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Das wird
knapp, wenn es auf der zweiten Hälfte einen Einbruch gibt,
hat sich das Drei-Stunden-Problem erledigt… Wenige Sekunden
hinter mir machten sich dann um 10:30 Uhr die Halbmarathonläufer
auf den Weg. Dann
wurde es wieder etwas voller auf der Strecke. Kilometer 25,
immer noch 4:10 bis 4:12 – wie lange noch…? Zum zweiten
Mal vorbei am Hotel und über den Kröpcke
Es fiel mir auf, dass mir keiner mehr überholte, auch
kein Halbmarathonläufer mehr. Und es ging mir schon durch den
Kopf: ist es
soweit. Komme ich etwa doch locker über die Runden? Kilometer
29 am Bahnhof – wieder gehen die Gedanken nach vorne und
wieder war eine Träne im Auge. Emotionen schon auf der
Strecke…
Aber das
dicke Ende kommt ja meist erst jenseits der Dreißig. Diese
Marke war nach 2:06 erreicht, 20:43 für die letzten Fünf –
da bin ich ja wirklich etwas schneller geworden. Bis 35 ging
es dann wirklich zur Sache. Durch die Kurven der Nordstadt,
Verpflegungspunkte ignorierte ich inzwischen. Immer wieder mal
eine Träne im Auge, aber eigentlich ist es dafür noch zu früh…
5 km in 20:18 – 30 bis 35 war mein schnellster Abschnitt –
und ich überholte inzwischen nur noch Marathonis und
Halbmarathonis. Geht es gut…? Halten meine Waden, Nässe von
unten gilt ja als gefährlich. Inzwischen hatte sogar der
Regen aufgehört. Auf
dem breiten, vierspurigen Stadtring die 40er-Marke. Und eine
Normaluhr: 11:48 – noch 12 Minuten bis Ultimo. Vorsicht auf
den letzten beiden Kilometern. Ich war immer noch relativ
locker, verzichtete aber auf eine Tempoerhöhung. Wulfhard
Fahsold seine Frau stand am Straßenrand: jetzt konnte ich es
ihr zeigen – es ist fast vollbracht, Rechtskurve,
Zielgerade: 2:56 leuchtet von der großen Uhr –
Siegeszeichen auf den letzten Metern – es ist vollbracht!
2:56:21 – das ist nun die Marke – Willkommen im Läuferparadies!
Es hat geklappt, die nervliche Anspannung einer erneuten
Vorbereitung auf einen Herbstmarathon bleibt mir erspart. Noch
etwas fiel mir auf: Ich fühlte mich besser, als nach allen
anderen Marathons. Nur die Beine waren schwer…
Warten auf
den Fototermin danach: Bei der Siegerehrung, die in dieser
Zeit stattfand, wurde für die deutschen Meister die
Nationalhymne gespielt. Meine Augen wurden feucht…
Glücklich
trafen wir uns wieder, es war der Ansbacher Tag an der Leine:
Stephan Malinger 2:38:40, Heinz Voerste 2:49:06, Rudi Spiess
2:51:35, ich 2:56:21, Wulfhard Fahsold 3:06:36, Elfriede
Pawlikowski 3:21:40 und ihr Mann Georg 3:36:05.
Meine
Zwischenzeiten:
05 km:
21:14 21:14
10 km:
42:22
21:08
15 km: 1:03:18
20:56
20 km: 1:24:37
21:18
21,1 km: 1:29:18 1:29:18
25 km:
1:45:33
20:56
30 km: 2:06:16
20:43
35 km: 2:26:34
20:18
40 km: 2:47:22
20:48
42,2 km: 2:56:21
1:27:03
Meine
derzeitige Marathonhistorie:
1. 3:44:20 Berlin,
24.09.1995
2. 3:26:20 Berlin,
28.09.1997
3. 3:36:33 Berlin,
10.09.2000
4. 3:18:34 Berlin,
30.09.2001
5. 3:12:21 Berlin,
29.09.2002
6. 3:06:33 Frankfurt,
26.10.2003
7.
2:56:21 Hannover,
02.05.2004
8.
3:07:46 Frankfurt,
31.10.2004
9.
2:59:30 Frankfurt,
30.10.2005
10.
3:01:51 München, 08.10.2006
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