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Michael
kurz vor dem Start |
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auf der
Strecke - Bild (c) Marathon4you
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Einige
werden sich jetzt fragen einen Marathon im Dezember? Wie
verrückt muss man den das sein! Eigentlich mache ich so
was auch nicht, aber bei mir hatte
das dieses Jahr einen besonderen Grund. Ich habe mir
3Tage nach dem ich in
Roth am Start war durch einen Unfall das rechte
Handgelenk gebrochen und war "4 Monate außer
Gefecht" (was den Triathlon angeht!!) Eine
ungewohnte
Situation für mich der doch gewohnt war viel Zeit für
seinen Sport zu
haben. Aber es war nun mal so und ich musste lernen
damit umzugehen. So, nach
dem der Heilungsprozess sehr gut verlaufen war sagte ich
mir "so kannst du
die Saison nicht abschließen" da muss noch ein
Wettkampf her und so reifte
die Entscheidung für diesen Erlebnismarathon. Ich hab
mich dann entsprechend
vorbereitet und stand dann am 02.12. an der Startlinie.
Es war der etwas andere Marathon. Das Starterfeld mit
etwas über 600 Teilnehmern
überschaubar, die Zeiten werden noch Handgestoppt, auch
was der eine oder
andere an Zuschauer von Stadtmarathons gewohnt ist hier
war man die meiste
Zeit des Laufes auf sich alleine gestellt. Die Zeiten
spielten hier auch
nicht die große Rolle, das Erlebnis beim Laufen mit
anderen stand im
Vordergrund. Deshalb
hab ich mir auch keinen großen Druck was die Zeit
angeht gemacht nach der langen Verletzungspause (obwohl
ein wenig schon wollte ich doch "um 3:30h
laufen!!!!).Einen prominenten hatte die Veranstaltung
dann doch, keine geringerer als der Triathlet Lothar
Leder gab sich die Ehre. Um 11Uhr war dann der Start, es
war kühl (7°C) windig aber trocken. Und die Strecke
hat es "Höhenmeter" ganz schön in sich, so
dass ich bald erkennen musste hier läufst du ne falsche
Taktik. Es ging rauf und runter bis km 30, dann 12km bis
ins Ziel bergab. Das Fazit des Laufes, wenn man einen
Marathon ohne Stress und Hektik nur zum genießen laufen
möchte ohne auf die Zeit zu achten, dann ist so etwas
genau das richtige.
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