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1. Tag: Anreise -
Guten Tag bzw. Bonjour, Frankreich. Über die Autobahn vorbei an
Karlsruhe – Mühlhausen – durch das Burgund – Rhone-Tal – Lyon
nach Le Puy-en-Valay. Bereits bei der Anreise nach Le Puy sind wir vom
Stadtbild beeindruckt mit Kathedrale Notre-Dame-de-France und dem 88 m
hohen Volkannadelfelsen „Rocher St.-Michel", dem markanten
Wahrzeichen von Le Puy. Nach dem wir uns die Stadt einwenig angeschaut
haben beziehen wir uns Hotel im Raum Le Puy.
2. Tag: Le Puy –
Aumont-Aubrac 22 km oder 31 km oder 38 km. Nach einem zeitigen Frühstück
bringt unser Bus Sie über Sauges, berühmt durch die Bestie von
Gevaudan, in die Nähe von Falzet. Auf den Spuren der Tempelrittern
werden wir über ein altes Landgut aus dem 13. Jhd. Und dem Domaine du
Sauvage wandern, einem Höhenzug, der am Col d`d Hospitalet 1304 Höhenmeter
erreicht. Nach stetigen gemütliche Abstieg erreichen wir St.
Alban-sur-Limagnole nach 22 km. Im Ort gibt es übrigens auf der linken
Seite, nähe der Kirche eine gute Bäckerei, die das beste Mandelgebäck
auf dem ganzen Jakobsweg backt. Weiter führt unsere Route in Richtung
Massiv Central. Über Les Estrets (sie haben jetzt 31 km) gelangen wir
fernab vom Autoverkehr über schöne Waldwege mit Blicken auf die Berge
der Margaride nach Aumont-Aubrac. Übernachtgung im Raum Aumont-Aubrac.
3. Tag: Aumont-Aubrac
- Estaing - Conques 18 km. Mit dem Bus durch die schöne Bergwelt über
den Col d‘Aubrac (höchster Punkt unserer Reise) mit herrlichen
Ausblicken hinunter ins Lot-Tal. In der Nähe von St.-Come d‘Olt
starten wir unsere Wanderung. In schöner und abwechslungsreicher
Strecke abseits des Straßenverkehrs - teilweise entlang des Lots
gelangen wir nach Espalion. Hier sehen wir die Pilgerbrücke und weiter
geht es über den Jakobsweg zu einem der schönsten Orten nach Estaing.
Hier wartet unser Bus auf Sie. In herrlicher Fahrtstrecke bringt Sie
unser Bus auf kleinen Straßen mit tollen Ausblicken zum bedeutendsten
Ort unserer Reise nach Conques. Hier Aufenthalt und Besichtigung der berühmten
Benediktiner-Abtei. Anschließend Fahrt zum Hotel. Ankunft erst gegen
20.00 Uhr im Hotel.
4. Tag: Conques
– Cahors 30 km/9 km. In Figeac, einem netten Ort mit gotischen Bürgerhäusern
und Stadtpalästen starten wir unsere heutige Etappe. Der heutige Tag
wird Sie durch Hochweiden führen und sie werden mehr Schafe als Bäume
sehen. Ferner werden Sie „Cazelles», das sind steinerne Hütten der
Schäfer, kennen lernen. Nach 5,5 km schauen wir mal in die Dorfkirche,
ob hier noch immer die 2 Mönche in Form von lebensechten Puppen auf der
Empore sitzen und auf uns gläubige Jakobspilger herunterschauen. Durch
die karge Kalkhochfläche des Quercy haben wir heute viel Zeit unsere
Gedanken schweifen zu lassen. Ferner werden wir mit der „Megaltih-Kultur»,
den steinzeitlichen Dolmen Bekanntschaft machen. Ziel unserer heutigen
Wanderung ist Cajarc. Von hier geht es mit unserem Bus weiter in den
Raum Cahors zur nächsten Übernachtung.
5. Tag: Cahors – Lectoure 25,5 km. Die Pont Valentré, das
Wahrzeichen von Cahors mit ihren acht Bögen und drei Türmen eine der
besterhaltenen Brücken des Mittelalters dürfte heute ein besonderer Höhepunkt
sein. Mit unserem Bus fahren wir bis nach Lauzerte. Hier starten wir
heute unsere Wanderung mit einem steten auf und ab – an einem Bach
entlang – geht es heute „unspektakulär" ins milde Tal der
Garonne nach Moissac. Ein Stopp an der Abteikirche Saint-Pierre mit
herrlichen Kreuzgang und 76 Arkadenbögen aus dem 11 Jhd. ist ein
Meisterwerk mittelalterlicher Kunst. Mit unserem Bus erreichen wir das
Etappenziel Lectoure am Abend. Übernachtung im Raum Lectoure.
6. Tag: Lectoure
– Aire-Sur-L`Adour 34,5 km/18 km. Lectoure, eine der ältesten
Ortschaften auf unserem Weg und Bischofssitz hat heute noch eine berühmte
Kathedrale Saint-Gervais. In Condom der Region Midi-Pyrénées starten
wir an der berühmten Cathedrale Richtung Westen um in Larresingle,
welches auch als kleines „Carcassonne de Gers" bezeichnet wird,
dem besterhaltenen Bergdorf der Region einen Fotostopp einlegen. Weiter
geht es zum Flüsschen Osse, wo Sie die sehenswerte Pont d`Artigues,
eine romanische Brücke überqueren werden. Durch Weinberge – netten
Naturwege geht es Richtung Etappenziel nach Eauze, der Hauptstadt des
bekannten Traubenbrandes Armagnac, vielleicht ein Mitbringsel vom Chemin
St. Jacques? Am Abend erreichen wir unser Etappenziel im Raum Aire-Sur-L´Adour,
wo sich die Kirche Église Sainte-Quitterie d’Aire – ein
Weltkulturerbe befindet.
7. Tag:
Aire-Sur-L`Adour – Orthes. 16km/29 km. Der Weg ist das Ziel – so heißt
es bei den Jakobspilgern. Und unser Ziel sind die Pyrenäen mit dem
Hauptort St.Jean-Pied-de-Port, die wir bereits heute bei gutem Wetter
erblicken werden. Bei Miramont-Sensacq gelangen wir auf den Jakobusweg
und haben bei gutem Wetter bereits Blick auf die Pyrenäen. Von hier
steigen wir hinab nach Pimbo mit der von Karl dem Großen gegründeten
Benediktinerabtei und der bemerkenswerten Kirche Eglise Saint-Bartelémy
mit romanischen Portal ist eine kleine Pause nach 10 Kilometer Fußmarsch
willkommen. In Arzacq-Arraziguet mit schönen Arkadenhäusern haben wir
eine weitere Pause eingeplant. Sie befinden sich nun im „Béarn",
dem Département Pyrénées-Atlantique. Besonders das milde Klima findet
in weiten Maisfeldern und ausgiebigem Weinanbau seinen Ausdruck wir
wandern durch kleine Weiler bis uns der Bus in der Nähe von Larreule
aufnimmt. Übernachtung im Raum Orthes.
8. Tag: nach
St-Jean-Pied-de Port 15 km. Die Spannung steigt – die Pyrenäen immer
im Blick – heute erreichen wir unser Ziel den schönen Ort
St-Jean-Pied-de Port. Es geht bergauf – aber die Steigung ist für uns
nach vielen Tagen des „auf und ab" überhaupt kein Problem mehr.
In Larceveau starten wir unsere letzte Wanderetappe, die uns über St.
Jean-Le-Vieux zum Ziel führt. Am späten Nachmittag „ziehen wir"
über das Stadttor St-Jacques in die Stadt ein. Am Pilgerbüro holen wir
unseren letzten Stempel für unseren Pilgerausweis. In St-Jean-Pied de
Port treffen wir übrigens nun auf unsere weitere Gruppe „Jakobsweg
bzw. Camino" die von Pamplona bis nach Santiago wandert. Sie
steigen auf die nächste Gruppe um bis nach Santiago weiter wandern. Der
Bus bringt Sie heute nach Pamplona.
9. Tag: Pamplona
– Logrono (ca. 26/36 km) Wanderung von Cizur Menor über den
Puerto del Perdon, dem Berg der Windmühlen nach Eunate (Besuch der
wunderschönen Templerkirche Eunate) und Puente la Reina. ca. 26 km mit
450 Höhenmetern auf Feldwegen und Pfaden. Wer jetzt noch fit ist darf
den Weg über Maneru bis nach Cirauqui durch eine weiterhin malerische
Landschaft erwandern. (10 km mehr und weitere 250 Höhenmeter).
Bustransfer nach Logrono.
10. Tag: Logrono
– Burgos (ca. 19/26 km) Wir fahren von Logrono mit dem Bus über
Santo Domingo de la Calzada (berühmt durch das Hühnerwunder) in die Nähe
von in die Nähe von Villafranca Montes de Oca – Von hier wandern wir
auf dem Camino abseits jeglichen Verkehrs auf herrlichen Wegen über San
Juan de Ortega (Klosterkirche und daneben eine gute Bodega mit Möglichkeit
zur Einkehr) Wer nicht mehr weiter wandern möchte kann hier auf unseren
Bus umsteigen. Weiter nach Atapuerca. Vorwiegend Wald- u. Feldwege durch
Pinienhaine, Macchia und hügeliges Gelände. Gesamthöhenmeter an
diesem Tag: Ca. 350 bis 400. Anschließend geht es mit dem Bus nach
Burgos zum Quartier. Am Abend erwartet Sie noch eine Stadtführung durch
Burgos mit der berühmten Kathedrale, welche die schönste Nordspaniens
ist.
11. Tag: Burgos
– Carrion de los Condes (ca. 24/30 km) Von Tardajos starten wir
unsere lange Wanderung. Die Landschaft wird flacher, übersichtlicher,
aber auch karger und ärmlicher. Doch der Weg wird deshalb nicht
einfacher für uns. Über Hornillos del Camino kommen wir nach Hontanas.
Hier wartet der Bus auf Sie für eine Pause. Wenn Ihnen 24 Kilometer
reichen, dann nehmen Sie den Bus. Wenn Sie noch weiter wandern möchten,
dann ist der Fußmarsch über das Kirchlein St. Anton nach Castrojeriz
eine wunderschöne Tour. Gesamthöhenmeter der Tagestour: ca. 350.
Von hier Fahrt über Fromista (romanische Kirche San Martin) bis zum
Quartier nach Carrion de los Condes.
12. Tag: Carrion
de los Condes – Leon (ca. 20/30 km) Nach Carrion haben wir eine
bolzgerade Strecke und wenn das Wetter prima ist, können wir die
grenzenlose Horizonte mit den Gedanken greifen. Eine karge Strecke,
nicht unbedingt schön, aber faszinierend. Nach Sahagun machen wir
Mittagspause bevor Sie am späten Nachmittag das hiesige
„Pilgerlehmhaus" in Burgo el Ranero kennenlernen, wo wir uns natürlich
einen der begehrten Stempel für unseren Pilgerausweis holen. Gesamt-Höhenmeter:
ca. 200.
Dann geht es weiter nach Leon zur Übernachtung. Am späten Nachmittag
werden wir von einem Stadtführer in Leon begrüßt. Wir sehen vor allem
die Kathedrale, den Gaudipalast und das ehemalige Pilgerkloster San
Marcos (heute Parador) mit seiner reich geschmückten Fassade.
13. Tag: Leon
– die Königsetappe – Ponferrada (ca. 18/24 km) Frühstück,
heute erwartet Sie ein langer Tag mit tollen Ausblicken, die Königsetappe
auf unserer Route nach Santiago. Mit dem Bus geht es zuerst nach Astorga,
wo wir den bekannten Bischofspalast von Gaudi sowie die Kathedrale
kennen lernen. Weiter bis ins Museumsdorf Castrillo de Polvazares. Hier
ebenso Aufenthalt und Besichtigung. Über Feldpisten und Feldwege durch
Hügellandschaft mit Feldern, Weinbergen und Wäldern wandern wir in
einzigartig schöner Strecke hinauf zum Cruz de Ferro. Freuen Sie sich
auf eine grandiose Wandertour. Wer noch genügend Kraft in den Beinen
hat läuft abwärts bis zum berühmten Bergdorf Acebo. Gesamthöhenmeter
bis Cruz de Ferro ca. 400. Bis Acebo noch einmal ca. 80 Höhenmeter. Mit
dem Bus nach Ponferrada zur Übernachtung. Bevor wir das Hotel beziehen
machen wir noch, wenn Zeit ist an der berühmten Templerburg einen Halt.
14. Tag: Ponferrada
– Sarria (ca. 20 km) Mit dem Bus über Villafranca del Bierzo
(Halt an der romanischen Kirche „Inglesia de Santiago" mit dem
dem Tor der Vergebung und Pilgerherberge) weiter durch die grünen Berge
Galiziens vorbei an Weinbergen – über den Cebreiro – Paß hinauf
nach Cebreiro. Hier Halt im berühmten Bergdorf mit Besichtigung der
bekannten Pallozas und der berühmten Dorfkirche mit dem heiligen
Nationalschatz, dem Kral von Cebreiro. Von Triacastella Wanderung zum
Kloster San Julian. Mehr als 400 Höhenmeter überwinden wir mit kurzen,
steilen Anstiegen auf dem alten Camino. Anschließend geht es auf wenig
befahrener asphaltierter Straße, Waldwege und Bergpfade, Kastanienwälder
und Macchienlandschaft nach Samos zum bekannten Kloster. Weiter geht es
mit dem Bus nach Sarria.
15. Tag: Sarria
– Santiago (ca.18/25 km) Früh verlassen wir Sarria und irgendwie
spürt man schon die Spannung. Heute! Ja heute werden wir das
langersehnte Ziel erreichen. Busfahrt in die Nähe von Castro oder
Amonal. Auch wenn kulturell das letzte Stück uninteressant erscheinen
mag, für viele wird es trotzdem die schönste Etappe sein. Allein der
herrliche "Spaziergang" durch den Eukalyptuswald ist ein
wohltuendes Erlebnis. Spätestens am Monte do Gozo werden sich viele in
die Arme fallen, denn von hier haben wir bereits einen Blick auf
Santiago de Compostela. Jetzt sind es nur noch 5 km und das Ziel ist
erreicht. (ca. 200 HM)
16. Tag: Santiago –
Suances. Stadtführung mit einem ortskundigen Guide – etwas Zeit
zur Besinnung und schon nehmen wir Abschied von dem wohl ersehntesten
Punkt dieser Reise. Mit dem Bus erreichen wir am Abend über Gijon den
schönen Ort Suances an der Atlantikküste. Abendessen und Übernachtung.
17. Tag: Suances
– Frankreich. Nach einem zeitigen Frühstück geht es vorbei an
Santander durchs Baskenland – Bilbao – San Sebastian – Biarritz
– Bordeaux – Westfrankreich zur letzten Übernachtung.
18. Tag: Rückreise
vorbei an Tours der Loire entlang – vorbei an Paris – Reims – Metz
zu den Abfahrtsorten. Rückkehr ist am späten Abend vorgesehen. Änderungen
behalten wir uns vor.
Leistungen
•
Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klima usw.
• 17 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer
mit Du/Wc
• durchgehende Reiseleitung mit Erklärungen im Bus - Wanderbegleitung
• Stadtführung mit ortskundigen Guide in Burgos, Leon und Santiago
• Gepäcktransport durch unseren Bus
• Pilgerausweis
• umfassende Reiseunterlagen zur Reise mit Wanderkarten,
Beschreibungen usw.
Eventuelle
Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.
Mindestteilnehmerzahl: 22
Personen
Eine frühzeitige Buchung sichert Ihnen einen guten Platz.
| Reisepreis im
Doppelzimmer |
2260,00
€ |
| Einzelzimmerzuschlag |
495,00 € |
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Pamplona nach Santiago de Compostela - Die schönsten Etappen. Infos
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Bildergalerie - Wanderreise -
Jakobusweg - Jakobsweg - von Pamplona bis Santiago de Compostela. Wir
haben die schönsten Etappen auf diesem Abschnitt für Sie
zusammengestellt.
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