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Bild von 2004

Bild von 2005 |
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Hallo Bruno!!!
Erst mal herzlichen Glückwunsch zu
Deinem grandiosen Lauf beim Swiss Alpin 2005 über 78,5 km. Mit Deiner
Zeit von 9:06:26 hast Du Dich um eine Stunde verbessert und zählst nun
wohl zu den besten Ausdauersportlern der Welt! Wer im ersten Viertel beim
härtesten und schwersten Marathon der Welt finished gehört da einfach
dazu!
Echt Super! Ich ziehe den Hut!
Von rund 1100 Teilnehmern und
Teilnehmerinnen Platz 274!!!
In der AK 50 von 178 Teilnehmern Platz
Nr. 27!!!
Beim schwersten Marathon der Welt!!!!
Mir bleibt die Spucke weg! Ich freue mich
schon, einen der besten Ausdauersportler beim Albmarathon in Schwäbisch
Gmünd begrüßen zu dürfen!
Gruss Paul
Bin auf Deinen Wettkampfbericht gespannt.
Deine Zeiten habe ich ja schon per Mail erhalten.....
Filisur
Keschhütte Dürrboden
Davos Total
30 km
23 km 11
km 14.5
km 78.5 km
Ziel 2005
2.50
3.30
1.45
1.20
9.30
Erreicht 2005
2.51
3.11
1.47
1.16
9.05
Vgl.
2004
2.58
3.50
1.51
1.25
10.04
In der 2. Etappe von Filisur bis zur
Keschhütte hast Du am meisten "Boden" gewonnen. Hier hast Du
mächtig zugelegt!
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Bruno
Braun aus der Schweiz berichtet vom Swiss Alpin 2004 Beim
Alpin-Marathon in Oberstaufen 2004 habe ich den Bruno kennen
gelernt. Er ist ein dufte Typ und ist ebenso ein begeisterter
Läufer. Eigentlich wollte ich den K 78 in Davos mit ihm zusammen
laufen. Aber geschäftliche Termine haben es leider verhindert. Hier
nun ein toller Bericht vom schwersten Marathon der Welt - dem Swiss
Alpin oder ganz einfach "liebevoll" SAM genannt wird. |
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Hoi
Paul
da
ich letzte Woche in
den Ferien war, konnte ich den versprochenen Bericht nicht früher
schicken.
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Bruno Braun kurz vor dem Start mit
seinem Hund.
Klick für ein größeres Foto.
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Meine Vorbereitung war ja
bekanntermassen nicht das Gelbe vom Ei, und
deshalb hatte ich auch eine Quittung für meine lausige
Vorbereitungerwartet. Die kam dann auch, so quasi ohne
Vorbestellung. Der Samstag war ein Tag aus dem Bilderbuch. Strahlend
blauer Himmel am Morgen und erst gegen Abend zog eine leichte Bewölkung
auf. Eine Idee zu heiss für mich, das war mir bereits vor dem Start
klar. Die ersten 30 km von Davos nach Filisur brachte ich planmässig
hinter mich, d.h. 3 Stunden geplant, 2.58 Durchlaufzeit in Filisur.
Jeden Meter konnte ich hier geniessen, und dieser
Streckenabschnitt bietet landschaftlich Einzigartiges. Geniessen
konnte ich also beinahe jeden Meter, glaubte mich gut zu verpflegen
und konnte interessante Kontakte pflegen. In diesem
Streckenabschnitt hatte ich
verschiedentlich kleinere muskuläre Beschwerden, mal hier,
mal da, aber es
ging wieder vorbei. Die Magenprobleme akzentuierten sich zunehmends,
aber denen schenkte ich keine besondere Beachtung. Kurz und gut: die
Strecke von Davos nach Filisur ist eine wunderschöne Einlaufstrecke
für das Kommende.
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Bruno Braun kurz vor dem Start
Klick für ein größeres Foto.
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Nach Filisur spürte ich meine Kräfte
schwinden, und das vor gut 1.600
Höhendifferenz bis zur Kesch Hütte. Beim bergauflaufen (-gehen)
hatte ich keine Kraft, ich wollte auch nicht forcieren und Kräfte
sparen. Dass aber
keine Krafte mehr da waren, das wurde mir erst zwischen Bergün und
der
Keschhütte bewusst. Ich schlich mich buchstäblich zur Keschhütte
hoch, wurde von unzähligen Läufern überholt und stellte mir so die
weitere Entwicklung meines Abenteuers bis Davos vor. Gehen war
angesagt. Geplant
war von Filisur zur Kesch Hütte 3 1/2 Stunden, ich brauchte
geschlagene 4 Stunden da hoch, allerdings mit einem Tenuewechsel vor
Bergün und einer gut
5-minütigen Rast an einer Verpflegungsstelle. Vor der Keschhütte auf
gut 2.500 m. ü. Meer ereilten mich dann noch Muskelkrämpfe an beiden
Waden, da
ich nicht in einen Bergbach treten wollte... Jetzt war mir klar, dass
ich mir auf der Kesch Hütte eine Massage gönnen wollte. Die Liegen
waren alle ausgebucht, also warten. Bisher hatte ich auf meinen
Fahrplan gute 30 bis
40 Minuten eingebüsst. Die Masseuse meinte, dass ich butterweiche
Muskeln
hätte und sie bisher noch keine Weicheren massiert hätte. Ich sollte
einfach mehr Boullion trinken, dann käme es schon gut. Gesagt, getan,
der Lauf begann von Neuem.
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Foto von Filisur
In Filisur merkte Bruno, dass seine
Kräfte schwinden....
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Bei diesen herrlichen Fotos muss doch
ein jeder Läufer Lust bekommen. Klick
für ein größeres Bild
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Von der Kesch Hütte herüber zum
Scalettapass ist es ein ständiges auf und
ab und auf dem Bergweg schwierig, Läufer zu überholen. Jetzt begann
für mich der 3. Lauf und sollte für mich der schönste werden. Wie
neu geboren flog ich buchstäblich zum Scalettapass hinüber und
konnte Läufer um Läufer
überholen. Beim Scalettapass dachte ich, jetzt gönnst Du Dir
nochmals eine gut 10-minütige Massage. Auf den Dürrboden hinunter
flog ich buchstäblich hinunter und konnte wiederum zahlreiche Leute
überholen. Vom Dürrboden nach Davos waren es noch gute 15 km, und
diesen Teil konnte ich in einem 5.50er
Schnitt deutlich unter Plan laufen. Das war ein wirklicher Genuss,
nach rund 9 Stunden noch Reserven freilegen zu können und absolut
beschwerdefrei das Dischmatal hinunter Richtung Davos zu laufen. Gegen
Schluss war es dann doch noch ein Beissen, weil ich wenigstens unter
10.30 Stunden einlaufen
wollte. Dass meine Nettozeit schliesslich bei 10.25.54 stoppte, war im
Ziel absolute Nebensache, nur eine tiefe Freude, Dankbarkeit und
Genugtuung über das Erlebte war vorhanden. Dieses Gefühl ist
unbeschreiblich, das musst Du selber erleben!
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für ein größeres Bild!
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Hier
meine Daten der effektiven Laufzeiten:
Streckenabschnitt
km Zeit
Zeit
D-Puls
Plan
Ist
Davos
- Fulisur
30 3.0
2.58
136
Filisur
- Kesch-Hütte
23 3.30
3.50
138
Kesch-Hütte
- Dürrboden 11
2.0 1.51
127
Dürrboden
- Davos
14.5 1.30
1.25
133
Total
78.5 10.0
10.04
131
(inkl. Ruhezeiten)
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großes
Bild klick
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Meine
Ruhezeiten
vor
Bergün Tenuwechsel
00.05
(in Laufzeit enthalten)
vor
Kesch-Hütte Verpfl.pause
00.05
(in Laufzeit enthalten)
Kesch-Hütte
Massage
00.09
Scaletta:
Massage
00.07
Total
Ruhezeiten
00.26
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großes
Bild
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Wenn
ich den Mittelteil besser im Griff gehabt hätte, dann wäre eine Zeit
zwischen 09.30 und 09.50 jederzeit
dringelegen. Aber Davos zählt nicht
primär die Zeit sondern einzig und
allein das Finishen, und ich bin jetzt ein
SAM K78-Finisher.
Ich
weiss, Du möchtest mir gratulieren. Kannst Du gerne machen und mir gelegentlich
ein Bier offerieren.
Also,
Paul, lass gelegentlich wieder mal was von Dir hören. Ich mache jetzt
eine läuferische Pause und
geniesse vor allem biken mit unserem Hund oder ein
bisschen inlinen.
Alles
Gute und herzliche Grüsse aus der Schweiz.
Bruno
Braun
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