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Benefizlauf durch Deutschland mit Walter Hösch  
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Walter Hösch
Benefizlauf 2007


Walter Hösch

Paul Launer und 
Walter Hösch

Die Laufstrecke durch ganz Deutschland von Walter Hösch - Benefizlauf 2007 zugunsten von Menschen mit dem Downsyndrom

Klicke hier und Du
bekommst die Strecke in groß!
  
  
Walter Hösch aus Lindach lief durch ganz Deutschland für einen guten Zweck.

1443 Kilometer vom tiefsten zum höchsten Punkt. 

Im Ostalbkreis, in Baden-Württemberg in Deutschland! So lautete die Überschrift auf seinem Plakat. 

Vom tiefsten Punkt in Norddeutschland zum höchsten Punkt der Zugspitze. Walter Hösch hat es gemacht - er hat es geschafft und ist für einen guten Zweck gelaufen.

Über diesen Lauf berichtete Walter Hösch am Freitag, den 14.3.08 in Schwäbisch Gmünd im Fitnessstudio Balance mit einem Bildervortrag. Und weil dieses Ereignis für Walter - aber auch seine Familie ein besonderes war - zeigte er uns beeindruckende Bilder von diesem Event. Deutschland per pedes. Das ist doch was!  
Vom tiefsten zum höchsten Punkt
Im Ostalbkreis
In Baden-Württemberg
In Deutschland
Walter Hösch bei seinem Power-Point-Vortrag am Freitag, 14.3.08 in Schwäbisch Gmünd mit sagenhaften Bildern von seinem Laufevent durch ganz Deutschland zu Gunsten eines guten Zwecks.

Genau 1 1/2 Stunden hat der Lichtbildervortrag vom Extremlauf durch Deutschland gedauert. Genau 1 1/2 Minuten lang dauerte der Applaus der nach Schwäbisch Gmünd gekommenen Interessierten nach dem Vortrag! Begeisterung, Achtung und die Frage, wann der nächste Event denn geplant sei? Das kann nur Walter Hösch: 90 Minuten die Gäste auf auf die Sitzplätze verbannen. Keine Sekunde war Langeweile zu spüren. Lauferlebnis pur. Der Extremläufer hat seine Zuhörer in den Bann gezogen.

Dabei hatte Walter Hösch seine Ziele klar definiert: 

In 1 Tag im Ostalbkreis Lorch Waldhausen (267 m ü NN) bis auf das Kalte Feld (781 m ü NN) - ca. 25 Kilometer

und

In 1 Woche in Baden Württemberg von Mannheim (85 m ü NN) bis auf den Feldberg (1493 m ü NN) - ca. 320 Kilometer

und

In einem Monat in Deuschland von Neuendorf (- 3,5 m ü. NN) bis bis auf die Zugspitze (2963 m ü. NN) ca. 1000 Kilometer.

Und das war natürlich ein Plan von gigantischem Ausmaß. So was kann man zwar planen, ob es gelingt, das steht auf einem anderen Blatt. Was jedoch auf dem "Trainingsblättchen" seiner Frau Kerstin, die ihn an vielen Tagen begleitet stand, das war eindeutig. Ein Plan der Bände spricht: Nur kurz gesagt: Eine Trainingseinheit im Mai: 340 Kilometer in 2 Wochen. Hier der Beweis:  

Das machen Marathonläufer in einem Monat - aber auch nur die, die richtig flott unterwegs sein wollen. Dabei erzählte Walter von seinen Ausdauergeschichten, wie 24 Stundenlauf, 100 Kilometer Biel oder der Nachtlauf durch das Karwendelgebirge mit einer Wandergruppe. Er sei kein schneller Läufer - aber dafür ausdauernd.... Und das hat er mit seinem Lauf durch Deutschland - zwar ab und zu unter den üblichen Schmerzen eines Ultraläufers klar und deutlich unter Beweis gestellt. 

Dass neben dem Lauftraining ebenso noch weitere Vorkehrungen getroffen wurden, das kam im Vortrag zum Ausdruck. Vor allem das Studieren von unzähligen Radkarten. Sein Lauf verlief vorwiegend auf Radwegen. Und somit mußten erst einmal die Radkarten besorgt werden. Auch die Überlegung mit welcher Nahrung er unterwegs sein sollte war eine zentrale Frage. Er hat sich für seinen Lauf für die Marke Xenofit entschieden. 

Walter berichtete auch von seinem "Laufalltag", so war das ja fast wie ein "normaler" Arbeitstag anzusehen. So ist er im Schnitt täglich 5 Stunden gelaufen, 1 Stunde benötigte er Vorbereitung für den Lauf (Trinkflaschen reinigen, füllen, Laufschuhe, Laufklamotten vorbereiten usw.), 2 Stunden waren für das Essen eingeplant, 1 Stunde Pausen zwischen den Laufabschnitten, 2 Stunden Körperpflege (Massage, einreiben, Fußnagelpflege, Blasenblessur uvm.) und das war hochinteressant zu erfahren 15 Stunden ruhen und schlafen. Während seine Mitstreiter sein Bruder oder teilweise war seine Schwiegermutter und Schwiegervater dabei am Abend top-fitt waren und noch Sightseeing machten, war ihm überhaupt nicht mehr danach zu mute. Er wollte nur noch ausruhen, Beine hochlegen und auch schlafen. Eigentlich logisch, denn die Leistung, die Walter täglich vollbrachte war eine Höchstleistung. Zum normalen Kalorienverbrauch gesellten sich noch 2500 Kalorien ( 4 Portionen Spaghetti ) aus dem Laufen dazu. Somit hatte Walter Hösch nach seinem Laufevent folgende Daten und Fakten aufzuweisen:

29 Lauftage
Durchschnittliche Laufstrecke pro Lauftag: 49,7 km
das entspricht: 34 Marathonveranstaltungen in kürzester Zeit
und das sind wiederum 1443 Laufkilometer gesamt.

Um das zu schaffen benötigte Walter:
4 paar Laufschuhe
117 Energieriegel
102 Liter Getränke
eiserne Disziplin und Willen

Denn ein "normaler" Läufer oder Hobbysportler würde spätestens am 2. oder 3. Tag sich die Frage stellen, wozu, wofür, bin ich noch ganz normal usw. Auch der Wille, das Durchhaltevermögen, das Standvermögen von Walter Hösch ist eines der wichtigsten Tugenden. Denn nicht jeder Tag war eitler Sonnenschein im wahrsten Sinne des Wortes. An manchen Tagen lief das Wasser vorne in die Schuhe rein um hinten wieder auszutreten. Anders gesagt es hat im Hochsommer gegossen wie aus Kübeln und die Temperatur lag teilweise dann nur bei 10 Grad plus. Dass hier auch ein perfektes Immunsystem gefragt war ist selbstverständlich. 

All dies hat Walter Hösch mit Bravur hinter sich gebracht. Er hat das Ding durchgezogen und auf die Krankheit von Menschen mit Down-Syndrom hingewiesen und dafür auch gesammelt. Walter Hösch dankte all seinen Helfern, insbesondere seinen Sponsoren und auch der Schwäbischen Post bzw. Gmünder Tagespost, die ihn bestens unterstützte. 

Sein nächster Event: Wandern auf dem Radweg von Passau - Richtung Heimat. Jetzt aber andersherum: Mit Anhänger 15 Stunden wandern und nur 5 Stunden ruhen.... Nun ein anderes Tempo eine andere Sache... Walter Hösch macht das schon.

Wört, 15.3.08 / Paul Launer




Über seine Aktion habe ich ja bereits berichtet. Hier geht es zum kompletten Bericht mit Zeitungsausschnitten und vielen Bildern. Also liebe Läuferinnen und Läufer kommt nach Schwäbisch Gmünd und schaut Euch die Bilder an. Es lohnt sich ganz bestimmt! Und außerdem ist der Walter ein ganz toller Typ. Aber auch seine liebe Frau Kerstin und seine Familie haben ihn bravorös unterstützt. Freizeit "opfern" und nur laufen für einen guten Zweck. Hey - wo gibt's denn so was?

 
Wer ebenso helfen möchte, der kann dies gerne tun. 
Hier das Spendenkonto der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom. 
Kto-Nr. 4209292 bei der BW-Bank 
(BLZ 600 501 01) - 
Stichwort: Benefizlauf - Hösch

  © 2010 Paul Launer
 
 
  Letzte Bearbeitung: 2010-03-09