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Radtour Via de la Plata oder Silberstraße

Auf dem Jakobsweg von Sevilla bis Santiago de Compostela

Hier geht es zur Ausschreibung von Launer-Reisen 

 

In römischer Zeit handelte es sich um die Straße XXIV, die einst „Emerita Augusta", heute Mérida, mit „Asturica Augusta", heute Astorga verband. Es war die wichtigste Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor diente diese Route als großer Handels- und Viehweg. Nach den Römern benutzten auch die arabischen Eroberer der iberischen Halbinsel diese von den Römern gepflasterte Straße und nannten sie eben „gepflasterte Strasse" oder Bal’latta, was dann „falsch" ins spanische als „Ruta de la Plata" übernommen wurde. Auf dieser Straße bildeten sich die im Mittelalter die wichtigsten und vor allem die schönsten Städte Spaniens heraus: im Süden Sevilla, dann Mérida, Cáceres, Salamanca, Sanabria etc., einige von ihnen sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Auch war und ist die Ruta de la Plata der Südzugang zum Jakobsweg und damit nach Santiago de Compostela, so dass in der Neuzeit die Silberstraße auf über 1000 km von Sevilla nach Santiago. Wir werden auf dieser historischen Route von Andalusien, über die „Dehesas" (Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura nach Kastilien und Galicien fahren, wobei wir die landschaftlich und kulturhistorisch wichtigsten Teilstücke ausgesucht haben und besichtigen alle interessanten Städte und Monumente, die am Wege liegen. Wir werden in den traditionellen (oft einfache aber korrekte) Hotels des Weges unterkommen.

 

Profil: Wir fahren auf einfachen Forstwegen und vor allem bei den langen Touren auf Nebenstraßen. (bis 1000 Hm täglich) 

kostenlos dasRad - Programm anfordern! 

1. Tag: Anfahrt an die Costa Brava/ Llançà.

2. Tag: Llança - Nähe Albacete.

3. Tag: Ankunft in Sevilla und Stadtrundgang durch die Haupstadt Andalusiens. Wie viele andere andalusische Städte ist Sevilla durch maurische Herrschaft und die christliche „Reconquista" (Wiedereroberung) geprägt. Das manifestiert sich besonders im Kontrast zwischen der größten Kathedrale Spaniens im spätgotischen Stil und der Giralda, dem Turm der alten Hauptmezquita. Von hier aus gehts ins „Barrio de Santa Cruz", dem alten Judenviertel. Übernachtung und Abendessen in Sevilla.

4. Tag: 1. Etappe: (50/80Km* ) Sta. Olalla – Zafra . Die Glocken der famosen „Giralda" von Sevilla sind auf dem gleichen Weg hier her gebracht worden, den wir jetzt nach Norden radeln. Die erste Etappe führt uns, zuerst mit dem Bus, aus dem fruchtbaren Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena", wo wir die Provinz von Sevilla verlassen und dann kurzzeitig in Huelva sind, um kurz hinter Santa Olalla in die Extremadura überzuwechseln. Unsere Tour führt uns erst steil durch die Sierra Morena und dann relativ flach auf Landwirtschaftswegen und Pfaden durch Feldlandschaften und Olivenhaine nach Zafra. Abendessen und Übernachtung in Zafra.

5. Tag: 2. Etappe: (60/100 Km* ) Almendralejo – Aldea de Cano. Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns auf wenig befahrenen Landstraßen und Forstwegen durch die Dehesas, entlang weiter Weideflächen und über verschlafene Dörfer nach Aldea de Cano. Wir legen 2 Halts ein: In der Römerstadt Mérida mit seiner bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater und dann in Alcuescar, wo wir die westgotischen Basilika aus 6. Jahrhundert besichtigen. Abends machen wir einen Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtre Stadtkern, einer der schönsten ganz Spaniens ist. Hier leben arabische, mittelalterliche und Renaissance-Einflüsse zusammen. Besonders hervorzuheben: die berühmte maurische Zisterne im Untergeschoss des Alcázars (Festung). Abendessen und Übernachtung in Cáceres.

6. Tag: Transfer zum Naturpark Monfragüe. 3.Etappe: (50/90 Km* ) Monfragüe – Béjar . Der in der Tajo-Schlucht liegende Monfragüe-Naturpark schützt eine Urlandschaft aus Kork- und Steineichenwäldern, die eine reiche Fauna (schwarze Störche, Mönchsgeier, Luchse usw) beheimatet. Dann Weiterfahrt durch die typischen Dehesas, an Plasencia vorbei ins Ambroz-Tal. Langsam steigen wir aus den Tiefebenen der Extremadura und einer mediterran geprägten Landschaft Richtung kastilische Hochebene. Im Osten beginnt sich die Sierra de Gredos, ein 2600 m erreichendes Gebirge mit Granitgipfeln und Mischwäldern aufzubauen. Auf dem Béjarpass sind wir in Kastilien und seiner Provinz Salamanca angelangt. Abendessen und Übernachtung in Béjar

7. Tag: 4. Etappe: Béjar – Salamanca (45/80 km* ). Aus der ehemals befestigten Stadt Béjar fahren wir zuerst durch Weidegebiete nach Valdelacasa, wo die eigentliche Hochebene beginnt. Immer auf fast 1000 m Meereshöhe geht es flach durch Reste von Dehesas und Feldlandschaften Richtung Salamanca. Im Osten sehen wir weiterhin das mächtige, noch verschneite Gredos-Gebirge vor uns. Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch hier mischen sich wieder alle großen Kunst- und Architekturschulen, vor allem die Gotik, die Romanik und die Renaissance. Pflichtbesuche: die historische Universität und die 2 Kathedralen. Abendessen und Übernachtung in Salamanca.

8. Tag: 5. Etappe: (50/70 Km* ) Salamanca – Zamora . Weiter geht es durch die Meseta bis nach Cubo del Vino, wo die Meseta langsam ins Duero-Tal mit seinen bekannten Weinanbaugebieten abfällt. Es handelt sich um eine flache und schnelle Etappe, so dass bald das ummauerte Zamora vor uns liegt. Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt ist wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens. Abendessen und Übernachtung in Zamora.

9. Tag: Transfer nach Tábara. 6.Etappe: (50/80 Km* ) Castrotorafe – Mombuey . Wir verlassen nun die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und fahren auf der motzarabischen Route Richtung Santiago. An Tabara mit seiner schönen Klosterkirche vorbei geht es zuerst über bewaltete kleine Bergrücken und wieder flach uns leicht ansteigend durch Weideland und über kleine Dörfer nach Mombuey. TRansfer nach Puebla de Sanabria mit seinam schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage. Abendessen und Übernachtung in Puebla de Sanabría.

10. Tag: 7.Etappe: (50/90 Km* ) Puebla de Sanabria – A Gudiña. Meist auf kleinen Nebenstraßen überwinden wir heute 3 angenehm zu fahrende Pässe und über 1000 Höhenmeter. Wenn wir auch gestern schon die Berge von Sanabria vor uns gesehen haben durchqueren wir dieses über 2000 m hohe kleine Hochgebirge an seinem Südrand. Fahrt durch Weidelandschaften. Kurz vor Canda erreichen wir die galicische Provinz von Ourense. Abendessen und Übernachtung in A Gudiña.

11. Tag: 8.Etappe: (60/110 Km* ) A Gudiña – Ourense. Diese lange und natürlich abkürzbare Etappe führt uns wieder meist über wenig befahrene Nebenstraßen durch das typische grüne Hügelland von Galizien, das gegenüber der trockeneren kastilischen Hochebene von atlantischem Einfluss geprägt ist. Wir sollten die lange Abfahrt ins Miño-Tal und Ourense, das nur noch auf 100 m Meereshöhe liegt, nicht versäumen. Wenn uns Zeit bleibt machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Bröcke über den Miño. Dann geht es noch 50 km mit dem Bus nach Lalín weiter. Abendessen und Übernachtung in Lalín

12. Tag: 9. Etappe Lalín – Santiago (59 km). Die letzte Etappe zum großen Ziel führt auf Forst- und Waldwegen, asphaltierten Sträßchen, durch Kultur- und Waldlandschaften und über typische galicische Streusiedlungen mit kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher). Fahrt über mehrere leichte Anstiege, an der Flanke des Pico Sacro (Heilger Berg der Galicier) vorbei Richtung Santiago (21 km). Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittag in Santiago frei zur Verfügung. Übernachtung und Abendessen in Santiago.

13. Tag: Stadtrundgang durch Santiago. Zuerst umrunden wir die Kathedrale mit ihren 4 Plätzen, um sie aus allen Perspektiven wahrzunehmen. Vom Hauptplatz dem „Obradoira" aus haben wir die barocke Fassade der romanischen Kathedrale, der grössten Spaniens vor uns. Wir treten durch den famosen „Pórtico de la Gloria" ein, wo der Sündenerlass nach dem langen Pilgerweg erreicht wird. Möglichkeit, an der Pilgermesse teilzunehmen. Weiterfahrt nach Suances oder Santillana de Mar.

14. Tag: Zur Zwischenübernachtung über Biarritz - Bordaux - nach Frankreich.

15. Tag: Heimreise vorbei an Paris - Reims - Metz zu den Ausgangsorten.

Diese Radreise ist eine Kombinationsreise mit unserer Wanderreise Via Plata. Sie haben dadurch den enormen Vorteil auch einmal zu Wandern anstatt zu radeln um Ihre "Radlermuskeln zu entspannen".

Leistungen

• Fahrt im Fernreisebus mit Wc, Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
• 14 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/Wc
• durchgehende Radreiseleitung/Betreuung
• Stadtführungen Sevilla, Salamanca und Santiago
• Pilgerausweis
• Fahrrad- u. Gepäcktransport während der Reise
Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Mindestteilnehmerzahl: 22 Personen

*  Bei allen Reise, die wir auf dem Jakobsweg durchführen bieten wir für die Radfahrer 2 Möglichkeiten an. Unser Bus als Begleitfahrzeug ist mit auf der Tour. So können Radfahrer, die einfach weniger fahren möchten früher aufhören und in den Bus umsteigen bzw. an einigen Tagen ja nach Streckenprofil auch später auf die Strecke gehen.

Reisepreis im Doppelzimmer    
Einzelzimmerzuschlag   
 

Zum Anmeldeformular für online-Buchung.

 

Für sportive Radfahrer haben wir genau das Richtige. Sie können mit uns auch den Jakobsweg mit dem Rennrad fahren. Hier geht es zur Reiseausschreibung. Rennradtour bzw. Rennradreise Jakobsweg. 

Sie können unsere Radreise von Pamplona nach Santiago auch mit unserer Radreise von Le Puy bis nach St. Jean Pied de Port kombinieren. So haben Sie die Möglichkeit in 18 Tagen von Le Puy bis nach Santiago zu radeln. Hier geht es zur Radreise Jakobsweg Frankreich. 

Bitte beachten Sie die Informationen zu unseren Radreisen! Klicken Sie hier auf Info!

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Weiterer Rad - Reisetipp: Jakobsweg Frankreich - Via Podiensis - der Französische Jakobsweg

 

Die wichtigsten Stichwörter dieser Reise: Radtour Via de la Plata oder Silberstraße, Rad Via de La Plata, Radreise Via de La Plata, Radfahren auf dem Jakobsweg von Sevilla bis Santiago de Compostela in 15 Tage, Rad Jakobsweg, Ruta de la Plata, Radtour auf die Silberstraße von Sevilla nach Santiago, Olalla – Zafra , Almendralejo – Aldea de Cano, zum Naturpark Monfragüe, Monfragüe, Béjar,  Salamanca – Zamora, Castrotorafe – Mombuey, Puebla de Sanabria – A Gudiña, Lalín, Kombinationsreise mit unserer Wanderreise Via Plata, Stadtführung mit Ortskundigen Guide in Burgos, Leon und Santiago, Radfahren auf kleinen Nebenstraßen, Radtour durch asphaltierten Sträßchen, durch Kultur- und Waldlandschaften.

 

   
 

 
  Letzte Bearbeitung: 2012-03-06   -   © 2012 Paul Launer
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