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Profil: Wir werden auf dieser historischen Route von Andalusien, über die „Dehesas" (Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura nach Kastilien und Galicien fahren/wandern, wobei wir die landschaftlich und kulturhistorisch wichtigsten Teilstücke ausgesucht haben. Jeden Tag sind wir zwischen 5 und 8 h (20-33km) unterwegs und besichtigen alle interessanten Städte und Monumente, die am Wege liegen. Es handelt sich also um eine anstrengende, aber technisch einfache Tour mit nicht allzu großen Höhenunterschieden. Wir werden in den traditionellen (oft einfache aber korrekte) Hotels des Weges unterkommen und dort die landestypische Küche genießen. 1. Tag: Anreise an die Costa Brava/ Llançà. 2. Tag: Llança - Nähe Albacete. 3. Tag: Ankunft in Sevilla und Stadtrundgang durch die Haupstadt Andalusiens. Wie viele andere andalusische Städte ist Sevilla durch maurische Herrschaft und die christliche „Reconquista" (Wiedereroberung) geprägt. Das manifestiert sich besonders im Kontrast zwischen der größten Kathedrale Spaniens im spätgotischen Stil und der Giralda, dem Turm der alten Hauptmezquita der Stadt. Dann gehts ins „Barrio de Santa Cruz", dem alten Judenviertel. Übernachtung, Abendessen in Sevilla. 4. Tag: 1. Etappe: Monesterio - Fuente de Cantos - Calzadilla de los Barros. Die Glocken der famosen „Giralda" von Sevilla sind auf dem gleichen Weg hier her gebracht worden, den wir jetzt nach Norden wandern und radeln. Die erste Etappe führt uns, zuerst mit dem Bus, aus dem fruchtbaren Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena", wo wir die Provinz von Sevilla verlassen und dann kurzzeitig in Huelva sind, um kurz hinter Santa Olalla in die Extremadura überzuwechseln. Unser Wanderung führt uns einfach und relativ flach auf Wirtschaftswegen und Pfaden durch Feldlandschaften und Olivenhaine. (27 km). Übernachtung in Zafra. 5. Tag: 2. Etappe: Embalse de Proserpina – Alcuéscar. Vor der Wanderung besichtigen wir die der Römerstadt Mérida mit ihrer bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater. Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns auf wenig befahrenen Landstraßen und Forstwegen durch die Dehesas, entlang Weideflächen und über verschlafene Dörfer nach Alcuescar, das uns mit seiner westgotischen Basilika aus 6. Jahrhundert erwartet (28 km). Abends Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärter Stadtkern einer der schönsten ganz Spaniens ist. Hier leben arabische, mittelalterlich und Renaissance-Einflüsse zusammen. Besonders hervorzuheben: die berühmte maurische Zisterne im Untergeschoss des Alcázars (Festung). Abendessen und Übernachtung in Cáceres. 6. Tag: 3. Etappe (2 Teilstücke): Zum Castillo de Monfragüe und nach Bustransfer über den Béjarpass (insgesamt 20 km). Morgens wandern wir im Naturpark Monfragüe in der Tajo-Schlucht. Auf schönen Walwegen durchqueren wir den hier noch erhaltenen typischen Wald aus Stein- und Korkeichen bis zum Schloss von Monfragüe. Der Naturpark schützt diese Urlandschaft, die eine reiche Fauna beheimatet. Es sind die der Mönchsgeier, der schwarze Storch und der Luchs hervorzuheben (11- 15 km). Nach der Mittagspause geht unsere zweite Teiletappe von Baños de Montemayor zum Puerto Bejar (4 km) und noch etwas weiter Richtung Béjar. Auf der alten Römerstraße wandern wir aus der Extremadura nach Kastilien und seiner „Meseta".(6-10 km). Übernachtung und Abendessen in Béjar. 7. Tag: 4. Etappe: Puerto de Béjar - Fuenterroble de Salvatierra. Heute haben wir eine sehr schöne, von den Landschaftsbildern sehr abwechslungsreiche Etappe auf Waldwegen, Pisten, Pfaden und wenig befahrenen Asphaltsträßchen durch Kastanien- und Buchenwälder, Hecken- und Weidelandschaften, z.T. auf der alten römischen Heerstraße, wovon einige römische Meilensteine künden (30 km). Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch hier mischen sich wieder alle großen Kunst- und Architekturschulen, vor allem die Gotik, die Romanik und die Renaissance. Pflichtbesuche: die historische Universität und die 2 Kathedralen. Abendessen und Übernachtung in Salamanca. 8. Tag: 5. Etappe: El Cubo de la Tierra del Vino - Zamora. Es ist eine lange, aber wenig anstrengende Etappe, die uns auf Feldpisten und Flurbereinigungswegen durch offene Felder- und Weidenlandschaft sowie weite Dehesas und Heckenlandschaft führt. Immer etwas abfallend wandern wir durch unbewohntes Gebiet ins Duero-Tal nach Zamora (30 km) Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens. Abendessen und Übernachtung in Zamora. 9. Tag: 6. Etappe: Wandern: Tábara - Camarzana de Tera. Von Tábara mit seiner schönen Klosterkirche wandern wir auf Feldpisten durch weite Felder, lockere Eichenwälder und Wiesenlandschaften sowie Weinbergen und Flussauen weiter Richtung Norden. Es wird nun wieder hügeliger und wir überwinden mehrere leichte Anstiege. Wir verlassen auf dieser Etappe die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und wandern auf der motzarabischen Route Richtung Santiago. (30 km). Weiterfahrt nach Puebla de Sanabria mit schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage. Abendessen und Übernachtung in Puebla de Sanabría. 10. Tag: 7. Etappe: Padornelo – A Canda. Heute erwartet uns eine abwechslungsreiche Wanderung auf Pfaden, Waldwegen und gerölligen Bergwegen durch Heidelandschaft, Wälder und Wiesen mit weiten Ausblicken in die grandiose Bergwelt vonSanabria. Wir sind am Südrande dieses kleinen Gebirges, das auch wieder über 2000 m hoch ist unterwegs und haben einen längeren Anstieg zu überwinden, der uns aus Kastilien nach Galizien führt. (21 km). Abendessen und Übernachtung in A Gudiña.
13. Tag: Stadtrundgang durch Santiago: Zuerst umrunden wir die Kathedrale mit ihren 4 Plätzen, um sie aus allen Perspektiven wahrzunehmen. Vom Hauptplatz dem „Obradoira" aus haben wir die barocke Fassade der romanischen Kathedrale, der grössten Spaniens vor uns. Wir treten durch den famosen „Pórtico de la Gloria" ein, wo der Sündenerlass nach dem langen Pilgerweg erreicht ist. Möglichkeit, an der Pilgermesse teilzunehmen. Weiterfahrt nach Suances oder Santillana de Mar. 14. Tag: Zur Zwischenübernachtung über Biarritz - Bordaux - nach Frankreich. 15. Tag: Heimreise vorbei an Paris - Reims - Metz zu den Ausgangsorten. Hinweis: Die Reise wird in
Verbindung mit unserer Radreise
Via Plata durchgeführt.
Leistungen • Fahrt im Fernreisebus mit Wc,
Klimaanlage, Bordküche usw. Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen. Mindestteilnehmerzahl: 22 Personen
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Letzte Bearbeitung: 2010-11-05 - © 2010 Paul Launer |
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