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Vom tiefsten Punkt in Norddeutschland
zum höchsten Punkt der Zugspitze. Walter Hösch hat es gemacht - er
hat es geschafft und ist für einen guten Zweck gelaufen.
Über diesen Lauf berichtete Walter Hösch am Freitag, den 14.3.08
in Schwäbisch Gmünd im Fitnessstudio Balance mit einem Bildervortrag. Und weil
dieses Ereignis für Walter - aber auch seine Familie ein besonderes
war - zeigte er uns beeindruckende Bilder von diesem Event. Deutschland per pedes.
Das ist doch was!
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Vom tiefsten zum
höchsten Punkt
Im Ostalbkreis
In Baden-Württemberg
In Deutschland |
Walter Hösch bei
seinem Power-Point-Vortrag am Freitag, 14.3.08 in Schwäbisch
Gmünd mit sagenhaften Bildern von seinem Laufevent durch ganz
Deutschland zu Gunsten eines guten Zwecks. |
Genau 1 1/2 Stunden hat der
Lichtbildervortrag vom Extremlauf durch Deutschland gedauert. Genau
1 1/2 Minuten lang dauerte der Applaus der nach Schwäbisch Gmünd
gekommenen Interessierten nach dem Vortrag! Begeisterung, Achtung
und die Frage, wann der nächste Event denn geplant sei? Das kann
nur Walter Hösch: 90 Minuten die Gäste auf auf die Sitzplätze
verbannen. Keine Sekunde war Langeweile zu spüren. Lauferlebnis
pur. Der Extremläufer hat seine Zuhörer in den Bann gezogen.
Dabei hatte Walter Hösch seine Ziele klar definiert:
In 1 Tag im Ostalbkreis Lorch Waldhausen (267 m ü NN) bis auf das
Kalte Feld (781 m ü NN) - ca. 25 Kilometer
und
In 1 Woche in Baden Württemberg von Mannheim (85 m ü NN) bis auf
den Feldberg (1493 m ü NN) - ca. 320 Kilometer und In
einem Monat in Deuschland von Neuendorf (- 3,5 m ü. NN) bis bis auf
die Zugspitze (2963 m ü. NN) ca. 1000 Kilometer.
Und das war natürlich ein Plan von gigantischem Ausmaß. So was
kann man zwar planen, ob es gelingt, das steht auf einem anderen
Blatt. Was jedoch auf dem "Trainingsblättchen" seiner
Frau Kerstin, die ihn an vielen Tagen begleitet stand, das war
eindeutig. Ein Plan der Bände spricht: Nur kurz gesagt: Eine
Trainingseinheit im Mai: 340 Kilometer in 2 Wochen. Hier der
Beweis:
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Das machen Marathonläufer in einem
Monat - aber auch nur die, die richtig flott unterwegs sein wollen.
Dabei erzählte Walter von seinen Ausdauergeschichten, wie 24
Stundenlauf, 100 Kilometer Biel oder der Nachtlauf durch das
Karwendelgebirge mit einer Wandergruppe. Er sei kein schneller
Läufer - aber dafür ausdauernd.... Und das hat er mit seinem Lauf
durch Deutschland - zwar ab und zu unter den üblichen Schmerzen
eines Ultraläufers klar und deutlich unter Beweis gestellt.
Dass neben dem Lauftraining ebenso noch weitere Vorkehrungen
getroffen wurden, das kam im Vortrag zum Ausdruck. Vor allem das
Studieren von unzähligen Radkarten. Sein Lauf verlief vorwiegend
auf Radwegen. Und somit mußten erst einmal die Radkarten besorgt
werden. Auch die Überlegung mit welcher Nahrung er unterwegs sein
sollte war eine zentrale Frage. Er hat sich für seinen Lauf für
die Marke Xenofit entschieden.
Walter berichtete auch von seinem "Laufalltag", so war das
ja fast wie ein "normaler" Arbeitstag anzusehen. So ist er
im Schnitt täglich 5 Stunden gelaufen, 1 Stunde benötigte er
Vorbereitung für den Lauf (Trinkflaschen reinigen, füllen,
Laufschuhe, Laufklamotten vorbereiten usw.), 2 Stunden waren für
das Essen eingeplant, 1 Stunde Pausen zwischen den Laufabschnitten,
2 Stunden Körperpflege (Massage, einreiben, Fußnagelpflege,
Blasenblessur uvm.) und das war hochinteressant zu erfahren 15
Stunden ruhen und schlafen. Während seine Mitstreiter sein Bruder
oder teilweise war seine Schwiegermutter und Schwiegervater dabei am
Abend top-fitt waren und noch Sightseeing machten, war ihm
überhaupt nicht mehr danach zu mute. Er wollte nur noch ausruhen,
Beine hochlegen und auch schlafen. Eigentlich logisch, denn die
Leistung, die Walter täglich vollbrachte war eine Höchstleistung.
Zum normalen Kalorienverbrauch gesellten sich noch 2500 Kalorien ( 4
Portionen Spaghetti ) aus dem Laufen dazu. Somit hatte Walter Hösch
nach seinem Laufevent folgende Daten und Fakten aufzuweisen:
29 Lauftage
Durchschnittliche Laufstrecke pro Lauftag: 49,7 km
das entspricht: 34 Marathonveranstaltungen in kürzester Zeit
und das sind wiederum 1443 Laufkilometer gesamt.
Um das zu schaffen benötigte Walter:
4 paar Laufschuhe
117 Energieriegel
102 Liter Getränke
eiserne Disziplin und Willen
Denn ein "normaler" Läufer oder Hobbysportler würde
spätestens am 2. oder 3. Tag sich die Frage stellen, wozu, wofür,
bin ich noch ganz normal usw. Auch der Wille, das
Durchhaltevermögen, das Standvermögen von Walter Hösch ist eines
der wichtigsten Tugenden. Denn nicht jeder Tag war eitler
Sonnenschein im wahrsten Sinne des Wortes. An manchen Tagen lief das
Wasser vorne in die Schuhe rein um hinten wieder auszutreten. Anders
gesagt es hat im Hochsommer gegossen wie aus Kübeln und die
Temperatur lag teilweise dann nur bei 10 Grad plus. Dass hier auch
ein perfektes Immunsystem gefragt war ist selbstverständlich.
All dies hat Walter Hösch mit Bravur hinter sich gebracht. Er hat
das Ding durchgezogen und auf die Krankheit von Menschen mit
Down-Syndrom hingewiesen und dafür auch gesammelt. Walter Hösch
dankte all seinen Helfern, insbesondere seinen Sponsoren und auch
der Schwäbischen Post bzw. Gmünder Tagespost, die ihn bestens
unterstützte.
Sein nächster Event: Wandern auf dem Radweg von Passau - Richtung
Heimat. Jetzt aber andersherum: Mit Anhänger 15 Stunden wandern und
nur 5 Stunden ruhen.... Nun ein anderes Tempo eine andere Sache...
Walter Hösch macht das schon. Wört,
15.3.08 / Paul Launer
Über
seine Aktion habe ich ja bereits berichtet. Hier
geht es zum kompletten Bericht mit Zeitungsausschnitten und vielen
Bildern. Also liebe Läuferinnen und Läufer kommt nach
Schwäbisch Gmünd und schaut Euch die Bilder an. Es lohnt sich ganz
bestimmt! Und außerdem ist der Walter ein ganz toller Typ. Aber
auch seine liebe Frau Kerstin und seine Familie haben ihn bravorös
unterstützt. Freizeit "opfern" und nur laufen für einen
guten Zweck. Hey - wo gibt's denn so was?
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