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Wandern auf der Via Plata oder Silberstraße

Der Jakobsweg von Sevilla bis Santiago de Compostela

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Weitere schöne Wanderreisen von Launer-Reisen gibt es hier: 

In römischer Zeit handelte es sich um die Straße XXIV, die einst „Emerita Augusta", heute Mérida, mit „Asturica Augusta", heute Astorga verband. Es war die wichtigste Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor diente diese Route als großer Handels- und Viehweg. Nach den Römern benutzten auch die arabischen Eroberer der iberischen Halbinsel diese von den Römern gepflasterte Straße und nannten sie eben „gepflasterte Strasse" oder Bal’latta, was dann „falsch" ins spanische als „Ruta de la Plata" übernommen wurde. Auf dieser Straße bildeten sich die im Mittelalter die wichtigsten und vor allem die schönsten Städte Spaniens heraus: im Süden Sevilla, dann Mérida, Cáceres, Salamanca, Sanabria etc., einige von ihnen sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Auch war und ist die Ruta de la Plata der Südzugang zum Jakobsweg und damit nach Santiago de Compostela, so dass in der Neuzeit die Silberstraße auf über 1000 km von Sevilla nach Santiago de Compostela führt.



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Der Jakobsweg hat viele Routen. Die Strecke von Le Puy en Velay bis in die Pyrenäen zählt zur schönsten Pilgerroute in Frankreich. Erleben Sie ein intensives Natur und Kulturerlebnis. Der Chemin-St.-Jacques verläuft auf der historischen Route der Via Podiensis und gilt als eine der wichtigsten Routen der Jakobspilger. Der Weg ist das Ziel und dieser Weg mündet bei St. Jean Pied-de Port in den Hauptweg, den Camino. Wir haben diese Tour auch als Ergänzung zu unserer Wandertour von Pamplona nach Santiago erstellt. Freuen Sie sich auf Vulkanlandschaften, liebliche Flussläufe, sanfte Hügelketten aber auch tiefe Schluchten und herrliche Berg- und Wanderwege und auf die Städte Le Puy, Congues, Moissac aber auch das Endziel St. Jean-Pied-de-Port versprechen viel Kultur. Unsere Kunden aus dem Jahr 2009 waren von dieser Tour begeistert!

Profil: Wir werden auf dieser historischen Route von Andalusien, über die „Dehesas" (Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura nach Kastilien und Galicien fahren/wandern, wobei wir die landschaftlich und kulturhistorisch wichtigsten Teilstücke ausgesucht haben. Jeden Tag sind wir zwischen 5 und 8 h (20-33km) unterwegs und besichtigen alle interessanten Städte und Monumente, die am Wege liegen. Es handelt sich also um eine anstrengende, aber technisch einfache Tour mit nicht allzu großen Höhenunterschieden. Wir werden in den traditionellen (oft einfache aber korrekte) Hotels des Weges unterkommen und dort die landestypische Küche genießen.

1. Tag: Anreise an die Costa Brava/ Llançà.

2. Tag: Llança - Nähe Albacete.

3. Tag: Ankunft in Sevilla und Stadtrundgang durch die Haupstadt Andalusiens. Wie viele andere andalusische Städte ist Sevilla durch maurische Herrschaft und die christliche „Reconquista" (Wiedereroberung) geprägt. Das manifestiert sich besonders im Kontrast zwischen der größten Kathedrale Spaniens im spätgotischen Stil und der Giralda, dem Turm der alten Hauptmezquita der Stadt. Dann gehts ins „Barrio de Santa Cruz", dem alten Judenviertel. Übernachtung, Abendessen in Sevilla.

4. Tag: 1. Etappe: Monesterio - Fuente de Cantos - Calzadilla de los Barros. Die Glocken der famosen „Giralda" von Sevilla sind auf dem gleichen Weg hier her gebracht worden, den wir jetzt nach Norden wandern und radeln. Die erste Etappe führt uns, zuerst mit dem Bus, aus dem fruchtbaren Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena", wo wir die Provinz von Sevilla verlassen und dann kurzzeitig in Huelva sind, um kurz hinter Santa Olalla in die Extremadura überzuwechseln. Unser Wanderung führt uns einfach und relativ flach auf Wirtschaftswegen und Pfaden durch Feldlandschaften und Olivenhaine. (27 km). Übernachtung in Zafra.

5. Tag: 2. Etappe: Embalse de Proserpina – Alcuéscar. Vor der Wanderung besichtigen wir die der Römerstadt Mérida mit ihrer bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater. Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns auf wenig befahrenen Landstraßen und Forstwegen durch die Dehesas, entlang Weideflächen und über verschlafene Dörfer nach Alcuescar, das uns mit seiner westgotischen Basilika aus 6. Jahrhundert erwartet (28 km). Abends Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärter Stadtkern einer der schönsten ganz Spaniens ist. Hier leben arabische, mittelalterlich und Renaissance-Einflüsse zusammen. Besonders hervorzuheben: die berühmte maurische Zisterne im Untergeschoss des Alcázars (Festung). Abendessen und Übernachtung in Cáceres.

6. Tag: 3. Etappe (2 Teilstücke): Zum Castillo de Monfragüe und nach Bustransfer über den Béjarpass (insgesamt 20 km). Morgens wandern wir im Naturpark Monfragüe in der Tajo-Schlucht. Auf schönen Walwegen durchqueren wir den hier noch erhaltenen typischen Wald aus Stein- und Korkeichen bis zum Schloss von Monfragüe. Der Naturpark schützt diese Urlandschaft, die eine reiche Fauna beheimatet. Es sind die der Mönchsgeier, der schwarze Storch und der Luchs hervorzuheben (11- 15 km). Nach der Mittagspause geht unsere zweite Teiletappe von Baños de Montemayor zum Puerto Bejar (4 km) und noch etwas weiter Richtung Béjar. Auf der alten Römerstraße wandern wir aus der Extremadura nach Kastilien und seiner „Meseta".(6-10 km). Übernachtung und Abendessen in Béjar.

7. Tag: 4. Etappe: Puerto de Béjar - Fuenterroble de Salvatierra. Heute haben wir eine sehr schöne, von den Landschaftsbildern sehr abwechslungsreiche Etappe auf Waldwegen, Pisten, Pfaden und wenig befahrenen Asphaltsträßchen durch Kastanien- und Buchenwälder, Hecken- und Weidelandschaften, z.T. auf der alten römischen Heerstraße, wovon einige römische Meilensteine künden (30 km). Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch hier mischen sich wieder alle großen Kunst- und Architekturschulen, vor allem die Gotik, die Romanik und die Renaissance. Pflichtbesuche: die historische Universität und die 2 Kathedralen. Abendessen und Übernachtung in Salamanca.

8. Tag: 5. Etappe: El Cubo de la Tierra del Vino - Zamora. Es ist eine lange, aber wenig anstrengende Etappe, die uns auf Feldpisten und Flurbereinigungswegen durch offene Felder- und Weidenlandschaft sowie weite Dehesas und Heckenlandschaft führt. Immer etwas abfallend wandern wir durch unbewohntes Gebiet ins Duero-Tal nach Zamora (30 km) Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens. Abendessen und Übernachtung in Zamora.

9. Tag: 6. Etappe: Wandern: Tábara - Camarzana de Tera. Von Tábara mit seiner schönen Klosterkirche wandern wir auf Feldpisten durch weite Felder, lockere Eichenwälder und Wiesenlandschaften sowie Weinbergen und Flussauen weiter Richtung Norden. Es wird nun wieder hügeliger und wir überwinden mehrere leichte Anstiege. Wir verlassen auf dieser Etappe die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und wandern auf der motzarabischen Route Richtung Santiago. (30 km). Weiterfahrt nach Puebla de Sanabria mit schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage. Abendessen und Übernachtung in Puebla de Sanabría.

10. Tag: 7. Etappe: Padornelo – A Canda. Heute erwartet uns eine abwechslungsreiche Wanderung auf Pfaden, Waldwegen und gerölligen Bergwegen durch Heidelandschaft, Wälder und Wiesen mit weiten Ausblicken in die grandiose Bergwelt vonSanabria. Wir sind am Südrande dieses kleinen Gebirges, das auch wieder über 2000 m hoch ist unterwegs und haben einen längeren Anstieg zu überwinden, der uns aus Kastilien nach Galizien führt. (21 km). Abendessen und Übernachtung in A Gudiña.

Monte do Gozo - Radreise - Fahrradreise Jakobsweg

11. Tag: 8. Etappe: Laza - Xunqueira de Ambía (mit der Möglichkeit, in Vilar do Barrio Schluß zu machen) Heute steht eine anspruchsvolle Mittelgebirgsetappe zwischen 500 und knapp 1000 m Meereshöhe mit einigen steilen Anstiegen auf dem Programm. Wir wandern auf Bergwegen und Pfaden durch heideähnliche Landschaften, kleine Wälder und Heckenzonen und an alten Weilern und ursprünglichen Dörfchen vorbei. Nach der Überwindung des Sanabria-Gebirges sind wir aus der trockenen Meseta kommend nun im feuchten und üppig grünen Hügelland Galizien angelangt, das vom atlantischen Wetter dominiert ist (33 km). Wenn uns Zeit bleibt, machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Brücke über den Miño. Dann geht es noch 50 km mit dem Bus nach Lalín weiter. Abendessen und Übernachtung in Lalín.

12. Tag: 9. Etappe: Puente Ulla - Santiago de Compostela. Die letzte Etappe zum großen Ziel führt uns auf Forst- und Waldwegen und asphaltierten Sträßchen durch Kultur- und Waldlandschaften und über typische galicische Streusiedlungen mit ihren kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher). Wir wandern über mehrere leichte Anstiege und am Schluss an der Flanke des Pico Sacro (Heilger Berg der Galicier) vorbei Richtung Santiago (21 km). Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittag in Santiago zur freien Verfügung. Übernachtung und Abendessen in Santiago.

13. Tag: Stadtrundgang durch Santiago: Zuerst umrunden wir die Kathedrale mit ihren 4 Plätzen, um sie aus allen Perspektiven wahrzunehmen. Vom Hauptplatz dem „Obradoira" aus haben wir die barocke Fassade der romanischen Kathedrale, der grössten Spaniens vor uns. Wir treten durch den famosen „Pórtico de la Gloria" ein, wo der Sündenerlass nach dem langen Pilgerweg erreicht ist. Möglichkeit, an der Pilgermesse teilzunehmen. Weiterfahrt nach Suances oder Santillana de Mar.

14. Tag: Zur Zwischenübernachtung über Biarritz - Bordaux - nach Frankreich.

15. Tag: Heimreise vorbei an Paris - Reims - Metz zu den Ausgangsorten.

Hinweis: Die Reise wird in Verbindung mit unserer Radreise Via Plata durchgeführt.
Die Erfahrung zeigt, dass es eine gute Kombinationsvariante ist.

 

Leistungen

• Fahrt im Fernreisebus mit Wc, Klimaanlage, Bordküche usw.
• 14 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/Wc
• durchgehende Reiseleitung/Betreuung
• Stadtführungen Sevilla, Salamanca und Santiago
• Pilgerausweis
• Gepäcktransport während der Reise

Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Mindestteilnehmerzahl: 22 Personen

Reisepreis im Doppelzimmer    
Einzelzimmerzuschlag   
 

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Die wichtigsten Stichwörter dieser Reise: Wndertour Via de la Plata oder Silberstraße, Wandern auf dem Jakobsweg von Sevilla bis Santiago de Compostela in 15 Tage, Ruta de la Plata, Wandertour auf die Silberstraße von Sevilla nach Santiago, Olalla – Zafra , Almendralejo – Aldea de Cano, zum Naturpark Monfragüe, Monfragüe, Béjar,  Salamanca – Zamora, Castrotorafe – Mombuey, Puebla de Sanabria – A Gudiña, Lalín, Kombinationsreise mit unserer Radtour Via Plata, Stadtführung mit Ortskundigen Guide in Burgos, Leon und Santiago, Wandern auf kleinen Nebenstraßen, Wandern durch Kultur- und Waldlandschaften. 

 

   
 

 
  Letzte Bearbeitung: 2012-03-06   -   © 2010 Paul Launer
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