joaquim
|
21:50:00
|
|
Vito
|
30:18:00
|
|
Susanne
|
32:00:00
|
|
Alexander
|
26:59:00
|
|
Patrik
|
27:00:00
|
|
Elke
|
45:05:00
|
|
Gudrun
|
32:00:00
|
|
Karl-Heinz
|
33:38:00
|
|
Christian
|
28:44:00
|
|
Hansi
|
32:10:00
|
|
Eva
|
39:17:00
|
|
Harald
|
33:40:00
|
|
Gianna
|
35:51:00
|
|
Bettina
|
38:00:00
|
|
Gabi
|
24:25:00
|
|
Thorsten
|
37:00:00
|
|
Steffi
|
34:04:00
|
|
Christine
|
42:20:00
|
|
Karatina
|
33:33:00
|
Es
war alles super organisiert, gab anschließend Leckeres zum
Essen und Party.
Um 23:00 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Um 1
Uhr kamen wir dann voll in einen Lkw-Stau. Um 3 Uhr war ich dann
endlich im Bett. Davor habe ich aber meinen Chefs noch auf den
Anrufbeanworter gesprochen, dass ich am nächsten Tag einen
halben Tag Urlaub nehmen werde, um das Schlafdefizit
auszugleichen. Ich war echt platt. Aber, schön war’s.
Alles
in allem war es eine tolle Veranstaltung und eine feine Sache,
gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen daran teilzunehmen.
Da erfährt man doch so manch Interessantes übereinander, was
im Alltag unter geht. Das P&G Running Project ist nicht nur
sportlich gesehen eine tolle Sache, sondern auch für die
Gemeinschaft.
Und hier nun die Fotos...
Unten
ist noch ein Bericht von Christian Kügler als PDF-Datei erfaßt.
Bitte beachten. |
 |
 |
| Im Bus von
Launer-Reisen nach Frankfurt |
Thorsten |
 |
 |
| Giana und Vito |
Joaquim und Katharina |
 |
 |
| Auf dem Weg zum Start |
Auf dem Weg zum
Rothschildpark |
 |
 |
| Vor dem Start |
Vor dem Start |
 |
 |
| Andreas und Jörg vor
dem Start |
Gruppenaufnahme |
 |
 |
| Thomas im Ziel |
Nach dem Lauf wurde
gefeiert |
 |
 |
| Bettina und Elke |
Claudia-Zeynep-Christian-Steffi |
 |
Und hier ist der
Bericht von Christian Kügler vom
P & G-Running Team Schwalmbach.
Klicke
hier |
| Beim Feiern. |
|
|
|
 |
Mittwoch,
06.06.2007
Hilmars
endgültiger Abschied
Hilmar kam
heute nochmals kurz rein, um sich endgültig von uns zu
verabschieden und sein Trikot persönlich in Empfang zu nehmen.
In Baltimore wird das Trainieren klimatisch eine
Herausforderung. Schon jetzt ist es furchtbar schwül.
Na dann viel Spaß !
Foto Hilmar mit Trikot:
Hier hat Gabi Schirmer noch ein paar wichtige Tipps zur
Lauftechnik zusammen gefasst.
Die Tipps gibt es hier als PDF-Datei.
Lauftechnik |
Dienstag,
29.05.2007
Es
gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung!? Am Dienstag
wurde diese Aussage auf eine harte Probe gestellt.
8
Grad, starker Wind und Dauerregen ließen selbst mich zögern, bei so
einem Wetter nach Crailsheim zu unserem wöchentlichen Lauftreff zu
fahren. Ich hatte Urlaub und wäre eigentlich mit Paul und Jürgen
Hauber in Istrien zum Radfahren gewesen, hätten sich mehr
Interessenten gefunden. Ich hatte große Zweifel, ob sonst jemand
kommen würde.
Aber, das konnte ich natürlich nicht bringen. Erst groß propagieren,
dass es kein schlechtes Wetter gäbe und dann kneifen !
Unsere
Trainer waren bereits da. Gemeinsam warteten wir im Schulbus der BK
Waldenburg. Da ließ es sich aushalten.
Und da schau hin ! Wir bleiben nicht alleine !
Ich
bin positiv überrascht. Wie meinte Uwe einst: „Nur die Harten
kommen in Garten“ ! Trotz Pfingstferien und widriger Witterungsverhältnisse,
ein doch recht ansehnliches Grüppchen.
Der
Wald stand teilweise richtig unter Wasser und die Wege waren
stellenweise überschwemmt, so dass das Lauf-ABC in Form von Kniehub
ganz natürlich zum Einsatz kam. Natürlich stand uns trotzdem das
Wasser in den Schuhen. Halb so wild. Das bringt uns nicht um. Und es
lockt ein wohlverdientes heißes Bad !
Und im Nachhinein muss man sich dann eingestehen, dass es sooo schlimm
doch gar nicht war. Ganz im Gegenteil, es hat sogar richtig Spaß
gemacht ! (abgesehen von meinen anhaltenden Problemen mit dem rechten
Bein. Unsere Trainer haben mir ins Gewissen geredet, jetzt wirklich
mal kürzer zu treten. Ich werde jetzt wohl doch eine längere
Lauf-(Sport-?)Pause einlegen (müssen). Bevor gar nichts mehr geht.
Eine physisch wie psychisch harte Zeit).
Sonntag,
20.05.2007
Gabi
- war mal wieder auf einem Wettkampf. Der Trollinger - Halbmarathon,
der zu den schönsten unserer Region gehört, war ihr Ziel.Hier die
Anmerkungen von Gabi:
Wettkämpfe bisher:
| Datum
| Wettkampf
| Distanz
| Zeit
| Plazierung
Frauen
Gesamt
| Plazierung
Frauen AK
|
| 10.09.05
| ebmpapst (Niedernhall)
| 21,1
| 1:35:24
| 5.
| 1.
|
| 06.01.06
| Dreikönigslauf (Schw. Hall)
| 10,0
| 45:13
| 6.
| 3.
|
| 07.05.06
| Genève Marathon (Genf)
| 21,1
| 1:35:01
| 16.
|
|
| 20.05.06
| Ost-Alb Teamathlon (Aalen)
| 22,8
| 1:38:45
|
|
|
| 17.09.06
| ebmpapst (Niedernhall)
| 21,1
| 1:33:05
| 4.
| 2.
|
| 16.12.06
| Bühlerzeller Weihnachtslauf
| 10,0
| 43:40
| 3.
|
|
| 06.01.07
| Dreikönigslauf (Schw. Hall)
| 10,0
| 43:37
| 6.
| 1.
|
| 24.03.07
| 3-Berge-Cup (Michelbach)
| 10,0
| 43:04
| 4.
| 1.
|
| 07.04.07
| 3-Berge-Cup (Obersontheim)
| 10,0
| 41:38
| 5.
| 1.
|
| 14.04.07
| 3-Berge-Cup (Sulzdorf)
| 10,0
| 45:21
| 5.
| 1.
|
| 20.05.07
| Trollinger
Halbmarathon (HN)*
| 21,1
| 1:44:42
| 31.
| 7.
|
*Anmerkung:
Aufgrund anhaltender Probleme mit den Beinen, habe
ich mir vorgenommen, nicht auf Zeit zu laufen. Ich wollte nur mal
wieder einen längeren Lauf machen und einen Rhythmus finden. Das war
die richtige Entscheidung. Ich habe mich einfach auf meinen Laufstil
konzentriert, bin mit einem Durchschnittspuls von 144 gelaufen, also
im anaeroben Schwellenbereich, und habe den Lauf von Anfang bis Ende
genossen. Ich war kein bisschen fertig, die Beine waren zum Schluss
noch genauso gut wie zu Beginn. Und das, obwohl ich am Samstag 2000 m
geschwommen und 120 km Rad gefahren bin und das Laufpensum in den
letzten Wochen immer mehr reduziert habe. Ich glaube, das ist die
richtige Philosophie: den Lauf genießen können ! Nicht zwischen
durch das immer anhaltendere Gefühl haben, warum man sich das denn
nur antut.
Mittwoch,
16.05.2007
Jetzt,
nach dem das Projekt bereits seit 2 Monaten läuft ist Motivation
gefragt. Mit einem "Motivationsmail" "feuert" Gabi
Ihre Leute an, das Ziel in den Augen zu halten. Das Mail kommt nach
den Bildern! Die Bilder sind vom Kräftigungsabend in
Waldenburg.
Als Sonderprogramm haben wir am 10. Mai einen „Kräftigungsabend“
in der BK (Berufsakademie) Waldenburg angeboten. Wir haben uns um
18:30 Uhr an der BK getroffen und sind erst mal eine kleine Runde in
der idyllischen Landschaft gelaufen. Das hat richtig Spaß gemacht.
Ebenso haben wir uns mit dem Lauf-ABC beschäftigt.
 |
Zuerst einmal
warmlaufen bevor es in den Kraftraum ging. |
 |
Und
dann haben wir das „Wackelbrett“ entdeckt !
Foto:
Gabi (Wackelbrett)
Mann
oh Mann ! Ganz vorsichtig sind wir „eingestiegen“. Kaum den
Fuß aufgesetzt, fing das Teil bei den meisten von uns an
unkontrolliert zu wackeln.
Was will uns das sagen? Das wir wieder ein Defizit entdeckt
haben. Unser Gehirn braucht viel zu lange, bis es Meldung gibt,
dass der Untergrund wackelig oder uneben ist. Das erhöht dann
wiederum die Verletzungsgefahr.
Aber,
wir hatten viel Spaß dabei !
Ab
jetzt wird halt auf einem Bein Zähne geputzt. Dann ein Auge
schließen oder auch mal zwei. Und schon kommt man aus dem
Gleichgewicht. Aber, das beruhigende dabei ist: es lässt sich
trainieren. Pascal
wird uns nun noch einen Katalog mit den wichtigsten Übungen,
die wir zu Hause machen können, zusammenstellen, so dass auch
diejenigen, die nicht dabei waren, eine Anleitung haben.
|
Motivationsmail
Unser
Projekt läuft jetzt bereits seit zwei Monaten. Beginn war der 13. März.
Ich habe zwischenzeitlich 54 Anmeldungen erhalten. Dennoch werden es
von Mal zu Mal weniger. Gestern waren wir 26. Das sind knappe 50
Prozent.
Einige sind hochmotiviert und sind fast immer dabei und nutzen jede
nur mögliche Gelegenheit. Viele Gesichter habe ich in den zwei
Monaten nicht mehr als ein-, zweimal gesehen. Das betrübt mich ein
wenig. Dies ist Anlass der nachfolgenden E-Mail.
E-Mail
an die P&G Road Runners vom 16.06.07:
Wir schreiten fort!
Doch ich vermisse den einen oder anderen schon seit Längerem. Die
Gruppe schrumpft von Mal zu Mal. Toll für diejenigen, die dabei sind,
denn somit ist die Betreuung natürlich intensiver. Schade für
diejenigen, die gar nicht wissen, was sie verpassen.
Gestern haben wir uns mit dem Lauf-ABC nach Dr. Martin Hillebrecht
befasst. Nicht jeder konnte mit dem Begriff etwas anfangen. Und, wozu
soll das Ganze gut sein? Um richtig Laufen zu lernen und die
Koordination beim Laufen zu verbessern ! Fußgelenksarbeit, Skippings,
Kniehub, Anfersen und mehr gehören dazu. Viele Läufer vernachlässigen
das Techniktraining, dabei ist es so einfach, schneller zu sein!
Das hört sich
logisch an, ist aber gar nicht so einfach und lässt sich nicht von
heute auf morgen realisieren, denn wir alle haben uns ja unseren
eigenen Laufstil angeeignet.
Jetzt sollen wir plötzlich auf unsere Fuß- und Beinarbeit achten.
Kurze Schritte, aber doch lang. Wie soll das denn gehen? Bloß nicht
das Bein gestreckt weit nach vorne setzen ! Knie möglichst hoch und
Bein möglichst nahe des Körperschwerpunktes aufsetzen, dann aber
weit nach hinten oben strecken. Dann die Arme ! Parallel zum Körper !
Aber, bitte nicht an Körper pressen. Armarbeit ist gefragt ! Im
rechten Winkel schwingen die Arme gegengleich zu den Beinen schön
nach vorne und hinten oben. Wir sehen das sogenannte „Läuferdreieck“
(gut im Schatten zu beobachten). Die Daumen schauen dabei locker nach
oben. Und das Ganze natürlich bei aufrechter, angespannter, aber
dennoch lockerer Körperhaltung. Brust raus, Kopf gerade halten,
Schultern nach hinten. Aber, bitte bloß nicht verkrampfen ! Locker
bleiben ! Und immer schön rund laufen ! Auch die Gesichtsmuskulatur
bleibt dabei ganz entspannt !
Damit aber nicht
genug. Um all das umzusetzen, muss ich beweglich sein und ich brauche
eine entsprechende Muskulatur. Nicht nur in den Beinen. Ein Läufer
ist nur so gut wie sein Rumpf. Also, Stretching und Kräftigung nicht
vernachlässigen.
Das soll Euch jetzt
nicht demotivieren. Ganz im Gegenteil ! Wer sich an diese Grundregeln
hält, wird dann richtig Spaß am Laufen haben. Sieht natürlich auch
viel sportlicher und cooler aus, als wenn man mit vorgeneigtem Oberkörper,
kurzen, flachen, schweren Schritten und den Armen an Körper gepresst
durch den Wald jogged.
Unser Projekt läuft
7 Monate (von März bis Oktober). 2 Monate sind verstrichen, es
bleiben noch 5. Lasst daher so wenig Chancen, wie möglich raus und
versucht, wann immer möglich an unserem Lauftraining teilzunehmen.
Ruckzuck ist es Oktober. Dann ist es vorbei. So eine Chance werdet Ihr
kein zweites Mal bekommen. Dienstreisen, Urlaub, Krankheit, Schicht
machen es einfach nicht möglich. Aber, vielleicht lässt sich ja die
eine oder andere Erledigung oder Verpflichtung auf den nächsten Tag
schieben oder kann man die Arbeit – die nie weniger werden wird –
auch mal unterbrechen und, wenn es gar nicht anders geht, hinterher
nochmals weitermachen, auch wenn einem der Gedanke nicht gefällt.
Aber, Bewegung und Sauerstoff helfen ganz bestimmt. Sportlich aktive
Mitarbeiter sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch
motivierter. Die besten Lösungen, wie man den Spagat zwischen
Freizeit und Verpflichtung hinbekommt, kommen einem beim Sport ! Das
klärt den Kopf.
In diesem Sinne:
Never Stop Running !
Gabi
PS – Und bitte seid
pünktlich ! Wir wollen um 18:00 Uhr beginnen, nicht anfangen
einzutrudeln!
Montag,
14.05.2007
Ein
paar Bilder vom Trainingsalltag....
 |
 |
| Erklärung zum Fahrtenspiel von Petra Wassiluk |
Lauftechnik |
 |
 |
| Lauftechnik |
Partnerspiel - Lauftechnik |
 |
 |
| Einführung ins Lauf-ABC - Hier Skipping |
|
 |
| Ein schönes Gruppenfoto |
Mittwoch,
02.05.2007
Abschied - Hilmar verlässt uns
 |
Sein
nächstes P&G Assignment führt in nach Hunt Valley in den
USA.
Schade
! Er hätte so gerne mit uns weitertrainiert – in der Gruppe
– unter Anleitung, um dann gemeinsam mit uns den Frankfurt
Marathon zu laufen. Es wäre auch nicht sein erster gewesen.
Zum
Abschied erhielt er das Buch:
Perfektes
Marathontraining
Herbert
Steffny - Uli Pramann
Sowie
ein Lauftrikot mit der Aufschrift:
|
 |
Hilmar,
Always One Step Beyond .....
Your Crailsheim
Running Team
Never stop running !
Hilmar,
Du wirst uns fehlen ! |
Laktattests
Über
die Hälfte der Teilnehmer haben inzwischen bei Patrick den Laktattest
gemacht. Eine interessante Erfahrung. Die Auswertung kann jetzt in das
Training jedes einzelnen mit einfließen.
Nach
ein paar Monaten werden wir dann weitere Laktattests durchführen, um
zu sehen, ob das Training erfolgreich ist.
In
Aktion:

Michael |

Michael und Patrick |
| Hansi in
Action |
 |
Montag,
30.04.2007
Train the coach - Ausbildung
28.
April 2007 / 09:00 – 17:00 Uhr
Sport-Gesundheits-Zentrum
und Ausdauersportzentrum, TU
Unter
der Leitung von:
Dieter
Bremer
Diplomsportlehrer
am Hochschulsportzentrum der TU Darmstadt, Leiter des
Marathonprojektes, Trainer-Ausbilder der Deutschen Triathlon Union,
Organisator vieler Lauf- und Multisport-Events
im Rhein-Main-Gebiet sowie Streckenchef des Frankfurt Marathons
und
Petra
Wassiluk
Zweifache
Olympiateilnehmerin im Langstreckenlauf mit einer Marathonbestzeit von
2:32:00 h,
Diplom-Sportlehrerin (Leitung Frankfurt) und Organisatorin des Dresnder
Kleinwort Frankfurt Marathon.
„Wer
Erfolge haben will, muss besser trainieren als andere“
„Jeder Ausdauersportler ist nur so stark wie sein Rumpf“
„Alles was gesund macht, macht auch schnell“
Das
Programm
*
Belastungs-
und Trainingssteuerung im Ausdauersport
*
Belastungskontrolle
bei Läufen mit Gruppen
*
Technische
Grundlagen des Laufens
*
Vermittlung
technischer Grundlagen des Laufens beim Laufen mit Gruppen
*
Das
Lauf-ABC und das koordinative Training als Teil des Aufwärmprogramms
oder spezieller technischer Einheiten
*
Schulung
des Bewegungssehens und Fehleranalyse bei der Lauftechnik
*
Korrekturmöglichkeiten
und –hilfen
*
Gymnastische
Grundlagen des Laufens
Die
Grundlage des Trainingskonzeptes von Dieter Bremer
In fast allen gängigen
Trainingskonzepten für Ausdauerleistungen wird die Leistungsfähigkeit
des Herz-Kreislauf-Systems als die leistungsbestimmende und
leistungslimitierende Größe herausgestellt. Da das
Herz-Kreislauf-System für den Sauerstofftransport zuständig ist und
bei Ausdauerleistungen ein deutlich höherer Sauerstoffbedarf der
Muskulatur besteht, gilt die aerobe Ausdauer als die zu entwickelnde
und zu trainierende Fähigkeit. Konsequenterweise werden
Trainingsstrategien entwickelt, um durch regelmäßiges Laufen die
aerobe Ausdauer zu erhöhen. Dabei wird die Laufgeschwindigkeit so gewählt,
dass die aerobe Ausdauer aktiviert, aber nicht überbelastet wird. Die
zu mindestens vom Namen her den meisten bekannten Laktattests dienen
deshalb dazu, diesen Grenzbereich der Aktivierung der aeroben Ausdauer
individuell zu bestimmen, um Überbelastungen zu vermeiden bzw. aus
trainingsmethodischen Gründen auch bewusst einzugehen.
In dem Konzept von Dieter Bremer wird die Bedeutung der aeroben
Ausdauer selbstverständlich auch anerkannt, für ihn ergeben sich
aber zwei andere Hauptprobleme bei der Bewältigung eines Marathons
und der Vorbereitung auf einen Marathon.
*
Ein
Marathon stellt eine zeitlich extrem lange Beanspruchung von mehreren
Stunden Dauer dar, bei der die
Laufgeschwindigkeit langsam ist und bei der die Sauerstoffversorgung
der Muskulatur für das Herz-Kreislauf-System keine besondere Leistung
darstellt. Entscheidend ist, dass der Stoffwechsel, d.h. die
Versorgung der
arbeitenden Muskulatur mit verwertbaren Energieträgern, über den
langen Zeitraum aufrechterhalten wird.
*
Die
Dauer eines Marathons stellt eine extreme Belastung der orthopädischen
Strukturen dar. Eine einzige Zahl soll dies verdeutlichen: Bei einem
Marathon macht ein Läufer zwischen 25.000 und 40.000 Schritte. Dabei
muss bei jedem Schritt das gesamte Körpergewicht auf einem Bein
abgefangen, stabilisiert und dynamisch vorwärts bewegt werden. Die
sich im Laufe eines Marathons und natürlich auch während einer
mehrmonatigen Vorbereitung aufsummierenden Belastungen für den Stütz-
und Bewegungsapparat müssen im wahrsten Sinne des Wortes verkraftet
werden. Dies kann nur gelingen, wenn in ein Vorbereitungskonzept auch
der Stütz- und Bewegungsapparat einbezogen wird und auf diese
Belastung vorbereitet wird.
Das
Trainingskonzept
Das EasyLAST
- Vorbereitungskonzept
beruht auf drei Pfeilern:
*
Ökonomisierung
des Muskelstoffwechsels durch langsame Ausdauerentwicklung mit
niedrigen Belastungs-
intensitäten (ca. 20 % über Wettkampfgeschwindigkeit), die in einen
individuellen, auf das zeitliche Budget und die bevorzugten
Trainingstage des einzelnen Teilnehmers abgestimmten Trainingsplan
eingearbeitet werden.
*
Entwicklung
der Kraftausdauerfähigkeiten der stabilisierenden, aufrichtenden und
dämpfenden Bauch-, Gesäß-, Rücken- und vorderen
Oberschenkelmuskulatur durch funktionelles Training in einer Gruppe,
damit die für die erfolgreiche Bewältigung einer Marathonstrecke
unverzichtbare Stabilität der Wirbelsäule und der Kniegelenke
gesichert und für die entsprechende Muskelregeneration gesorgt wird.
*
Vermittlung
einer orthopädisch entlastenden, aber dennoch effektiven und
schnellen Lauf-Technik durch flaches Aufsetzen und ziehendes Laufen (Hüftstreckung)
durch.
Procter
& Gamble hat für die Running
Coaches der einzelnen Standorte
ein Lauftrainer-Seminar mit Dieter Bremer und Petra Wassiluk
organisiert. Dies Art von Seminar war auch für Dieter Bremer das
erste.
Corinna
(Laufgruppe 3 – fortgeschrittene Anfänger) und ich (Laufgruppe 1 -
Marathonanwärter) hatten die einmalige Gelegenheit, zusammen mit
anderen P&G-Kollegen anderer Standorte (auch von Wella und Gilette)
an diesem „Train the Coaches“ Seminar teilzunehmen.
Es
war ausschließlich praxisorientiert. Nur bei der Videoanalyse (vorher
/ nachher) saßen wir an einem Tisch. Ansonsten waren wir ausschließlich
draußen – im Wald oder auf dem Sportplatz – bzw. in der Halle für
die Gymnastik. Wir haben sehr viel gelernt und mitgenommen. Wir werden
jetzt noch eine DVD mit einer Zusammenfassung all dessen, was wir
durchexerziert haben und weiteren Tipps erhalten, wie man eine
Laufgruppe anleitet und wie man Trainingseinheiten sinnvoll aufbaut.
Trotz dieses exzellenten Trainings ist uns auch klar, dass dies nicht
so einfach ist und doch auch einer gewissen Routine bedarf. Gut, dass
wir dies in Kooperation mit der BK Waldenburg machen und so die Chance
haben, zu beobachten und zu lernen.
Dies
war eine einmalige Gelegenheit und Chance ! Ich
möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der Firma bedanken,
die all dies möglich macht. Und auch bei Petra Wassiluk und Dieter
Bremer für die professionelle und einprägsame Vermittlung. Es hat
total viel Spaß gemacht. Dieter Bremer ist nicht nur ein super Coach,
sonder auch ein guter Entertainer.
Je
weiter unser Projekt fortschreitet, desto klarer wird mir, dass das
Laufen wesentlich komplexer ist, als manch einer – mich inbegriffen
– glauben mag.
Dienstag,
17.04.2007
Was
hat sich seit Beginn des „Running Projects“ getan?
Nach
nun bereits 5 Lauftreff-Terminen kommen immer noch neue Gesichter
hinzu. Andere hingegegen habe ich seit dem ersten Mal am 13. März
nicht mehr gesehen. Dennoch kann man jetzt schon sagen, dass das
Projekt ein Erfolg ist. Es ist schön zu sehen, mit welcher
Begeisterung die Leute dabei sind und welch positive Ressonanz die
Aktion findet. Auch Uli scheint Freude daran zu haben. Linus, seinem
Sohn, macht es auch viel Spaß, neben seinem Papa herzuradeln. Foto:
Uli + Linus. Er war bisher auch jedes Mal dabei. Da habe ich
allerdings ein klein wenig nachgeholfen und die Termine fest in seinen
Lotus Notes Calender eingetragen.
Foto: Termine Uli.
Und
auch Mark, ex-Crailsheimer und zur Zeit bei Gilette in Polen auf einem
international Assignment, war einmalig mit dabei als er auf Besuch
hier war. Spontan, wie er ist ....
Foto Mark
Hier
ein
paar Bilder vom Training mit
den Trainern und den Gruppen:
Ab
jetzt wird verstärkt auch auf Lauftechnik eingegangen. Und das
Stretching am Schluss darf auch nicht fehlen:
Was
ist als nächstes geplant?
Fachvortrag
mit den Inhalten:
Aspekte
der Verletzungsvorbeugung bei Ausdauersportarten (Lauftraining)
Bedeutung
von präventivem Krafttraining und Funktionsgymnastik
Einfluss
der Lauftechnik auf Gelenke und Wirbelsäule
Referent:
Hans
Ulrich Nepper
Dozent
und Fachbereichsleiter BK Waldenburg
Mit
Schwerpunkten:
*
Orthopädische Prävention und Rehabilitation
* Medizinische
Trainingslehre
* Biokinetische
Messverfahren
Dienstag,
20.03.2007
Hier
nun ein paar persönliche Daten von mir - liebe Leserinnen und Leser
dieser Seite:
Gabi
Schirmer
|
Jahrgang:
|
1959
|
|
Größe:
|
1,71 m
|
|
Gewicht:
|
54 kg
|
|
Beruf:
|
Fremdsprachensekretärin
|
|
Hobbies:
|
Radfahren
Laufen
Schwimmen
(Höhen)Trekking
Mosaik
Fotografie
|
|
Sportliche Jahresleistung 2006:
|
Rennrad:
|
18:000 km*
|
|
|
Laufen:
|
1.700 km
|
|
|
Schwimmen:
|
450
km
|
|
|
*davon 8500 nicht gefahrene Autokilometer
|
|
Ziel:
|
Frankfurt Marathon 2007 in 3:45
Kommentar hobbylauf.de / Paul Launer
Gabi das schaffst Du mit links
|
Wettkämpfe bisher:
|
Datum
|
Wettkampf
|
Distanz
|
Zeit
|
Plazierung Frauen
Gesamt
|
Plazierung
Frauen AK
|
|
10.09.05
|
ebmpapst
(Niedernhall)
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21,1
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1:35:24
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5.
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1.
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06.01.06
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Dreikönigslauf (Schw. Hall)
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10,0
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45:13
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6.
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3.
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07.05.06
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Genève Marathon (Genf)
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21,1
|
1:35:01
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16.
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20.05.06
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Ost-Alb Teamathlon (Aalen)
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22,8
|
1:38:45
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17.09.06
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ebmpapst
(Niedernhall)
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21,1
|
1:33:05
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4.
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2.
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16.12.06
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Bühlerzeller Weihnachtslauf
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10,0
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43:40
|
3.
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06.01.07
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Dreikönigslauf (Schw. Hall)
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10,0
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43:37
|
6.
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1.
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24.03.07
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3-Berge-Cup (Michelbach)
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10,0
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43:04
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4.
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1.
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07.04.07
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3-Berge-Cup (Obersontheim)
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10,0
|
41:38
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5.
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1.
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14.04.07
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3-Berge-Cup (Sulzdorf)
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10,0
|
45:21
|
5.
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1.
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Sport und Bewegung spielen nun schon seit über 15 Jahren
eine immer wichtiger gewordene Rolle in meinem Leben. Auslöser war
ansich eine aufgrund von Rückenproblemen verschriebene KG. Konsequent
habe ich täglich 30 Minuten lang meine Übungen gemacht, um meine –
damals nicht vorhandene – Muskulatur aufzubauen. Zusätzlich habe
ich angefangen, ab und an Schwimmen zu gehen (1km, Brust, Kopf über
Wasser ....). Bei schönem Wetter bin ich dann mit dem Fahrrad (ein
15-Kilo-Tourenrad) das Kochertal hoch und runter geradelt, habe
zwischendurch angehalten, Blumen gepflückt, mich in die Sonne gelegt
.... Dann fing ich an, die 20 oder auch mal 30 km am Stück zu fahren.
Dachte Gott, was das für eine Leistung sei. Dann hat mich ein
Bekannter mal zu einer Radtour eingeladen. Er fuhr Rennrad. Ich war
nur am hinterher hecheln und musste im Berg anhalten und
durchschnaufen. Und dann der große Schock. Oben am Berg angekommen,
ist er kurz angetreten und war weg. Ich habe von oben bis unten
getrippelt und kam nicht hinterher. Unten angekommen war ich fix und
alle.
Also, ein Rennrad
musste her !
Gesagt, getan. Aber, natürlich musste ich auch da erst mal
reinwachsen. 50 km fand ich schon genial. Erst ein Rennrad-Urlaub in
den Cevennen brachte die endgültige Erkenntnis, was man mit dem
Rennrad doch alles erkunden kann. Die längste Tour damals 135 km, die
Jahresleistung 5.000 km. Ich war überwältigt.
Dumm geschaut habe ich allerdings im Frühjahr, als ich dort, wo ich
am Ende der Saison aufgehört habe, weitermachen wollte. Ich fing ganz
von vorne an ! Nichts war übrig von der Kondition !
Nichtsdestotrotz habe ich die Motivation nicht verloren und
kam sogar auf stolze 8.000 km Jahresleistung. Und so hat es sich dann
Schritt für Schritt nach oben gesteigert. Als die 10.000 km Marke überschritten
war, habe ich das für mich als Jahres-Soll definiert. Und das ist es
auch heute noch. Denn nichts ist schlimmer, als wenn man sich Ziele
immer höher und höher steckt und sie dann irgendwann nicht mehr
erreichen kann. Natürlich hoffe ich jedes Jahr auf mehr als nur die
10.000. Die 18.000 km habe ich bislang zweimal erreicht. Sonst lag ich
zwischen 12.000 und 15.000 km.
Allerdings bin ich sehr viel mit dem Rucksack von A nach B
mit eingebauten Umwegen unterwegs. Denn ich will ja auch umweltbewusst
sein und etwas Sprit sparen. Bei ca. 8.000 nicht gefahrenen
Autokilometern im Jahr macht sich das Rädchen innerhalb von ein paar
Jahren schon bezahlt.
Wie
kam ich nun zum Laufen?
Auf ganz seltsame Art und Weise. Ich war auf einer
Trekkingreise in Ostgrönland (Amasalik) gewesen (ein Traum !) und auf
dem Rückflug habe ich mich mit einem der Teilnehmer über meine Rad-
und Schwimmleistung unterhalten (er machte selbst Triathlon). Da
meinte er, jetzt müsse ich nur noch Laufen. Ich sagte ganz bestimmt,
dass das nichts für mich sei. Ich habe mal mit ein paar Kollegen an
einem Jedermann Triathlon in Leutershausen teilgenommen. Natürlich
dachte ich, dass ich da vorher schon ab und an mal Laufen gehen
sollte, was ich dann auch tat. Nicht nur fand ich es furchtbar
anstrengend und fühlte mich wie eine Tonne. Nein, ich bekam auch Hüftprobleme.
Also, ganz klar, nichts für mich und aufgehört. Dachte mir, die 5 km
werde ich schon irgendwie durchstehen. Dem war dann auch so. Und ich
war gar nicht so schlecht. Damit war meine Laufkarriere für’s erste
wieder beendet.
Dass das Ganze vielleicht auch mit den Schuhen zusammenhängen
könnte, dass sich die Muskulatur, die Sehnen und Knorpel erst ans
Laufen gewöhnen müssen, wusste ich natürlich nicht. Ich habe halt
turnschuhähnliche Latschen genommen, sonst hatte ich nichts.
In jedem Fall meinte er, dann mach’ doch mal ein
Laufseminar bei Herbert Steffny. Das war vor 5 ½ Jahren im Oktober
2001. Irgendwie muss er einen Nerv getroffen haben. Kaum zu Hause,
ging mir das nicht mehr durch den Kopf und ich habe mich für ein
Laufseminar bei Herbert Steffny angemeldet. Denn zum einen brauchte
ich eine Motivation und zum anderen wollte ich einfach wissen, ob es für
mich zum Beispiel orthopädische Einschränkungen gibt. Dem war nicht
so.
Allerdings musste ich mich noch eine ganze Weile jedes Mal
von Neuem zum Laufen überwinden. Das kannte ich vom Radfahren gar
nicht. Der anfängliche Muskelkater blieb schon nach ein paar Mal aus
und es fing allmählich an, mehr und mehr Spaß zu machen. Seit ein
paar Jahre laufe ich beim Lauftreff Sulzdorf mit. Was für ein
Unterschied das Laufen in der Gruppe doch macht.
Das Schwimmpensum
habe ich mit der Zeit auch gesteigert. Soll ja gut für den Rücken
sein. Die krankengymnastischen Übungen habe ich mit der Zeit
eingestellt (dafür gehe ich einmal in der Woche in Sulzdorf zur Frauengymnastik.
Nichts, was eine Euphorie in mir aufkommen lässt – es
tut einfach weh, aber muss sein). Nun bin ich alles andere als gerne
Schwimmen gegangen. Der Gedanke an das kalte Wasser, ließ mich oft zu
Hause bleiben und es kostete jedes Mal einiges an Überwindung. Dann
fing ich mit dem Frühschwimmen an. Und seit einigen Jahren heißt die
Devise: Entweder ich fahre morgens mit dem Rad zur Arbeit oder –
falls es das Wetter und die Jahreszeit nicht erlaubt (denn es sind von
Vellberg nach Crailsheim kurvige und hügelige 19 km einfach) -
ich gehe um 06:00 Uhr ins Schenkenseebad zum Schwimmen (in der Regel
2000 m). Bloß nicht drüber nachdenken: Soll ich oder soll ich nicht.
Denn ich stehe ehrlich gesagt nicht so ganz leicht auf. Aber hinterher
ist’s dann halt einfach toll ! Das habe ich inzwischen gelernt.
Ein persönliches Highlight war für mich, dass ich letztes
Jahr noch das Kraulen
gelernt habe. Zwar schwimme ich jetzt schon seit Jahren Brust mit Kopf
unter Wasser (habe ich mir selbst beigebracht. Anfangs blieb mir
schier das Herz stehen. Ich habe totale Platzangst bekommen. Aber, das
ging dann vorbei). Aber, Kraulen wollte ich mir nicht selbst
beibringen. Mir war klar, da kannst Du viel verkehrt machen. Und das
war eine kluge Entscheidung. Ganz von Null habe ich im Juni letzten
Jahres angefangen, war zusätzlich 3 – 4 Mal die Woche üben und es
hat geklappt. Ich dachte zwar zunächst, dass ich nie über die 50 m
am Stück hinauskommen würde, aber plötzlich nach ca. 4 Monaten
konnte ich von einem Tag auf den anderen 1000, 1500 und auch 2000 m am
Stück schwimmen. Ein klein wenig enttäuscht bin ich dennoch, da ich
mit Kraul nämlich langsamer bin als mit Brust. Berthold (mein
Schwimmtrainer) meinte, ich hätte halt so einen super Bruststil, dass
das gut sein könne. Und, so habe ich mir sagen lassen, es scheint
einfach zu dauern ! Warten wir es ab. Happy bin ich allemal.
Und
wie heißt mein neuestes Projekt?
FRANKFURT MARATHON ! Die Gesamtdistanz !
Noch vor zwei Jahren habe ich gesagt, ich bin nicht
wettkampforientiert, ich habe keine Lust, mich so zu quälen. Jedes
Jahr, wenn ich dann die ebmpapst Läufer sah (ich stamme aus Künzelsau
und bin häufig am Wochenende dort), hat es mich gekribbelt. Habe mich
dann aber doch nie angemeldet. Als dann 2005 eine Freundin von mir
sich über die VHS auf den Halbmarathon vorbereitet hat, dachte ich
mir dann doch, jeder traut sich das zu, warum nicht auch du. Also habe
ich mich eine Woche vorher – nachdem ich mir einen mächtigen Tritt
in den Hintern gegeben habe – kurzfristig noch angemeldet. Mann,
hatte ich Bauchweh. Also, habe einen Kollegen, gefragt, ob wir nicht
zusammenlaufen könnten. So haben wir es gemacht. Er ist losgepest, so
wie er Auto fährt. Gas gegeben und an allen vorbei gezogen, bis wir
unseren Rythmus hatten. Ich dachte mir, ob das wohl gut geht. Egal,
Hauptsache dran bleiben. Es ging sich aus und zum Schluss kam ich
sogar noch kurz vor ihm ins Ziel. Dass ich platziert war, habe ich
erst nach den Siegerehrungen geschnallt. Ich hatte ja keine Ahnung.
Na ja, zwischenzeitlich habe ich ja dann doch den einen oder
anderen Wettkampf bestritten. Aber, zu viele müssen es nach wie vor
nicht sein. Und die Hemmschwelle ist immer noch die gleiche. Soll ich,
soll ich nicht? Was, wenn das Wetter davor super schön ist und ich
doch eigentlich eine tolle lange Radtour machen könnte? So muss ich
dann vom Gas runter. Fahre natürlich trotzdem, aber so, dass ich fast
vom Rad falle (nicht, dass ich sonst auf Tempo fahren würde. Schnitte
sind mir egal).
Aber, eines war ganz klar: Nie würde ich einen Marathon laufen
! Einen Halbmarathon kann ich ohne spezielles Training
absolvieren (durch das Radfahren habe ich ja auch Kondition und
Kraft), aber bei einem Marathon geht es ohne spezielles Training nicht
(es sei denn, ich bin mit 5 Stunden zufrieden. Aber, ein klein wenig
Ehrgeiz habe ich dann, wenn ich am Start bin, doch).
Wieso
jetzt doch?
Als ich mich als SPOC bereit erklärt habe, das Projekt zu übernehmen,
kam schon insgeheim ein klein wenig der Gedanke auf, dass ich es doch
mal versuchen könnte. Im Lauftreff haben sie gleich gesagt, du wirst
sehen, du läufst den Marathon. Dann habe ich mich geoutet.
Aber, noch ist es nicht soweit. Und ich habe nicht nur
Bauchweh vor der Gesamtdistanz und dem Mann mit dem Hammer, sondern
vielmehr Angst, dass meine Beine nicht mitmachen. Schon seit einigen
Monaten habe ich Probleme mit der rechten Seite (ISG Blockade und
Ischiaschbeschwerden mit einem Ziehen im Bein). Unter Umständen hat
es mit meiner Skoliose und der Tatsache zu tun, dass mein rechtes Bein
etwas länger ist. Gehe zur Osteophathie (glaube an die
Ganzheitlichkeit des Problems). Es ist zwar besser, aber immer noch
nicht weg. Scheint aber normal zu sein, da sich das Problem langsam
aufgebaut hat. Also, scheint es auch langsam wieder zu verschwinden.
Vor zwei Wochen dann hat mich der orkanartige Wind vom Fahrrad
geschmissen (ohne Witz). Dabei muss ich mich gezerrt haben. Seit über
zwei Wochen dominiert nun ein Schmerz im linken Bein. Sprich, ich kann
nicht so, wie ich gerne möchte. Das betrübt mich. Manchmal frage ich
mich, ob es je wieder ganz wird und ob ich überhaupt eine so lange
Strecke orthopädisch werde bewältigen können.
Laut meiner ersten Laktatleistungsdiagnostik sollte es
konditionell kein Problem sein. (Anhang
– Laktattest).
Noch nie habe ich leistungsorientiert Sport betrieben, noch
nie ein konkretes Ziel verfolgt und noch nie nach Trainingsplan
trainiert. Ich bin gespannt ....
Sonntag,
18.03.2007
Gabi
Schirmer berichtet zum ersten mal über das Projekt auf dieser Seite.
Schaut bitte immer wieder hier vorbei. Bald wird es interessante
Berichte zum lesen geben.
Das
Projekt "P&G Running Team"
Was ist das?
Im
Zuge des Wellbeing Projektes „Fit for the Future“ soll ein „P&G
Germany Spirit“ entstehen. Alle 17.000 Mitarbeiter
deutschlandweit sind angesprochen. Wir haben ein umfassendes Programm
ausgearbeitet, das Unterstützung bei der Erreichung des persönlichen
Laufziels anbietet.
Von
wem ging diese Initiative aus?
Dieses
Projekt läuft unter der Schirmherrschaft der deutschen Procter &
Gamble Firmenzentrale mit Sitz in Schwalbach am Taunus.
Was
ist das Ziel?
Mit
diesem Laufprojekt möchte die Firma möglichst viele Mitarbeiter zum
regelmäßigen Laufen animieren. Der große Höhepunkt des Programms
kommt im Oktober mit dem Frankfurt Marathon ! Es besteht die Möglichkeit,
die Gesamtdistanz zu laufen oder aber auch als Mitglied eines 4er
Staffel-Teams an den Start zu gehen. Somit kann jeder Marathon-Atmosphäre
schnuppern und sich vielleicht im nächsten Jahr an die längere
Strecke wagen.
Frankfurt
Marathon 28. Oktober 2007
Das
Laufprojekt soll jedoch nicht allein unserem eigenen „Wellbeing“
dienen. Der Start eines möglichst großen P&G Running Teams beim
Frankfurt Marathon wird auch einem wohltätigen
Zweck zugute kommen. 10 Euro von dem Betrag, den die
Mitarbeiter für die Teilnahme am Marathon oder an der Staffel
bezahlen müssen (40 bzw. 30 Euro), kommen in einen Spendentopf. Dies
beinhaltet aber auch noch ein P&G Running T-Shirt, eine Trainings
CD-Rom etc. Darüber hinaus gibt Procter & Gamble für jeden
Teilnehmer weitere 10 Euro dazu. Das so erlaufene Geld soll einem nationalen
Projekt im Sinne von „Leben,
lernen, stärker werden“ (LLT) gespendet werden.
Wie
wird das Projekt an den einzelnen Standorten umgesetzt?
Aus
der Hauptverwaltung in Schwalbach wurde kurz vor Weihnachten eine
eMail an alle Werksleiter geschickt mit dem Subject „Fit
for the Future – P&G Germany Marathon“ und der
Bitte für jedes Werk einen sogenannten „SPOC“ (Single Point of
Contact) zu nennen. Was lag da näher, als diese an mich, die
bewegungsfreudige Sekretärin des Werksleiters, weiterzuleiten.
Natürlich
würde ich diese Aufgabe übernehmen ! Somit bin ich nun also SPOC für
PROCTER & GAMBLE – WERK CRAILSHEIM
Nur
wie?
Da
kam mir die Idee, mich mit dem Berufskolleg Waldenburg (www.berufskolleg-waldenburg.de)
in Verbindung zu setzen, um anzufragen, ob sie nicht unser Projekt
unterstützen könnten.
Schnell
war der erste Kontakt hergestellt und unser erstes Treffen fand am 31.
Januar 2007 statt. Natürlich waren wir gleich per Du (so wie das
auch innerhalb von Procter & Gamble üblich ist). Die Ideen
sprudelten und die Euphorie wuchs. Das Konzept nahm erste Formen an.
Wir
erstellten einen Flyer,
den wir auslegten und verteilten.
Ab
jetzt nennen wir uns:
Als
nächstes haben wir am 22. Februar 2007 eine Informationsveranstaltung
mit Schülern des BK Waldenburg durchgeführt. Ein aufgrund der
Faschingsferien nicht ganz glücklicher Termin. Zugegebenermaßen war
ich über die relativ geringe Teilnehmerzahl doch ein klein wenig enttäuscht.
Dennoch
war es im Nachhinein gesehen ein riesen Erfolg. Inzwischen haben sich
45 Leute für unser Laufseminar angemeldet. Darunter auch sehr viele
Laufanfänger. Diejenigen, die an der Infoveranstaltung teilgenommen
haben, waren so begeistert, dass sie weitere Kolleginnen und Kollegen
inspiriert haben, auch mitzumachen. Auch ich habe Leute direkt
angesprochen. Und plötzlich kam eine Anmeldung nach der anderen.
Der
größte Erfolg für mich persönlich war jedoch, dass Uli,
Personalleiter und mein zweiter Chef, mir nach der Infoveranstaltung
meinen Stift aus der Hand nahm und begann das Anmeldeformular auszufüllen.
Ich dachte erst, dass er das nicht ernst meint. Er „liebt“ Sport nämlich
„über alles“ (ein-, zweimal im Jahr Snowboarden, ein paar
Radkilometer mit den Kids und mir zuliebe seit zwei Jahren das
Sportabzeichen, das er mit Ach und Krach besteht (ob das dann gesund
ist, sei mal dahin gestellt). Das war’s dann aber auch). Aber, er
ist tatsächlich mit dabei !
13.
März 2007 – Der erste Lauftreff
Überwältigend
! So viele Kolleginnen und Kollegen ! Das Wetter ist optimal!
Auch Uli ist dabei ! Und er strahlt ! Er strahlte auch hinterher noch
... Ich sage ein paar
einführende Worte (bin ganz aufgeregt) und übergebe an unser
Trainerteam.
Die
ersten ein-, zweimal sollen sich die Gruppen je nach Leistungsstärke
finden. Hierzu laufen die Trainer unterschiedliche Tempi und jeder
ordnet sich in der entsprechenden Gruppe ein. Die Gruppe 1, die
Marathon-Aspiranten, pest los. Wir laufen 3 x eine 2,5-km-Runde in
einem 5-Minuten-Schnitt. Es macht Spaß!
Unsere
Laufanfänger gehen es da schon etwas langsamer an. Bastian nimmt sich
dieser Gruppe an und schafft es, dass alle total begeistert sind. Uli
meinte, es hat richtig Spaß gemacht !
Simone
betreut die mittlere Gruppe. Schnell wird klar, dass hier die
Unterschiede am größten sind. Und gleich am Ende der ersten Stunde
beschließen wir: „Ab jetzt wird es vier Gruppen geben !“. Schließlich
soll jeder seinem Level entsprechend sein Ziel erreichen.
Und
wie wird es weitergehen?
Ab
jetzt treffen wir uns jeden Dienstag um 18:00 Uhr zum
Lauftraining. Auch in den Ferien, wenn unsere Trainer nicht da sein
werden und natürlich auch, wenn die Witterungsverhältnissen mal
nicht so optimal sind. Alles eine Frage der richtigen Kleidung und
Einstellung !
Unsere
Trainer werden uns mit verschiedenen Trainingsmethoden vertraut
machen, unseren Laufstil analysieren und verbessern, wir werden Tempoläufe
machen und vieles mehr. Jeder erhält gemäß seiner Leistungsstufe
und dem gesetzten Ziel einen Trainingsplan.
Was
noch?
Um
eine genaue Leistungseinstufung machen zu können, hat jeder die Möglichkeit,
an dem BK Waldenburg bei Patrick einen professionellen Laktattest zu
machen. Das Ergebnis fließt dann in den Trainingsplan mit ein. Nach
ein paar Monaten kann dann nochmals ein Laktattest gemacht werden, um
zu sehen, ob im richtigen Bereich trainiert wurde und um den
Trainingsplan entsprechend anzupassen.
Darüber
hinaus werden wir verschiedene Vorträge zum Thema Laufen anbieten. Geplant
ist auch ein Wochenende in Waldenburg mit Lauftraining, Kräftigung,
Massagen, Sauna, Grillen und mehr.
Was
ist mein persönliches Ziel als SPOC für das Werk Crailsheim?
-
Dass alle bis zum
Schluss dabei bleiben („Zero Losses“)
-
Dass wir als Team
zusammenwachsen
-
Dass wir viel Spaß
und Freude haben werden
-
Dass die
Laufbegeisterung ungebrochen bleibt
-
Dass das Werk
Crailsheim seinem Motto treu bleibt: „Be Crailsheim, be benchmark“
-
Dass wir dieses
„Stretch Goal“ erreichen
-
Dass Crailsheim seiner
Vision „One Step Beyond“ treu bleibt

- Dass wir alle
gemeinsam am 28. Oktober 2007 nach Frankfurt fahren, um mit vielen
anderen P&G Mitarbeitern aus ganz Deutschland am Wettkampf
teilzunehmen
Und
hier das erste Feedback ....
Und
die erste Herausforderung ...
Ich wünsche allen Teilnehmern viel
Erfolg!
Eure
Gabi Schirmer
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