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Sportlerherz - Leistungsherz

 

 








 

 

  
Sportlerherz - Leistungsherz - Athletenherz - oder ganz einfach Sportherz (englisch: athlete's heart) 

Unser Herz leistet grandioses: Pumpleistung 10000 Liter pro Tag!

Sportlerherz - Leistungsherz - Athletenherz - Das Herz von Paul Launer (copyright bei hobbylauf.de)
Das "Sportlerherz" bzw. "Sportherz"  von Paul Launer
Das Herz ist einfach gesagt ein "faustgroßer" Muskel. Wird das Herz durch regelmäßiges Training mehr oder minder beansprucht, so wird es ebenso mehr oder minder leistungsfähig sein. D.h. der Muskel wird sein Volumen dementsprechend vergrößern. Die Leistungsfähigkeit steigt, die Herzfrequenz wird im Regelfall sinken.

So haben nichttrainierte Menschen einen Ruhepuls von 60 bis 90 Schlägen in der Minute. Bei Ausdauersportlern liegt dieser oft im Bereich zwischen 35 und 50 Schlägen (bei mir liegt der Ruhepuls bei 40 bis 49 Schlägen - je nach Trainingsstand). Durch den verstärkten Herzmuskel ist beim Sport auch die Sauerstoffaufnahme größer. So ist logisch, dass ein trainierter Sportler bei gleicher Belastung einen wesentlich niedrigeren Puls hat als ein sogenannter "Stubenhocker". 

Dies hat wiederum zur Folge, dass ein vergrößertes Volumen (stärkerer Herzmuskel) und verbesserte Sauerstoffaufnahme mitentscheidend für die Lebensdauer eines Menschen sein kann. Die Lebensdauer des Herzens oder besser gesagt die genetische Grenze des Herzens ist nicht auf die Jahre sondern auf die Anzahl der Herzschläge begrenzt. So soll die genetische Grenze bei 3,2 Milliarden Herzschlägen liegen. Erst jetzt wird klar, wie wichtig die Herzfrequenz für die Lebensdauer des Menschen sein muss. Die Tatsache, dass ein "trainiertes Herz" und der dazu gehörende "trainierte" Organismus in der Ruhephase kaum mehr Energie benötigt wie ein untrainierter Herzmuskel, jedoch die Herzfrequenz niedriger ist, zeigt dass die Lebenserwartungen für den Sportler bezüglich des Herzens höher sein muss. 

Noch ein Beispiel: Unser Herz pumpt pro Tag ca.10000 Liter (zehntausend!!!) Blut durch unseren Körper! Ein untrainiertes Herz schlägt hierfür in der Minute zwischen 60 bis 90 Schlägen und ein trainiertes Herz benötigt für die gleiche Menge eben nur 35 bis 50 Schläge, weil das Volumen des Herzens, sprich die Leistungsfähigkeit einfach besser ist. 

Dennoch: Ausdauersportler müssen im Alter vorsichtig sein. Ein abruptes Aufhören im Training kann alles andere als Vorteilhaft für das Herz und den Organismus sein. Sehr oft kann eine unzureichende Blutversorgung und die dadurch geringere Sauerstoffversorgung im Alter tödlich sein. Deshalb ist es vor allem auch bei Leistungssportlern, Berufssportlern und Ausdauersportlern wichtig, dass sie nach und nach "abtrainieren", und so das Herz, die Organe und die Kreislaufsysteme auf die geringere Belastung gewöhnen lassen. 

Warnung: So sei es jedem Menschen und vor allem den übereifrigen Sportlern, die auf einen Wettkampf hintrainieren noch einmal, aber mal und aber mal gesagt: Bei der banalsten Infektion, Erkältung, Grippe usw. darf unser Herz, dass so viel leistet nicht beansprucht und gereizt werden! Das schlimmste was uns ereilen kann ist eine tödliche Herzmuskelentzündung oder auch bleibende Herzrhythmusschäden. Gönnen Sie auch Ihrem Herz und Ihrem Körper eine Pause. Gehen Sie zum Arzt, und erst wenn dieser Ihnen das grüne Licht für Ihren Lieblingssport wieder gibt, dann können Sie Gas geben. Niemals nach Empfindungen und Gefühl handeln! Denn noch einmal: Das Herz ist unser wichtigstes Organ und die Leistung dieses "Muskels" ist nahezu unfassbar, einfach grandios!

Deshalb sollte man auch eine Krankheit immer gut ausheilen. Nie zu früh mit dem Training anfangen! Leute seit vernünftig! Was soll das? Ob 1 Woche oder 2 Wochen Trainingsausfall - das ist so was von egal. Wer hier falsch handelt, der kann vielleicht niemals mehr trainieren!

Alle Angaben ohne Gewähr - ich bin kein Mediziner - sondern "nur" Ausdauersportler.

Quellen: sportlexicon.ch , Wikipedia, hessenweb.de (Medizinisches Lexikon), hotsport.ch ,Sportunterricht.de 

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  © 2008 Paul Launer
   
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   Zum Seitenanfang  Letzte Bearbeitung: 2008-01-20