Silvesterlauf Hengstfeld - Hohenloher Silvesterlauf - Christian Strauch gewinnt den Hauptlauf

Silvesterlauf Hengstfeld - Hohenlohe

Der Hohenloher Silvesterlauf dürfte in diesem Jahr wieder mit einer Rekordbeteiligung abgeschlossen haben. Bei optimalen Laufwetter, Sonnenschein, um die Null Grad und nur leichten jedoch eisigen Wind haben es dann doch viele noch vorgezogen den Jahreswechsel gebührend abzuschließen. Da ist der kleine Ort Hengstfeld im Hohenlohischen dann das Zentrum der Läuferschaft aus Hohenlohe, Mittelfranken und Ostwürttemberg.

Der diesjährige Sieg beim Hauptlauf ging wieder nach Mittelfranken. Erwartungsgemäß siegte der Lichtenauer Christian Strauch zum dritten male in Folge. Und jedes Jahr wurde Christian schneller! (2011= 33:06 & 2012 = 32:46 und diesem Jahr 32:18) Ja wird der Strauch den gar nicht älter? Doch das schon und dafür aber immer schneller. Das läßt mich als letztmalig gestarteten M 45er ja hoffen....

Günter Seibold, der schon sehr oft den Traditionslauf gewonnen hat wurde Zweiter in einer ebenso Top-Zeit von 33:21. Für Thomas Richter und seinem 3. Platz freue ich mich sehr. Früher spielte Thomas erfolgreich in der Landesliga bei der DJK-Stödtlen Fußball - heute läuft und läuft er immer mehr und schneller! Er hat in dieser Sportart wohl seine Leidenschaft gefunden.

Wie in den Jahren zuvor ist Kai-Uwe Müller vom TSV Crailsheim auch bei diesem Silvesterlauf "in Deckung" geblieben und garantiert nicht auf Anschlag gelaufen. Er wird wohl beim 3-Königslauf in Schwäbisch Hall "zuschlagen". Oder?

Bei den Frauen wurde Heide Sessner vom TSV Assamstadt mit 38:41 erste. Platz 2 belegte unsere "Sandy" (Sandra Rollbühler) vom TSV Crailsheim. Die zierliche mehrfache Ironwoman läuft nicht nur gut, nein Sie schwimmt und fährt Rennrad wie der Teufel! Bei Kilometer 2 ist sie ganz langsam an mir vorbei gezogen. Im Ziel erzählte sie mir, dass es ihr Spaß gemacht hat mich zu überholen...., aber sie stets die Befürchtung hatte, dass der Launers Paule doch nochmal angreifen könnte.... 

Simone Lindner vom TSV Vellberg wurde in 43:13 Dritte. Da war ich dann schon etwas platt. Die Freundin von Michael Korcz war mir stets auf den Fersen. Wäre der Lauf noch einen Kilometer gegangen, hätte ich sie wohl ziehen lassen müssen....

So viel vom 10-Kilometerlauf, den insgesamt 136 Teilnehmer erfolgreich finishten. 

Beim 5-Kilometerlauf waren es 110 Läufer. Hier war Danny Schneider vom Team Valcook Giant mit 16:16 der erste, welcher über die Ziellinie gelaufen ist. Platz 2 belegte der Dinkelsbühler Mario Saur, der für die LG Teilis Finanz Regensburg unterwegs war. Sebastian Zundler, mein geheimer Favorit für diesen Lauf belegte mit einer Zeit von 17:04 den Dritten Platz. 

Schnellste Frau war Anja Hahn von der SPVgg Hengstfeld. Somit hat Anja für den gastgebenden Verein einen Podiumsplatz ergattert. Susanne Vollmann vom TSV Ilshofen belegte den zweiten Platz und drittschnellste Frau wurde Elke Böhler vom MTV Kronberg. 

Den Organisatoren vom Hohenloher Silvesterlauf sei hiermit noch gedankt für die hervorragende Organisation. Alles verlief professionell - so wie man es sich eben vorstellt, wenn man auf einen Lauf geht. Dazu gab es im Zielbereich fundierte Erklärungen von Karl-Heinz Fohrer, der stets den Silvesterlauf in Hengstfeld kommentiert. Karl-Heinz Fohrer ist zusammen mit Rudi Spät der Hauptorganisator vom Crosslauf in Fichtenau, der alljährlich im Juli stattfindet. 

Die Ergebnislisten 

10-Kilometerlauf

5-Kilometerlauf 

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr wenn es wieder heißt: Silvesterlauf Hengstfeld 

Silvesterlauf Hengstfeld


Und hier nun noch ein paar "Impressionen" aus meiner Sicht. 

Viele Jahre war ich schon nicht mehr in Hengstfeld. So war die Freude natürlich groß wieder einmal dabei sein zu dürfen. Sportlich war es für mich das letzte mal in der M 45. Ab 2014 starte ich nun in der "verheißungsvollen" Altersklasse M50. Das hört sich schon ziemlich fortgeschritten an.... 

Nun bei diesem Lauf hätte ich für meine doch schwache Leistung glatt den 4. Platz belegt, so bin ich in der AK 45 auf Platz 11 durchgereicht worden. Mit einem Gesamtplatz 45 von 136 Teilnehmern kann ich aber immer noch zufrieden sein. Denn darauf läßt sich bauen. So wurde ich nach dem Lauf von Manfred Richter motiviert. Manfred, der auch ab 2014 in der M70 starten wird hatte seine stärksten Jahre allerdings schon viel früher. 1977, 78 und 79 war er bereits als Ultramarathonläufer in Biel beim 100-Kilometerlauf dabei. Immer unter 10 Stunden sei er ins Ziel gelangt. In Hengstfeld meinte er: Er hat die ganze Meute vor sich her getrieben. Dennoch ist er mit seinen 70 Lenzen und einer Zeit von 57:48 doch super schnell unterwegs gewesen. Wenn er mal als letzter ins Ziel kommt, dann denkt er ans aufhören...., so der Manfred. Ich stimmte ihm hier nicht zu. Nein Manfred, da laufen wir dann mit den Nordic-Walking-Stöcken noch in den vorderen Rängen mit. Er lachte und meinte: Hast auch wieder recht. Das machen wir.

Ja es war auch toll, dass es bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit für Wanderer und Nordic-Walker gab ohne Zeitmessung teilzunehmen. Es gibt viele Sportler, die einfach ohne Zeitdruck dabei sein möchten. Dem haben die Hengstfelder Rechnung getragen. Vielleicht kann ich ja meine Barbara für das nächste Jahr dann begeistern. Sie gehört nämlich auch zu den Teilnehmern, die viel Sport macht, aber bitte schön ohne Startnummer. Zeitdruck haben wir doch so schon genug. 


Da lobe ich mir auch die Einstellung von Karl-Heinz Fischer vom Lauftreff Oberampfrach, der seinen Hund "Fin" mit auf die Strecke genommen hat. Wichtig ist es immer noch, dass es Spaß macht. Aber ganz langsam war Karl-Heinz auch nicht unterwegs. Er ist mit Fin immerhin in 46:38 über die Ziellinie gelaufen.


Fin war der schnellste Hund auf der Strecke! Sein Herrle Karl-Heinz hat ihn sogar auf seinem T-Shirt verewigt! 

Für mich war Hengstfeld wieder eine Lauf der vielen Gespräche. Ob mit Michael Korcz, Christian Strauch, Udo Stellner, Gabi Schirmer, Jürgen Russ, Sandra Rollbühler, Thomas Richter, Karl-Heinz Fohrer oder auch Jörg Behrendt - der Stimme Frankens. Jörg hat natürlich auch wieder einen tollen Bericht über den Lauf geschrieben.
Den kannst Du hier nachlesen

Das Foto stammt von Jörg Behrendt. Lieber Jörg danke für Deine vielen Fotos auf Deiner Webseite. Ich habe einige Fotos ebenso von Jörg in meine Galerie eingebaut. Diese heißen Photo 26 bis Photo 116. Hier gelangst Du gleich zur Photogalerie von Jörg

So das war es wieder mal von meiner Seite! 

Sportliche Grüße 
Paul Launer

Paul Launer - hobbylauf.de
 

 

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Hier noch ein paar Daten vom Lauf:

Strecke/Veranstaltungsort:  10000m (genau 9,8 km) auf Seitenstraßen - Flurbereinigungswegen usw. Die Strecke war bestens zu laufen, trocken und ohne Glatteis.... Der Kurs ist leicht wellig.
Veranstalter: Freizeitsportgruppe SpVgg Hengstfeld-Wallhausen e.V.
Start/Ziel: Hengstfeld Sportplatz
Wetter: Temperatur rund 0 Grad ca. Optimales Laufwetter für die Jahreszeit. Sonne und leichter aber kalter Wind. Die Organisation des Laufes ist optimal. Professionelle Handhabung. Die Strecke war ordentlich ausgeschildert und mit Streckenposten gut organisiert.

Webseite: http://www.hohenloher-silvesterlauf.de/ 

 

 

 

 

Weihnachtslauf Ellwangen

Der Ellwanger Weihnachtslauf fand nun zum 22. mal statt.  

 

Robert Hauber

konnte beim diesjährigen Weihnachtsllauf bestimmt 200 oder gar mehr Läuferinnen, Läufer, Walker und Nordic-Walker zum traditioniellen Weihnachtslauf begrüßen.

Das Wetter war zwar nicht weihnachtlich aber mit 5 Grad und von oben her trocken - ein optimales Laufwetter. 

Viele Teilnehmer reisten aus dem Crailsheimer Raum, aus Bopfingen, Aalen und sogar aus dem Schwäbisch Gmünder Raum an um bei diesem Lauf, der nur zum Spaß und für den Sport alljährlich durchgeführt wird, dabei zu sein. 

Ja man trifft sich, freut sich und redet miteinander. Ohne Startnummer und ohne Wettkampfeifer einfach dabei zu sein, das bewog auch in diesem Jahr viele Walker wieder nach Ellwangen zu kommen. 

Die Strecken waren wieder wunderbar ausgeschildert. Dabei konnte man zwischen 6, 9 und 13 Kilometern wählen. Die Reihenfolge ist logisch und so konnte ich von einem Teilnehmer nach dem Lauf erfahren, dass er eigentlich nur 6 Kilometer laufen wollte und zum Schluss dann doch die 13 gemacht hatte. Denn auf der Route kann man jeweils immer noch entscheiden: Laufe ich weiter oder gehe ich hier zurück....

Eine tolle Sache, die viel Arbeit bedeutet. So konnte ich auch auf dem Lauf mit Robert Hauber der schon die 65-Jahres-Marke überschritten hat, und der Hauptorganisator des Laufes ist, ein gemütliches Schwätzchen halten. Da staunte ich nicht schlecht als mir Robert erzählte, dass er mit 50 nochmals richtig durchstartete und den Halbmarathon in 1:27 Bestzeit gelaufen ist. Ich rechnete kurz nach: Das ist mir nur einmal in meiner Laufbahn, und das mit 42 Jahren gelungen. Na bitte, wenn das keine Motivation für mich ist, wenn ich ab dem 1.1.2014 in der M50 starten darf... 

Nach dem Lauf traf man sich noch bei Glühwein und Plätzchen im Badhaus des Kressbachsees. Alles war wieder weihnachtlich und mit viel Liebe hergerichtet. Dem Team um Robert sei Dank. Da war es für viele Teilnehmer eine Selbstverständlichkeit ins Sparschwein einen kleinen Ovolus zu werfen. Denn der Lauf ist kostenlos und daher ist es schon wichtig, dass den Organisatoren nicht die Luft ausgeht. 

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr wenn es wieder heißt: auf zum 23. Weihnachtslauf am Kressbachsee. 

Weihnachtslauf Ellwangen 2013

So das war es wieder mal von meiner Seite! 

Sportliche Grüße 
Paul Launer

Paul Launer - hobbylauf.de
 

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Ipflauf 2013 - Traumwetter am Ipf - Samstag, 19.10.13

Der Ipflauf in Bopfingen ist ein schöner Panoramalauf um den Ipf. Der Hauptlauf führt 2 mal um den Ipf mit ca. 5,5 km. Zuvor gab es einen Bambinilauf, Schülerläufe, auch (Nordic)-Walker waren herzlich eingeladen.


Zum ersten mal bin ich nach Bopfingen gefahren. Der Ipflauf fand dieses mal schon zum 8. mal statt. Der TV Bopfingen hatte sich mächtig ins Zeug gelegt. Die Strecke war super ausgeschildert, ein Kaffeezelt war aufgebaut, ein Kuchenbuffet vorbereitet und viele fleissige Hände haben den Start/Zielbereich bestens vorbereitet. Ingo Klenk moderierte sämtliche Läufe am Mikrofon professionell und es war eine tolle Stimmung unterm Ipf. Wetter super, Leute toll, Lauf schön - alles bestens!

Aber: Leider kamen sehr wenige Sportler an den Ipf. Beim 5,5-Kilometerlauf starteten insgesamt 12 Teilnehmer (10 Männer u. 2 Frauen). Beim Hauptlauf über 2 Runden und 11 Kilometer waren es dann 33 Männer und 6 Frauen. Dennoch zeigte man sich beim Veranstalter zufrieden und optimistisch.

Vor dem Start der 2 Hauptläufe waren viele Jugend- u. Schülerläufe unterwegs. Es herrschte eine tolle Stimmung und die Kids freuten sich über Urkunden und Medaillen.

Der Lauf über 5,5 km startete pünktlich und gleich von Anfang an war klar, dass Stephan Stockinger vom LRC Essingen und Frank Hermann von den Einhörnern das Zepter in die Hand nehmen würden. Und das haben Sie vom Start bis ins Ziel nicht mehr aus der Hand gegeben. Beim Zieleinlauf hatte es dann auch so ausgesehen, als würde der junge Stockinger dem doch älteren Frank den Vortritt lassen. Zum Schluss hat dann Stockinger mit 2 Sekunden Vorsprung in 20:35 den schweren Lauf vor Frank Hermann gewonnen. 
Sebastian Seiler vom TSV Oettingen beim Zieleinlauf des Ipflaufes über 5,5 km
(Zieleinlauf von Sebastian Seiler (TSV Oettingen)

Den 3. Platz belegte der junge Läufer Sebastian Seiler. Im Ziel konnte ich kurz mit ihm sprechen. Er war mit seiner Leistung zufrieden. Ein glatter 4er-Schnitt auf dieser doch schweren aber sehr schönen Strecke sei doch nicht schlecht, so Seiler. Und recht hat er. Denn Lokalmatador Lukas Reinahrdt vom TV Bopfingen mit erst 16 Jahren kam "erst" 1 Minute nach Seiler ins Ziel. Aber das läßt hoffen. Ein derart junger Läufer hat noch vieles vor sich. Und seine Leistung war excellent. Bei den Frauen starteten leider nur 2 an der Zahl. Bianca Vetter vom SV Ebnat kam mit 26:44 als erste ins Ziel und Corinna Grieser von der LSG Aalen lief mit 28:20 als 2. und "letzte" Frau ins Ziel. Im Vorjahr waren es noch 6 weibliche Teilnehmer und 17 Männer.

Der Hauptlauf startete pünktlich um 14.45 Uhr - gemäß Zeitplan. Interessant dabei war, dass Stephan Stockinger und Frank Hermann erneut an der Startlinie standen. Würden Sie noch einmal den Lauf, dieses mal 2 Runden um den Ipf, wiederum vorne mitlaufen? Wer hätte es gedacht? Auch hier dominierten beide Läufer überragend und kamen mit 42:12 und 42:20 als erste in der gleichen Reihenfolge wiederum ins Ziel. Platz 3 belegte Stefan Manz in einer Zeit von 44:39. Bei den Frauen kam Anneliese Zinke vom TSV Nördlingen mit 57:57 als erste Frau ins Ziel. Als zweitschnellste Frau kam Margot Schnell von den Ipfrennern in 1:04:30 ins Ziel.

Insgesamt kamen 39 Teilnehmer beim Hauptlauf über 11 Kilometer ins Ziel. Zum  Schluss sei gesagt, dass es ein super organisierter Lauf war. Das Wetter war atemberaubend schön und alles war bestens. Für das nächste Jahr hoffe ich, dass zum Ipflauf mehr Teilnehmer kommen werden. Weiter unten findet Ihr meinen persönlichen Wettkampfbericht.

Die Ergebnisliste für den 5,5 und 11-Kilometerlauf findet Ihr hier:

Ipflauf Bopfingen - Rund um den Ipf - Höhenprofil u. Karte

Landkarte und Höhenprofil: Quelle Ipflauf.de
Gemäß Beschreibung hat 1 Runde beim Ipflauf exakt 5,49 km. Dabei sind pro Runde 171 Höhenmeter zu überwinden. Somit ist der Lauf für einen "Zehner" relativ knackig mit 342 Höhenmeter.

 

Ipflauf 2013

Für mich war es zum ersten mal, dass ich nach Bopfingen gefahren bin. Eigentlich seltsam, liegt der Ipf doch so nahe!

Das Wetter passte, den Lauf hatte ich mir schon vor Wochen auf den Plan gesetzt, also war klar! Auf nach Bopfingen!

Schon vor dem Start konnte ich mit einigen bekannten Läufern sprechen und mich austauschen. Auch mit dem Macher vom Ipf-Ries-Marathon Ingo Glenk konnte ich einwenig quasseln. Nun, für mich ist ein jeder Lauf stets auch Treff und Austausch unter Sportlern und Gleichgesinnte. Aber auch der sportliche Aspekt ist stets wichtig. Obwohl ich derzeit schwach trainiert bin, sagte ich zu Ingo - Lass uns beide durchjoggen und "alles geben". So habe ich es gemacht. Alles habe ich geben und trotzdem musste ich feststellen: Paul Du wirst nicht jünger.

Bereits in der ersten Runde - kurz nach dem Start habe ich wohl mich am Berg bereits leicht übernommen. Ich war wohl zu schnell unterwegs. Die erste Runde machte ich in exakt 26 Minuten - die 2. Runde dauerte dann 1,5 Minuten länger. Ich war platt und konnte vor allem im 2. Abschnitt der Runde, die nur noch abwärts geht nichts mehr draufsetzen. Wenn es bergabwärts geht, dann laufe ich normalerweise locker einen Schnitt unter 4 Minuten. Aber selbst hier schaffte ich auch nur 4:15 bzw. 4.30. Und so kam eben die doch sehr bescheidene Zeit zusammen.

Dennoch - es hat mir wieder viel Spaß gemacht. Auf der ersten Runde habe ich sogar noch fleißig Fotos gemacht. Es war einfach toll und wenn mein Ergebnis nicht das Wunschergebnis von 50 Minuten war, war es am Ipf eine wiederum schöne Lauferfahrung! Also Leute macht weiter so! Gratulieren möchte ich noch dem Bernhard Satzenhofer, der nur knapp hinter mir ins Ziel lief. Bernhard ist fast überall dabei und mit seinen 54 Jahren läuft er demnächst wohl schneller wie ich mit meinen 49! Bernhard - super gemacht!

Vergleiche ich meine Laufzeiten mit Läufern aus dem letzten Jahr, so kann ich auch hier dem Hans Sachs, der ebenso in unserer Laufgruppe bei der DJK Ellwangen dabei ist, meine Hochachtung aussprechen. Denn Hans lief letztes Jahr 52:49 und war somit rund 40 Sekunden schneller wie ich in diesem Jahr! Eine super Zeit. Im letzten Jahr liefen auch 2 Frauen, nämlich Stefanie Grimmeisen aus Nattheim und die Heike Baumeister vom Lauftreff Ellwangen ebenso schneller wie ich heuer! Leider waren die 2 dieses Jahr ebenso nicht an den Ipf gekommen. 

So das war es wieder einmal von meiner Seite. Bis zum nächsten mal.
mit sportlichen Grüßen

Paul Launer

Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:

8. Ipflauf in Bopfingen - Panoramalauf um den Ipf
Strecke/Veranstaltungsort:  Bopfingen ab Schule am Ipf - Rundlauf um den Ipf
Streckenlänge: 5,5 km 11 km / 170 Höhenmeter bzw. 340 Höhenmeter
Veranstalter: TV Bopfingen
Wetter: bestes Laufwetter - Sommerlich warm bei über 20 Grad, herrliches Herbstwetter
Strecke: Toller Rundkurs über Feldwege, Schotterwege und teilweise asphaltierte Wege.  Viele Streckenposten und beste medizinische Betreuung auf der Strecke durch zahlreiche Sanitäter der Johanniter Unfallhilfe! Eine Getränkestation im Zielbereich. 

Webseite: http://www.ipflauf.de

Wenn Euch ein Bild gefällt, einfach eine eMail oder Nachricht an mich senden. Ich lasse Euch dann das Bild in bester Auflösung zukommen. 

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Albmarathon Schwäbisch Gmünd mit neuem Streckenrekord - Rechberglauf und 10 Kilometer Umicore Lauf - Samstag, 26.10.2013

Der Albmarathon in Schwäbisch Gmünd zählt zu den größten Laufveranstaltungen im süddeutschen Raum. Die Königsdisziplin bei diesem Lauf ist natürlich zweifelsohne der 50-Kilometer Ultramarathon über die 3 Kaiserberge. Weitere Läufe wie der Rechberglauf über 25 Kilometer und ein 10-Kilometer-Lauf lassen jährlich sehr viele Laufbegeisterte nach Schwäbisch Gmünd kommen. Auch Powerwalker sind in der Disziplin über 25 Kilometer willkommen. 

Nach dem im letzten Jahr der Albmarathon fast im Schnee versunken war wurde die Läuferschar in diesem Jahr mit perfektem, herrlichen, ultraschönen Herbstwetter belohnt. Sommerliche Temperaturen von fast 25 Grad sorgten für eine tolle Stimmung in der südländisch anmutenden alten Stauferstadt Gmünd. Die Straßencafes hatten nochmals alles "mobilisiert" und so konnte man eine der größten Laufveranstaltungen auf vielen Plätzen im Freien bei Kaffee, Kuchen oder auch einem guten Bier genießen. 

 Startfoto vom 10-Kilometerlauf Umicore in Schwäbisch Gmünd

Für mich war es ein Wiedersehen mit meinem "geliebten" Albmarathon. Doch in diesem Jahr war nicht an den 50er oder 25er zu denken. Nein, meine Fitness ist gerade "gut genug" um einen 10er ordentlich zu überstehen. Und da ich diesen auch noch nicht in Schwäbsich Gmünd gelaufen bin, war es für mich eine kleine Premiere. Start für alle Läufe war in der Altstadt von Schwäbisch Gmünd.

Pünktlich um 10.00 Uhr startete der 50-Kilometerlauf, der eigentliche Schwäbische Albmarathon und der Rechberglauf über 25 Kilometerlauf. Dieser endet auf dem Hohenrechberg nach exakt 25 Kilometer. Vor dem Start des 10-Kilometerlaufes fanden noch Bambini- u. Schülerläufe statt.

Den Hauptlauf über 50 Kilometer gewann beim Albmarathon Christian Seiler vom Gutsmuths Rennsteiglaufverein mit einem Paukenschlag und der hervorragendsten Bestzeit "aller Zeiten" (3:07:25). Mit dieser Zeit hat er seine Laufkollegen im wahrsten Sinne des Wortes einfach stehen gelassen. Das soll die hervorragende Zeit von Richard Schumacher AST Süssen nicht schlecht reden. Denn unter 3:30 ins Ziel zu kommen ist beim Albmarathon stets ein Top-Ergebnis! Und Richard Schumacher ist ja ein Mitstreiter, der in Gmünd stets vorne mitläuft. 

Ich bin mir sicher, dass auch der unangefochtene König der Kaiserberge Jürgen Wieser sich über diese grandiose Leistung von Christian Seiler freute. Denn mit dieser Bestzeit hat Schwäbisch Gmünd nun einen ehrwürdigen Nachfolger gefunden. Allerdings sei gesagt: Der 12-fache Albmarathon-Sieger Jürgen Wieser wird wohl nie mehr erreicht werden können. Wer 12 mal diesen Lauf gewinnt, dem gebührt für immer ein Ehrenplatz! So lieber Jürgen Wieser, das sei nun auch einmal gesagt, wir vergessen Deine Leistung nicht! 

Wieser gratulierte im Ziel den erfolgreichen Sieger Seiler für seine hervorragende Leistung. Seiler, der in der Laufszene natürlich kein Unbekannter ist und viele Titel vorzuweisen hat, unter anderem 8 Siege beim Rennsteiglauf ist wahrlich ein würdiger Sieger in Schwäbisch Gmünd. Mit seiner Zeit von 3:07:25 hat er die Bestzeit von Jürgen Wieser aus dem Jahre 1999 von 3:12:47 um über 5 Minuten verbessert. Seiler ist immer noch der schnellste Thüringer, auch auf der Marathonstrecke, denn in Berlin lief Seiler seine Bestzeit von 2:18:11. 

Schnellste Frau beim Ultramarathon in diesem Jahr unter besten Bedingungen war Anja Maurer von Pure Running / TF Feuerbach in einer Zeit von 3:58:34.  Zweitschnellste Frau war Karin Kern von LAV Stadtwerke Tübingen in einer Zeit von 04:04:10!

Ferner möchte ich noch die Klasse Leistung von Michael Lutz (TSV Dinkelsbühl) erwähnen. Er erreichte nach 3:49:44 Std. unter 390 Finishern als Elfter das Ziel. Zehnter wurde Carsten Stegner vom Skiclub Amberg, der sich damit den Europacup der Ultramarathons sicherte.

Platz 1 beim 25-Kilometerlauf ging an den Lokalmatadoren aus dem Hohenlohischen an Kay-Uwe Müller vom TSV Crailsheim. Er siegte mit 1:43:33 vor Sven Jakobsen (Sparda-Ream Rechberghausen). Kay-Uwe ist längst kein Unbekannter mehr! Zwischenzeitlich ist er einer der Top-Läufer aus unserer Region Ostwürttemberg, Mittelfranken und natürlich Hohenlohe! 

Rechberglaufsiegerin wurde in diesem Jahr Pamela Veith vom TSV Kusterdingen. Mit 1:57:50 knackte sie noch die 2-Stundenmarke. Zweite wurde Stephanie Mosler vom TF Feuerbach in 2:00:33.

Inoffizieller Sieger beim 10-Kilometerlauf war Stephan Stockinger, der ohne Startnummer angetreten war. Leider hatte sich Stephan, der auch Vorjahressieger beim 10er war, zu spät nachgemeldet. Gemäß Veranstalter musste man sich spätestens 1 Stunde vor dem Lauf zum Nachmelden eintreffen. Stockinger kam angeblich erst 30 Minuten vor dem Lauf....... Nun ich war 64 Minuten vor Start bei der Nachmeldung und habe wohl eine der letzten Startnummern erhalten. Ich bekam eine Jugend-Nummer... Ich möchte jetzt nicht herumnörgeln und nehme den Veranstalter in Schutz, denn würde hier kein Zeitlimit gemacht werden, so würden viele Läufer erst 5 Minuten vor Start kommen.... Der junge Stockinger wird es verkraften und sicherlich in Zukunft "prophylaktisch" eine eMail vorausschicken.... :-) 

Somit wurde ein ebenso nicht unbekannter Läufer offiziell Erster! Johannes Großkopf kam mit hervorragenden 35:36 ins Ziel. Platz 2 belegte Wolfgang Walter von der DJK Schwäbisch Gmünd in 35:50. Bei den Frauen hatte Stefanie Grimmeisen (Team Universal Nattheim) die Nase vorne. Sie kam mit 42:16 als erste Frau vor Renate Bay vom Büro Bay (44:13) ins Ziel.

Die Ergebnislisten:

50-Kilometer

25-Kilometer

10-Kilometer

Albmarathon - 10 Kilometer

Nun ein paar Worte zum 10-Kilometerlauf - so wie ich es gesehen habe: 

Der Tag fing bereits mit Sonnenschein an. Bevor wir nach Schwäbisch Gmünd gefahren sind habe ich noch ein paar Bilder vom Abfischen in Wört geschossen. Anschließend ging es nach Schwäbisch Gmünd. Gerade rechtzeitig sind wir noch zur Startnummernausgabe gekommen. Wir sind noch ein wenig durch den tollen Markt geschlendert und im Nu war es 11.45 Uhr.....

Nach dem Start ging es flott ich habe mich im vorderen Läuferfeld positioniert und wollte es einfach mal wieder wissen. Die Strecke ist mir bekannt durch den 25 bzw. 50-Kilometerlauf. Nur auf die Schleife war ich gespannt, denn hier mussten irgendwo noch die Höhenmeter stecken. Und so war es auch, dort ging es dann doch mächtig bergauf. Die 70 Höhenmeter haben es ganz schön in sich, sind aber mit dem Ipflauf wohl nicht zu vergleichen. Da es mir von Anfang an sehr gut ging und es hervorragend lief, habe ich auch nicht das Tempo rausgenommen. Ich wusste nur überhaupt nicht, wie schnell ich unterwegs war. Es gab keine Kilometerangaben, was ich etwas bemängeln muss. Erst bei Kilometer 5 kam dann ein Schild, welches dann auch fast am höchsten Punkt des Laufes angebracht war. Also war klar, jetzt ging es nur noch "Heim" nach Gmünd. Und wo wollte ich da noch eine Schippe drauf legen, aber die Kraft fehlt mir. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass ich langsamer wurde. Dieses Gefühl wurde dann auch bestätigt, da ich noch von 2 bis 3 Läufern noch überholt wurde. Mir war es egal. Ich kämpfte und als ich bei der Markierung 9 km (ach die gab es ja auch noch.... :-) ) eine Zeit von 38x auf meiner Uhr las freute ich mich, dass es doch tatsächlich eine gute Zeit werden könnte. Eine Zeit unter 44 Minuten. Das war so eine Schallmauer, denn mit der Zeit von 44:05 wurde im letzten Jahr mein Vereinskollege Berthold Bühler von der DJK doch glatt Erster in der M45! Mir war klar, dass dies am heutigen Tag nicht zu schaffen war. Das Teilnehmerfeld war heuer doppelt so gross wie im letzten Jahr (es war ja fast Winter in Schwäbisch Gmünd....) - doch es war für mich ein guter Anhaltspunkt. Denn wer mit 44 ins Ziel läuft, wird mit Sicherheit im vorderen Viertel landen! Und so war es dann auch. Mit 43:31 wurde ich Gesamt 29. von 241 Teilnehmern. Und in der Altersklasse M45 wurde ich mal wieder 4.er und das auch von 28 M45er! Das war für mich nun wieder einmal Grund zur Freude, dass der "Sommerschlaf" vorbei ist. Leider hatte ich in diesem Jahr wenig Zeit zu trainieren, erst in den letzten 2 Wochen habe ich mein Training wieder auf "Normalität" gebracht. Beim letzten Lauftraining am Dienstagabend in unserer Triathlon-Laufgruppe habe ich erstmalig wieder ein Tempotraining mitgemacht. Wir haben 5 x 200, dazwischen 200 m Trab und 5 x 400 m trainiert - ebenso dazwischen 200 m Trab. Diese Dosis hatte uns Andy Wolpert verordnet. Und ganz schlecht war diese wohl nicht! Und da haben wir es wieder einmal, nicht immer ist die Quantität des Trainings wichtig, sondern sehr wohl die Qualität! Das Fazit zum Lauf aus meiner Sicht: "Ich bin mal wieder zufrieden"... :-). 

Paul Launer Start-Nr. J1543 u. Desa Bauderer J1582 - beide DJK Ellwangen

(Paul Launer, Desa Bauderer und Holger Wild aus Winnenden kurz vor dem 10-Kilometerlauf in Schwäbisch Gmünd)

Und das wird mir auch unsere Desa Bauderer bestätigen. Sie hat in Ihrer Altersklasse W 45 einfach abgeräumt und ist mal kurz erster geworden! Liebe Desa! Mein Glückwunsch! So schnell kann's gehen - so schnell ist man bei einem großen Lauf auf einem Stufenplatz! Und dazu noch auf den Ersten! Super Leistung! Zumal auch Du vielleicht noch den Berlin-Marathon ein wenig in den Knochen hast.... 

So das war es wieder mal von meiner Seite! 

Sportliche Grüße
Paul Launer

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Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
Nun ein paar wichtige Daten, Fakten und Infos zum Lauf:
23. Schwäbische Alb Marathon, Rechberglauf und 10-Kilometerlauf
Strecke/Veranstaltungsort: 50, 25 Kilometer und 10 Kilometer  / Schwäbisch Gmünd über die 3 Stauferberge Hohenstaufen, Hohenrechberg und Stuifen
Veranstalter: DJK Schwäbisch Gmünd
Webseite: http://www.albmarathon.de/ 
Wetter: Optimal - Kaiserwetter - Sonne und am Nachmittag an der Sonne fast 25 Grad - wenig Wind - trockene Wege - beste Voraussetzungen 
Organisation: Die Organisation von der DJK Schwäbisch Gmünd als auch den Nachbarvereinen aus Waldstetten, Wäschenbäuren, Straßdorf usw. haben beste Arbeit geleistet. Die Ausschilderung war wieder sehr gut und die Verpflegungsstationen ausreichend. Überall fanden wir Läufer freundliche Helfer. Großes Lob für die Organisatoren. Ein toller Lauf!  

40. Berlin-Marathon 2013 - Ein tolles Wochenende in Berlin - Für mich: Ich gelobe wieder mehr vor einem Marathon zu tun....



Der 40. Berlin-Marathon 2013 war wieder ein riesiges Fest in der Läuferszene. Beim Jubiläumslauf waren 41.120 Teilnehmer aus 125 Nationen angemeldet, die meisten kamen natürlich aus Deutschland, dann aus Dänemark und aus Großbritanien. Es war wieder ein buntes und friedliches Fest der Läufer aus der ganzen Welt. Das Wetter war optimal und ein neuer Weltrekord überstrahlte natürlich alles. Der Kenianer Wilson Kipsang unterbot den Weltrekord seines Landsmannes Patrick Mackau (ebenfalls in Berlin 2011 gelaufen) um 15 Sekunden. Die neue Bestzeit heißt jetzt: 2:03:23!

Bereits im Dezember 2012 war der Berlin-Marathon 2013 ausgebucht. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Laufsport beliebt ist wie nie. In der Zwischenzeit gehört der Berlin-Marathon neben dem New-York-Marathon zum beliebtesten Marathon in der Welt!

Bei den Frauen gewann Florence Kiplagat in einer Zeit von 2:21:13. Die Deutsche Irinia Mikitenko "stahl" dennoch der Siegerin mit einem Weltrekord in der Altersklasse bzw. Masters-Klasse 40 die Show. Sie lief in 2:24:54 als Dritte Frau in Berlin unter großem Jubel ins Ziel ein.

Von der DJK Ellwangen lief unser Desa Bauderer Ihren ersten Marathon erfolgreich in 4:03:20! Dazu liebe Desa graturliere ich Dir recht herzlich! Super gemacht für das erste mal! 

Kurz vor dem START:

Für mich war der Berlin-Marathon dieses Jahr ein Test. Ohne jegliches Marathon-Training einen Marathon zu laufen...., das wollte ich mal probieren. Nein: Das ist falsch! Ich hatte keine Zeit für ein optimales Training und so bin ich in diese Situation gelangt. Keinen langen Lauf - der längste Lauf ging in den letzten 3 Monaten über 14 und 16 Kilometern. Keine schnelle Einheiten - nichts habe ich gemacht. Im Monat bin ich auf rund 120 Kilometer gekommen. Also pro Woche ca. 20 bis 40 Laufkilometer. Dies ist natürlich zu wenig. Allerdings habe ich auf dem Rennrad einige Tausend Kilometer absolviert. Und es hätte mich interessiert, wenn die 40000 Starter mit mir noch eine 180 Kilometer-Rennradtour hätten absolvieren sollen.... Ei da wär wohl die Platzierung anders ausgefallen. Aber das sind nun mal meine Hirngespinste, weil ich einfach für das Laufen schlecht trainiert war. Und deshalb akzeptiere ich alles... Und der Berlin-Marathon ist eben eine Laufveranstaltung und keine Rennrad-Rennen!

Und ich gelobe: Mehr zu tun und so nicht mehr bei einem Marathon anzutreten! Ich rate jedem ab - dies nachzuahmen....

Und so bin ich beim Startschuss um 8.45 Uhr munter im Block C gestartet. Und es ging ausgesprochen gut. Zu gut und daher machte ich eben den Fehler, dass ich die erste Hälfte des Marathons für meinen Trainingsstand viel zu schnell gelaufen bin. 1.40 h den Halbmarathon - ohne Training. Das ist nicht schlecht. So bin ich jeweils die 5 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 4:45 gelaufen. 

Nach der Hälfte des Marathons merkte ich dann, dass bereits alles weh tat. Die Muskulatur, Knie, Sprunggelenke, Hüfte - einfach alles. So etwas kenne ich ja überhaupt nicht! Ich nahm so dann nach der Hälfte, obwohl ich Kraft hatte, das Tempo raus. Und das war gut so. Denn tatsächlich kam dieses mal der Mann mit dem berühmten Hammer auch zu mir - und dies schon bei Kilometer 28! Hier waren alle Speicher leer! Oh jeh! Normal ist das bei mir frühestens zwischen Kilometer 35 und 38.... und da heißt es dann tatsächlich die letzten Kilometer mit dem Kopf durchzulaufen. 

Dieses Jahr war das nicht möglich! So habe ich dann meine Tempo auf 5:15, 5:30 und sogar 6:00 bis 6.30 zwangsweise heruntergefahren. So hatte ich Zeit den Marathon zu genießen und auch viele Bilder zu machen. 

Das Wetter war großartig und so wie hier am berühmten Gendarmenmarkt von Berlin war die Stimmung einzigartig. 

Es hat mir viel Spaß und Freude wiederum bereitet. Der Berlin-Marathon ist einzigartig und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr! Aber dann bitte wieder mit Vollgas! Und vielleicht schaffe ich es ja unter der AK 50 meine Bestmarke sub 3 nochmals zu erreichen! 

Ansonsten waren Babsi und ich mit der Betreuung unserer Kunden (insgesamt waren 250 Kunden im Namen unserer Firma Launer-Reisen - Sportreisen in Berlin beim Marathon dabei....). Da gab es das eine und andere vor dem Marathon zu klären.

Zusätzlich waren wir 2 noch im sehr interessanten Museum der DDR und besuchten die Ausstellung des Ausnahmekünstlers Dali am Potsdamer Platz. 2. Höhepunkt dieser Marathon-Reise war dann am Sonntag-Abend der Besuch des Musicals "Hinterm Horizont" von Udo Lindenberg. Hier haben wir uns nochmals life mit der Geschichte der Stadt Berlin auseinandergesetzt. Tolle Hits von Udo Lindenberg wie "Sonderzug nach Pankow" , "Hinterm Horizont" usw. haben an diesem Abend nochmals ordentlich eingeheizt und den Muskelkater vergessen lassen. Das Beste beim Musical war dann zum Schluss, dass UDO LINDENBERG persönlich auf die Bühne kam und 3 Akteure herzlich verabschiedete. Natürlich ließ Udo es sich nicht mehmen "Hinterm Horizont" selber als Zugabe nochmals anzustimmen. Wahnsinn - man geht ins Musical und sieht den Hauptdarsteller persönlich! Das passiert einem nur in Berlin!

So das war es wieder einmal. Bis zum nächsten Jahr. Wie gesagt, dann wieder flott!
Paul Launer 

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Berlin-Marathon2013