Aus aktuellen Anlass - ich war
wieder einmal auf meiner Hausrunde unterwegs und Oskar - ein
Münsterländer folgte seinem Herrchen auf's Wort! Trotzdem musste
eine Joggerin wieder ins Krankenhaus....

Oskar folgte seinem Herrchen auf Wort! Klicke auf das Bild
für eine größere Version. |
Wört, den 15.4.2012:
Vor 2 Tagen war ich wieder einmal nach einer Woche Rennrad-Trainingslager
in der Toskana als Läufer auf meiner Hausstrecke
unterwegs! Im "Stangenholzer Wald" bei Wört sah ich
schon von weitem einen Hund frei laufen. Aber das Herrchen war
nicht weit weg. Ein kaum zu hörender Pfiff und Oskar war bei
Fuß und folgte seinem Herrchen auf's Wort. Das imponierte
mich doch sehr und im Gespräch mit dem Waldgänger stellte
sich sehr schnell heraus, dass Oskar ein Jagdhund ist und das
Herrchen ein Jäger. Oh - das war natürlich für mich schon
interessant, da ich in meinem Bericht zuvor von
"schießwütigen Jagdgehilfen" etwas geschrieben
hatte. Im Gespräch mit dem Jäger, der aus dem naheliegenden
Dinkelsbühl kommt, durfte ich erfahren, dass er seinen Hund
nie frei laufen lassen würde, wenn er nicht auf's Wort folgen
würde. Demonstrativ ließ er seinen Jagdhund unmittelbar vor
mir Platz nehmen. Das war dann wieder einmal für mich die
Zeit um die Kamera zu zücken. Oskar ließ sich streicheln und
war einfach ein Hund, so wie man es sich als Jogger vorstellt!
Und weil das so ist - ist es klar, dass ich als Läufer genau
dieses tolle Erlebnis hier auf dieser Seite, die
zwischenzeitlich über 800 mal angeklickt wurde ebenso
veröffentliche. Wir wollen alle nur eines: Frieden und die
Natur gehört uns allen!
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Diesen Bericht gab
es ebenso in dieser Woche in der Fränkischen Landeszeitung zu
lesen. Er wurde mir von Thomas Richter einem Lauffreund aus
Dinkelsbühl, der ebenso ein Lied von freilaufenden Hunden
singen kann, zugesandt.
Es ist meiner Meinung nach kriminell, dass der Hundebesitzer
der verletzten Läuferin falsche Personalien angab.
Dem Glück im Unglück sei gesagt, dass dem 64-jährigen nun
eine ordentliche Strafe erwartet.
Aber so ist es heute in unserer Gesellschaft schon einwenig.
Zu einem Fehler stehen heute leider nicht mehr alle Menschen.
Mit der Ehrlichkeit auch mal für etwas "Grade" zu
stehen, auch wenn es finanziell oder einfach weil es peinlich
ist, nehmen es leider nicht mehr so viele Bürger genau. Hier
kann ich nur kurz mit einem Beispiel auch aus dieser Woche
erzählen. Eine Mitarbeiterin kommt aufgelöst ins Büro und
sagt, dass ihr stehendes Auto durch eine rückwärts
ausparkende Verkehrsteilnehmerin demoliert wurde. An der
Unfallstelle - es war ja wirklich nichts passiert, keine
Personenschäden oder sonstiges..., war alles klar. 2 Stunden
später am Telefon hat die Frau (nachdem wahrscheinlich der
Mann/Schwiegervater usw. sie unter Druck gesetzt hat...) alles
abgestritten und sogar das gegenteilige behauptet...... Und so
ist es in allen Lebensbereichen.
Einfach traurig. Warum ist das eigentlich so? |
Die Gemeinde Wört möchte den Frieden mit den Hundebesitzern aber
auch den Betroffenen - Das Zauberwort heißt einfach Vernunft und
Besonnenheit auf beiden Seiten!
Wört, den 15.3.2012: Zwischenzeitlich
hat man das Gefühl es gibt mehr Hunde als Kinder, so Bürgermeister Saur
von der Gemeinde Wört im Gespräch mit mir! Ich bin nicht der
erste, der das Anliegen hat, dass Hundebesitzer Ihre Tiere bitte
anleinen sollen. In der Gemeinde Wört hat es bis Dato keine
schweren Fälle gegeben. Gott sei Dank. So ist dies auch sicherlich
ein Zeichen dafür, dass die Hundebesitzer Ihre Tiere "im
Griff" haben. Andererseits ist es aber auch verständlich, dass
Frauen, Kinder und wie in meinem Fall Läufer und Sportler auch
Angst haben gebissen zu werden. Und das hatten wir ja auch schon.
"Wenn ich nun einen Aufruf im Amtsblatt bringe, kann es schon
sein, dass sich Hundebesitzer melden, warum die Gemeinde schon
wieder Hundebesitzer beschuldigt", so Bürgermeister Saur.
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Ja es ist nicht leicht.
Beide Seiten ob Sportler oder auch Hundebesitzer möchten niemanden
belästigen, niemanden Schaden zufügen mit niemanden streiten. Das
stelle ich in den Raum - behaupte es und bekomme mit Sicherheit von
allen Seiten recht.
Auch die Gemeinde Wört möchte dies. Der
Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung hat die Sorge dafür zu tragen, dass das Miteinander
funktioniert. Dies kann man natürlich mit Verordnungen, Gesetzen -
so die Polizeiverordnung
der Gemeinde regeln. Dennoch gehört hier die Vernunft und das
Fingerspitzengefühl der Mitbürgerinnen und Mitbürger ebenso
dazu. Herrenlose freilaufende Hunde auf Wiesen und in Wäldern
den Jägern zum Abschuss frei zu geben ist ebenso keine gute
Lösung. Jedem Besitzer kann das doch mal passieren, dass sein
liebes Tier ausbüchst. Und ausgerechnet dieses wird dann vom
Jäger "abgeknallt". Es traut sich übrigens fast
kein Jäger mehr dies zu tun, so Bürgermeister Saur im
Gespräch. Die "Hundelobby" ist zu stark. Als
schießwütiger "Jagdgehilfe", als
"Lustmörder" möchte heute kein Jäger abgestempelt
werden. Der Imageverlust wäre zu groß, denn ein
waidgerechtes Handeln sieht heute in der modernen Zeit anders
aus.
Bürgermeister Saur versprach mir trotzdem im nächsten
Amtsblatt von Wört einen Hinweis über das Anleinen von
Hunden zu bringen. Und in der Tat - in dieser Woche war dieser
"aus gegebenen Anlass" auch schon zu lesen. |

Die Gemeinde Wört reagierte sofort auf mein Anliegen
im Amtsblatt Nr. 11 vom 15.3.2012. Tolle Sache und
großes Lob an unseren Bürgermeister Thomas Saur. |
Deshalb kann
man Sportlern und Hundebesitzern folgende Tipps geben:
Dem Sportler:
* Bleibe ruhig und besonnen. Halte Abstand zum
freilaufenden Tier. Vergewissere Dich, ob der Tierhalter in
der Nähe ist.
* Renne nie davon, wenn der große Hund schon auf Dich
zuläuft. Sonst bist Du wirklich der "Spielkamerad"
aber auch das "Jagdopfer". Hiermit zeigst Du dem
Tier, dass Du Angst hast.
* Versuche das Tier in Ruhe anzusprechen. Wenn es kritisch
wird ist ein lautes "Aus" oder "Sitz"
sicherlich ebenso vielleicht hilfreich.
* Nehme (Blick)-Kontakt mit dem Hundebesitzer auf. Zeige dem
Besitzer unmissverständlich an, dass er sein Tier anleinen
soll, wenn Du Angst hast.
* Bleibe höflich und sachlich.
* Lobe beide, Hund und Tierhalter, wenn Sie vorbildlich sind.
Das kommt an - freut den Hund aber auch Hundebesitzer, denn er
hat sein Tier ja wirklich im Griff!
* Bedenke immer - auch der Hund möchte seinen Freilauf. Und
der Hundebesitzer, der seinem Tier dies gewährt, versucht
hier dem Tier artgerechte Situationen zumindest Freilauf zu
geben. Und dies ist positiv! |
Der Hundehalterin bzw. dem
Hundehalter:
* Bedenke bitte, dass es viele Menschen gibt, die Angst vor großen
Hunden haben. Zeige hierfür Verständnis!
* Rufe Dein Tier zu Dich heran. Leine es trotzdem an. Das gibt dem
Sportler Sicherheit - Er wird es Dir danken.
* Bleib auch Du höflich und sachlich - sollte Dich ein Sportler
beschimpfen. Denn auch in der Zunft der Sporttreibenden gibt es
sicherlich Egoisten und und unvernünftige bzw. unhöfliche
Menschen.
Hiermit möchte ich auf dieser Seite vorerst das Kapitel "Hund
und Sportler" abschließen. Eine 100%ige Lösung werden wir
hier nicht finden. Aber vielleicht eine gegenseitige Schärfung
der Sinne! Und das kann ja nicht schlecht sein!
Ich verbleibe gerne mit
sportlichen Grüßen

In 2 Tagen 2 mal von Hund
attackiert - mir reicht es endgültig! Ich glaube 90% aller
Hundebesitzer sind unfähig! Leika griff an - Max folgte...
Wört, den 03.03.
und 04.03.2012 Ein Wochenende auf das ich mich so richtig freute!
|
"Gestern war es ein ausgewachsener Bernhardinger - heute ein
Dobermann der bellend und mit den Zähnen fletschend auf mich
zurannte...."
Die Hunde können nichts dafür!
Es sind Tiere, die ihrem Trieb (vielleicht auch Spieltrieb) folgen
und natürlich nicht wissen, dass sie bei Passanten, Fußgängern,
Kindern, Frauen und auch Sportlern für Angst und Schrecken
sorgen.
Verantwortlich hierfür sind unfähige Hundebesitzer, die Ihre Tiere
frei herumlaufen lassen und leider nicht im Griff haben. So ist mir
dies nun am Wochenende 2 mal passiert. Gestern am Samstag, zusammen
mit meiner Frau Barbara und heute am Sonntag-Abend alleine! Mir
reicht es jetzt wirklich. Ich werde mich in den nächsten Tagen und
Wochen rechtlich schlau machen, ob ich mir als freier Bürger das
gefallen lassen muß! Meine
letzte Hundeattacke liegt gerade mal gute 3 Monate zurück, als mir
ein Hund meine Laufjacke zerfetzte! |
Ich war nun knapp 2 Wochen krank und
habe meine Grippe und derbe Erkältung
"vorschriftsmäßig" ohne Sport auskuriert. Um so größer
war natürlich die Freude, dass ich gestern am Samstag mit meiner
Frau Barbara zuerst einmal soft und gemütlich mit
Nordic-Walking-Stöcken auf Tour ging. Wir nahmen eine unserer
Routen im beschaulichen Rotachtal von Wört im Ostalbkreis
Baden-Württemberg. Ich wollte maximal 1,5 Stunden ganz gemütlich
und langsam für den Anfang unterwegs sein. Und so bin ich mit
meiner Frau, die panische Angst vor (großen) Hunden hat auf Tour
gegangen. Im Teilort Grünstätt kam uns, als wir aus dem Wald auf
einem Weg herauskamen, ein riesiger bellender Bernhardiner entgegen.
Kein Hundebesitzer weit und breit! Wir blieben ruhig stehen und
machten gar nichts. Der Hund blieb dann ca. 10 Meter vor uns bellend
ebenso stehen. Was sollten wir tun? Barbara war entsetzt und stellte
sich hinter mich. Ich nahm in aller Ruhe mein Handy raus, der Hund
beobachtete uns weiterhin, rief den Besitzer an, den ich zufällig
in meinem Nummernspeicher hatte. Nach ca. 2 Minuten war der Spuk
vorbei. Der Hundebesitzer hatte seinen Hund gepfiffen, sodann dieser
sofort kehrt machte und zurück zum Anwesen, dass 300 m entfernt
lag, zurückeilte. Der Spaß an Natur, die Freude an der Bewegung,
die herrliche Landschaft rund um Wört waren uns für heute
ordentlich verdorben.
Heute Abend gegen 16.45 Uhr bin ich alleine gegangen. Auf dem Plan
stand - langsames Joggen - max. 6:00 pro Kilometer, eher 6:15 und
max. 10 bis 12 Kilometer. Unser ländliches Wört im Ostalbreis
liegt am Rande von Baden-Württemberg. Die Grenzen zu Bayern zu
Mittelfranken sind nur 2 Kilometer entfernt. So ist auch eine
Trainingsstrecke von zahlreichen Trainingsstrecken hinüber ins
herrliche Mittelfranken. Ich lief über Grobenhof und kam ins
mittelfränkische Langensteinbach. Hier wurde ich kurz vor dem
Ortsschild von einem jungen Dobermann angegriffen. Schon 50 m vorher
- als ich den freilaufenden Hund erblickte, blieb ich ganz ruhig
stehen. Ca. 5 m vor mir rief ich dann ganz laut "AUS".
Gott sei Dank blieb der Hund dann bellend stehen. Die korpulente und
unfähige Hundebesitzerin meinte dann verlegen -
"ja - "aus" Leika". Und als sie dann zu mir herkam büchste
Ihr Hund aus und lief Richtung Wald! Mindestens 300 m weg! "Sie
haben Ihren Hund ja super im Griff" - so meine etwas wütende
Aussage zur Hundehalterin! Diese war noch so außer Atem und
sichtlich geschockt über ihre "Leika", dass Sie nichts
sagen konnte. Das war dann für mich als Ausdauersportler die
Möglichkeit mal so richtig Luft zu holen und auszuteilen! Ich habe
der Frau mitgeteilt, dass Sie unfähig ist einen Hund zu halten,
dass Sie Ihren Hund, wenn er ihr nicht folgt, an der Leine zu halten
hat und dass ich mir das nicht mehr gefallen lassen werde! Die Frau
- die immer noch nach Luft "jappste" sagte nichts......
Ein weiteres Ehepaar, wahrscheinlich ebenso aus dem
mittelfränkischen Weiler Langensteinbach stammend meinte dann so
ungefähr: Was ich um diese Zeit (es war 17.30 Uhr noch heller
Abend) quasi auch hier durchlaufen müsste..... Ich bin ruhig
geblieben, obwohl sicherlich mein Blutdruck auf 180 war und ich sehr
wütend war. Ich erwiderte dem Paar und vor allem dem
siebengescheiten Herrn, dass ich nicht für Späße mehr aufgelegt
bin. Ich habe dem Paar mitgeteilt, dass es nicht der erste Hund sei,
der mich angreift und dass ich ja vielleicht auch ein kleines Kind
sein könnte oder eine Frau, die sich wahrscheinlich nicht so zu
wehr setzen könne..... Der Herr wollte mir dann irgendwelche nette
Hundegeschichten erzählen - ich habe mich höflich verabschiedet
und gesagt, helfen sie ihrer Nachbarin, dass sie ihren tollkühnen
Hund wieder einfängt, das ist gescheiter als mir Volksreden zu
halten......
Sichtlich verärgert über diese Hundeattacke bin ich dann von
Langensteinbach Richtung Dürrenstetten im Schwäbischen gejoggt.
Was war das? Ein Hund - ein Münsterländer - kam aus dem Wald und
wollte auf mich zu rennen. Ein Ruf und der Hund machte sofort kehrt
und lief zur "Hundehalterfamilie" zurück. Als ich dann
bei der Familie ankam, es war er, sie und 2 Kinder war der Hund
angeleint und völlig ruhig. Ich hielt an bedankte mich bei den
Hundesitzern und sagte: Wenigstens haben Sie ihren Hund im Griff.
Der folgt auf's Wort. Daraufhin meinte allerdings der größere
Sohn: "Ganz so ist es nicht, wenn der Max ein Reh erblickt,
dann dreht auch er durch.....und folgt uns nicht mehr". Ich
merkte sehr wohl, dass, dies dem Vater nicht gefiel, dass der Sohn
mir das so frei erzählte.... Daraufhin habe ich der Familie gesagt:
Nun ein Reh ist kein Mensch. Dafür habe ich noch etwas
Verständnis. Ob es der Jäger allerdings hat, der hier sein Revier
betreibt, das bezweifle ich. Ich lobte MAX, der von mir nichts mehr
wissen wollte und verabschiedete mich höflich. Auf den letzten 3
Kilometern ärgerte ich mich jedoch sehr, da mir das nun schon
öfters widerfahren ist. Ich werde mich nun rechtlich erkundigen und
alles in Bewegung setzen, dass sich Fußgänger, Jogger aber auch
Kinder und Frauen ohne Angst durch unsere schöne Natur bewegen
können. Hierzu wäre ich Euch allen dankbar, wenn ich von Euch
Tipps und Hinweise bekomme.
Dass es einen Bericht in unseren Zeitungen gibt, das ist ist
logisch. Ich ärgere mich jetzt noch, dass ich nicht mein Handy
gezückt habe und ein nettes Foto von der unfähigen Hundebesitzerin
gemacht habe. Denn meine Beschreibung von ihr ist noch
schmeichelhaft......
Vielleicht müsste wirklich ein Hundeführerschein her.
Hundebesitzer, die nicht nachweisen können, dass sie in einem
Hundeverein ihren Hund abrichten gelernt haben, müssten richtig
teuer zur Kasse gebeten werden, wenn sie ihr Tier nicht an der Leine
halten......
aus besonderen Anlass nur aus unserer Tageszeitung aus dem letzten
Monat:
Bei Ellwangen-Röhlingen
Hund beißt Spaziergängerin
Auf dem Feldweg zwischen Dettenroden und
Killingen bei Ellwangen-Röhlingen riss sich am Mittwochnachmittag
gegen 15.15 Uhr ein Hund von der Leine los und fiel eine
Spaziergängerin an. Diese wurde durch mehrfache Bisse mittelschwer
verletzt, so berichtet die Polizei. Die Hundehalterin übergab der
verletzten Frau einen Impfauswes, der wohl bescheinigen sollte, dass
das Tier keine ansteckenden Krankheiten habe. Aus dem Ausweis
konnten jedoch keine eindeutigen, dem Hund zuzuordnenden
Informationen gewonnen werden. Außerdem konnte das Tier auf Anfrage
bei der Stadt Ellwangen steuerlich nicht nachgewiesen werden; so
dass davon ausgegangen werden muss, dass der Hund nicht angemeldet
ist.
Die weiteren Ermittlungen werden von der
Polizeihundestaffel Aalen durchgeführt.
© Schwäbische Post 24.02.2012
Hundehalter gestorben
Adelmannsfelden - Ein 56 Jahre alter Mann ist
in Adelmannsfelden (Ostalbkreis) beim Versuch, seine Hunde zu
bändigen, an einem Herzanfall gestorben. Das habe die ärztliche
Untersuchung ergeben, teilte die Polizei gestern mit. Seine vier
Schäferhunde hatten am Samstag eine 47 Jahre alte Joggerin
angefallen und mehrfach gebissen. Die Tiere waren wegen einer
Unachtsamkeit vom Grundstück des Besitzers entwichen. Der Mann
eilte ihnen nach und erlitt dabei die Herzattacke. Er war sofort
tot. Die Verletzungen der Frau konnten ambulant behandelt werden.
Die Polizei brachte die Hunde in ihren Zwinger zurück.
© Schwäbische Post 13.02.2012
Alle Hunde heißen: "Der
macht nichts!"
Wört, den
27.11.2011 an einem wunderschönen November-Sonntag
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"Der macht nichts, der will nur
spielen". Oder: "Der beißt nicht" Oder: "Keine
Angst der will nur spielen....."
Ich mag
Tiere sehr gerne.
Vor allem Katzen, weil sie intelligenter sind als Hunde, aber auch
Hunde, wenn Sie richtig gerichtet sind und vor allem der
Hundebesitzer seinen 4-Beiner im Griff hat.
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Es dürften
nun schon 8 Jahre zurück liegen, als ich als Läufer von einem
kleinen Hund von hinten angegriffen und gebissen wurde. Damals
machte ich sicherlich einen Fehler. Ich drehte mich um, war ja viele
Jahre Fußballspieler, gab dem bissigen Köder einen Tritt, dass er
rund 8 Meter durch die Luft flog! Etwas verdutzt suchte der
vermeintlich Schwächere das Weite!
Diese Begegnung hat mich damals jedoch bewegt in vielen Foren
nachzulesen, was ich wohl falsch gemacht hatte. Denn mit einem
großen Hund wäre das wohl nicht so leicht gegangen. Deshalb habe
ich als Läufer und Radfahrer mein Verhalten sehr defensiv
geändert. Insbesondere, wenn die "der macht nichts"
frei herumgelaufen sind.....
Fortan nahm ich sofort Tempo raus, bin oft stehen geblieben, auch
vom Fahrrad abgestiegen, das
Gespräch mit Hundebesitzer gesucht - Hund wurde meistens angeleint oder
Hund war wirklich brav und bin ganz langsam vorbeigegangen. Es hat 8
Jahre geklappt!
Heute habe mich erstmalig auf den Hundebesitzer verlassen: Auch
dieser Hund hatte den Namen: "Der
macht nichts" - kannst ruhig weiter laufen, war die Geste! Ich
tat es und hatte 15 m danach den riesigen Schäferhund im Rücken.
Meine neue Laufjacke war zerfetzt! Neben dem Schreck, dem riesigen
Gebrülle des Hundebesitzers, dass sein 4-Beiner aufhörte, musste
ich mir dann anhören:
- das hat er noch nie gemacht.....
- dafür gibt's ja eine Hundehaftpflichtversicherung....
Der Hundebesitzer mit Frau oder Freundin waren jedoch sehr
freundlich. Wahrscheinlich aber auch, weil ich sehr ruhig und
sachlich geblieben bin. Wir tauschten unsere Adressen aus und ich
gehe davon aus, dass die Hundehaftpflichtversicherung meinen Schaden
bezahlt.
Aber was ist, wenn der Hund richtig zubeißt?
Viele von Euch kennen das Problem und daher kann ich jedem Sportler
nur raten, das was der Hundebesitzer ihm sagt nicht zu glauben! Ich
habe es nun erstmalig geglaubt und war sofort der Geschädigte, Gott
sei Dank nicht der Verletzte! Auf meiner Facebookseite habe
ich diesen Vorfall gepostet. Ich bin sehr gespannt auf Eure
Erfahrungen und Kommentare.
Ich bitte jedoch sachlich zu bleiben, denn wir Sportler sollten auch
die Tiere respektieren, die auch mal frei herumtollen möchten und
ihre Hundebesitzer! Aber auch von diesen sollte der Respekt uns
gegenüber gezeigt werden.
Hier noch ein paar Links zum gleichen Thema:
Mein
Sportplatz.de
Jogmap.de
Forum.Runnersworld.de
Hier
geht es auf meine Facebookseite direkt zum Link. 
Mit sportlichen
Grüßen
Euer Paul Launer
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